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1

Sonntag, 10. März 2013, 15:18

(Horror/Psycho) Kurzfilm - Numb (Letztes Projekt: Broken)

Filmtitel:
Numb

Beschreibung:
Eine junge Frau wird mit ihren Entscheidungen konfrontiert. Mehr will ich lieber nicht sagen, zum Inhalt einfach reinschauen, 9min sind ja nicht so lang :D

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon d7000
Sonstiges Equipment: Rode Richtmikrofon, Tonangel, Stativ
Schnittsoftware: Magix Video Deluxe MX
Sonstige Software: -

Filmlänge:
9'29" Minuten

Stream:
z.B.
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7River

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2

Sonntag, 10. März 2013, 16:30

Die Lokation mit dem verschneiten Wald sah absolut toll aus. Und auch echt atmosphärisch mit der Sound- und Musikuntermalung. Der Kurzfilm, die Idee und die Umsetzung finde ich gut. :D
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

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MP-Digital

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3

Sonntag, 10. März 2013, 16:46

Ja, fand ich auch sehr spannend gemacht und sehr schön in Szene gesetzt. :thumbup: Erinnerte mich an dem Film mit Oliver Reed „Das Landhaus der toten Seelen“.

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Black Cinema

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4

Sonntag, 10. März 2013, 23:22

Ja war soweit ganz gut aber man hätte ein paar Szenen ein bisschen kürzen können finde ich. Und Überblendungseffekte sehen meistens nicht professionell aus die würde ich raus lassen.
Die Idee war sehr gut! Story hat mir wirklich gefallen.
Die Stimmung war gut Spannung wurde sehr gut aufgebaut! Vor allem durch die passende Musik gut unterstützt. Auch die Schockmomente waren gut!
Die Schauspielerin hat ihre Sache gut gemacht.
Alles in allem ne wirklich runde Sache.

Wo wurde das ganze gedreht?

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5

Montag, 11. März 2013, 20:52

Erstmal vielen Dank für die Rückmeldungen bisher!!! Ja der Überblendeeffekt musste aus Materialmangel entstehen, da wir nur 2 Drehtage hatten und es wirklich todeskalt war. Am Ende hatte auch 90% der Crew ne schwere Erkältung, wir mussten am 1. Drehtag früher abbrechen, weil ein paar echt am Erfrieren waren und somit hat mir viel gefehlt... Aber man muss ja flexibel sein^^ Das Ganze wurde in Niederpleis beim sog. "Pleistalwerk" gedreht - das ist eine alte Fabrik mit angrenzendem, leerstehendem Haus. Die Leute da waren total nett und haben uns da erlaubt zu drehen, wir hatten also viel Glück. Auch der Schnee hat super zur Stimmung beigetragen, war aber leider nach 3 Tagen wieder weg, darum konnte ich auch nichts nachdrehen... Vlt nächsten Winter^^

MagnoliaDriver

unregistriert

6

Dienstag, 12. März 2013, 11:32

Joa, an sich erstmal ganz Ok. Die Szenerie ist sehr schön. Was mich aber am meisten stört ist die Verwendung der überdramatisierte Musik, kann aber vielleicht daran liegen das dass Horror-Genre nicht so ganz meins ist.
Von der Story hätte man vielleicht auch mehr rausholen können.

Wenn alles Nachts stattgefunden hätte wäre es viel besser gewesen, aber ich glaube das wäre vom Dreh her dann der Horror. :D

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shortcutcliffe

unregistriert

7

Dienstag, 12. März 2013, 18:57

Ich kann mich der allgemeinen Meinung leider nicht ganz anschließen. Zunächst einmal fand ich die Kameraarbeit ganz gut und deshalb finde ich es umso schlimmer, dass du sie in der Nachbearbeitung durch diese grausigen Farbveränderungen zerstörst. Hast du so etwas denn schon mal in einem richtigen Kinofilm gesehen, dass da um das Bild so ein grauer Rahmen gelegt wird?

