Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Rainbowflick

unregistriert

1

Freitag, 19. Juli 2013, 21:52

Identity - Kurzfilm

Filmtitel:
Identity

Beschreibung:
Michael führt ein schönes Leben in der Kleinstadt Oakville, doch eines Tages trifft er auf eine merkwürdige Person, welche genauso aussieht wie er und nach und nach sein Leben übernehmen will. Michael versucht sich dagegen zu wehren...

Ein Kurzfilm den ich mit ein paar Leuten in den Sommerferien an nur einem Tag gefilmt habe. War alles relativ spontan, "Drehbuch" sowie "Schauspielerauswahl" erfolgte alles an dem Tag ;)
Nachbearbeitung war deutlich länger (obwohl man jetzt nicht groß was merkt).


Infos zur Entstehung:
Kamera: Sony Alpha 55
Sonstiges Equipment: RODE VideoMic
Schnittsoftware: Premiere Pro CS6
Sonstige Software: After Effects, Audacity

Screenshot(s):


Filmlänge:
11'30" Minuten


Stream:
»Rainbowflick« hat folgende Bilder angehängt:
  • Sequenz 01.Standbild017.jpg
  • Sequenz 01.Standbild018.jpg

L Lawliet

Registrierter Benutzer

  • »L Lawliet« ist männlich

Beiträge: 550

Dabei seit: 8. Januar 2011

Hilfreich-Bewertungen: 208

  • Private Nachricht senden

2

Freitag, 19. Juli 2013, 22:29

Für einen Tag hervorragend.

Die Geschichte ist natürlich abgedroschen, also nächstes Mal einfach mehr Zeit in die preproduction und auch in den Dreh stecken, um noch die letzten kleinen Mängel zu beseitigen (hauptsächlich Kameraführung). :)
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN und nur wenn eine Verfilmung wahrscheinlich ist.

kein Moviemaker, doch wie Blender ein Tool
#HSis

RubicsCube

unregistriert

3

Freitag, 19. Juli 2013, 22:58

Ich fand den Film ausgesprochen gut überlegt und umgesetzt. Sogar die Schauspieler waren gut!

Das Einzige, was ich ein wenig irritierend fand, war, dass der Film mir erzählen wollte, er wäre irgendwo im englischsprachigen Raum angesiedelt, USA vermute ich. Dem wiedersprechen leider die diversen EU-D-Nummernschilder an allen Autos, und Aussagen wie "der Führerschein ist stressig" oder "ich fahre für ein paar Tage nach Bayern".

Aber sonst sehr gut!

shortcutcliffe

unregistriert

4

Freitag, 19. Juli 2013, 23:19

Für einen Tag ist das tatsächlich ein sehr gutes Ergebnis.

Schauspiel: Der Hauptdarsteller hat seine Sache sehr ordentlich gemacht, die anderen waren im Vergleich dazu leider sehr hölzern. Was mir aufgefallen ist, dass der Protagonist stellenweise sehr "amerikanisch" gespielt hat. War das beabsichtigt? Es klang teils so, als wäre er ein Schauspieler aus einer US-TV-Serie der 80er Jahre, den man ins deutsche synchronisiert hätte. Dazu passen würde ja, dass sie alle englische Vornamen tragen und aus "Oakville" kommen.

Story: Gut, war jetzt nicht ganz der große Wurf, aber für einen Tag Arbeit am Drehbuch durchaus vertretbar. Die Ideen kamen mir alle ein klein wenig zusammen geschustert und klischeehaft vor, aber dafür habt ist es wenigstens nicht ganz so 0815 inszeniert. Ich konnte mich teils nicht ganz entscheiden, ob das nun ein parodistischer Trashfilm ist oder doch ernst gemeint war. Der Anfang - den ich sehr gelungen finde, weil er sich so schön über die Schwemme an pseudo-existentiellen Trauerfilmchen im Kurzfilmbereich lustig macht - spricht für die Parodie und auch das eben erwähnte hyper-dramatische american acting haben mich zwischendurch zum Lachen gebracht. Und am Ende, als Oliver mit seinem Bier wieder ins Zimmer gelatscht kommt, sagt: "Michael, du hast sie alle umgebracht." und dabei so trocken und unbeteiligt klingt, als würde er sagen: "Michael, der Kuchen ist angebrannt." - da hab ich wirklich herzhaft gelacht. Also falls ihr es todernst mit der Story meintet, tut es mir Leid, wenn ich euch damit kränke, dass ich eher den Eindruck eines Trashfilms hatte. Falls es aber als ein solcher angelegt war, kann ich euch sagen, dass es gut geklappt hat. Viele Trashfilme scheitern daran, dass man ihnen anmerkt, dass sie absichtlich schlecht sein wollten. Bei diesem hier war ich mir aber wie gesagt nie 100% sicher und das hat mir gut gefallen.

