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1

Montag, 3. August 2015, 20:00

Abschlussfilm 2015 - Mediengestalter Bild und Ton

Filmtitel:
Ohne Worte

Beschreibung:
In der heutigen Zeit der Kommunikation ist das Smartphone gar nicht mehr weg zu denken.
Diverse Dating-Apps und Chat-Dienste bieten die Möglichkeit der schnellen Kontaktaufnahme.
Max ist Mitte 20. Auch er nutzt diese Art der Verständigung. Doch hat es auch immer Vorteile,
wenn man die Begegnung unter vier Augen gar nicht mehr gewohnt ist?

Abschlussfilm zum Thema: "Moderne Kommunikation"
Prüfung Mediengestalter für Bild und Ton - Sommer 2015

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon C300
Mikrofon: Sennheiser MKH 416 P48


Filmlänge:
3'51" Minuten

Download:
z.B. Film (200 MB, MP4-HD)

Stream:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »STN« (4. August 2015, 09:29)


tevauloser

unregistriert

2

Montag, 3. August 2015, 23:57

Umwerfend!!!! Genial beobachtet und umgesetzt. Top Qualität beim Filmdreh. Gute Schauspieler. Solche Filme liebe ich als kritischer Beobachter neuer Entwicklungen.
Dieser Film wird noch zu reden geben.

Birkholz

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3

Dienstag, 4. August 2015, 01:31

Gut, dass die Canon C300 eingesetzt wurde.

L Lawliet

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4

Dienstag, 4. August 2015, 03:59

Pretentious crap, aber irgendwann musste diese Art Film ja auch vermehrt in Deutschland auftauchen, nachdem die Amis sich daran sattgedreht haben.

Kameraführung und Schnitt waren relativ okay, nichts was den Film weitergebracht hätte. Aus einer C300 (Kanonen auf Spatzen anyone?) hätte man vielleicht etwas mehr rausholen können. Das Voiceover war ne richtig kontraproduktive Idee, zeig uns doch filmisch ihre Gedanken und bleib dem Titel treu. Abblende direkt nachdem sie den Mund aufmacht und bevor sie was sagt wäre eventuell auch gut gewesen, wobei ihr Satz aber in Ordnung und das Highlight des Films ist. Das Pacing war furchtbar, der Film hätte gut ein bis zwei Minuten kürzer sein dürfen - oder länger sein müssen, wenn man eine Geschichte hätte erzählen wollen.

Unterm Strich ein belangloser Film ohne richtige Handlung.

Beim nächsten Mal bitte das hier beachten, sonst hagelt es Verwarnungen: Kritik - Was es zu beachten gibt!
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (4. August 2015, 16:25)


Gelöschter Benutzer

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5

Dienstag, 4. August 2015, 08:18

Ich weiß nicht aber Kritiken wie die von "L Lawliet" finde ich ziemlich kontraproduktiv wenn nicht sogar peinlich. Es ist schön und gut, dass dir die Story dieses "Art Films" nicht gefällt aber dann gib doch bitte produktive Kritik statt provokant alles als negativ Abzulichten ohne einen brauchbaren Lösungsvorschlag zu bieten. [Das ist keineswegs böse gemeint, lieber L Lawliet, aber Kritik sollte in erster Linie der Verbesserung dienen. Mit ettlichen Floskeln, warum etwas nicht so gut ist bzw. warum man etwas hätte 'vieleicht besser machen können' bringt keinem was. Das nächste Mal also lieber erwähnen, was dir nicht gefällt, warum es dir nicht gefällt und wie man es besser machen könnte.]
Zudem ist vielleicht auch zu erwähnen, dass es sich hier (mal wieder) um einen Abschlussfilm zum Mediengestalter handelt und genau zu diesem Thema gabs ja schonmal Diskussionen: Ein Mediengestalter ist nicht unbedingt auch ein Drehbuchautor, daher ist es nur logisch, dass (das Erste?) narrative Projekt kein Chinatown ist.

Auch ich bin der Meinung, dass die Story etwas flach ist. Das liegt meiner Meinung nach aber auch am Thema "Moderne Kommunikation" und den Lehrern/Ausbildern. Viel Kreativität und ein umwerfend neuer Blick auf das Thema sind da schwer und wer geht das Risiko einer Themaverfehlung ein, wenn das wohl eines der wenigen fiktionalen Projekte bleiben wird bzw. eines der ersten war?