Zweite Sache, die mich gestört hat, war der Schnitt. Man hätte an einigen Stellen mehr wegschneiden können - gefühlt eine Minute jemandem dabei zuzusehen, wie er die Treppe hochgeht ist immer ein Spannungskiller.

Drittens fand ich die Spannung im Haus nicht steil genug aufgebaut. Als das "kleine" Mädchen das erste Mal aufgetaucht ist, wurde es für mich erst mal nicht spannender, weil sie danach einfach nochmal auf die selbe Weise aufgetaucht ist, das Mädchen reagiert auf die selbe Weise, sie verschwindet wieder, sie taucht wieder auf, das Mädchen reagiert wieder auf die selbe Weise, sie verschwindet wieder, sie taucht wieder auf.....

Außerdem wäre es spannender gewesen, wenn der Zuschauer vorher gewusst hätte, was dieser Geist für das Mädchen bedeutet und wie er mit ihr verknüpft ist. Somit hätte man als Zuschauer besser mit dem Mädchen mitfiebern können, als ihr einfach nur beim Schreien zusehen zu müssen.

Weiterhin fand ich das Ende ein wenig "dahin geklatscht". Vielleicht ist mir am Anfang eine wichtige Dialogzeile entgangen, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn die Abtreibungsgeschichte vorher etabliert worden wäre, damit das Ende dann zum Schluss den Kreis wieder schließt.

Die Schauspieler und Location waren sehr stark, auch wenn mich die Autos, die im Hintergrund seelenruhig durchs Bild fuhren, ein wenig raus gebracht haben.

Alles in allem fand ich den Film visuell wirklich gut umgesetzt, aber mir fehlte es ein bisschen an guter Story.

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8

Dienstag, 12. März 2013, 21:32

Erstmal nochmal danke für die Antworten und die konstruktive Kritik! :)
Zur Musik: Denke das gehört dazu und macht viel Spannung aus, ist natürlich immer geschmackssache. Bei Nacht zu drehen wäre super gewesen, aber wir hatten schon tagsüber kaum Licht und mitten im Wald gibts recht wenig Strom.
Zur Farbveränderung: Ist denke ich auch geschmackssache, hat mir gefallen, muss aber natürlich nicht jedem :) Und wenns kein anderer Kinofilm macht^^
Das mit dem Verschwinden sollte nicht schockend oder so sein, sondern einfach eben so passieren, wie soll man sie sonst die Orte wechseln lassen?
Die Sache mit der Abtreibung wollte ich bewusst erst am Ende auflösen, als Art kleinen "Twist"^^ Im Grunde genommen ging es aber nicht hauptsächlich um die Story, primär wollte ich üben Spannung mit Sound zu erzeugen und Schockmomente zu machen (lief auch alles innerhalb von einer Woche ab).
Und zu den Autos: JAAA!!!! Zur Hölle, es gibt gefühlt 100000 Outtakes wo ich fluchend durch das Bild springe, weils mir wieder ein Auto versaut hat! :D Leider kann ich mit meiner 5-Mann-Crew als 18jähriger noch keine Straßen absperren und ne andere Location wollte ich nicht.
So, hoffe alles beantwortet zu haben, freue mich weiter über Kritik und Lob :)

MP-Digital

Steadicam Operator

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9

Dienstag, 12. März 2013, 21:55

Machst Du in diesem Filmbereich weiter ?

