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Marcus Gräfe

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Sonntag, 30. September 2012, 16:32

Rusted Trust - Beitrag für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Rusted Trust (09/2012)

(Kopiert von https://www.stepaheadfilms.de/filme2.htm#9)

Entstehung:
Nach bereits zwei Videos für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen (2007 und 2010, siehe ältere Filme) entstand auch dieser Film im Rahmen des Wettbewerbs und wurde von mir mit neun Azubis eines großen Düsseldorfer Unternehmens produziert, welches der größte Kunde von meinem Arbeitgeber ist. Maßgeblich unterstützt wurde der Film diesmal von einem meiner Azubi-Kollegen.

Nach wochenlanger Vorbereitung und fünf Drehtagen war der Film knapp sechs Wochen später fertig und wurde für den Wettbewerb eingereicht. Danach folgte noch die Erstellung einer verlängerten und verbesserten Fassung, der Extended Edition, die etwa acht Wochen später fertig wurde.

Der Film hat im Dezember 2012 den 1. Platz belegt.

Gefilmt wurde hauptsächlich mit einer Panasonic AG-HPX500, aber auch mit einer Canon XH-A1 und einer Panasonic AG-HPX171. Weiterhin kam professionelles Licht– und Tonequipment sowie ein Greenscreen zum Einsatz. Der Schnitt erfolgte mit Adobe Premiere Pro, für die VFX wurden Adobe After Effects und Maxon Cinema 4D verwendet.

Inhalt:
Ein schweres Erdbeben erschüttert und zerstört die südafrikanische Stadt Penzeel. Aufmerksam gemacht durch einen Werbespot eines spanischen Herstellers von Stahlprodukten, Random Steel, veranlasst der Bürgermeister von Penzeel die Neukonstruktion der kompletten Stadt — aus Stahl.

18 Monate später kann die Stadt schon unter ihrem neuen Namen "Pensteel" eingeweiht werden. Doch hat man wirklich an alles gedacht...?

Der Film ist größtenteils in englischer Sprache, der Rest auf Spanisch mit englischen Untertiteln.

Die Extended Edition enthält neben Vor- und Abspann sowie Untertiteln noch einige Verbesserungen gegenüber der Contest Edition. Beide Fassungen sind auf der kompletten DVD zu finden.

Credits:
Marcus Gräfe:
Kamera, Licht, Schnitt/Bearbeitung "Extended Edition", Visual Effects
K.L.:
Storyboard, Regie, Kameraassistenz/Ton, Schnitt/Bearbeitung "Contest Edition", Visual Effects

Sowie die Schauspieler in den Rollen:
The Newscaster
Mrs. Jones
Mayor Young
Dr. Marsh
Poppy Soft
Señor Grifenez
Señora Hernández
Señora Morales
Señor Campillo

Musik:
Scott Buckley
Aledjones Musics
Kevin MacLeod
Kai Hartwig

Das Drehbuch wurde gemeinschaftlich entwickelt.

Danke auch an alle anderen Beteiligten!

Länge:
Film ("Extended Edition"): 09:55 Minuten
Film ("Contest Edition"): 07:00 Minuten

Format:
MP4 (H.264/AAC) / AVI (Xvid/MP3) / FLV / Video-DVD-Image

Download:
Film ("Extended Edition"):
Hohe Qualität (HD) (376 MB)
Niedrige Qualität (190 MB)
Oder: Flash-Stream anschauen
NEU: Nun auch bei YouTube


Komplette DVD:
Interaktives Menü, Contest- und Extended-Edition (inkl. MP4- und Xvid-Dateifassungen)
Download (1,87 GB)

Screenshots:
(Für Originalgröße bitte klicken)



Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (11. Juli 2013, 20:56)


7River

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2

Samstag, 6. Oktober 2012, 11:19

Technisch finde ich den Film wirklich gut gemacht, auch diese Fernsehsendungen darin. :) Aber die Story wirkt ein bisschen dünn. Das Ganze geht irgendwie viel zu schnell über die Bühne. Und 18 Monate für eine neue Stadt ist ziemlich knapp bemessen…

Soll der Film/Filmtitel jetzt auch eine Art Anspielung auf den Menschen sein und sein Glaube an die Technik?
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Marcus Gräfe

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Samstag, 6. Oktober 2012, 11:54

Danke für dein Feedback.

Die Story ist bei den Fremdsprachenfilmen für diesen Wettbewerb meist das Problem, weil der Film maximal 7 Minuten gehen darf und man natürlich immer eine komplette Story reinpacken will. Die Extended Edition ist zwar etwas länger, aber die Story darin ist die, die auf 7 Minuten angelegt ist.

Ob der Filmtitel jetzt eine tiefere Bedeutung hat, können wohl nur die Drehbuchschreiber (die Schauspieler) sagen. ;)

Marcus Gräfe

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Montag, 22. Oktober 2012, 22:35

Möchte sonst keiner was dazu sagen?

Marcus Gräfe

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 19:28

Eigentlich ist es schon ein alter Hut, aber der Vollständigkeit halber: Im Dezember 2012 hat der Film Rusted Trust den 1. Platz beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen belegt.