Zum Bild kann ich nur sagen, dass es sich für mich wie das typische Mediengestalter-Projekt anfühlt. Die Ausleuchtung ist zwar nicht schlecht aber einfach unmotiviert. Wahrscheinlich einige LED's die in jeder Szene für Führungs-, Seiten- und Spitzlicht sorgen sollen. Das ist zwar nicht falsch und für Arbeiten im TV auch nötig aber letztlich einfach ziemlich unmotiviert und letztendlich langweilig. Lieber das nächste mal etwas realistischer Beleuchten und z.B. mehr Licht von Fensterseiten kommen lassen.
Das Gleiche gilt für die Kameraführung: Dieses "Bildaufwertung durch Slider"-Gefahre sieht man ziemlich oft in Mediengestalter-Projekten. Es mag zwar sein, dass es das Bild tatsächlich etwas aufwertet, ist in 80% der Fälle aber einfach unnötig. Statt einem unmotiviertem Slide in irgend eine Richtung wäre ein motivierter Slide in einem bestimmte Richtung besser gewesen. Beispiel wäre z.B. als er merkt, dass er nichts zu sagen hat. Hier hätte man die Kamera leicht in Richtung seines Gesichts fahren lassen können um diesen peinlichen Moment bzw. sein Problem Worte zu finden klarer zu machen.

Ansonsten gibt es Bild und Tontechnisch aber nichts zu meckern, zudem auch einige schöne Bilder dabei sind.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gelöschter Benutzer« (4. August 2015, 08:24)


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Lierov

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6

Dienstag, 4. August 2015, 17:54

Mich stören Kamerafahrten, wie gleich am Anfang des Films auch. Man hat das Gefühl, dass sie eingesetzt wurden, weil man der Meinung war, dass man sowas eben macht, weil es sieht ja cineastischer aus usw. Die Musik in seiner Wohnung nervt und die Kameraeinstellung ist langweilig, u.a. auch, weil es an Tiefe fehlt. Hier hätte man entweder eine andere Wohnung nehmen und/oder eine andere Kameraeinstellung wählen sollen. Gleiches gilt für die Halbtotale im Lokal. Gefällt mir so gar nicht. Die Geschichte ist okay, aber nicht gerade innovativ, die Umsetzung in Ordnung. Die Optik der beiden Schauspieler ist top, die schauspielerische Leistung gut, wobei Sie stärker ist als er. Wie hier schon geschrieben wurde merkt man dem Film doch schon an, was er ist. Als Abschlussfilm für einen Mediengestalter B&T handwerklich absolut okay. Aber wir sind ja nicht diejenigen, die den Film unter diesen Aspekten bewerten. Wir bewerten eben andere Dinge und dazu gehören auch das Drehbuch und die Regie. Und wenn bestimmte Kameraeinstellungen und Lichtsetzungen für die Standardsituationen, mit denen sich MG-B&T in ihrem beruflichen Alltag konfrontiert sehen okay waren, so sind sie eben für szenische Filme eben vielleicht nicht das Nonplusultra.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

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L Lawliet

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7

Mittwoch, 5. August 2015, 04:37

Beim nächsten Mal bitte das hier beachten, sonst hagelt es Verwarnungen: Kritik - Was es zu beachten gibt!

Whoa ähm okayyy. "hagelt es Verwarnungen"? Das klingt wie eine Drohung, nicht sehr nett.
Wenn man nicht versteht, dass meine Kritik kein Angriff auf den Filmemacher ist, sondern meine Meinung zum Film darstellt, ist das ja okay. Wenn man die - zugegeben dürftigen, jedoch vorhandenen - Verbesserungsvorschläge überlesen und mir das Fehlen selbiger vorhalten will, geht das auch noch klar. Aber hier mit Drohungen um sich schmeißen, also wirklich.

Hier hat jemand drei Jahre lang eine Ausbildung im Filmbereich genossen. Im verlinkten Thread wird darauf hingewiesen, die Umstände zu berücksichtigen, wenn jemand zum Beispiel Anfänger ist - wieso soll das nur in eine Richtung gelten?
Wer eine dreijährige Ausbildung abschließt, wird sicher auch in dem Bereich arbeiten wollen. Wenn ihn da schon so eine kleine Kritik wie meine aus der Bahn wirft, hat er sicher gute Karten in der Branche.

Tatsächlich schreibe ich meine Beiträge eher als Review denn als Feedback, das leugne ich nicht; mir war jedoch schlicht nicht bewusst, dass so etwas hier nicht gewünscht ist. Da ich nicht möchte, dass es Verwarnungen hagelt, werde ich meine Kritiken von nun an in der Form von "Gut, dass die Canon C300 eingesetzt wurde." vorbringen.
Oder ich mach einen eigenen Thread auf, in den die Leute mir ihre Filme posten können, um sie von mir verreißen zu lassen. :thumbsup:

EDIT: done :D
L Lawliet verreißt eure Filme
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »L Lawliet« (5. August 2015, 04:57)


8

Mittwoch, 5. August 2015, 09:38

Danke für Euer Feedback.