10

Mittwoch, 13. März 2013, 17:22

Werde ich schauen. Ich plane jetzt erstmal ein Praktikum bei einer Filmproduktionsfirma zu machen und dann Filmregie zu studieren, ich muss aber auch erstmal mein Abi machen^^ Ich wage mich halt langsam weiter vor, soweit ich das beurteilen kann, geht es von der Schwierigkeit: Leute erschrecken -> Leute zum Weinen bringen -> Leute zum Lachen bringen. Ich finde es großartig, Leute mit Filmen zu bewegen und wenn ich sehe, wie mein halber Kunstkurs fast vom Hocker fällt, weil sie gegen die Scheibe klatscht (ich weiß das ist böse^^), dann finde ich das klasse, weil man was bei den Leuten erreicht hat. Ich bin also erst im Anfangsstadium, ich möchte noch lernen Horror ohne Schock zu erzeugen und dann wage ich mich weiter vor :)

Danny Yassaro

unregistriert

11

Donnerstag, 14. März 2013, 12:45

@DeFlow:

Story:
Die Story hat mir sehr gut gefallen und wurde gut umgesetzt. Ist ein schwieriges Thema das auch polarisiert. Mir hat die Pointe sehr gut gefallen :-) Ich hab nur den Zusammenhang aus der Rückblende mit der Freundin nicht verstanden. Sie fragt "besuchst Du ihn heute?" mhmm.... das hätte man vielleicht ein wenig anders gestalten können, damit man am Ende des Films checkt was die Freundin da gemeint hat.

Besetzung:
Ich fand die Schauspieler gut, vor allem natürlich die Hauptdarstellerin. Sie hat sich was getraut und war sehr überzeugend!
Das Kleine Mädchen hätte aus meiner Sicht viel jünger sein dürfen. So um die 9-12 Jahre. Hätte besser zur jungen "Mutti" gepaßt. Klar ging um eine Abtreibung aber ein viel jüngeres Kind hätte die Mutter-Kind Verbindung deutlicher und auch irgendwie gruseliger dargestellt/symbolisiert.

Schnitt:
Einige stellen hätte man kürzen können. ich denke es wurden schon die wichtigen Schlüsselszenen gezeigt aber etwas kompakter kommt dann intensiver rüber.
Sehr gut fand ich die schnitt/kamera-technischen Spannungsmomente und deren Aufbau. Vieles war vorhersehbar.... aber genau das macht die Spannung ja aus. Man ahnt schon was beim Kameraschwenk gleich kommt.. man kennt nur das WANN nicht und das baut sehr viel Spannung auf!
Eine Sache muss ich aber anmeckern, das ist der Schnitt der Fahrszene (bis 00:31 Min). Sie fährt von rechts nach links.. im nächsten Moment von links nach rechts und man hat das Gefühl sie fährt wieder zurück. Also der Achsensprung war nix.

Musik:
Auch die Musik wurde gut und richtig zu den Spannungsmomenten platziert. Wenn der Film einen Tick knapper geschnitten wäre käme der Sound noch besser weil man sich dann nicht so sehr an die psychosound-Stimmung gewöhnt ;)

Licht & Farben:
Das Colorgrading im Auto und im Gruselhaus hat für mich super zum Horror-Thema gepaßt. Die Rückblende bei der sie sich mit der Freundin unterhält war zwar der Weichmacher und der Effekt okay... aber ich hätte die Rückblende oder Erinnerung an das Gespräch auch durch die Perspektive und Kameraführung etwas surealer gestaltet, damit noch mehr das Gefühl eines "Gedankens oder Erinnerung" bekommt.
Vom Licht her fand ich nur die Szene an der Tür "Lass mich raus,.. okay dann bin ich halt Deine Mami.." viel zu dunkel... da war ja gar nichts zu sehen..


Alles in allem wirklich gelungen und man hat gesehen, daß sich jemand wirklich Mühe geben hat! :thumbsup:

cheers
danny

12

Donnerstag, 14. März 2013, 19:26

Erstmal vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort!
Story:
Die Story hat mir sehr gut gefallen und wurde gut umgesetzt. Ist ein schwieriges Thema das auch polarisiert. Mir hat die Pointe sehr gut gefallen :-) Ich hab nur den Zusammenhang aus der Rückblende mit der Freundin nicht verstanden. Sie fragt "besuchst Du ihn heute?" mhmm.... das hätte man vielleicht ein wenig anders gestalten können, damit man am Ende des Films checkt was die Freundin da gemeint hat.
Ja, das war eigentlich nicht so wichtig, sie wäre zum Vater ihres Kindes gefahren - kann man sich herauskombinieren, ist aber nicht so fatal wenn man es nicht tut und für mich eine Stelle, die etwas Interpretationsspielraum zulässt. Aber ja, hätte man natürlich machen könne, dazu fehlte dann nur die Zeit...

