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Whitman

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Montag, 10. November 2014, 01:40

"PraYers" [Thriller/Action] - Wozu sind wir im Stande? -

PraYers




Inhalt

Leitfrage: Wozu sind wir Menschen im Stande?
Versteckt sich etwas grotesk, empathieloses in jedem von uns? Nur im Zaum gehalten von unserer Identität nach außen hin, die uns Verantwortung für unser Handeln aufzwingt?

Die Familie unseres Helden, ein Polizist, wird von "Gott", dessen Identität unbekannt ist, ohne ersichtlichen Grund ermordet.

"Gott", wie er sich selber nennt, hat seine Gräueltat auf Video aufgenommen und live ins Internet gestreamt, zum Vergnügen der Community.

Die Ermittlungen sind alle ins Leere gelaufen.
Der nunmehr ehemalige Polizist, mittlerweile psychisch stark angeschlagen, sehnt sich nach Antworten und Sühne.
Nachdem ihm eine unbekannte Journalistin Insiderinformationen bezüglich des Aufenthaltsortes "Gottes" übergibt, macht er sich auf den Weg "Gott" zu treffen.

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon EOS 550D, Canon EOS 650D, HTC Smartphone
Sonstiges Equipment: Flycam, DIY Dolly, DIY Saugnapfstativ, Dreibeinstativ, DIY Snorricam
Schnittsoftware: Adobe Premiere CS6
Sonstige Software: Adobe After Effects CS6

Screenshot(s):



Filmlänge:
15:23


STREAM





Viel Spaß! Ich freue mich über jede Rückmeldung und Interessenten für zukünftige Zusammenarbeiten!

LG Harry Besel @ Racoon Productions


https://www.facebook.com/pages/Racoon-Pr…165303356988300

Ladapictures

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Montag, 10. November 2014, 21:27

Meckern auf hohem Niveau

Zu 98% hat er mir gefallen ;) (Ist ne Anspielung)

Die Kamera des Prologs fand ich supercool. Da kommt richtig Stimmung auf.

Auch die Story im Stil von "Jigsaw" auch recht gut durchdacht, wenn auch nicht zu 100% aber das haben auch Hollywood Produktionen nicht.

Der Shotgun-Teil, das geballter Quasi war etwas lahm, hätte schnellere schnitte und mehr Körperspannung sowie Ausstrahlung der Darsteller vertragen.
Evtl. etwas, aber nur etwas zuviel Erklärungen zum Schluss.

Und jetzt der leider größte Kritikpunkt, der den Ganzen Film verschlechtert (Aber wie gesagt - Meckern auf hohem Niveau)

Ich möchte niemandem zu nahe treten und es ist auch nicht böse gemeint, aber ich muss es überspitzt darstellen:

WARUM UM GOTTES WILLEN WARUM hast du als Darsteller die Abschlussklasse 11a genommen.?????? :cursing:

Der Kerl mit der Shotgun ist niemals Bulle (er heißt Jens Reutenberger ist 21 wohnt in einer Studenten WG, verdient sich nebenbei was als Kellner und hat RECHT GUTE NOTEN!) , er kann nichtmal cool Laufen :P . Diese Rolle hätte einer mitte 30 mit Bart anstatt Flaum spielen sollen.
Das ist solo schade alles ist genial bis auf die viel zu jungen Gesichter. Da wirkt alles was so genial geplant ist plötzlich unglaubwürdig.

Hätte mir wirklich glaubwürdigere Schauspieler gewünscht. (Auch die vielen Kippen machen sie leider nicht automatisch cooler oder lässiger – das Klappt nur bei Leuten mit diesem "Lässig-Gen")

Aber ansonsten eine Top Leistung! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Whitman

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Dienstag, 11. November 2014, 14:57

Danke für deine Rückmeldung und freut mich wirklich, dass dir der Film im Ganzen gut gefallen hat!

Ja der Shotgun Teil erwies sich als wirklich problematisch :D
Wie soll man so richtig mittendrin Stimmung erzeugen, wenn sich die anderen ja im Grunde genommen nie gewehrt haben gegen ihre Erschießung :D
War wirklich nicht einfach und war meine erste Szene dieser Art.

Da ist sicherlich noch Luft nach oben, das stimmt.

Jetzt bin ich ein wenig verwundert, findest du wirklich die Leute sehen so jung aus? :D
Also wir sind alle anfang bis mitte 20, auch der Hauptdarsteller.

Und klar, ich würde auch viel lieber echte, ältere Schaupspieler haben, aber dafür fehlt mir einfach das Netzwerk.
Das ist ja so ziemlich das wichtigste an der ganzen Filmsache: sich ein Netzwerk aufbauen aus Leuten, die man
für Projekte einsetzen kann.

Schauspieler, Lichttechniker, Tonmenschen usw.

Das fehlt mir alles, aber es gibt Lichtblicke.
Aber klar, du hast Recht, richtige Schauspieler würde dem ganzen eine andere Klasse verleihen.

Für Laiendarsteller, finde ich ihre Leistung aber eigentlich ziemlich gut :)

Lg

Harry Besel @ Racoon Productions

*Vollzitat entfernt*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Selon Fischer« (11. November 2014, 15:44)


Selon Fischer

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Dienstag, 11. November 2014, 18:22

Als du von dem Projekt das erste Mal berichtet hast, hatte ich mich echt drauf gefreut. Durch das Endresultat wollte ich eigentlich nur noch durchskippen. Die paar schönen Shots (abzüglich der computerspielästhetischen Blut-Wolken) täuschen leider nicht über die unglaublich dünne und unspannend erzählte Geschichte hinweg. Wieso muss der Protagonist denn Polizist sein, um seine toten Eltern rächen zu wollen? Wozu diese unglaublich alltagsferne Episode mit einer "auf eigene Faust recherchierende Journalistin"? Auch den Dialog am Ende habe ich als extrem antiklimatisch und selbstverliebt empfunden. Da wirken Laien sofort unfreiwillig komisch. Echt voll Schade!

