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freshot

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1

Mittwoch, 26. Februar 2014, 12:18

Versuchung

Filmtitel:
Versuchung

Beschreibung:
Versuchungen sind so alt wie der Mensch selbst. Sie gehen mit seiner Existenz einher. Süß wie ein Apfel, dennoch giftig wie ein Schlangenbiss.
Eine Versuchung ist immer mit negativen Aspekten verbunden, dennoch fällt es uns schwer in
Momenten der Versuchung rational zu denken. Lungenkrebs, dennoch rauchen wir. Diabetes,
dennoch können wir auf Süßes nicht verzichten. Übergewicht, dennoch ernähren wir uns ungesund.
Die Tür steht für die Versuchung. Das Tageslicht für die Rationalität. Die Dunkelheit und Einsamkeit
steht für die Konsequenzen der Versuchung. Die Entscheidung umzukehren, weg von dem Licht, weg
von der Rationalität, steht für den Sieg der Versuchung.


Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon 5D MarkII
Sonstiges Equipment: Dolly, Glidecam, Rig, Stativ, 600watt lampen.
Schnittsoftware: Premiere CC
Sonstige Software: Davinci Resolve, After Effects, Adobe RAW-converter, RAW2DNG


Filmlänge:
ca. 6 min.



Stream:
»freshot« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG-20140215-WA0007.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »freshot« (26. Februar 2014, 20:52)


Lierov

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2

Sonntag, 2. März 2014, 15:32

Seltsam, dass noch niemand was zu dem Film geschrieben hat. Waren sehr coole Bilder und Einstellungen. Die Einstellungen wo man den Darsteller senkrecht von oben gefilmt hat und man nur seinen Kopf/Haare durch ein Loch sehen konnte fand ich nicht optimal. Den Sinn der grünen Zwischenschnitte hab ich nicht verstanden und störte die Ästhetik. Insgesamt lässt der Film viel Raum für Interpretationen und eher dem Genre Kunstfilm zugehörig. Das ist möglicherweise der Grund wieso bisher keiner was dazu geschrieben hat.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

Jackyjake

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3

Sonntag, 2. März 2014, 16:55

Super! Gefällt mir richtig gut!
Teilweise echt geniale Einstellungen! Die mit dem Loch von oben finde ich eigtl. ganz gut. Nur vlt. ein bisschen zu oft und zu lang

LG
Jackyjake

pascal

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4

Sonntag, 2. März 2014, 17:43

Starke Bilder. Guter Sound. Kamerafokus war ab und an unvorteilhaft. Die Türeinblendung bei der ersten Einstellung war viel zu oft für meinen Geschmack. Hätte man sie nur 2 mal kurz aus unterschiedlicher Perspektive eingeblendet, dann wäre das vielleicht interessanter gewesen. Die Geschichte habe ich nicht verstanden. Schöne Wolken. Hat mir gefallen.

Mutzmann

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5

Sonntag, 2. März 2014, 19:09

Sehr geiler Film! Sehr geiles Storytelling! Sehr geile Bilder!

Den Punkt mit dem teilweise unvorteilhaften Kamerafokus teile ich. Zudem gefielen mir die Fade-Outs nicht. Ich glaube, es waren zwei an der Zahl.

Auch wenn das Endbild eine super krasse Wikrung hat, hätte ich genau bei 4.12 den Cut gesetzt und den Rest weggelassen. Das hätte meiner Meinung noch besser in die Story gepasst (sofern denn meine Interpretation der Story auch der Intention entspricht).

Noch eine abschließende Frage: Ist die Szene auf den roten Stühlen an Matrix angelehnt? :)

Patrick96

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6

Sonntag, 2. März 2014, 20:02

Die Musik, als der Protagonist eine Wand aufreist, kommt mir doch sehr bekannt vor.

Ist das Stück von dem Horror-Game "Outlast" ?

stimp

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7

Montag, 3. März 2014, 10:23

schöner Film und das mit den Wolken ist ist nochmal das Tüpfelchen auf dem i.
Motto des Tages:
Wir sind der Brokkoli in der Currysoße der Vernunft...

freshot

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8

Montag, 3. März 2014, 11:48

Danke für die Zeit die ihr euch genommen habt um diese konstruktive Kritik zu verfassen!

@Lierov
Die Einstellungen wo man den Darsteller senkrecht von oben gefilmt hat und man nur seinen Kopf/Haare durch ein Loch sehen konnte fand ich nicht optimal.
Würde mich stark interessieren, was genau du damit meinst. :)


Mit den "grünen Zwischenschritten" meinst du sicherlich die Tür, die am Anfang immer wieder, parallel mit seinem Herzschlag, eingeblendet wird. Damit wollte ich versuchen zu zeigen, dass die Gedanken des Protagonisten bei dieser Tür sind und ihn nicht loslassen.
Insgesamt lässt der Film viel Raum für Interpretationen und eher dem Genre Kunstfilm zugehörig.
:thumbsup: Ist mein Bewerbungsfilm für die Kunsthochschule für Medien in Köln.


@Jackyjake
Die Wiederholung und die Länge der Einstellung sollte zeigen, dass er im "Kreis" läuft und durch das ewige rumirren in eine gewisse Monotonie verfallen ist.

