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Freitag, 18. Januar 2013, 17:01

Unverbesserlich - Kurzfilm (Uniprojekt)

Unverbesserlich - jetzt online!

Unverbesserlich

"Unverbesserlich" ist ein Kurzfilm, der im Rahmen eines Komplexpraktikums der Technischen Universität Dresden entstanden ist. Unter dem Motto "Mir doch egal" und "Nach uns die Sinnflut" sollte so ein Kurzfilm entwickelt werden, der sich mit Umweltproblematiken befasst. Dafür waren etwas mehr als ein Semester vorgesehen. Das Praktikum lief aber während der "normalen" Studienzeit und damit neben anderen Fächern mit. Jedes Team bestand aus 3 Leuten.
Da die Universität eine Länge von maximal 3 Minuten vorschrieb, haben wir uns entschieden zwei Fassungen zu produzieren: Eine "normale" Fassung, die unsere Vorstellung von dem Film am besten wiederspiegelt und eine auf
3 Minuten gekürzte Fassung.

Besonderer Dank gilt der Technischen Universität Dresden für die Bereitstellung der Technik insbesondere
Professor Mascolus sowie den Tutoren für die Betreuung.
Des Weiteren möchten wir uns herzlichst bei "Nahrungsquell" (Bioladen Dresden) für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und der Firma "Die Filmagentur" (Dresden) für die Bereitstellung von hochwertigen technischem Equipment, bedanken.

Kurzinhalt:

Herr Lehmann ist der Chef einer erfolgreichen IT-Firma. Andere Menschen sowie seine Umgebung interessieren ihn nicht - für ihn steht stehts sein eigenes Wohl im Vordergrund. Ohne Rücksicht auf Mensch, Tier und Natur lebt er sein Lebe, wie es für ihn am konfortabelsten ist, bis ihm eines Abends eine Fernsehrreportage die Augen öffnet. Er beschließt sein Leben komplett umzukrempeln. Sein neues Ziel, die Welt vor ihrem sicheren Untergang zu bewahren, lässt ihn jedoch an seine eigenen Grenzen stoßen...

Infos zur Entstehung:
Kamera: Sony HDR FX7
Sonstiges Equipment: 4 Scheinwerfersets, Styroporplatten, Richtmirkofon (Beyerdynamics), Mikrofonangel, Kugelkopfstativ, Kontrollmonitor, Funkmikrofon, Zoom H4
Schnittsoftware: Adobe Premiere, Adobe After Effects
Sonstige Software: Celtx

Mitwirkende:
Schauspieler:
Stephan König (Herr Lehmann)
Rosa Schrehardt (Frau Schmidt)

Nebenrollen:
Karen Lauenstein (Reporterin)
Christoph Manig (Autoverkäufer)
Sarah Tränkner (Freundin)
Robert Benisch (Passant)

Musik:
Florian Wunsch
Regie:
Christin Engel
Kamera:
Philipp Drehmann
Schnitt:
Sarah Tränkner
Ton:
Christian Hendel
Setassistenz:
Stephan Hendel
Fahrer:
Christoph Manig

Produktion, Drehbuch, Postprodutkion:
Engel Film Productions (Christin Engel, Philipp Drehmann, Sarah Tränkner)

Screenshots:





Filmlänge:
6:32 min bzw. 3min (gekürzt)

Download:
Unverbesserlich (900MB, mpeg)
Unverbesserlich_gekürzt (232MB,mpeg)

Stream:





Natürlich wissen wir, dass nicht alles perfekt ist, wir hatten vor allem am Ende doch noch zeitliche Probleme bekommen, da wir eben auch noch andere Fächer in der Uni haben, für die wir auch viel Zeit aufwenden müssen. Wir haben alle Drehtage auch noch mit einer anderen Kamera begleitet, so dass wir noch sehr viel Making-Of Material haben. D.h. ein Making-Of wird sicher bald folgen!
Dennoch würde ich mich über ein Feedback von euch sehr freuen!

