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HobbyFilmer

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1

Freitag, 7. September 2012, 19:50

Martins Reise- Kurzfilm ONLINE

Hallo liebes Forum,

So nun endlich ist der Kurzfilm "Martins Reise" auf Youtube öffentlich online.

Beschreibung:
Der Film erzählt die Geschichte eines krebskranken jungen Mannes (Hannes Träbert), der sich auf seine, vielleicht letzte Reise, zu Orten seiner Kindheitserinnerung begibt. Ein Film über Liebe und Freundschaft und den Wunsch nach Freiheit.

Infos zur Entstehung:
"Martins Reise" ist mein erstes größeres Kurzfilm Projekt und wurde 2012 als No-Budget-Projekt umgesetzt. Ich wünsche euch viel Spaß beim schauen. ;)
Kamera: Canon 600d
Sonstiges Equipment: Objektive: Canon 50mm 1.8 und EF-S 18.55mm, Stativ: Velborn 700, Aufnahmegerät: Olympus LS-5 so wie das Sennheißer MKE 400 Mikrofon
Schnittsoftware: Sony Vegas pro




Teaser zum Film


Film:

"Martins Reise" hat bei den Amateurfilm-Forum Movie Awards 2013 die Auszeichnung für den besten Film 2013 bekommen[/url]


Freue mich über jede Kritik ob nun negativ oder positiv.
Hier noch mal kurz etwas zum Film
 Hier klicken für weitere Informationen
So etwas, wie in diesem Film dargestellt wird sich auf diese Art wahrscheinlich nicht wirklich zutragen, da jemand der einen Tumor hat wahrscheinlich gar nicht mehr die Kraft oder die Möglichkeit dazu hat. Allerdings ist es so, das viele die kurz vor dem Tot stehen häufig wirklich den Wunsch haben irgendwie noch mal etwas zu erleben und halt nur nicht mehr die Möglichkeit dazu haben. Und das sage ich nicht einfach so, sondern ich habe selber mit einigen Leuten, die in irgendeiner weiße mal kurz vor dem Tot standen über dieses Thema gesprochen.

Daher will ich mit dem Film eigentlich gar nicht ein reales Verhalten eines Krebskranken darstellen, sondern eher den Wunsch eines Krebskranken nach so einer Reise, nach so einem Erlebnis. Den Kurzfilm kann und sollte man also nicht so ernst nehmen.

Der Film wird zum teil sehr kindlich oder auch kindisch erzählt und genau das finde ich so interessant. Dieses Thema wird so häufig mit so vielen Emotionen und Trauer in Zusammenhang gebracht, dass meiner Meinung nach häufig vergessen wird, dass man bei so etwas auch glücklich sterben kann oder dass die letzte Zeit nicht die schlechteste sein muss.

Es wird sicher welche geben, dir mir nach diesem Kurzfilm am liebsten was antuen wollen, was ich auch verstehen kann und ich kann da auch nur sagen "hey es ist nur ein Film!" ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 50 mal editiert, zuletzt von »HobbyFilmer« (12. Januar 2014, 20:06)


2

Freitag, 7. September 2012, 20:58

Also nachdem ich den Film gesehen habe, kommt mir als erstes folgende Frage in den Sinn:
Was machst Du/dieser Film noch in einem Amateurfilmforum?

Hätte das Ding Spielfilmlänge, könnte ich mir es durchaus im Kino/TV vorstellen.
Hat zwar Spuren von Pro7&ZDF TVFilmen, aber qualitativ ist mir nichts negativ aufgefallen.
Ob das jetzt was Positives ist oder nicht, der Film wirkt jedenfalls extrem deutsch.

Die Dialoge klingen zwar etwas sehr realitätsfern, aber wenn der Film nun Spielfilmlänge hätte, könnte man diese poetische Textpassagen zwischen mehr alltäglich klingenden Dialogen einstreuen und es würde super passen.

Ist zwar thematisch absolut nicht mein Ding, aber ich bin sicher, dass der Film Potenzial hat ein breites Publikum zu finden.

7River

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3

Freitag, 7. September 2012, 21:13

Wow! Echt toller Film. :thumbup: Das Ende erinnert etwas an „Knocking on Heavens Door“ , wobei mir das Ende Deines Films sogar noch besser gefällt.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

HobbyFilmer

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4

Freitag, 7. September 2012, 21:28

Wow! Echt toller Film. :thumbup: Das Ende erinnert etwas an „Knocking on Heavens Door“ , wobei mir das Ende Deines Films sogar noch besser gefällt.


Vielen Dank :). Ich muss erlich sagen ich war entsetzt als ich vor ner Woche von dem Film „Knocking on Heavens Door“ erfahren habe ich hätte fast das projekt geschmissen^^ ich meine selbst der Hauptprotagonist heißt da auch Martin.

