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frohnautom

unregistriert

1

Samstag, 8. Juni 2013, 21:46

1. Kurzfilm (Forum-Premiere) Sweet Sins

Filmtitel: Sweet Sins


Beschreibung:
In einer Zeit der illegalisierten Süßigkeiten...

Nach dem die Regierung den Besitz von Süßigkeiten illegalisiert hatte, ist es nun sehr schwer seine Sucht zu befriedigen.
Doch wie immer findet sich auch da eine Möglichkeit...
Infos zur Entstehung:
Kamera: Nikon P100
Sonstiges Equipment: Light-Boxen, Richtmikrofon, Dolly (Eigenbau)
Schnittsoftware: Magix Video Pro X4
Sonstige Software: Photoshop, Blender

Filmlänge:
10'15" Minuten

Stream:
»frohnautom« hat folgende Bilder angehängt:
  • G8P8pYXpQYpF9Gc7TSV-2A3SOdpQ_XRhHDpe0j8EwvE.jpeg
  • shot4.JPG

7River

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  • »7River« ist männlich

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2

Samstag, 8. Juni 2013, 22:07

Im Großen und Ganzen ein technisch ordentlicher Kurzfilm. :) Nur das an manchen Stellen die Helligkeit schwankt (und das Bild zum Teil arg dunkel wird) wie z. B. bei 4:02, 5:00 ist etwas störend.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

frohnautom

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3

Samstag, 8. Juni 2013, 22:12

Vielen Dank für deine Kritik. Das mit der schwankenden Helligkeit ist uns bewusst und wir arbeiten noch daran.

Vordhosbn

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4

Samstag, 8. Juni 2013, 22:56

Finde die Idee lustig und nicht zu lächerlich (!positiv!) umgesetzt aber das mit dem Licht nervt schon. Also dann arbeitet mal drann! :thumbsup:

PaddyHollyhead

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5

Sonntag, 9. Juni 2013, 02:04

Hey,
also das mit dem Licht ist technisch ein echter Patzer - schade. Habt ihr beim Filmen auf Auto-Helligkeit gestellt oder in der Postproduction sowas wie Auto-Tonwert oder so verändert?
Ansonsten fiel mir zu Beginn direkt auf, dass die Darsteller zu jung sind für die Thematik. Kioskbudenbesitzer mit 16? Und auch der Junge, der einkauft, sieht nicht so aus, als würde er quasi schon "alt" genug sein, um Produkte mit Altersfreigabe kaufen zu können (was ja bei euch die Süßigkeiten sind).
Die Idee finde ich super und auch recht amüsant. Das Pacing könnte etwas schneller sein, also etwas mehr Storytelling. Ich muss jetzt keiner Person in einem Kurzfilm 2 Minuten lang folgen. Generell hat mir noch etwas "mehr" Story gefehlt. Klar die Idee ist echt witzig, aber im Endeffekt passiert dann auch nicht mehr als Leute, die verbotene Süßigkeiten essen bis 7:24, da kommt dann endlich mal "Action". Also das Erzählen der Idee würde ich schneller machen oder eben mehr Plot einbauen. Aber Pacing ist auch Geschmackssache.

frohnautom

unregistriert

6

Sonntag, 9. Juni 2013, 02:35

Vielen Dank für deine konstruktive Kritik. Das mit dem Licht können wir leider nicht ändern, da wir aktuell mit einer eher schlechteren Kamera arbeiten. Aber wir versuchen im nächsten Film das mit dem Pacing etwas besser hin zubekommen. Da es unser erster richtiger Film hoffen wir, das du uns diesen Fehler verzeihen kannst. ;)

shortcutcliffe

unregistriert

7

Sonntag, 9. Juni 2013, 17:15

Die Idee ist mal was neues, aber leider habt ihr darauf nichts gemacht.