Besetzung:
Ich fand die Schauspieler gut, vor allem natürlich die Hauptdarstellerin. Sie hat sich was getraut und war sehr überzeugend!
Das Kleine Mädchen hätte aus meiner Sicht viel jünger sein dürfen. So um die 9-12 Jahre. Hätte besser zur jungen "Mutti" gepaßt. Klar ging um eine Abtreibung aber ein viel jüngeres Kind hätte die Mutter-Kind Verbindung deutlicher und auch irgendwie gruseliger dargestellt/symbolisiert.
Habe leider nichts jüngeres gekriegt^^ Und die Darstellerin kann so wunderbar creepy schauen :D

Schnitt:
Einige stellen hätte man kürzen können. ich denke es wurden schon die wichtigen Schlüsselszenen gezeigt aber etwas kompakter kommt dann intensiver rüber.
Sehr gut fand ich die schnitt/kamera-technischen Spannungsmomente und deren Aufbau. Vieles war vorhersehbar.... aber genau das macht die Spannung ja aus. Man ahnt schon was beim Kameraschwenk gleich kommt.. man kennt nur das WANN nicht und das baut sehr viel Spannung auf!
Eine Sache muss ich aber anmeckern, das ist der Schnitt der Fahrszene (bis 00:31 Min). Sie fährt von rechts nach links.. im nächsten Moment von links nach rechts und man hat das Gefühl sie fährt wieder zurück. Also der Achsensprung war nix.
Ja die Fahrszene... Da hatte ich auch viel zu wenig Material und musste das so machen, obwohl ich normal immer auf Achsenaprünge achte, ist mir das doch tatsächlich nicht aufgefallen... Da kann ich leider nichts dran ändern, da wir wie gesagt sehr unter Zeitdruck standen (Nur 2 Tage Schnee) und meine Crew langsam erforen ist. Das sind eben Begebenheiten, auf die man sich einstellen muss, auch wenn man da kleine Abstriche hinnehmen muss.

Musik:
Auch die Musik wurde gut und richtig zu den Spannungsmomenten platziert. Wenn der Film einen Tick knapper geschnitten wäre käme der Sound noch besser weil man sich dann nicht so sehr an die psychosound-Stimmung gewöhnt ;)
Merke ich mir ;)

Licht & Farben:
Das Colorgrading im Auto und im Gruselhaus hat für mich super zum Horror-Thema gepaßt. Die Rückblende bei der sie sich mit der Freundin unterhält war zwar der Weichmacher und der Effekt okay... aber ich hätte die Rückblende oder Erinnerung an das Gespräch auch durch die Perspektive und Kameraführung etwas surealer gestaltet, damit noch mehr das Gefühl eines "Gedankens oder Erinnerung" bekommt.
Vom Licht her fand ich nur die Szene an der Tür "Lass mich raus,.. okay dann bin ich halt Deine Mami.." viel zu dunkel... da war ja gar nichts zu sehen..
Ich wollte es als normale Rückblende machen, nicht zu surreal, da das Ganze ja auch passiert ist und sie sich erinnert. Die dunkle Szene ließ sich leider nicht besser hinbekommen, da wir zu dem Zeitpunkt kaum noch Licht hatten und alles an dem Tag fertig bekommen mussten. Das ist natürlich nicht optimal, fällt aber zum Glück nicht allzu negativ auf denke ich.
Alles in allem wirklich gelungen und man hat gesehen, daß sich jemand wirklich Mühe geben hat! :thumbsup:
Danke! Hab ich ;)

13

Samstag, 16. März 2013, 15:33

Sonst noch Rückmeldungen? :)

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