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Lierov

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1

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19:17

WAY OUT

WAY OUT

Seit dem Tod seiner Mutter und seines Bruders ist im Leben von Vadim nichts mehr wie vorher...

Gedreht von Mai bis Juli 2014 mit Canon 7D

ca. 20 Minuten







»Lierov« hat folgende Bilder angehängt:
  • Filmplakat1.jpg
  • Umkle.jpg
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7River

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2

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 10:30

Sind sehr schöne Aufnahmen dabei. Besonders die Autofahrt fand ich gelungen. Insgesamt hat mir der Look echt gefallen. Die Stimmen wirken ein wenig künstlich, liegt natürlich daran, dass man Film- und TV-Produktionen gewöhnt ist. Manche Dialoge sind etwas erklärend.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Selon Fischer

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3

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 11:44

Sowohl Look als auch Geschichte haben mir gefallen. Die Darsteller waren allesamt gut, aber jeweils zu stark in einer Haltung, wodurch sie flach wurden. Witzig fand ich deinen Vater-Auftritt, wenn auch hier wieder zu stereotyp und zu übertrieben agiert wurde.

7Rivers Bemerkung, mit den erklärenden Dialogen, schließe ich mich an. Das ist auch mein Hauptkritikpunkt. Viele Dialoge wirken wie Zuschauerservice oder wie nachgeschobene Expositionen. Dass sein Bruder Tod ist, erfahren wir etwa in der ersten Szene (toller Einstieg übrigens!). Die Info mit dem Autounfall hätte es dann gar nicht gebraucht. Dann hättest du auch Gelegenheit gehabt, den Vater auszubauen. Er hätte zum Beispiel, nachdem er Vadim geschlagen hat, alleine eine Paartätigkeit ausführen können (wenn du die ständige Protagonist-schaut-sich-Bild-des-Verstorbenen-an-Idee vermeiden willst). Seine Gewalttätigkeit ist ja schließlich irgendwie motiviert. Trauer, Hilflosigkeit, Überforderung mit der Erziehung des Sohns können da starke Zugkräfte sein. Daher mein Tipp: nimm jede deiner Figuren ernst. Warum sind sie in dieser Lage? Sind sie selbst- oder fremdbestimmt in diese Situation gekommen? Wissen sie, was sie in diese Lage gebracht hat? etc.

Ich freu mich auf deine nächsten Dinger :)

Barbara

unregistriert

4

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 17:43

Warum Schwarz-Weiss?

Gefällt mir übrigens sehr gut!

Lierov

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5

Freitag, 24. Oktober 2014, 10:43

danke für das Feedback... schön dass er euch gefällt.
Zum Thema s/w: Ich bin grundsätzlich kein Fan von starken Farben in Filmen... allerdings auch nicht von s/w Filmen. Ich finde farbreduzierte Filme ästhetischer als übersättigte. Sicherlich hat das ganze immer mit dem Genre oder der Geschichte zu tun, die erzählt wird. Wenn ich mich bspw. an "Türkisch für Anfänger" erinnere dann sind mir in erster Linie die quietschbunten Farben in Erinnerung geblieben, bei denen mir echt die Augen weh taten. Übertriebene Farben wie in dem genannten Film führen dazu, dass die Ernsthaftigkeit eines Films verloren geht, was bei Komödien ja nicht weiter dramatisch ist. Im Umkehrschluß unterstreicht eine Farbreduktion bis hin zu s/w die Ernsthaftigkeit eines Films.
Bei "WAY OUT", aber auch bei dem letzten Kurzfilm "REZA", habe ich bereits bei der Ausstattung darauf geachtet, dass keine starken Farben vorkommen. Alle Darsteller tragen schwarze, weiße, graue oder sehr dunkle Kleidung. Gleiches gilt für die Farben der PKW in den beiden Filmen. Bei "WAY OUT" war zwar von Anfang an geplant, dass er in s/w veröffentlicht wird, weswegen man die Farben der Kleidung oder des PKW hätte vernachlässigen können, allerdings wollte ich mir die Option offenhalten ihn vielleicht doch farbig, dann allerdings stark farbreduziert zu veröffentlichen. Im direkten Vergleich während der Post war dann aber sehr schnell klar, dass farbreduziert nicht infrage kommt. Insgesamt entspricht das Fehlen der Farben dem inneren Erleben Vadims. Er ist ein ernster introvertierter Mensch ohne wirkliche Hoffnung. Wie hätte man das effektiver darstellen sollen, als durch die Wegnahme von Farben?! :)
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