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NHP

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1

Sonntag, 5. Mai 2013, 19:01

"Am anderen Ende" - Drama

Hallöchen in die Runde.

Einige kennen mich vllt noch.
Bin schon ne Weile nicht mehr aktiv gewesen, komm aber immer mal wieder gern zum mitlesen vorbei ;)
Dachte, ich nutz' mal die Möglichkeit einen kleinen Kurzfilm von mir reinzustellen, der Ende letzten Jahres kurzfristig entstanden ist.
Würde mich sehr über eure Meinungen freuen.
Hoffe ihr nehmt's mir nicht übel, dass ich keine Inhaltsangabe verfasse, aber der Film geht gerademal zwei Minuten.
Hoffe, ihr könnt was damit anfangen.

"Am anderen Ende"
Länge: 2:34



Download:
entfernt

Cast:
Anne Leßmeister
Sibylle Mumenthaler

Crew:
Buch, Regie, Schnitt - Oliver Haug
Kamera - Michael Ciesielski
Kameraassistenz - Anic Hauser
Ton - Karin Segelbacher; Mirjam Weißflog
Licht - Nils Bücher
Maske - Amellie Wellige
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shortcutcliffe

unregistriert

2

Sonntag, 5. Mai 2013, 21:09

Der Inzenierungsstil gefällt mir richtig gut. Kamera, Schnitt, Sounddesign und Schauspielerführung ergeben ein stimmiges und gut funktionierendes Bild.

ABER die Story ist wohl ein Witz, oder? Warum nur 2 Minuten? Ich will wissen, wie es weiter geht! Du kannst doch nicht einfach abblenden, bevor der Film überhaupt richtig angefangen hat. Ich rate dir dringend, das Ganze weiterzuführen, denn ich finde wie gesagt, dass es sehr gut geworden ist und viel Potential hat - und das "Ende" ist nun wirklich alles andere als befriedigend.

Black Cinema

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3

Sonntag, 5. Mai 2013, 23:38

Ja Film hat ein bisschen wenig Sinn ergeben. Aufnahmen waren ok. Zu viel Gewackel. Vor allem wenn die Kamera der Frau folgt. Aber auch in den stark gezoomten Aufnahmen. Farben haben mir gefallen.
Es war halt viel Vorspiel für im Endeffekt wenig Inhalt. Ist das Teil eines größeren Films?
Welche Kamera wurde verwendet?

shortcutcliffe

unregistriert

4

Montag, 6. Mai 2013, 00:18

Aufnahmen waren ok. Zu viel Gewackel. Vor allem wenn die Kamera der Frau folgt. Aber auch in den stark gezoomten Aufnahmen.
Das hat als Stilmittel durchaus seine Daseinsberechtigung. Du kannst nicht so tun, als ob man das als handwerklichen Fehler kritisieren könnte, ist einfach Geschmackssache. Auch bekannte Regisseure wie Darren Aronofsky ("Black Swan", "The Wrestler") oder Derek Cianfrance ("Blue Valantine", "The Place Beyond The Pines") nutzen die Handkamera und das damit verbundene Wackeln als Methode, um eine Art Dokumentarstil zu imitieren und damit dem ganzen einen realistischeren Charakter zu geben. Und ich fand wie gesagt, dass das hier ebenfalls gut gepasst hat.

Black Cinema

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5

Montag, 6. Mai 2013, 00:26

Dagegen sag ich nichts. Aber hier ist es einfach durchgehend und unterstützt nicht unbedingt die Szene. Vor allem die Zoomaufnahmen. Und in einem kompletten Film ist es kein Stilmittel mehr sondern einfach unruhig. Und das ist meiner Meinung nach auch nicht die "schöne" Art des Wackelns sondern die amateurhaft wirkende.
Aber wenn du so wacklige Filme magst ist das ja gut :) Mein Fall ist es nicht.

NHP

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6

Donnerstag, 9. Mai 2013, 20:15

Thx für eure comments.

Zitat

ABER die Story ist wohl ein Witz, oder? Warum nur 2 Minuten?
Ich weiß, dass die Länge wirklich sehr knapp bemessen ist. Und es wäre definitiv noch viiiiiiel Spielraum, um die Geschichte noch intensiver auszubauen. Ich stell mir bei meinen Filmen meist eigene Aufgaben und konzentriere mich darauf, wodurch sich echt ein ordentlicher Lernprozess ergibt. In diesem Fall wollte ich versuchen, eine Geschichte über zwei Personen in wirklich komprimiertester Form zu erzählen.
Ich verstehe die Kritik, das Ende sei zu unabgeschlossen, finde aber trotzdem, dass die Geschichte inhaltlich zu Ende gebracht wird.