1. Es gibt keine Story. Ihr zeigt drei Typen, die illegal Süßigkeiten konsumieren und dann dabei anscheinend fast erwischt werden. Ende. Euer Ernst? Wo ist denn da die Geschichte? Filme werden doch gemacht, um damit eine Geschichte zu erzählen. Was ihr gemacht habt ist: Guck mal, hier ist unsere Idee von der Zukunft. Ihr habt einfach nur einen Film gemacht, der eure Idee zeigt, aber aus der Idee habt ihr nichts entwickelt, was man eine Geschichte nennen kann. Ihr habt das Setting vorgestellt und dann ist der Film vorbei. Das wäre als würde man bei Django Unchained (ja, ich benutze dieses Beispiel sehr oft) den ganzen Film nur zeigen, wie Django als Sklave arbeitet. Ende. Aber das ist dann kein Film sondern eine Art fiktionale Dokumentation. Es ist so, als zeigtet ihr die Leinwand, aber malt dann kein Bild darauf. Als bautet ihr ein Fundament, aber kein Haus darauf.

Man benötigt einen Protagonisten, der für ein Ziel kämpft, dass er erreichen will. Zum Beispiel hätte bei euch der eine versuchen können, seinen Freund aus der Sucht zu holen, weil er sieht, wie er immer fetter wird oder der andere könnte versuchen, ein Süßigkeiten-Kartell aufzubauen, und so weiter. Ihr könnt auch ruhig drei Protagonisten haben (Beispiel: "The Good, The Bad and The Ugly"), aber sie alle brauchen ein Ziel, wofür sie im Film kämpfen. Von diesem Kampf muss der Film handeln.


2. Fand ich die Anfangssequenz mit den Namen zu lang. War zwar gut gemacht, aber es ist immer recht sinnlos bei Kurzfilmen mit Amateur-Schauspielern die Namen vor dem Film zu nennen - vorallem wenn es so lange dauert. Da könnte der ein oder andere schon wieder weg geklickt haben.


3. Ihr habt viel zu viele Einstellung. Ihr zeigt jedes Detail mit einer einzelnen Einstellung. Besonders aufgefallen ist mir das ab Minute 2:25. Es hätte vollkommen Ausgereicht, wenn ihr eine Einstellung gemacht hättet, wie er mit dem Motorad in die Garage fährt, dann eine, wie er sich die Jacke auszieht, und dann die, wo er den Lutscher aus der Dose holt. Man muss nicht zeigen, wie er vom Motorrad absteigt, zur Haustür geht, den Schlüssel rausholt, die Tür öffent, herein kommt bla bla bla. Das hat keinen Belang und tötet die Spannung und das Tempo. Es ist absolut uninteressant den Typen bei all diesen alltäglichen Schritten zuzusehen, es ist nicht wichtig für die Handlung.

Im Film geht es darum, dem Publikum selektiv einzelne Dinge zu zeigen, aus denen sich wie bei einem Mosaik dann die Handlung ergibt. Du zeigst einfach alles und das ist unnötig, zeitaufwendig und schlicht langweilig. Frag dich das nächste Mal: Ist das relevant und wichtig für die Story, treibt es die Geschichte voran?
-Ist es wichtig zu sehen, wie der Junge mit dem Motorrad nach Hause kommt? Ja, denn der Zuschauer sollte wissen, dass der Typ jetzt in seinem Haus ist -> Also lässt du es drin.
-Ist es wichtig zu sehen, wie er ganz normal die Tür aufmacht, die Jacke auszieht etc.? Nein, es ist nichts besonderes und hat nichts mit der Story zu tun. Dank der Szene mit dem Motorad wissen wir schon, dass er zu Hause ist, die Jacken und Schlüsselszene enthält also keine neuen Informationen. -> Ergo, du schneidest die Einstellungen raus.


Fazit: Die Idee war gut, aber leider habt ihr keine Geschichte dazu gemacht. Deshalb kann ich den Kurzfilm auch nicht als Kurzfilm ernst nehmen. Schade!

PS:

Spoiler Spoiler

Wenn der Junge am Anfang die Gummibärchen doch legal im Laden mit seinem Ausweis kauft, wieso muss er sie dann am Ende in der Toilette herunterspühlen?

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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

L Lawliet

frohnautom

unregistriert

8

Sonntag, 9. Juni 2013, 17:59

Dankeschön für deine ausführliche Kritik. Wir haben uns deine Bemerkungen durchgelesen und wir werden versuchen deine Kritikpunkte im nächsten Film zu ändern/verbessern.

PS: Bei dem Jungen, der am Anfang die Gummibärchen kauft weiß man ja nicht, wer gerade gekloppt hat. Es könnten auch seine Eltern sein, die es ihm verboten haben oder seine Freundin, die nichts davon wissen soll.

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