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FritzBlitz

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1

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 18:29

Abandoned Sylt - The Cinema


Beschreibung:
Ersteinmal ein herzliches Moin Moin von der Insel!
In dem Clip geht es um das alte englische Militärkino auf dem ehemaligen Marinefliegergelände in Westerland.
Gebaut wurde es nach dem 2. Weltkrieg von der Royal Air Force. Weitergenutzt wurde es von den Marinefliegern bis zum Abzug im Jahr 2005.
Der Abriss erfolgte Aug/Sep 2015 trotz Denkmalsschutz.
Um solch interessante Gebäude nicht in Vergessenheit geraten zu lasen, habe ich versucht, diese (zumindest filmtechnisch) zu "konservieren"


Infos zur Entstehung:
Kamera:
Panasonic Lumix DMC-GH2
Gopro Hero 3 black
Sonstiges Equipment:
QuadCopter
Schnittsoftware:
Premiere cc
AfterEffects cc
Sonstige Software:

Screenshot(s):







Filmlänge:
3'19" Minuten

Stream:

Danielleinad

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 22:58

Sehr stimmungsvolle Aufnahmen! Die haben mir gefallen. Ich fand nur die Luftaufnahmen ein wenig matschig. Und bei 1.23 hätte man sich noch im Videobearbeitungsprogramm nachstabiliseren können. Sonst top! Schade, dass sie das Gebäude abgerissen haben. Welche Objektive hast du genutzt?

tevauloser

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3

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 09:03

Ja sehr stimmungsvoll und dereinst ein gutes Dokument der Geschichte.
Und für das Moiré Festival können die Fassaden nichts ;-)

FritzBlitz

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4

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 14:02

Sehr stimmungsvolle Aufnahmen! Die haben mir gefallen. Ich fand nur die Luftaufnahmen ein wenig matschig. Und bei 1.23 hätte man sich noch im Videobearbeitungsprogramm nachstabiliseren können. Sonst top! Schade, dass sie das Gebäude abgerissen haben. Welche Objektive hast du genutzt?
Hallo Daniel,
danke für deine nette Bewertung und Kritik! :thumbsup:
Bei der Szene 1.23 musste ich schmunzeln, denn die stieß mir aus dem gleichen Grund übel auf. Nachdem ich sie dann aber stabilisiert hatte, wirkte die Szene dermaßen synthetisch und steril, das ich mich letztendlich dazu entschloss, das Original beizubehalten.
Das angleichen der Gopro Aufnahmen hat mit am meisten Zeit gekostet. Dadurch bedingt, das ich zwar Protune aktiviert hatte, aber leider vergessen habe das Farbprofil auf neutral zu setzen. Das Ergebnis war, na ja, hübsch bunt halt.... :wacko: Da ist dann nach dem Filtern und Graden wohl etwas Qualität auf der Strecke geblieben.
Das genutzte Objektiv war das Lumix G X Vario 12-35mm F 2,8 ASPH.
LG,Sacha

FritzBlitz

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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 15:25

Und für das Moiré Festival können die Fassaden nichts ;-)
Jo, schiet! :P aber das ist dem Sensor der GH2 geschuldet :D

joey23

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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 19:13

Mir ist das zu viel von Allem. Zu viel Sepia, zu viel dramtische Musik, zu viele VFX-Lensflares, zu viele künstliche Wackler, dann noch Film Burn, Vignette, Grunge Overlay, künstliche Unschärfe, und so weiter und so fort.

Leider hast du nicht einfach nur konserviert. Du hast dazu gedichtet. Am deutlichsten (schlimmsten?) wird das bei den nachher ins Bild gerechneten Rissen im Foyer. Sowas kannst du machen wenn du einen Spielfilm drehst - aber nicht wenn du mit Anspruch der Dokumentation da dran gehst. Dann musst du das wiedergeben was dort wirklich ist. Zeitraffer kann dazu ein sehr geeignetes Mittel sein, das fand ich gut. Alles andere wird dem selbstgesetzten Ziel leider nicht gerecht und schießt deutlich übers Ziel hinaus.

Saubere Aufnahmen, ruhige und nachdenkliche Musik (man sieht immerhin leerstehendes Gebäude, kein militärisches Gefecht!), vll ein paar dazu verlackte Infos was es mit dem Gebäude auf sich hat, einen Überblick geben was alles dazu gehört (nachher zeigst du bei den Luftaufnahmen völlig andere Gebäude?!).. dann wäre es tatsächlich etwas dokumentarisches, was diesen Ort auch nach dem Abriss festgehalten hätte. So ists mehr ein übertriebenes VFX-Testvideo mit gar nicht so besonders guten VFX.