Liebe Grüße
Tine

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tine« (18. Januar 2013, 17:27)


Selon Fischer

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2

Freitag, 18. Januar 2013, 17:19

bis ihm eines Abends eine Fernsehrreportage die Augen öffnet.

Und genau das ist der große Haken an der Story, wodurch die Glaubwürdigkeit und damit für mich die Aussage des Films leider extrem sinkt. Ansonsten war es technisch okay. Gefallen hat mir die Titeleinstellung und auch die Farbstimmung im restlichen Film - schön natürlich und warm. Nicht so gut war der Ton, besonders in den Büroräumen wars extrem verhallt.

Aber ich weiß, wie anstrengend ein Dreh neben der Uni sein kann, daher ist für mich nur die Schwachstelle in der Story ein echtes Minus. Ich freu mich auf das Making Of! :)

3

Freitag, 18. Januar 2013, 17:25

Hallöchen,
vielen Dank für dein Kommentar. Ja womöglich hast du Recht, dass es nicht der beste Aufhänger ist - geplant hatten wir den Film ursprünglich immer mit diesen 3min im Hinterkopf, von daher wollten wir
eben mehr Wert auf den Wandel des Herrn Lehmann und seine Taten setzen, als auf den Aufhänger dieser Geschichte, so dass dieser tatsächlich sehr kurz und nicht besonders originell geworden ist.
Der Ton in Szene 1 ist in der Tat nicht schön, wir haben diese Szene mit Akku der Kamera (die nur geliehen war) gefilmt und erst im Nachhinein festgestellt, dass wir auf dem kompletten Ton von dieser Szene
ein tierisches Brummen hatten -.- Nachsynchronisieren ging dann leider auch nicht mehr, da unser Schauspieler dann schon weg war. Dieses (echt laute) Brummen ließ sich leider nicht komplett rausfiltern :-(

7River

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4

Freitag, 18. Januar 2013, 23:05

Schön, das Drehbuch umgesetzt zu sehen. Sieht schick aus der Film. Aber ich lag' doch nicht ganz falsch damit, dass der plötzliche Wandel des reichen Firmenchefs etwas unglaubwürdig ist. Da gab' es schöne Beispiele in der 80er-Jahre-Serie „Ein Engel auf Erden, wo so Reiche einen Wandel durchmachten, die es in sich hatten ;-)
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

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Black Cinema

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Samstag, 19. Januar 2013, 11:26

Coole Idee und gut umgesetzt. Mir hat ein bisschen Bewegung gefehlt weil fast alle Aufnahmen mit Stativ gedreht wurden. Da vielleicht mal en paar Kamerafahrten einbauen oder es reichen auch en paar Aufnahmen aus der Hand vielleicht mit nem Rig.
Sonst Technisch hohes Niveau. Daumen hoch

6

Donnerstag, 24. Januar 2013, 10:26

Danke für eure Antworten und die positive Bewertung!
Ja wir hatten tatsächlich auch nur ein Kugelkopfstativ. Eingeplant war eigentlich noch eine 360° Umdrehung um den Schauspieler mit einer Steadycam, allerdings hat das im Wasser überhaupt
nicht funktioniert und dazu fehlte uns auch einfach die Übung. Problem bei der Sache war auch immer, dass wir das Equipment nicht immer hatten, so dass wir auch nicht ultramäßig üben konnten,
da auch andere Studenten (die dieses Praktikum auch hatten) das Equipment öfters brauchten und man sich immer nur für ein paar Tage einschreiben konnte. Deshalb haben wir versucht die
Dynnamik vor allem mit dem Schnitt und den zahlreichen Zeitraffer Szenen in den Film zu bringen - zumal die 3min Version eh schon relativ schnell ist (es fehlen ja auch ein paar Szenen), so dass
ich denke, dass Handkameraaufnahmen noch mehr Unruhe reingebracht hätten!

Über mehr Kritik freue ich mich trotzdem immer :-)

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