Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

patetter

unregistriert

1

Dienstag, 15. September 2015, 11:17

Echo - Kurzfilm

ECHO




Die Idee hinter „ECHO“:
Bei Echo handelt es sich um eine zweigeteilte Geschichte, die ein bedrohliches Szenario aus der Sicht zweier Protagonisten darstellt. Dabei bilden zwei unterschiedliche Ausgangssituationen die Handlungsbasis für den Verlauf des Schauspiels. Wie aus Videospielen bekannt, hat der Zuschauer die Möglichkeit zu wählen, aus welcher Sicht er den Film erleben will.

In Ausgangssituation 1 erwacht Protagonistin Alex in einer lebensbedrohlichen Umgebung. Für sie gilt es, schnell Entscheidungen treffen zu müssen, um zu überleben. Alex ist in der Lage sich zu verteidigen. Jedoch weiß sie genau was an diesem Ort passiert ist und dass es sicherer ist den Kampf zu vermeiden.

Im Kontrast zu Alex‘ Situation erhält Vince keinerlei Informationen über seine Lage. Er wird aufgrund eines Notsignals in die Gefahrenzone gerufen, um Überlebende aufzufinden und in Sicherheit zu bringen. Zwar verfügt er über eine solide Ausrüstung, kann jedoch nicht einschätzen, welche Bedrohungen auf ihn warten.

Beide Situationen werden in getrennten Kurzfilmen umgesetzt und aus der jeweiligen Perspektive erzählt. Zwischen den Hauptdarstellern gibt es Interaktionen, es ist aber nicht nötig, beide Filme zu sehen um der Handlung folgen zu können. Jedoch werden den Zuschauern tiefere Einblicke zur Situation geboten, wenn beide Filme gesehen werden. Ähnlich wie der Unterschied in den beiden Filmklassiker Alien 1 und Alien 2 ist, wird der Zuschauer einerseits von einem Horror-Thriller und andererseits einem Horror-Actionfilm gefesselt.


Filmlänge:
Echo – Vince 7'00" Minuten
Echo – Alex 9'35" Minuten

Cast:
Alex - Jessica Honz
Vince - Lukas Zwiessele
Reaper (Alpha) - Michael Braun
Stationsleiterstimme - Thomas Goersch
Reaper 01 - Daniela Schmidt
Reaper 02 - David Renz


Crew:
Regie / Kamera / Drehbuch / Schnitt - Patrick Etter
Komponist - Bennet Bieck
Regieassistent - Robin Knapp
Ton - Angelika Wachsmuth
Licht - Dennis Schäfer
Stuntkoordinator - Michael Braun
Maske - Marisa Gokenbach / Dennis Schäfer
Making Of - Philipp Püschel
VFX - Patrick Etter


Trailer:



Kamera: Sony A7s
Objektiv: Sony Vario-Tessar T 24-70mm
Sonstiges Equipment: u.a. DJI Ronin-M
Software (u.a.): Adobe Premiere CC 2015, Adobe After Effects CC 2015

Screenshot(s):




Stream:
»patetter« hat folgendes Bild angehängt:
  • Echo thumbnail.jpg

Selon Fischer

Super-Moderator

  • »Selon Fischer« ist männlich

Beiträge: 1 854

Dabei seit: 22. September 2008

Wohnort: Essen

Hilfreich-Bewertungen: 287

  • Private Nachricht senden

2

Dienstag, 15. September 2015, 13:33

Schöne Idee, schöne Location, gute Ausstattung, stimmiges Licht und Musik. Soweit alles okay :) Leider sind mir beide Figuren viel zu egal, als das ich irgendeine Form von Empathie oder Interesse entwickle. Auch sind ihre Interaktionen miteinander oder die Gemeinsamkeiten in der Handlung so minimal, dass die Idee, eine Geschichte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln zu erzählen, völlig belanglos wird.