@pascal
Kamerafokus war ab und an unvorteilhaft.
Meinst du damit das die Schärfe manchmal nicht genau getroffen wurde?

@Mutzmann

Auch an dich die Frage bezüglich des "unvorteilhaften Kamerafokus" :) . Was ist damit gemeint?
Ein Cut bei 4.12 würde nicht zeigen, dass er sich entschließt zurückzugehen und der Versuchung unterliegt diese einzige Tür auf seinem Wege zu öffnen obwohl er weis, dass ihn Dunkelheit und Kälte erwarten. Aber ein schnitt kurz nach dem umdrehen des Protagonisten wäre auf jedenfalls eine Möglichkeit gewesen es enden zu lassen. Wollte die Hütte mit einbeziehen, um es etwas Surreal zu gestalten. Weil die Hütte ja viel zu klein ist für die gezeigte Szenerie.

Matrix kenne ich habe ich aber leider noch nicht gesehen ^^ . Bedeutet, dass die Stuhlszene nicht an Matrix angelehnt war. Die Stuhlszene zeigt seinen inneren Kampf und den Konflikt der in im herscht.


@Patrick96

Kenne das Game "Outlast" nicht. Deswegen kann ich dir auch nicht sagen ob sich der Sound ähnelt. ^^

@stimp

Danke. Zwei Wochen war ich jeden Morgen drehbereit um diese Bilder draußen einzufangen, da ich ja extrem auf das Wetter angewiesen war :) Dennoch ist das Bild mit der Hütte ein Kompromiss den ich eingehen musste. Eigentlich sollte das ganze so aussehen wie das Bild im Anhang doch leider stand ich unter Zeitdruck und musste einen Kompromiss eingehen, da ich dieses Bild wegen starkem Nebel am morgen nicht schießen konnte
»freshot« hat folgendes Bild angehängt:
  • 1537774_580162048737928_1050885228_o.jpg

7River

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9

Montag, 3. März 2014, 12:24

Der Film hat wirklich starke Bilder und eine dichte Atmosphäre. Guter Sound. :D Von der Atmosphäre hat mich der Film an "Eden Log" erinnert. Geht es in Deinem Film um einen Fluchtversuch?
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

pascal

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10

Montag, 3. März 2014, 13:28

Meinst du damit das die Schärfe manchmal nicht genau getroffen wurde?

ja

LakevaleMountain

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11

Montag, 3. März 2014, 15:23

Der Film trifft genau meinen Geschmack. Weil er gerade viel Raum für Interpretationen lässt, gefällt er mir. Ich mag es, wenn man sich mit dem Film beschäftigen muss und ihn am Ende nicht einfach ausmacht und abhakt.

Patrick96

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12

Montag, 3. März 2014, 16:16

Kenne das Game "Outlast" nicht. Deswegen kann ich dir auch nicht sagen ob sich der Sound ähnelt.

Woher hast du denn das Stück her? ^^

freshot

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13

Montag, 3. März 2014, 17:46

@7River

Danke! Es geht um die metaphorische Darstellung einer Versuchung. Vielleicht hilft die Beschreibung fürs Verständnis.


@pascal

Ja da hast du recht. Vor allem bei der Einstellung von oben durch das Loch. Durch das grading geht vieles im Schwarzen verloren und so wirkt es, als ob die schärfe komplett daneben ging. Doch ohne Farbkorektur geht z. B. bei der genanten Einstellung die Schärfe von den Scherben zu dem kahlen Boden (welchen man nach dem grade und vor allem nach der Komprimierung garnicht erkennt) und sobald er ins Bild komm hoch auf seinen Kopf.

@LakevaleMountain

Danke, dass war mein Ziel!

@Patrick96

http://www.freesound.org was genau ich eingegeben habe müsste ich nachschauen.

Lierov

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14

Dienstag, 4. März 2014, 09:59

Zitat von »Lierov«
Die Einstellungen wo man den Darsteller senkrecht von oben gefilmt hat und man nur seinen Kopf/Haare durch ein Loch sehen konnte fand ich nicht optimal.

Würde mich stark interessieren, was genau du damit meinst. :)


Mit den "grünen Zwischenschritten" meinst du sicherlich die Tür, die am Anfang immer wieder, parallel mit seinem Herzschlag, eingeblendet wird. Damit wollte ich versuchen zu zeigen, dass die Gedanken des Protagonisten bei dieser Tür sind und ihn nicht loslassen.
sehr merkwürdig... die grünen Zwischenschnitte sind weg. Hatte den Film beim letzten mal auf dem IPad geguckt, möglicherweise lag es daran. Das Thema hat sich dann also erledigt.

Die Einstellung direkt auf den Oberkopf, wo man nur seine Haare sieht, sieht doof aus. Ist wie ich finde keine gut gewählte Perspektive und passt nicht zu den anderen supergeilen Bildern/Einstellungen. Haare sind so nichtssagend! Wenn er dann nach oben Richtung Loch schaut und man Teile des Gesichts sieht, ist die Einstellung hingegen stimmig.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

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