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Phillox

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1

Montag, 20. Januar 2014, 19:21

Frohmund (Horror-Kurzfilm)

Filmtitel:
Frohmund

Beschreibung:
Nachdem er seine Frau fremdgehen sieht, verliert Gereon Frohmund den Verstand. Im Folgenden werden Bielefelds Straßen mit Leichen gepflastert.

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon EOS 600d
Sonstiges Equipment: Zoom H2N
Schnittsoftware: Premiere

Screenshot:


Filmlänge:
14'45" Minuten

Stream:

7River

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2

Dienstag, 21. Januar 2014, 13:29

Fand' den Film recht unterhaltsam. Optisch war er ganz ansprechend. Der Hauptprotagonist hat ganz gut gespielt.

Spoiler Spoiler

Hatte mit meiner Vermutung zum Ende hin, dass es sich um sein zweites Ich handelt, richtig gelegen.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »7River« (21. Januar 2014, 13:57)


Phillox

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3

Dienstag, 21. Januar 2014, 17:43

@ 7River,

cool danke. Ich hoffe, das Ende war nicht zu verwirrend!

Black Cinema

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Mittwoch, 22. Januar 2014, 12:56

Ich muss sagen der Film hat sich etwas gezogen... wenn er ne Ecke kürzer gewesen wäre hätte er mir etwas besser gefallen.
Außerdem hat das Schauspiel bzw. der Text teilweise einfach improvisiert gewirkt. Das hat den Film sehr unprofessionell gemacht. Vor allem ist es erst die Mutter dann die Schwiegermutter... Das war wirklich ein griff ins Klo.
Die Idee war ganz gut aber die Umsetzung leider eher schwach....

Phillox

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5

Mittwoch, 22. Januar 2014, 13:24

Ich muss sagen der Film hat sich etwas gezogen... wenn er ne Ecke kürzer gewesen wäre hätte er mir etwas besser gefallen.
Außerdem hat das Schauspiel bzw. der Text teilweise einfach improvisiert gewirkt. Das hat den Film sehr unprofessionell gemacht. Vor allem ist es erst die Mutter dann die Schwiegermutter... Das war wirklich ein griff ins Klo.
Die Idee war ganz gut aber die Umsetzung leider eher schwach....
Der Dialog zwischen Frohmund und seiner Frau war tatsächlich improvisiert. Nächstes Mal wird auf jeden Fall mehr Zeit in die Vorbereitung und das Drehbuch investiert. Danke für die Kritik!

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Black Cinema

Weasel1988

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6

Mittwoch, 22. Januar 2014, 17:24

Also ich finde imrpovisierte Dialoge meistens sehr gut und viel besser als wenn man sich streng ans Buch hält, weil dann meist diese deutsche Theaterscheiße dabei herauskommt (siehe fast alle deutschen Filme), die einfach unglaubwürdig und billig wirkt. Wir machen es auch immer so, dass wir unseren Darstellern beim Text sehr viele Freiheiten lassen, da man im echten Gespräch einen viel besseren Rythmus finden kann als beim Drehbuchschreiben.

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pascal

Jannis74

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7

Samstag, 25. Januar 2014, 15:19

@weasel: und dieser Film wirkte jetzt professioneller als die deutschen Filme die man so kennt? Improvisation lässt natürlich mehr Raum für gutes Schauspiel, allerdings macht es das schneiden von unterschiedlichen Einstellungen in einer Szene nicht gerade einfacher, um nicht zu sagen in einigen Fällen unmöglich.
Zu dem Film an sich: was mich am meisten gestört hat waren die Fragezeichen in meinem Kopf. Wieso hält er am helllichten Tag sehr gut einsehbar auf einem Parkplatz, um dort eine sehr schlecht verpackte Leiche zu entsorgen, nur um sie dann Ewigkeiten durch den Wald zu ziehen? Hätte er sie doch besser in kleine handliche Stücke zerteilt. immerhin muss man ja auch damit rechnen, dass man einfach mal so von der Polizei angehalten wird, da ist ne schlecht verpackte Leiche auch nicht so ne gute Idee. Ach ja er ist ja wahnsinnig geworden, da kann man keine Logik erwarten. Aber dann hätte er sie auch komplett ohne Verpackung in den Wagen legen können oder sie garnicht entsorgen zu brauchen. Wenn schon wahnsinnig, dann auch richtig. Aber der Dauer der Leichedurchdenwaldschlepp-Szene nach zu urteilen war diese Szene für euch von enormer Wichtigkeit. Ich hoffe nur, dass das nicht die Initialidee war, um die herum ihr eure Geschichte konstruiert habt.

