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rotwang

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1

Samstag, 3. Mai 2014, 10:43

The Wireless Trap

Filmtitel:
The Wireless Trap.

Beschreibung:

Dies ist der erste Film unserer Monologue-Plus Serie.
Die Drehbücher basieren auf einem Monolog und präsentieren einen einzelnen Darsteller.
Damit ergibt sich eine schöne Win-Win Situation: Das Talent bekommt erstklassiges Material für das Reel und wir haben die Möglichkeit verschiedene cinematische Konzepte zu testen (Licht, Kolorierung, Sound-Design, Inserts etc)

Unser Ziel ist es, solch einen Monologue-Plus Film in nur 2 Tagen fertigzustellen, ein Tag Dreharbeiten, ein weiterer Tag Editing.

The Wireless Trap war ein wenig aufwendiger, wir hatten 2 Akteure und haben zusätzlich Zeit investiert für einen umfangreichen Original Score und Audio-Effekt Mix.

Alle Dialoge wurden im Tonstudio ersetzt - wir glauben nicht an Set-Ton. :-)

Infos zur Entstehung:
Kamera: Nikon D5200
Sonstiges Equipment:
Schnittsoftware:Final Cut
Sonstige Software:

Screenshot(s):


Filmlänge:
5'30" Minuten

Stream:

HareMadeFilms

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2

Samstag, 3. Mai 2014, 18:47

Hmm.

*** Achtung, Spoiler ***

Also, ich hab´s irgendwie nicht richtig verstanden. Erstens wörtlich: Ich habe von dem gesprochenen Text nur ungefähr 90% akustisch verstanden. Weniger weil es Englisch ist (wobei allerdings amerikanisches Englisch für die meisten Deutschen immer noch mal ein wenig schwerer zu verstehen ist als "englisches", was das Zuhören hier nicht gerade erleichtert), sondern mehr weil Eure Darstellerin zeitweise etwas "nuschelt", oder jedenfalls nicht ganz deutlich spricht. Das ist natürlich auch schon die hohe Kunst des Sprechens beim Schauspielern, immer deutlich zu sprechen und trotzdem dabei natürlich zu wirken. Da läge aber meiner Meinung nach noch - unabhängig von der technischen Tonqualität, die ich nicht zu beanstanden fand, und der auch ziemlich gut gelungenen Synchronisation - Verbesserungspotential.

Zweitens habe ich aber auch die Geschichte nicht verstanden. Es wirkt in der Tat nach dem, was es nach Deiner Beschreibung auch ist: ein "Test". Für schauspielerische Fähigkeiten einerseits, und für´s Filmmachen andererseits. Nicht aber für eine spannende oder interessante Geschichte. Dass da vermutlich ein Toter liegt, ist sehr schnell klar, spätestens ab diesem (übrigens ziemlich aufgesetzt wirkenden) "diabolischen Blick" ab 0:46 und vor dem Hintergrund, dass da keine anderen Geräusche zu hören sind, plus schließlich noch der latent unheilvollen Musik, da lag das ziemlich auf der Hand. Allerdings ist das auch so offensichtlich, dass ich annehme, es war durchaus auch Eure Absicht, den Zuschauer darüber nicht lange im Unklaren zu lassen. Mir ist bloß nicht ganz klar, wozu das (im Sinne von Handlung/Geschichte/Spannungsbogen) genau dient. Denn nach dieser Erkenntnis kommt inhaltlich nicht mehr viel. Nur noch der (für mich) nicht besonders interessante Monolog einer gewalttägigen Verrückten, die darüber sinniert, wie leicht es war, und dass sie das schon früher hätte tun können etc. Dieser Monolog "zieht" sich, und da gibt es wenig bis gar nichts sonderlich Interessantes oder gar Unerwartetes, mit anderen Worten: Da wurde mir relativ schnell langweilig. Vielleicht funktioniert das als Monolog zum Lesen, aber als Film (bei mir) nicht so wirklich. Und was dann schließlich das mit der Tonaufzeichnung eigentlich sollte, ist mir auch nicht klargeworden. Sollte da die Freundin noch ein wenig gequält werden? Warum? Einfach weil die "Protagonistin" "böse" ist (oder verrückt?)? Ich denke, sowas kann man zwar machen, auch als Kurzfilm, aber da müsste dann irgendwie noch mehr "psychologische Tiefe" hinein. Einfach nur "verrückt" oder "böse" reicht irgendwie nicht.

Also zusammengefasst: Technisch insgesamt durchaus gut gemacht (wobei mehr Schnitte bzw. Kameraeinstellungen vielleicht noch gut gewesen wären; die Kamera verharrt aus meiner Sicht öfter mal zu lange auf der "Protagonistin" in gleichbleibender Perspektive), aber inhaltlich einfach "zu wenig". Und das Schauspiel ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht gut genug, um die "dünne" Geschichte zu kompensieren. Insofern könnte man vielleicht sagen, dass das zwar eine "Win-Win-Situation" für Euch als Filmemacher und für den/die Schauspieler(in) sein mag, aber nicht unbedingt für den Zuschauer.

Abschließend vielleicht noch der Hinweis, dass das sicherlich Kritik auf hohem Niveau ist. Außerdem bin ich der Typ, dem ein Film mit mittelmäßiger Technik und fesselndem Inhalt im Zweifel lieber ist als der umgekehrte Fall. ;)

Es hat bereits 1 Gast diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

rotwang

unregistriert

3

Samstag, 3. Mai 2014, 21:58

Danke, das du dir soviel Zeit genommen hast. Unser nächster Monologue ist schon gedreht und wird für dich noch langweiliger. Ein üblicher Monologue, wie man ihn bei einer Auditon vorträgt ist nur eine starre Kamera und der Akteur.

Wir wollen einfach nur etwas Szene dazu packen, etwa wie Nicole Kidman in "Eyes wide shut"

Wir machen also eher weniger, weniger Einstellungen, weniger Musik, weniger Inserts etc.

rotwang

unregistriert

4

Dienstag, 6. Mai 2014, 10:24

Hier noch eine Erklärung zur Story:
(sorry, ist englisch, copy/paste aus engl. forum)

The Trap:

Imagine the disturbance, the heavy dispute with chinese curses from the pumped up stereo.
Neighbors calling the police.
Finding Dong with the corpse inside the apartment...

Dong shrieks, when she sees the corpse of Tim. At the same moment Mia inside the elevator
starts the streaming of a recorded dispute. Sending sound of curses and broken porcelain from her cell phone to the stereo.

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