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1

Sonntag, 21. Juli 2013, 11:10

Remote Control

Guten Morgen zusammen,
ich freue mich, euch unseren Kurzfilm Remote Control präsentieren zu können. Vor einigen Jahren wollte ich meine 3D-Kenntnisse ausbauen, einen kurzen Clip drehen und dazu etwas passendes animieren. Mit der Zeit kamen interessierte Freunde und Bekannte dazu, ich erweiterte mein Filmwissen und schrieb ein richtiges Drehbuch. Obwohl wir bis auf unseren Lichttechniker nur Amateure an Bord hatten, für die es das erste Projekt war, konnten wir professionelle Darsteller gewinnen, ein riesiges Glück!

Inhalt:
Ben und Lea sind ein Paar und leben zusammen in einer kleinen Wohnung. Leas Leben ändert sich schlagartig, als sie in einem Wald eine unglaubliche Entdeckung macht.



Infos zur Entstehung:
Kamera: Panasonic SD300 mit 35mm-Adapter
Schnittsoftware: Premiere Pro, After Effects
Sonstige Software: Blender, Photoshop

Besetzung
Lea: Nadine Petry
Ben: Christian Stock
Mr. Henke: Nikolai Will

Crew
Drehbuch, Produktion und Regie: Alexander Court
Licht und Ton: Ingmar Lang
Lichtassistenz und Catering: Artur Niederfahrenhorst
Maske: Lea Eiselt
Continuity: Phillip Balkenhol
Kamera: Fritz & Jules Holtgrewe
Setassistenz: Moritz Schwarz
Musik: Matthias Oebel
Sounddesign: Felix Wollner
Schnitt, Animation und Compositing: Alexander Court

Filmlänge
18:30 Minuten

Stream
UPDATE:
Kürzere Festivalversion mit ein paar Verbesserungen


Langversion

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Person« (3. September 2013, 23:04)


Black Cinema

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2

Sonntag, 21. Juli 2013, 17:45

Alles in allem hat mir der Film gut gefallen.
Geschichte war meiner Meinung nach gut und mal was neues. Jedenfalls hab ich sowas in der Richtung noch nicht gesehen bis jetzt.
Die Szenen im Haus waren leider meistens nicht so gut Beleuchtet. Es hat nach einem Baustrahler ausgesehen, der einfach auf die Szene gerichtet wurde. Aber das war zu verkraften.
Was mich etwas mehr gestört hat war die Nachvertonung. Die Stimmen klangen alle zu "nah" und hatten nicht den Hauch von Raumton obwohl die Schauspieler 5 Meter entfernt im Raum standen. druck gemacht.
Aber es kann sein, dass es nur mich gestört hat und die Nachvertonung anderen hier gefällt mal sehen.
Aber wie schon gesagt im Großen und Ganzen ein guter Film. Weiter so :)

7River

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3

Montag, 22. Juli 2013, 18:56

Black Cinema hat ja schon einiges angesprochen. Fand' den Film auch recht solide. Auch die Effekte haben mir gefallen. Das mit dem „Bodenhangar“ und der Luke ist etwas überspitzt und zu viel High Tech. Der Schauspieler hat seinen Job gut gemacht, wie auch in den Filmen „Im dritten Jahr“ und „Slasher“. Wie ich gestern im Fernsehen gesehen habe, spielt er auch bei einer aktuellen Werbung mit ...

Spoiler Spoiler

Das Ende ist etwas gemein, dass der Freund alles inszeniert hat.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »7River« (23. Juli 2013, 11:27)


shortcutcliffe

unregistriert

4

Dienstag, 23. Juli 2013, 00:06

Das größte Problem des Films war für mich, dass ich beide Figuren nach der ersten Szene schon irgendwie unsympathisch, künstlich, unecht und nervig fand. Und das hat sich über den Film leider nicht gebessert. Weil ich sie nicht mochte, war mir auch egal, ob es ihnen nun gut oder schlecht geht, was sie fühlen oder ob sich ihre Wünsche erfüllen. Ich habe zu keiner Zeit mit den Figuren mitgefühlt oder mich in ihre Lage versetzen können. Und weil mir die Figuren egal waren, war mir auch die Geschichte egal. Ich habe also Gleichgültigkeit empfunden und das ist wohl das schlimmste, was einem Film passieren kann.