Weasel1988

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8

Samstag, 25. Januar 2014, 17:52

@weasel: und dieser Film wirkte jetzt professioneller als die deutschen Filme die man so kennt?
Nein, aber das hat nichts mit den Dialogen zu tun. Ich bin nur auf die pauschale Bemerkung eingegangen, improvisierte Dialoge wären automatisch unprofessionell. Ich finde eben gerade, dass sie sehr viel besser wirken als der gestelzte Mist, den uns das deutsche TV/Kino ständig vorsetzt.

maximus63

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9

Samstag, 25. Januar 2014, 19:22

Wie viele deutsche Filme hast du gesehen?

Weasel1988

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10

Samstag, 25. Januar 2014, 19:28

Genug. Und in der Regel ist es ein Krampf. Die ganzen Krimis, Tatort etc, die ganzen Historienfilme und diese Komödien mit den immer gleichen Darstellern - egal ob TV oder Kino - sind in dem Punkt einfach nur schlecht. Deutsche Filme schaffen es leider nur ganz selten, sowas wie Glaubhaftigkeit zu transportieren und das liegt oft an den theatermäßigen Dialogen. Gibt nur wenige Ausnahmen - Schweiger zum Beispiel sticht da mit seinen Filmen positiv heraus. Viel mehr fällt mir da schon gar nicht ein.

maximus63

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11

Samstag, 25. Januar 2014, 19:41

Gibt ganz wenige gute deutsche Filme. So banal die Dialoge, so banal die Story an sich. Es sind Problem Filmchen zum abwinken. Ja und der Schweiger kann´s mittlerweile.

12

Sonntag, 26. Januar 2014, 04:25

Im Großen und Ganzen fand ich den Kurzfilm sehr nett. Der für mich größte Minuspunkt war das Gespräch zwischen dem Protagonisten und seiner Frau.

Prinzipiell beteilige ich mich ungerne an Diskussionen, aber hier "mag' I o'" meinen Senf dazugeben: Improvisation macht sehr viel Spaß; besonders im Theater kann sie eine große Freude bereiten, sowohl für die Spielenden als auch für die Zuschauer. Ich persönlich mag aber eher Texte, die entweder durch's Drehbuch vorgegeben sind, oder zumindest so improvisiert sind, dass es mir nicht auffällt. Jap, ich habe eure Beiträge gelesen, kann auch kein empirisches Gegenargument auftischen, denn: auch ich habe bis dato leider häufig eher schlechte Dialoge im deutschen Fernsehen erlebt. Das Letzte was mir wirklich Spaß gemacht hat beim Schauen war "Zwei Weihnachtsmänner" mit Bastian Pastewka, Christoph Maria Herbst (und Armin Rohde in einer viel zu kleinen, dafür auf böse Art lustigen Nebenrolle). Einige meiner Bekannten meinten, dass es sich um einen billigen Weihnachtsabklatsch von Stichtag handle, dennoch gefielen mir die Teile.

Zurück zum Kurzfilm: Sicher, manche Stellen waren ziemlich unlogisch, selbstverständlich kann man sie durch den Wahnsinn irgendwie teilweise erklären (auch wenn ich nicht verstehe, weshalb die Leichen auf dem Weg zum Waldversteck erst noch spärlich verpackt sind und später dann die Aussicht ohne Sack genießen dürfen), aber das hätte man schon besser lösen können. Das Schlimmste jedoch war für mich der Darsteller des Protagonisten- denn er könnte glatt der Zwillingsbruder meines Hausarztes sein... Insofern mache ich mir Gedanken darüber, ob ich nicht eventuell den Hausarzt wechseln sollte? :huh:




Der letzte Satz, das Fazit sozusagen: Ich hatte Spaß bei dem Filmchen, und darauf kommt es an!

Black Cinema

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Sonntag, 26. Januar 2014, 13:56

Wer hat denn gesagt das improvisiert generell schlecht ist? Ich hab gesagt, dass es improvisiert wirkt. Und das ist einfach schlecht. Dann lieber abgelesen als sich beim improvisieren in einen völlig sinnfreien Dialog zu verheddern der vorne und hinten nicht stimmig ist.

Phillox

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14

Montag, 27. Januar 2014, 19:52

Ich finde die Filme von dem Regisseur Wong Kar-Wai sehr gut. Der lässt seine Schauspieler meines Wissens nach auch viel improvisieren und das wirkt einfach total gut! Z.B. der Film 2046 hat ne super Atmosphäre, wenn den jemand kennt.

In unserem Filmchen fand ich den Dialog zwischen Frohmund und seiner Frau auch am schlechtesten. Wir wollten die Szene aber nicht rausschneiden.

Ich finds cool, dass hier im Forum so viel Feedback gegeben wird!

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