@ iamdanielmenzel

Stimme Dir zu die Geschichte ist nicht gerade sehr komplex und erscheint etwas flach. Dazu muss ich sagen, dass mein erster Vorschlag von der Handelkammer nicht zugelassen worden ist, da er zu Umfangreich für eine Produktionszeit von max. 18 Std. (Dreharbeiten und Schnitt) war. Ich hatte hinterher ein relativ knappes Zeitfenster um meine Idee zu überarbeiten, dabei ist ein komplett neuer Film entstanden. Dementsprechend habe ich versucht es so einfach wie möglich zu halten um den Rahmen nicht zu sprengen. Die Ausleuchtung hätte sicherlich etwas specktakulärer ausfallen können das stimmt. Ich wollte es dennoch so natürlich wie möglich halten. Die 3-Punkt-Ausleuchtung war ebenfalls vorgegeben. Die Kamerafahrten habe ich als eine Stilmittel angedacht, die Bewegung sollte das Wohlbefinden von Max untermalen. Während die statische Kamera genau das Gegenteil bewirken sollte. Vielleicht ist das nicht so ganz klar geworden, vielleicht hätte ich das dann doch anders lösen sollen. Danke für die ausführliche Kritik ;)

@ Lierov

Zu den Kamerafahrten kann ich wie auch schon oben angemerkt sagen, die Bewegung sollte das Wohlbefinden von Max untermalen. Während die statische Kamera genau das Gegenteil bewirken sollte. Aber ja man hätte das sicher etwas anders und motivierter umsetzen können da gebe ich Euch beiden Recht. Zu der Musik: ich persönlich empfinde sie als passend, denke das ist auch ein wenig Geschmackssache. Und ja es ist ein Abschlussfilm, bei einem privaten Projekt hätte ich sicherlich einiges anders gemacht und mir vorallem mehr Zeit gelassen. Danke Dir :D

@ L Lawliet

Danke Dir erstmal für Deine sehr direkten Anmerkungen zu dem Film. Ich persönlich habe auch nichts dagegen wenn jemand seine Meinung sagt. Aber in einem solchen Forum denke ich, könnte es etwar konstruktiver ausfallen, da dies hier eine Plattform ist, auf der man sich gegenseitig Tipps und Verbesserungsvorschläge gibt, um schließlich daran zu wachsen. Gerade in dieser Branche finde ich es wichtig seine Meinung begründen zu können, denn negativ bewerten ist leicht, schwieriger wirds, wenn man erklären kann wie man einen Film besser machen würde. Und zu deiner letzten Nachricht:
Whoa ähm okayyy. "hagelt es Verwarnungen"? Das klingt wie eine Drohung, nicht sehr nett.
Wer eine dreijährige Ausbildung abschließt, wird sicher auch in dem Bereich arbeiten wollen. Wenn ihn da schon so eine kleine Kritik wie meine aus der Bahn wirft, hat er sicher gute Karten in der Branche.
Lass mich Dir sagen, dass Du Dir diese Anmerkung in deinem Beitrag nicht von mir eingefangen hast! Also würd ich damit etwas vorsichtiger umgehen und nicht gleich ausfallend werden. Vor allem würde ich anfangen drüber nachzudenken warum so etwas überhaupt passieren konnte.

Gelöschter Benutzer

unregistriert

9

Mittwoch, 5. August 2015, 10:48

Stimme Dir zu die Geschichte ist nicht gerade sehr komplex und erscheint etwas flach. Dazu muss ich sagen, dass mein erster Vorschlag von der Handelkammer nicht zugelassen worden ist, da er zu Umfangreich für eine Produktionszeit von max. 18 Std. (Dreharbeiten und Schnitt) war. Ich hatte hinterher ein relativ knappes Zeitfenster um meine Idee zu überarbeiten, dabei ist ein komplett neuer Film entstanden. Dementsprechend habe ich versucht es so einfach wie möglich zu halten um den Rahmen nicht zu sprengen. Die Ausleuchtung hätte sicherlich etwas specktakulärer ausfallen können das stimmt. Ich wollte es dennoch so natürlich wie möglich halten. Die 3-Punkt-Ausleuchtung war ebenfalls vorgegeben. Die Kamerafahrten habe ich als eine Stilmittel angedacht, die Bewegung sollte das Wohlbefinden von Max untermalen. Während die statische Kamera genau das Gegenteil bewirken sollte. Vielleicht ist das nicht so ganz klar geworden, vielleicht hätte ich das dann doch anders lösen sollen. Danke für die ausführliche Kritik ;)
Genau deswegen finde ichs ziemlich schwierig, Abschlussfilme von Mediengestaltern zu bewerten: Es wird einem einfach alles vorgegeben. Ich bin ja selbst normal der, der als fast ausschließlich die Story kritisiert, aber wenn Themen vorgegeben wurden und einem kein wirklicher Freiraum gegeben wurde, dann macht das in diesem Fall wenig Sinn.