Selon Fischer

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 20:48

Hui, Glückwunsch! War der Preis dotiert? :)

Marcus Gräfe

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 21:00

1.000 EUR. Wurde aber unter 11 Personen aufgeteilt. ;)

L Lawliet

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 21:12

Auch von mir Gratulation zu Platz 1. :thumbsup:

Die Story ist wirklich ein wenig dünn. 18 Monate sind für eine ganze Stadt definitiv viel zu wenig, und als ob da niemand darauf gekommen wäre, nicht-rostenden Stahl zu verwenden...
Einmal heißts bei den Untertiteln "steal" statt "steel", solche peinlichen Fehler können zwar passieren, sollten aber vor Abgabe auffallen.

Technisch ist der Film gut gemacht, vor allem die Werbung für Random Steel hat mir gut gefallen.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN.

Marcus Gräfe

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9

Mittwoch, 10. Juli 2013, 21:37

Einmal heißts bei den Untertiteln "steal" statt "steel"

Huch, also der Fehler ist wirklich peinlich...

Das ist bisher noch niemandem aufgefallen, dabei haben den Film schon so viele gesehen (außerhalb des Internets).

shortcutcliffe

unregistriert

10

Mittwoch, 10. Juli 2013, 23:36

Ich fand den Film eher mittelmäßig.


Das liegt zum einen an der Geschichte. Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe dachte ich: "Geil, endlich mal was neues!" aber die Umsetzung hat mich dann doch etwas enttäuscht. Mir fehlt da ein wenig der Konflikt. Drei Leute beschließen, dass sie eine Stadt aus Stahl bauen wollen und machen's dann einfach. Keine Probleme, keine unerwarteten Wendungen. Erst ganz am Ende passiert dann etwas, dass mit den Erwartungen und Zielen der Protagonisten kollidiert - die Stadt rostet - dann ist der Film aber auch schon wieder vorbei. Wo ist da die Spannung? Die Personen nehmen sich vor etwas zu tun und tun es dann einfach ohne Probleme. Das hat fast schon Dokumentarfilm Charakter, weil es keine Dramatik gibt.

Filme sind im Grunde immer gleich aufgebaut. Eine Person will etwas erreichen, aber verschiedene Personen oder Ereignisse machen ihm den Weg dahin schwer. Dadurch steigt die Spannung, weil es einen Konflikt zwischen dem Wollen und der Realität gibt. Der Protagonist muss sich immer stärker anstrengen, aber immer wieder passiert etwas, dass er nicht erwartet hat und gegen das er ankämpfen muss. Dadurch erreicht auch das Ziel einen immer höheren Stellenwert, weil er immer mehr dafür opfern muss.

Etwas anderes wäre es also gewesen, wenn sich in eurem Film z.B. militante Bürger dem Vorhaben in den Weg stellen würden oder wenn das Vorhaben in Wahrheit durch einen Stahlkonzern initiiert worden wäre, was eine Journalistin dann herausbekommt. Klar ist es schwer in 7 Minuten eine gute Story unterzubringen, aber ein wenig Konflikt muss schon sein, sonst wird es auch langweilig. Wenn immer genau das passiert, was der Protagonist will, dann wird der Film vorhersehbar und es fehlt die Spannung.



Zweitens fand ich das Schauspiel sehr hölzern und energielos. Das lag aber denke ich nicht so sehr an den Schauspielern, sondern eher an der englischen/spanischen Sprache. Manchmal schien es, sie konzentrierten sich ganz angestrengt darauf, die Sätze richtig auszusprechen und vergaßen dann dabei, lebendig und mit Betonung zu sprechen. Sie wirkten nicht wirklich sicher mit dem, was sie sagten. Auch fand ich, dass die Rollen zu wenig Profil hatten. Die waren alle gleich. Man muss keine seitenlangen Figurenanalysen erstellen, aber ich denke einfache Charakterzüge hätte man jedem zuweisen können, damit sie in etwa wissen, wie sie sprechen und gestikulieren können, um ihre Rolle zu definieren. Damit es mehr Abwechslung gibt. Hier gab es ja auch keinen klaren Protagonisten, also kommt es sehr auf die Figurenkonstellation an und darauf, wie diese untereinander agieren. Spannender wird es natürlich dann, wenn die Figuren alle sehr unterschiedlich sind und damit gegenseitig in Konflikt geraten. In Reality-Shows (Frauentausch, Big Brother etc.) versucht man auch, möglichst unterschiedliche Leute zusammenzubringen, um Streit zu provozieren.



Kamera, Ton, Schnitt, Drehorte und Effekte fand ich allerdings gelungen und gut. Auch wenn bei mir nicht wirklich das Gefühl von Südafrika aufkam.



Fazit: Technisch gut, künstlerisch zu wenig Spannung und Energie.

Marcus Gräfe

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Donnerstag, 11. Juli 2013, 20:59

Kamera, Ton, Schnitt, Drehorte und Effekte fand ich allerdings gelungen und gut.

Das reicht mir. ;)

Danke für deine Kritik, die ich so voll und ganz annehmen kann. Leider muss man bei Wettbewerbsfilmen immer Kompromisse eingehen. Vor allem wegen der Gesamtlänge und der Produktionszeit. Hier waren auch alle Schauspieler "fest".