Whitman

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5

Dienstag, 11. November 2014, 19:05

Hmm, schade, dass du das so siehst, trotzdem danke, dass du einen Blick auf den Film geworfen hast.

Das die Effekte verbesserungswürdig sind stimmt auf jeden Fall, aber ich habe nunmal alles alleine gemacht und da natürlich
bin ich dann in solchen Sachen kein Profi, oder so gut, wie andere, die sich hauptsächlich mit sowas beschäftigen.

Ich hoffe auch jemanden kennenzulernen, der sowas gut kann und mit dem ich in Zukunft zusammenarbeiten kann
bei zukünftigen Projekten.

Aber das die Story dünn ist, höre ich tatsächlich zum ersten mal muss ich sagen :/
Im Gegenteil, gerade die Story ist es, die die Leute fesselnd fanden, denn rein technisch gesehen, gibt es ja noch viel aufholbedarf
durch fehlende Ausleuchtung usw. (Auch hier bin ich auf der Suche nach Leuten!!)

"Gott" hat sich ja bewusst jemanden ausgesucht, der gerade für das "Recht" einsteht (wie ein Polizist, der für das Recht in der Exekutiven in der Gesellschaft einsteht),
um gerade so eine Person seiner Community vorzuführen und ihn genau die Dinge machen zu lassen, die die Community sich von
"Gott" immer gewünscht haben und Zweifel aufkamen, ob sie denn alle krank im Kopf seien.

"Gott" beweist mit diesem besonderen Beispiel, unserem Hauptdarsteller, dass sie eben nicht krank sind, sondern jeder von uns so ist.
Ob dieser "Beweis stichhaltig ist, sei dahingestellt, der Hauptdarsteller gibt sich jedoch zum Ende "Gott" hin.

Und die Journalistin ist ja eigentlich keine Journalistin, was man auch hätte hinterfragen können, der Hauptdarsteller aber aus der blinden Sucht
nach Rache nicht tat und so die These von "Gott" nur nochmals unstreicht, dass das Wesen des Menschen in Wahrheit grausam ist.

Das wollte ich halt nochmal darlegen, aber natürlich respektiere ich deine Meinung und bin wie gesagt froh, dass du zumindest reingeschaut hast.

Schönen Abend noch!

LG
Harry Besel @ Racoon Productions

otto

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Donnerstag, 13. November 2014, 15:24

Mir hat der Film gefallen. Einige Sachen konnten anders gemacht worden,aber alles im allem finde ich ihn gut.

Whitman

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Donnerstag, 13. November 2014, 17:47

Dankeschön, freut mich, dass er dir zugesagt hat!

Harryowski

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Samstag, 15. November 2014, 11:58

Hallo,
ich persönlich finde den Film auch sehr stimmungsvoll und spannend. Man erkennt viele Schnittmotive und Kameraperspektiven aus Hollywood. wirklich sehr gute Arbeit, wie lange hast du daran gearbeitet den Film 1 zu drehen und 2 zu schneiden?

Was die Anmerkung von oben angeht: ich habe mir auch gedacht, dass der Hauptdarsteller jung ist. allerdings spielt er gut und dadurch, dass der Killer seine Eltern und seinen Bruder getötet hat und nicht seine Frau und sein Kind, finde ich die Story plausibel.

Ich hoffe sehr, dass dies nicht dein letzter Film war! weiter so

Whitman

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Samstag, 15. November 2014, 16:10

Vielen Dank Harryowski!

Der Dreh dauerte über das jahr verteilt von März bis September. Aber das aus dem Grund, dass der Hauptdarsteller
in Münster wohnt und nicht immer Zeit hatte und wir mitten bei der Hälfte der Drehs das Problem hatten, dass der
Besitzer des Lost Places auf einmal nichtmehr so offen gegenüber Besuchern war und alles dicht gemacht hat
und Polizeistreifen ständig unterwegs waren.
Ich konnte das dann aber doch noch lösen.

Und der Schnitt lief halt so immer parallel mit, also wenn man Material hatte, habe ich es gleich auch geschnitten
und die Effekte bearbeitet und sowas.

Also im Endeffekt sehr schleppend und ich konnte oft nicht weiterarbeiten, weil ich das vorliegende Material bearbeitet
habe und nicht weiterdrehen konnte.

Alles in allem hat alles dann also von März bis September gedauert, hätte aber bei besserer Planung und Möglichkeit
locker auch bei unter 3 Monaten liegen können.

Und nein, das war nicht mein letzter Film. Ihr dürft gespannt sein, wir haben mit Leuten aus ganz Deutschland zusammen
ein neues Projekt in Planung. Diesmal technisch absolut sauber und besser produziert.

Ich kann soweit verraten, dass es ein Gruselfilmchen wird.

Aber erstmal vielen Dank für deine Rückmeldung Harryowski!

Diesbezüglich ein kleiner Aufruf:
Wenn jemand aus Nordhessen sich mit Lichtsetzung und Tonaufnahme auskennt: BITTE MELDEN!
Ich brauche eure Hilfe!

LG
Harry Besel @ Racoon Productions