Gut zu wissen ist auch, dass die 3-Punk-Ausleuchtung vorgegeben wurde .. was in meinen Augen absoluter Schwachsinn von Seiten der Prüfungskomission ist. Ich meine ist ja sicherlich ganz gut zu bewerten, diese Standard-Beleuchtung, aber wenn sie nicht passt, dann passt sie eben nicht. Was ich aus meinen 12 Monaten beim Fernsehen gelernt habe ist, dass sich genau dieses Denken: "3-Punkt geht immer!" oder "Vordergrund macht Bild gesund." auf alles überträgt. Deswegen schaut - v.A. im Bereich der lokalen Fernsehsender - alles ziemlich identisch aus. Man hat ein flaches Bild mit 3-Punkt-Ausleuchtung und ein paar Einstellungen, bei denen eine Pflanze in den Vordergrund genommen wurde.
Irgendwo ist all das zwar verständlich und ich sehe auch kein Problem in der Vorgehensweiße, denn manchmal ist einfach nicht genug Zeit für was Kreativeres, aber als Prüfer jegliche Kreativität zu blockieren ist auch nicht der richtige Ansatz.

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L Lawliet

Julian-Rolf

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Mittwoch, 5. August 2015, 13:42

Lass mich Dir sagen, dass Du Dir diese Anmerkung in deinem Beitrag nicht von mir eingefangen hast! Also würd ich damit etwas vorsichtiger umgehen und nicht gleich ausfallend werden. Vor allem würde ich anfangen drüber nachzudenken warum so etwas überhaupt passieren konnte.


Na, der Kommentar war doch kein Jab gegen dich, auf mich klang das eher nach einem "Jemand mit X Jahren Erfahrung braucht keine Samthandschuhbehandlung mehr" Argument gegen übermütige Verwarnfreudigkeit.

Es ist nun mal so, dass dieses "Social Media makes people lonely and weird" trope in jedem zweiten Indiefilm und 9/10 Youtube-Poems verbraten wird, irgendwann ist der Novelty value einfach verbraucht, gerade wenn's played straight verwendet wird. Das heißt nicht, dass man technische Skills vernachlässigen sollte, aber sie lassen sich eben schlecht in einem Vakuum entwickeln. Wenn die Story und die Filmqualität (bzw. worauf besonders Wert gelegt wurde) nicht kohärent sind, bringt auch der beste Production Value nichts.

Ich weiß als Outsider natürlich auch nicht, was bei euch die Vorgaben, Constraints usw. waren, vielleicht wäre es sinnvoll, die mit anzugeben, wenn sie Einfluss auf die Filmentwicklung hatten. Alles in allem ist der Film für mich leider recht forgettable, vielleicht nächstes mal einfach etwas Inspiration oder ggf. Writingsupport von außen oder aus dem WWW (social media being useful, what a concept!) mit ins Boot holen.

Alles LIebe,
Julian

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L Lawliet

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11

Donnerstag, 6. August 2015, 14:09

Stimme den anderen in den genannten Punkten zu. Du kannst auf jeden Fall 1:30 bis 2 Minuten rausschneiden. Mach doch einfach für dich selber nochmal ne neue Schnittfassung und übe dich im Reduzieren.

@Julian-Rolf
Ist der Kommentar als Scherz gemeint oder spricht man heutzutage so, wenn man im media-business am worken beet?

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Jackman

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12

Freitag, 7. August 2015, 09:26

Zurück zum Thema: ich fand den Film fantastisch! Technisch gut, aber dss war nicht ausschlaggebend: ich finde die Idee nämlich echt gut und innovativ, dass man endlich mal etwas diesem verallgemeinerten "Das Smartphone macht jegliche Kommunikation kaputt" etwas entgegnet. Und das in einem Szenario (Textkommunikation, erstes Date...), das von tausenden Filmchen ausgeschöpft wirkt. Das ist einer der wenigen Filme hier, die ich mir merken werde und mal jemand anderem zeige.
Zwischendurch war ich mir nicht sicher, ob die Längen, die er hatte, zu Spannung geführt oder sich leicht negativ ausgewirkt haben... Ich war einerseits kurz leicht gelangweilt, andererseits hab ich bis zu Ende geguckt, das ist ja eigentlich eine Bestätigung, dass es okay war.

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