Kamera: Die Kameraeinstellungen waren recht gut gewählt, aber ihr hattet zwischen drin doch ein paar sehr deutliche Achsensprünge drin. So was muss wirklich nicht sein, zumal es leicht zu vermeiden gewesen wäre. Obwohl ich natürlich nicht weiß, ob vielleicht auch das so geplant war, um dem Trash-Gedanken zu dienen...

Fazit: Ich fand den ganz lustig!

Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

L Lawliet

Rainbowflick

unregistriert

5

Samstag, 20. Juli 2013, 11:11

Erst einmal vielen Dank für die ausführlichen Kritiken.
Was hat an der Kameraführung nicht gefallen? Die Wackler oder die viele Bewegung allgemein, oder doch eher der Bildaufbau? Leider habe ich keine Steadycam zur Verfügung und musste deswegen mit meinem Stativ rumlaufen, was aber auch ein wenig stabilisiert. Und wie findet ihr die Farbkorrektur? Zu stark? Zu schwach? Zu unterschiedlich (einheitlicher Look fehlt)? Oder unpassend? Denn die Farbkorrektur finde ich persönlich mit am schwierigsten und möchte deshalb gerne Meinungen von anderen Leuten einholen.
Das mit Oakville war nicht sehr überlegt und fällt im nachhinein auf und hätte tatsächlich etwas besser geplant werden müssen, doch ist uns der Fehler selber gar nicht so richtig aufgefallen :D
Und der Film soll wie du schon richtig erkannt hast shortcutcliffe nicht vollkommen ernst genommen werden, was auch durch die lächerliche Attacke von Michael mit der Tonangel deutlich wird ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rainbowflick« (20. Juli 2013, 11:24)


6

Samstag, 20. Juli 2013, 12:22

Also

Zuerst: bei dem Namen Oakville musste ich erstmal lachen, weil das auch der name eines Dorfes aus dem rollenspiel fable ist.
dann der eine schrei-soundeffekt kam meineswissens aus warcraft III?! :D
Insgesamt fand ich ihn unterhaltend und hab ihn von anfang bis ende durchgeschaut, ohne, dass mir langweilig wurde.

Was mich konkret gestört hat war einmal die Titelanimation: hatte wie ich finde wenig Beziehung zum Inhalt das mit dem Mond, da hätte ich es einfach so ins bild eingeblendet oder so.
Das Schauspielerische klang teilweise etwas aufgesetzt und übertrieben aber im Grunde solide und glaubwürdig.
was mich sehr gestört hat waren die Namen: James, Harry, David, etc. weiß nicht wieso ihr das gemacht habt, da ja kein Zweifel daran besteht, dass der Film deutsch ist. Die Namen haben so das ganze er runter gezogen als "cooler" gemacht :)

Für die kurze Zeit, die ihr hattet ist es aber auf jedenfall gut gemacht und unterhaltsam.

lg benny

Rainbowflick

unregistriert

7

Samstag, 20. Juli 2013, 13:09

Der Schrei-Soundeffekt ist der berühmte Wilhelm Scream (http://www.youtube.com/watch?v=jbnrT9KXvAo) und wurde neben zahlreichen Filmen auch in Spielen verwendet.
Zur Titelanimation kann ich sagen, dass wir den Mond, bzw. genau dieses Bild genommen haben, weil 2 unterschiedliche Seiten erkennbar sind (hell und dunkel) welche auch in dem Film (Michael und James) vorkommen.

Ähnliche Themen

Social Bookmarks