Die beiden waren mir einfach zu stereotyp, zu konstruiert und zu künstlich. Ich habe ihnen nicht abgenommen, dass eine Seele und ein echtes Leben hinter dem steckt, was sie sagen. Außerdem wirkte ihre Beziehung sehr angestrengt und ich hatte schon fast keine Lust mehr, mir die beiden noch länger anzusehen. Versucht euch beim nächsten Mal zu jeder Figur eine komplette Biographie auszudenken. Schreibt wichtige Ereignisse des Lebens der Figur auf und schlussfolgert, zu was für einen Menschen sie diese Ereignisse gemacht haben müssen. So haucht ihr euren Charakteren mehr Leben ein und sie wirken nicht mehr so synthetisch und unecht.

Es gibt noch ein paar andere Sache, die mir aufgefallen sind, die will ich aber nur noch kurz anschneiden.
  • Manche Szenen waren zu lang. Über lange Zeit passierte nichts relevantes, neues oder überraschendes. Zum Beispiel die 2. Szene mit dem Kuchen am Bett. Wir erfahren dass sie Geburtstag hat. Aber für diese kleine Information muss die Szene nicht diese Länge haben. Denn im Grunde passiert nichts, was man als Zuschauer nicht erwarten würde, was interessant zum Anschauen wäre.

  • Manchmal fand ich die Handlungen der Schauspieler sehr unmenschlich und künstlich. Hier ist zum Beispiel das erste Treffen von Mädchen und Maschine zu nennen.

    1. Warum bleibt sie so dermaßen lange grübelnd vor dem Holzhaufen stehen? Jeder normale Mensch wäre einfach drumherum gefahren.

    2. War ihre Reaktion nicht gerade realistisch. Würde man so etwas sehen, dann würde man sicherlich erst einmal in eine Schockstarre verfallen und dieses Ding für ein paar Sekunden erschrocken anstarren. Aber dass sie sofort in den Wald läuft, hat fast schon Roboter-Charakter.


  • Der Twist am Ende führte zwar bei mir zu einem kleinen Aha-Effekt, aber der wurde noch in der selben Sekunde von erheblichen Zweifeln an der Logik verdrängt. Das passte auch einfach nicht zu dem, was ich im sonstigen Film von dem Mann gesehen habe. Es wirkte von oben platziert, aber nicht, als wäre es "aus der Geschichte heraus" gewachsen.

  • Von der technischen Zeit war der Film gut. Kamera war solide, 3D Effekte haben mir überaus gut gefallen, einzig der nach synchronisierte Ton hat gestört. Der hat übrigens auch seinen Teil dazu beigetragen, dass ich die Figuren als künstlich empfunden habe.



Fazit: Es ist wirklich die absolute Grundvoraussetzung, dass der Zuschauer die Hauptfigur sympathisch und interessant findet, weil der Film zu 100% auf ihr aufbaut. Wenn ich die Figur schon langweilig und unsympathisch finde, dann fällt der ganze Film wie ein Kartenhaus in sich zusammen, egal wie gut die Story ist. Achtet also nächstes Mal darauf, dass ihr die Protagonisten als echte Menschen, mit Seele, einer eigenen Biographie, Ecken, Kanten, Träumen und Ängsten in Szene setzt, mit denen man sich identifizieren kann und will.

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L Lawliet

Marco Schulz

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  • »Marco Schulz« ist männlich

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5

Dienstag, 23. Juli 2013, 11:04

Ich empfinde den Film (vor allem mit dem Hintergrund, dass Du/ Ihr hauptsächlich 3D testen wolltet) als sehr gelungen.
Die Charaktere habe ich keineswegs als unsympathisch o.Ä. empfunden - Eher im Gegenteil. Die schauspielerische Leistung
an sich würde ich im oberen Bereich ansehen.
Die Kameraführung war gut, zum Bild allgemein und zum Ton kann ich nicht viel sagen, da ich den Film nur auf meinem
Smartphone gesehen habe.

Das Tracking sah sehr solide aus und auch die 3D Integration ist Euch gut gelungen. Das Ende war sehr überraschend und wie bereits gesagt, etwas weit hergeholt.

Trotzdem fühlte ich mich 18 min gut unterhalten - 6,5 von 10 Punkten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marco Schulz« (23. Juli 2013, 19:07)


6

Donnerstag, 25. Juli 2013, 22:43

Ersteinmal danke für eure Kritiken. Ich möchte gerne kurz auf ein paar einzelne Dinge eingehen.

