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dedison

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1

Montag, 9. Juni 2014, 00:42

Mein Kurzfilm "Niemandsland"

hallo...bin lehrer an der neuen mittelschule längenfeld (österreich) und habe mit schülern meinen allerersten kurzfilm "niemandsland" gedreht...wir haben beim tiroler kurzfilmfestival "rec n play" mitgemacht und haben es in der erwachsenenkategorie bis ins finale geschafft...wir sind alles laien und haben bisher keine erfahrung in dem metier gemacht...vielleicht sieht sich der ein oder andere den film an...würde mich über feedback freuen...



Titel: Niemandsland

Drehbuch, Schnitt, Kamera, Ton, Regie: Detlev Halwax

Schauspieler: Carina Holzknecht, Chiara Plattner, Tara Zala

Inhalt: Alpträume oder doch mehr? Seht selbst...

Kamera: http://www.sony.at/electronics/handycam-…der/hdr-pj780ve

Software: Magix Video Deluxe 2014 Premium

Nominiert für den besten Film beim Tiroler Kurzfilmfestival "REC 'N' PLAY...

Ein Filmprojekt der NEUEN MITTELSCHULE LÄNGENFELD (ÖSTERREICH)

HIER GEHT'S ZUM FILM:


*Posts zusammengeführt.*

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Selon Fischer« (9. Juni 2014, 19:35)


Lierov

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2

Dienstag, 10. Juni 2014, 10:39

offensichtlich wurde der Film zum falschen Zeitpunkt gepostet und ist daher irgendwie untergegangen, wie ist es sonst zu erklären, dass in anderthalb Tagen niemand seinen Kommentar dazu abgegeben hat. Mit Sicherheit liegt es aber auch an der Länge des Film, den man sich nicht mal eben so nebenbei anschaut, vor allem weil es keine wirkliche Handlung gibt, und sich erst am Ende klärt, was zuvor Rätsel aufgegeben hat. Wo wir schon bei dem Hauptkritikpunkt sind. In meinen Augen ist der Film zu lang. Man hätte ihn bestimmt locker in der Hälfte der Zeit erzählen können, ohne dass das Ende seine Wirkung verloren hätte.

Ansonsten ist der Film handwerklich schon ziemlich weit oben, vor allem wenn man Dir glauben schenken darf und das dein "allererster Kurzfilm" ist (wahrscheinlich machst du sonst abendfüllende Spielfilme, Musikvideos oder so... kleiner Scherz!) und das ganze ein Schulprojekt ist. Optisch ist die Schlußsequenz leider nicht mehr so prall. Natürlich war es Absicht diese optisch abzugrenzen, aber meiner Meinung nach ein Griff ins Klo... wenn man die anderen Szenen zuvor vergleicht. Der Ton der Stimmen war auch auffällig... wie und womit habt ihr den Ton augenommen?

Insgesamt denke ich dass der Film zu Recht als bester Film bei dem Festival nominiert wurde...
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

dedison

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3

Dienstag, 10. Juni 2014, 12:02

danke für deine review:

1.) zur handlung: es war mein hauptanliegen einen film zu drehen, der komplex und verschachtetelt ist und erst am ende aufgelöst wird...ich wollte unbedingt, dass es einen aha-effekt gibt...es ist sicher kein film für die masse...

2.) ...und da sind wir schon beim nächsten punkt...ich habe den film deswegen in dieser länge gemacht, um dem zuschauer zum nachdenken zeit zu geben und ihm während des films interpretationsspielraum zu ermöglichen...hätte ich den film um die hälfte gekürzt, wäre alles viel zu schnell gegangen und der zuschauer hätte nicht die zeit gehabt, überlegungen anzustellen ...das ist aber meine subjektive meinung...

3.) was hat dir an szene 3 optisch nicht gefallen?

4.) zum ton: alles satz für satz nachsynchronisiert...im auto (kommt der akkustik im studio wohl am ehesten nahe)...das war sehr aufwändig...

5.) es war echt mein erster film...

6.) was sagst du zur hauptdarstellerin? 13 jahre und null-erfahrung...

