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CologneJan

unregistriert

1

Montag, 5. Mai 2014, 18:11

Ferngesteuerter Heli - Kurzfilme

Ich arbeite gerade an der Vollendung der super Heli-Trilogie. Der erste Film "Heli Allein Zuhaus" (s.u.) war mein überhaupt erster Vorstoß in das Thema Filme machen, damals mit der 1100D von Canon angefangen.

Inzwischen macht mir das Spaß und ich denke ein Jahr lang rum und überlege was als nächstes passieren könnte (mit dem Heli) und wenn ich dann mal wieder Zeit habe, wird der nächste Film in Angriff genommen.

Der "aktuelle" Heli-Film ist der Zweite:
... und jede Saga hat ja eine Vollendung, am Dritten beginnt die Preproduction...

Filmtitel:
Heli 2 - Die Intervention der Kurrende

Beschreibung:
Die Kurrendesänger sind so lustige kleine Erzgebirgefigürchen. Aber eigentlich gehts darum, dass der Heli sich verliebt...

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon EOS 70 D, 1100D
Sonstiges Equipment: -
Schnittsoftware: Final Cut Pro X
Sonstige Software: Logic Pro
Mein Kumpel Timo hat die Musik gemacht.



Filmlänge:
5'48" Minuten


Stream:




und damit fing alles an...


Filmtitel:
Heli Allein Zuhaus

Beschreibung:
Die alte (und berechtigte) Frage, was machen Spielzeuge eigentlich, wenn sie alleine sind... Der erste offizielle Helikurzfilm. Mit eigens komponierter Filmmusik.

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon 1100D
Sonstiges Equipment: -
Schnittsoftware: iMovie
Sonstige Software: Logic Pro
Mein Kumpel Timo hat die Musik gemacht.

Screenshot(s):


Filmlänge:
6'00" Minuten


Stream:
»CologneJan« hat folgende Bilder angehängt:
  • Bildschirmfoto 2014-05-05 um 18.09.13.png
  • Bildschirmfoto 2014-05-05 um 18.10.56.png

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »CologneJan« (5. Mai 2014, 18:46)


HareMadeFilms

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2

Donnerstag, 8. Mai 2014, 16:46

Also, ich habe mir jetzt erstmal nur die "Intervention der Kurrende" angesehen, und ich muss sagen ... also ... äh ... na ja, also es liegt zunächst mal auf der Hand, dass der Film sein verhältnismäßig schmales Thema seeeeehr in die Länge zieht. Schon der Vorspann ist reichlich lang und verhältnismäßig abwechslungsarm, und auch im weiteren Verlauf sind da viele "zu lange" und auch schlicht sich wiederholende Einstellungen und Szenen drin, so dass der "Vorspulfinger" an der Maus hier ziemlich schnell in nervöses Zucken gerät. Auch technisch gibt es manches zu bemäkeln, insbesondere weiß man manchmal, wenn der "Heli" aus dem Fokus gerät, nicht, ob das jetzt eine absichtliche Spielerei mit der Tiefenschärfe sein soll, oder ob es ein schlichtes "Missgeschick" ist (vermutlich war es nicht leicht, den relativ kleinen und sich bewegenden "Heli" permanent gut im Fokus zu halten.) Die Musik übrigens war durchaus gut, und - soweit es ein Thema gab - auch zum Thema einigermaßen passend. Auch die Stop-Motion-Szenen waren nicht schlecht gemacht. Handwerklich-technisch also teilweise ganz gut, teilweise verbesserbar.

Aber eine rein "technische" Beurteilung wird diesem "Werk" keinesfalls gerecht. Ich muss sagen, dass die "Handlung" und das Setting insgesamt so dermaßen seltsam und abwegig sind, das ich die schiere Skurrilität des Ganzen irgendwie geradezu bewundernswert und bis zu einem gewissen Grad auch herzerwärmend finde, wobei ich denke, dass man dafür schon reichlich "phantasievoll", um nicht zu sagen, vielleicht etwas "versponnen" sein muss. "Helikopter verliebt sich in Schokoladenweihnachtsmann, umwirbt ihn, dieser entblättert sich und moralisch empörte Kurrende-Sänger ´intervenieren´ (allerdings vergeblich)". Sich das auszudenken, als Protagonisten einen ferngesteuerten Zimmerhelikopter, einen Schokoladenweihnachstsmann und Holzfiguren auszuwählen, und dann Zeit und Arbeit aufzuwenden, um DARAUS einen Film zu machen, finde ich zwar reichlich seltsam, aber irgendwie auch ziemlich gut. Auch für den Titel "Die Intervention der Kurrende" bekunde ich meinen ausdrücklichen Respekt, darauf muss man erstmal kommen... Ob das im Übrigen gar noch eine gesellschaftspolitische Botschaft haben sollte und ob Homosexualität und Kirchenkritik im Spiel waren (immerhin taucht Köln auf), vermag ich nicht zu beurteilen. Ist aber vermutlich auch völlig egal.

Also insgesamt: Der Film ist beileibe nicht "spannend" oder dergleichen, aber wenn man es schafft, sich in das völlig abwegige Szenarion kurz einzudenken, ist, glaube ich, "liebenswert" ein ziemlich guter Ausdruck dafür.

Es hat bereits 1 Gast diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

CologneJan

unregistriert

3

Freitag, 9. Mai 2014, 10:24

Vielen Dank für deine ausführliche "Kritik". Es ist meine erste überhaupt, die von einer "neutralen" (-damit nicht zwingend wohlwollenden) Person stammt. Habe mich da sehr drüber gefreut und stimme in jedem Punkt zu!
"Versponnen" fasse ich als Kompliment auf... :-) Ehrlich gesagt bin ich froh, bei all diesen, in diesem Forum versammelten Fähigkeiten, nicht total zerrissen worden zu sein.
Ein Ansporn für mich, den dritten (und wahrscheinlich letzten) Helifilm wieder etwas actionlastiger werden zu lassen. Mehr Action (aber weniger technische Kompetenz) findest du übrigens im ersten Helifilm ;-)

Viele Grüße

JAN

...PS: übrigens großartig der Punkt mit der Kirchenkritik...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CologneJan« (9. Mai 2014, 10:50)


CologneJan

unregistriert

4

Dienstag, 13. Mai 2014, 18:23

natürlich lege ich wärmstens den ersten Helifilm ans Herz. Da sonst anscheinend keiner in diesem Genre "Helikurzfilme" aktiv ist, gerne auch für das actionreiche Frühwerk Rückmeldungen...

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