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the machine one

Rockstar2

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7

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 20:13

Zu den Drohnenbildern: Bis auf die Wackler sind die super. ABER: Inhaltlich machen die an der Stelle wo sie jetzt im Film vorkommen, überhaupt keinen Sinn.
Szene ab 02:07: Habe ich erst beim zweiten Mal gucken verstanden, dass das das Kinogebäude ist. Die Szene ab 02:14 ist auch wirklich schön, aber du verlierst mich als Zuschauer damit. Zum einen ist es ab 02:21 ein Suchbild: Wo ist denn da das Kino? Denn darum geht´s doch im dem Film oder?
Inhaltlich sind die Drohnenbilder ab 02:14 meiner Meinung nach überhaupt nicht mehr notwendig, da sie den Film in keinster Weise voran bringen. Bei uns im Schnitt nennt sich sowas: "Kill your Darlings". Alles was den Film nicht weiterbringt, fliegt raus. Ich hatte schon mal einen Autor der auf Knien darum gebeten hat, eine besondern toll gedrehte Szene im Film zu lassen. Flog nach der Abnahme aber wieder aus dem Film. Gleicher Grund wie beschrieben.

Die Drohnenbilder gehören meiner Meinung an den Anfang des Films. Die Szene ab 01:48 hätte ich genau anders herum gedreht. Flug rückwärts über die Landschaft, plötzlich BÄM, das Dach kommt ins Bild und du gibst dem Zuschauer die Möglichkeit die Szene zu entdecken. Am Ende bleibst du dann mit der Drohne da stehen, wo sie im Original beginnt.

Es ist für mich auch kein Film zum "konservieren", wie du schreibst, da hat joey vollkommen Recht mit seiner Kritik. Wenn man den Film aber aus künstlicherer Sicht sieht, passt das alles. (Bis auf die Drohnenbilder am Ende :P )

LG Rockstar

FritzBlitz

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8

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 23:13

Mir ist das zu viel von Allem. Zu viel Sepia, zu viel dramtische Musik, zu viele VFX-Lensflares, zu viele künstliche Wackler, dann noch Film Burn, Vignette, Grunge Overlay, künstliche Unschärfe, und so weiter und so fort.

Leider hast du nicht einfach nur konserviert. Du hast dazu gedichtet. Am deutlichsten (schlimmsten?) wird das bei den nachher ins Bild gerechneten Rissen im Foyer. Sowas kannst du machen wenn du einen Spielfilm drehst - aber nicht wenn du mit Anspruch der Dokumentation da dran gehst. Dann musst du das wiedergeben was dort wirklich ist. Zeitraffer kann dazu ein sehr geeignetes Mittel sein, das fand ich gut. Alles andere wird dem selbstgesetzten Ziel leider nicht gerecht und schießt deutlich übers Ziel hinaus.

Saubere Aufnahmen, ruhige und nachdenkliche Musik (man sieht immerhin leerstehendes Gebäude, kein militärisches Gefecht!), vll ein paar dazu verlackte Infos was es mit dem Gebäude auf sich hat, einen Überblick geben was alles dazu gehört (nachher zeigst du bei den Luftaufnahmen völlig andere Gebäude?!).. dann wäre es tatsächlich etwas dokumentarisches, was diesen Ort auch nach dem Abriss festgehalten hätte. So ists mehr ein übertriebenes VFX-Testvideo mit gar nicht so besonders guten VFX.

Hallo joey,
vielen Dank auch dir, für deine Meinung und Kritik!
Mag sein, das ich bei der Szene im Eingang mit den Rissen, etwas über das Ziel hinaus geraten bin.
Aber was ich definitiv nicht wollte, war eine trockene Aneinanderreihung von Szenen und Fakten untermalt mit leichter Fahrstuhlmusik....
Man kann es mögen oder hassen, es ist wie immer eine Frage des persönlichen Geschmackes.
Bei dem großen Gebäude am ende des Filmes handelt es sich u.a. um das Offiziersheim. Es liegt ca. 100m vom Kino entfernt (am Anfang der Flugszene bei 2.10 ist das Kino rechts im Bild noch grob zu erkennen). Dort hatte ich geplant, den Film fortzusetzen, dieses dann aber, auf Grund der zu erwartenden Länge verworfen.
Der Film und die VFX sind natürlich nicht perfekt, aber einen Anspruch auf Perfektion habe ich auch nicht. Dazu fehlt mir die Zeit und noch mehr die Mittel.
LG, Sacha

FritzBlitz

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Freitag, 9. Oktober 2015, 00:55