Die beiden waren mir einfach zu stereotyp, zu konstruiert und zu künstlich. Ich habe ihnen nicht abgenommen, dass eine Seele und ein echtes Leben hinter dem steckt, was sie sagen. Außerdem wirkte ihre Beziehung sehr angestrengt und ich hatte schon fast keine Lust mehr, mir die beiden noch länger anzusehen. Versucht euch beim nächsten Mal zu jeder Figur eine komplette Biographie auszudenken. Schreibt wichtige Ereignisse des Lebens der Figur auf und schlussfolgert, zu was für einen Menschen sie diese Ereignisse gemacht haben müssen. So haucht ihr euren Charakteren mehr Leben ein und sie wirken nicht mehr so synthetisch und unecht.

Ich kann gut nachvollziehen, was diesen Eindruck erzeugt. Die beiden führen in der Tat eine eher ungewöhnliche Beziehung, die am Anfang sicher erstmal komisch aufschlägt. Zwischen den Beiden liegt einiges unausgesprochenes und vielleicht auch ein gewisses Misstrauen, trotzdem opfert Ben sich für seine Freundin auf. Liebe schlägt Kommunikation. Ich denke, am Ende kommt das rüber. Aber du hast natürlich recht, mit mehr Biografie, Beweggründen und offen zur Schau gestellten Ängsten und Wünschen hätte man sich mehr mit den Figuren identifizieren können. So muss man suchen.


Es gibt noch ein paar andere Sache, die mir aufgefallen sind, die will ich aber nur noch kurz anschneiden.
Manche Szenen waren zu lang. Über lange Zeit passierte nichts relevantes, neues oder überraschendes. Zum Beispiel die 2. Szene mit dem Kuchen am Bett. Wir erfahren dass sie Geburtstag hat. Aber für diese kleine Information muss die Szene nicht diese Länge haben. Denn im Grunde passiert nichts, was man als Zuschauer nicht erwarten würde, was interessant zum Anschauen wäre.
Manchmal fand ich die Handlungen der Schauspieler sehr unmenschlich und künstlich. Hier ist zum Beispiel das erste Treffen von Mädchen und Maschine zu nennen.

1. Warum bleibt sie so dermaßen lange grübelnd vor dem Holzhaufen stehen? Jeder normale Mensch wäre einfach drumherum gefahren.

Die Geburtstagsszene war schon fast rausgeschnitten, da habe ich mich doch für sie entschieden. Zum einen wollte ich nicht direkt die Verfolgungsjagd im Wald reinknallen, zum Anderen wird deutlich, dass dem am Anfang eher gefühlskalten Ben etwas an seiner Freundin liegt.


Zur Synchronisation:
Ich persönliche bin durch viele synchronisierte US-Filme an gute Sprachqualität gewöhnt und gerade die Stimmen höre ich gerne klar und deutlich. Da das aber doch einige zu stören scheint, werde ich meinen Sounddesigner vielleicht doch nochmal um eine Überarbeitung bitten.

Ansonsten danke für das Lob bzgl. Kamera und VFX. Ich bin sehr froh, dass der Roboter als Charakter und Bestandteil der Geschichte glaubhaft rüberkommt. Ich freue mich auf weitere Kritiken. :)

7

Mittwoch, 21. August 2013, 14:56

Mit etwas Abstand zur Veröffentlichung und gesammeltem Feedback habe ich nochmal eine kürzere Version geschnitten und den Ton verbessert.
Ich denke, dass der Film durch den Umschnitt insgesamt knackiger und kurzweiliger geworden ist.


steven_skywalker

unregistriert

8

Mittwoch, 21. August 2013, 15:20

Mir hat der Film alles in allem sehr gut gefallen!

Die Schauspieler kamen bei mir sehr gut an, vorallem sie brachte es ausgezeichnet rüber, wie ich finde. Nun, das sei aber wohl auch Geschmackssache.

Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, war, wie Black Cinema schon angedeutet hat, die Beleuchtung der Innenaufnahmen. Da gibt's noch Verbesserungspotential, aber alles in allem muss ich sagen: Reschpeckt!

Fand ich sehr gelungen, ich hatte keinen Moment das Bedürfnis vorzuspulen oder Stopp zu drücken.

Weiter so!! :thumbup:

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