Lierov

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4

Dienstag, 10. Juni 2014, 12:58

zu 1+2:
kann ich verstehen und find ich gut. Aber die Phase bis zur Auflösung dauert mir trotzdem zu lang. Im Kino wird sicherlich niemand aufstehen und weggehen, auf einem Videoportal neigt man aber dazu sich durch den Film zu klicken. Es passiert einfach zu wenig, was einem bei der Stange hält. Ein guter "Aha-Effekt" am Ende eines Films macht im besten Fall aus einem Film mit einer guten Vorgeschichte einen Hammerfilm (z.B. "Sixth Sense") oder aus einer mittelmäßigen Vorgeschichte einen immerhin noch "guten Film" (z.b. "Der verbotene Schlüssel"), aber nur wenn der "Aha-Effekt" am Ende dann so richtig reinknallt... Die Idee bei Deinem Film ist zwar nicht "komplett neu", aber was ist schon "komplett neu"?! "Jacobs Ladder" hat ja eine ähnliche Auflösung, wobei da der restliche Film bis zur Auflösung den Zuschauer wesentlich mehr fesselt. Was man Dir nicht ankreiden kann, gerade wenn das Dein erster Film ist, und wir hier nicht in Hollywood sind sondern im Amateurfilm-Forum. Es geht mir auch nicht darum Dich von meiner Meinung zu überzeugen, sondern Dir die Wirkung Deines Films auf mich zu erklären. Und Du hast ja sicherlich Deinen Film hier nicht vorgestellt, um Werbung zu machen und Klicks zu generieren (war ja Dein erster Beitrag hier im Forum), sondern um genau solche Kritik zu bekommen, oder?

Hier mal ein Link zu einem beachtenswertem Film, mit einem Aha-Effekt am Ende, der in den letzten Monaten hier im Forum vorgestellt wurde, den du wahrscheinlich nicht kennst:

Veikko [Wave Pictures]

Sicherlich ist das ein ganz anderer Film, aber er erzeugt Spannung, die im Ende aufgelöst wird. Und vor allem löst er sich filmisch auf, nicht durch gesprochenen Text, wie bei Dir. Denn der Dialog der beiden Freundinnen am Ende wirkt schon sehr krampfhaft (und damit meine ich nicht die schauspielerischen Fähigkeiten)


zu 3: die Farbigkeit ist zum einen einfach technisch miserabel umgesetzt ... da hätte man mit der CC etwas nachhelfen müssen. Und zum anderen suggeriert die übertriebene gelb/orange Farbigkeit eher das Gegenteil von dem, was Du offenbar filmisch ausdrücken wolltest: nämlich Wärme und Geborgenheit, was weder der Gefühlslage der beiden Freundinnen noch der Hauptdarstellerin entsprechen dürfte.

zu 4: hab ich mir fast gedacht... kenn ich, mach ich auch meinstens so... ist keine einfache Sache :)

zu 5: wollte ich auch gar nicht anzweifeln, aber dafür wirklich klasse gemacht!

zu 6: klasse... hat einen Superjob gemacht!
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

Thomas131

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5

Samstag, 14. Juni 2014, 20:59

Hallo,
Ich finde den Film auch toll. Ich finde auch, dass der doch recht traurige Film seine Länge braucht, wobei ich zugeben muss, dass ich nicht weis, ob ich mir den Film angesehen hätte, wenn ich nicht dessen Kommentare gelesen hätte, die mir gesagt haben, dass der Film sich erst am Ende auflöst.

m.f.G.:Thomas131

Herzenswarm

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6

Dienstag, 24. Juni 2014, 22:02

Ich fand eure Hauptdarstellerin sehr klasse, das hat sie toll gemacht.
Ich gebe auch zu, es war mir zu lang, ich habe auch etwas vorgespielt..
Ansonsten für den ersten Film gut gemacht :)

Rainer

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7

Mittwoch, 25. Juni 2014, 18:09

Die junge Schauspielerin hat das wirklich gut gemacht. Man kauft ihr die Gefühle tatsächlich ab. Auch die Bilder und Farben sind toll geworden und zeigen die Stimmung der Situationen. Viel Erfolg weiterhin!

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