@Rockstar2

Wow! Hallo Rockstar,
klasse Statement! Hast absolut recht mit mit all deinen Argumenten. Da merkt man schon, das du dich tagtäglich mit der Materie befasst.
Ich denke mein Problem war, das ich versucht habe den Film an den Sountrack anzupassen. Da funktionierten die Drohnenbilder, von der aufgebauten Spannung im Track, besser am Ende.
Das dann am Ende kein Kino mehr zu sehen war, kam dadurch, das ich eigentlich geplant hatte, den Film im gezeigten Offiziersheim fortzusetzen. Dieses aber dann aufgrund der Länge verworfen habe. Leider hatte ich auch nicht mehr genug Footage vom Kino übrig, so das mir nur die Wahl blieb, den ganzen Film, samt Track, komplett neu zu arrangieren, oder das Ende zu lassen wie es ist.
Vielen Dank nochmal, für die super Tipps und der konstruktive Kritik. :thumbup:
LG, Sacha

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Rockstar2

Lierov

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10

Freitag, 9. Oktober 2015, 09:37

In letzter Zeit wurden ja hier im Forum mehrere davon vorgestellt (Lanzarote, Burg Plesse, Marokko... usw.). Ich persönlich bin kein Fan von solchen Aufnahmen und kann es mir sowas auch nur schwer anschauen. Das liegt aber vor allem daran, dass ich mir da einfach zu wenig passiert. Ich finde sowas langweilig... deswegen gehört das Spazierengehen und bewundern von Landschaften oder irgendwelchen Burgen auch nicht zu meinen Hobbys. Und auch im Urlaub verzichte ich liebend gerne auf irgendwelche Sightseeing-Elemente. Und wenn, dann habe ich meine Kamera auf jeden Fall nicht dabei. Mir ist das, was ich im Moment erlebe und sehe wichtiger, als Zeit damit zu vergeuden, das richtige Objektiv und die passenden Kamerasettings auszuwählen.

Dazu kommt, dass ich etwas traumatisiert von den Dia-Abenden meines Onkels in den 70ern bin. Da wurden zweimal im Jahr der gesamten Familie stundenlang die Bilder des letzten Urlaubs präsentiert. Bild 1: "Die Berge vom Balkon aus fotografiert" Bild 2: "Die Berge vom Balkon aus fotografiert... (Gipfel etwas mehr im Zentrum des Bildes)" Bild 3: "Die Berge vom Balkon aus fotografiert... (diesmal ohne Balkongeländer)" Bild 4: "Die Berge von vor dem Hotel aus fotografiert... Bild 5: "Die Berge von vor dem Hotel aus fotografiert (meine Tante ist mit auf dem Foto) usw...
Aufgrund solcher Events habe ich schon früh gelernt, dass Bilder eigentlich etwas sehr persönliches sind. Der Fotograf verbindet beim Anschauen etwas damit. Diese Verbindung haben die Zuschauer nicht.
Gleiches gilt natürlich auch für bewegte Bilder...

Bei diesem Clip hier hab ich allerdings (zumindest die erste Hälfte) gerne zugeschaut. Weil es eben mehr von einem Spielfilm hatte als von einer langweiligen Doku. Die diesbezügliche Kritik von "joey23" finde ich zwar als Hinweis okay, aber wieso soll man nicht mal etwas anderes ausprobieren? Mich haben gerade diese Doku-untypischen Bilder bei der Stange gehalten. Und wie langweilig wäre es, wenn man immer nur alles so machen würde, wie es erwartet wird oder wie es zu sein hat. Dann ist der Clip eben ein Crossover... why not? Gerade die Filme, die anders sind bleiben im Gedächtnis.

Trotzdem hat der Film natürlich seine Mängel. Im Prinzip sind die Luftaufnahmen (zumindest an dieser Stelle und in diesem Umfang) überflüssig. Dazu kommt, dass bei 2:00 der Schatten des Copters zu sehen ist. Mich stört sowas ungemein. Und gerade weil der Clip mit einer Spielfilm-Ästhetik daherkommt kann ich sowas noch weniger zu tolerieren.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

tevauloser

unregistriert

11

Freitag, 9. Oktober 2015, 12:00

Das sind schon grosse Unterschiede in den Augen des jeweiligen Betrachters. Diesen Helischatten, ja sogar die Risse im Unterzug sind mir zunächst völlig entgangen. Mir scheint diese "deformation professionell" völlig abzugehen ;-) Dieser scharfe Blick auf kleinste Details, welchen nur langjährige Filmkritiker sich angeeignet haben. Gut so- weil der Produzent damit sicher etwas anzufangen weiss. Denn nur er kennt die meisten Mängel.
Ich bin da einfach der unverdächtige Betrachter, welcher die Aufnahmen auf sich im Gesamten wirken lässt. Wenn die Bilder für mich keinen Bruch haben, farblich oder inhaltlich, bleibe ich im Sehfluss bis zum Ende.
Lustig in dem Zusammenhang ist übrigens mein neulicher Film hier, welcher einen eklatanten Makel (Outfit von Cindy) aufweist, und einen etwas kleineren (Kennzeichen Autos). Doch da gab es von keiner Zuschauerseite einen Einwand ;-)