Zitat

Ich will wissen, wie es weiter geht!
Das ist doch das beste, was mir passieren konnte, oder ;)

Zitat

Ja Film hat ein bisschen wenig Sinn ergeben.
Inwiefern? Wo hattest du Verständnisschwierigkeiten?

Zitat

Zu viel Gewackel.
Seh ich auch so. Es ist ein langer Eingewöhnungsprozess, vor Ort beim Dreh auf einem 7'Monitor die Bewegunswirkung auf einem 40'Fernseher o.ä. zu beurteilen. Mir ist es im Nachhinein auch etwas zu viel.
Allerdings haben wir die Handkamera in dieser Situation genutzt, um einen weiteren Kontrast zwischen beiden Schauplätzen herauszuarbeiten. Am Bahnhof wollten wir eine persönliche Atmosphäre in einem hektischen Umfeld durch lange Brennweiten und Handkamera erzeugen, während wir in der Wohnung auf kurze Brennweiten und saubere Fahrten setzten.

Zitat

Welche Kamera wurde verwendet?
Gedreht haben wir auf einer Sony NEX FS100 mit Zeiss Festbrennweiten.

Zitat

Auch bekannte Regisseure wie Darren Aronofsky [...]
Hammer, dass das so rüberkommt, aber es war tatsächlich als Aronofskyzitat gedacht ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »NHP« (9. Mai 2013, 20:25)


Danielleinad

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7

Donnerstag, 9. Mai 2013, 23:03

Die Handlung... naja, das ist keine Geschichte, eher eine Szene. Kameratechnisch fand ich das auch nicht überzeugend. Die Farbkorrektur fand ich auch nicht besonders, wirkt alles recht flau, liegt unter anderem auch an der Kamera und deren Anwendung. Der Ton war okay, die schauspielerische Leistung annehmbar. Mehr nicht für mich.

shortcutcliffe

unregistriert

8

Donnerstag, 9. Mai 2013, 23:16

Das ist doch das beste, was mir passieren konnte, oder ;)

Wenn du planst eine Serie daraus zu machen, dann ja. Aber wenn du es als abgeschlossenen Film betrachtest, dann ist es genau genommen sogar das aller schlechteste, was dir passieren konnte. Denn die Tatsache, dass ich am Ende des Films immer noch wissen will, wie es weitergeht, heißt, dass das Ende nicht als Ende funktioniert. Die Geschichte ist nicht abgeschlossen und das Problem nicht gelöst, aber trotzdem erdreistest du dich, einfach mitten drin aufzuhören. Sowas ist für ein Publikum schlicht unbefriedigend und man fühlt sich irgendwie im Stich gelassen. Und gerade am Ende eines Films zeigt sich, wie gut er wirklich ist - Filme wie Sieben, Die Verurteilten oder The Sixth Sense wären nichts ohne ihr Ende.

Stell dir vor, du gehst ins Kino, investierst 10€ und 2 Stunden deiner kostbaren Lebenszeit um dir The Dark Knight anzusehen, und dann kommt Christopher Nolan und weil er keine Idee für ein gutes Ende hat, hört der Film einfach an der Stelle auf, an der der Joker droht, die zwei Fähren in die Luft zu sprengen. Zack! - Abspann. Dann wärst du ziemlich sauer. Denn du willst natürlich wissen, ob Batman es schafft, den Plan zu durchkreuzen und ob er den Joker besiegen wird. Du willst wissen, wie der Konflikt ausgeht, denn vorbei ist er noch lange nicht, das Problem ist noch längst nicht aus der Welt geschafft. Und wenn Christopher Nolan dann auch noch bekannt geben würde, das es der aller letzte Batman Film war und du dann realisierst, dass du nie eine Antwort auf deine Fragen erhalten wirst, dann würdest du Nolan wahrscheinlich für immer auf die Schwarze Liste setzen. Das selbe ist bei dir der Fall. Der Konflikt hat gerade erst angefangen, das Problem ist gerade auf so feinfühlige Weise etabliert worden und dann hörst du einfach auf. Würde man das Muster deines Films auf The Dark Knight anwenden, liefe der Film wie folgt: Batman geht einen Bahnhof entlang. Dann bekommt er einen Anruf des Jokers, der ihm sagt, er würde ihn vernichten wollen. Das macht Batman Angst und er legt traurig auf. ENDE Würdest du dafür ins Kino gehen?

Lange Rede, kurzer Sinn: bei einer Serie nennt man das Cliffhanger, bei einem Film nennt man das einfach nur schlecht.

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