Zitat

Zwischen den Hauptdarstellern gibt es Interaktionen

find ich gut, dass die beiden miteinander geredet haben ;) Eine Interaktion zwischen die Hauptfiguren wäre mir aber lieber gewesen ;)

edit: das Making Of ist echt interessant :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Selon Fischer« (15. September 2015, 13:40)


Gelöschter Benutzer

unregistriert

3

Dienstag, 15. September 2015, 14:19

Ich sehe das Ähnlich wie Selon: An der Location, der Ausstattung und dem Licht lässt sich nicht viel meckern. Die Story hingegen ist leider ziemlich belanglos, nimmt mich nicht wirklich mit. Du hattest zur Idee hinter dem Projekt ja gesagt, dass ein solches Szenario aus Videospielen bekannt ist, und in meinen Augen, hätte man aus der Story auche in solches machen sollen. Das Problem ist einfach, dass die Charaktere ziemlich belanglos wirken - wir haben keine Tiefe, erfahren nichts über Charakter und/oder Hintergründe - und uns daher das weitere Geschehen eigentlich egal ist. Im Videospiel wäre dieses Szenario natürlich wieder aufregender, weil fehlende Hintergründe durch aktive Partizipation am Geschehen kompensieren würde .. zumindest für ein Indie-Horror-Game hätte das funktioniert.

Der Grund, warum trotz deutlicher Handlung und etwaigen Kommunikationen der Charaktere mit z.B. 'den Nachfolgenden' oder 'dem Oberkommando', liegt wahrscheinlich im sofortigen Einstieg in die Action. Zumindest ich finde, dass da einfach etwas fehlt .. dieser gewissen Anfang den man braucht um in die Story zu finden .. es ist eben tatsächlich ein typischer Indie-Horror Einstieg und nicht wirklich tauglich für einen Kurzfilm. Zusätzlich rauben der klischeehafte Dialog den Charakteren dann noch mehr an tiefe, so dass der kurze Dialog und 'die Rettung am Ende' auch nicht wirklich als tatsächliche Interaktion gelten. Vielmehr fühlen sich eben auch Charaktere so an, als wären sie nur geschaffen um eine Story für das Setting zu schaffen .. praktisch genau das, was mit vielen Indie-Horror Videospiel Charakter gemacht wird: Er existiert nur um den Zuschauer/Spieler durch die Story zu führen.

Du sprichst zusätzlich noch an: "[...] es ist aber nicht nötig, beide Filme zu sehen um der Handlung folgen zu können. Jedoch werden den Zuschauern tiefere Einblicke zur Situation geboten, wenn beide Filme gesehen werden." und da muss ich im zweiten Teil leider etwas widersprechen. Uns wird im 'Vince'-Teil schon bewusst, dass irgend ein Versuch schiefgelaufen ist und Mitarbeiter nun zu 'Monstern/Zombies' werden .. das hat das ziemlich übliche Szenario einfach so an sich. Man lernt zwar in Alex's Teil, dass die Daten der Operation unbedingt gesichert werden müssen, doch da dies nicht passiert, wird auch der Punkt ziemlich belanglos und trägt der Story nichts weiteres bei.

Fazit: Hut ab von der allgemeinen Leistung des Projekts. Kamera, Licht, Locationscouting, Kostüm, Make-Up, etc. sind wirklich gut gemacht. Es ist ein schönes Projekt und man merkt, dass ihr euch dabei viel Mühe gegeben habt .. nur am Drehbuch hätte man nicht spaaren sollen. Die fehlende Tiefe bzw. belangloses Geschehen mit flachen Charakteren schafft Desinteresse beim Zuschauer und lässt einen die ganze gute Arbeit in den anderen Bereichen komplett vergessen.

patetter

unregistriert

4

Donnerstag, 17. September 2015, 11:13

Danke für die bisherigen Kommentare :)

Ähnliche Themen

Social Bookmarks