Aber ihr könnt versichert sein ich habe diesen Film nie gesehen und mir lediglich bei Wiki die Beschreibung angeschaut als ich davon erfahren habe. Alle komischen Ideen stammen von mir :D

7River

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Freitag, 7. September 2012, 21:42

Gut, dass Du das Projekt durchgezogen hast. Wäre
sonst schade gewesen…

;)
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »7River« (7. September 2012, 21:52)


HobbyFilmer

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Samstag, 8. September 2012, 00:25

Was machst Du/dieser Film noch in einem Amateurfilmforum?

:D cool danke für deine positve Kritik.

Die Dialoge klingen zwar etwas sehr realitätsfern, aber wenn der Film nun Spielfilmlänge hätte, könnte man diese poetische Textpassagen zwischen mehr alltäglich klingenden Dialogen einstreuen und es würde super passen.

Jaja meine Dialoge :D
Das war das Problem, das Thema ansich ist schon sehr komplex und das irgendwie in 20 min zu bekommen ist echt schwer. Allerdings kann ich mir gut vorstellen das man bei einem Langspielfilm das alles nochmal realitätsnäher und ausgearbeiteter rüberbringen kann. Aber das traue ich mir im aktuellen Zustand noch nicht zu, bin ja noch ein kleiner Anfänger und ausserdem liebe ich Kurzfilme :D


LG Jasper

Würde mich über weitere Kritiken freuen gerne auch negativ.

Danielleinad

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Samstag, 8. September 2012, 03:48

Ein sehr guter Film. Die Kameraarbeit war zwar wegen einiger Unrschärfen und Grieseln nicht perfekt, aber dennoch sehr gut, viele schöne Motive und Perspektiven waren dabei. Der Schnitt war dazu auch recht gelungen. Die Darsteller waren super.

Der Film hat recht spannend und sehr interessant angefangen, darum war es für mich nur ein wenig schade, dass plötzlich Schluss war. Über einen Langfilm hätte ich mich da wirklich gefreut. Jedenfalls hast du damit bewiesen, dass du es drauf hast, einen tollen Langfilm zu produzieren. Mit noch ein wenig mehr Präzision in der Kameraführung und besserer Ausleuchtung wirst du damit sicherlich mächtig beeindrucken können.

HobbyFilmer

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Sonntag, 9. September 2012, 01:39

Ein sehr guter Film. Die Kameraarbeit war zwar wegen einiger Unrschärfen und Grieseln nicht perfekt, aber dennoch sehr gut, viele schöne Motive und Perspektiven waren dabei. Der Schnitt war dazu auch recht gelungen. Die Darsteller waren super.

Ja vielen Dank auch für deine Kritik. Was die Unschärfen angeht gebe ich dir da absolut recht habe echt manchmal voll daneben getroffen :D.

Schön das er auch dir gefallen.

LG Jasper

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HobbyFilmer« (22. Januar 2013, 00:27)


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Donnerstag, 13. September 2012, 03:08

Passende Filmfestivals?

Ich haette mal eine Frage, Kennt hier jemand Filmfestivals zu denen Mein Kurzfilm passen wirde, auch von der laenge her?

Danke schonmal im vorraus.

LG Jasper

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HobbyFilmer« (8. Oktober 2012, 07:01)


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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 06:54

Wirde mich echt freuen wenn hier noch einpaar eine Kritik zum Film abgeben, gerne auch negative Kritik ;)
Liebe Grüße

HobbyFilmer

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Dienstag, 13. November 2012, 07:25

Ich finde das erlich gesagt etwas schade, wie wenig Rückmeldung bei so einem recht grossen Projekt letztendlich nur kommt. Liegt das an der Länge? Naja man kann ja nicht alles haben.
Liebe Grüße Jasper

rick

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Dienstag, 13. November 2012, 08:04

Liegt das an der Länge?

Ich fänd das schade, wenn nur noch 5-Minüter auf Interesse stoßen würden. Aber ich glaube das es eher an der Aufmachung liegt. Keine Inhaltsangabe - was macht der Beschreibungssatz im Spoiler ? Bevor ich mir 23 Minuten Film ansehe, würde ich gerne wissen um was es geht. Leider wecken weder der Titel noch die Bilder meine Neugierde. Versteh das bitte nicht als Kritik, sondern nur als Gedanke, warum der Film viellicht zu wenig Beachtung findet. Auf Grund der tollen Kritiken, werde ich ihn mir sicher noch anschauen. Ich bin schon gespannt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rick« (14. November 2012, 06:50)


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Mittwoch, 14. November 2012, 06:12

Zitat von »HobbyFilmer«
Liegt das an der Länge?

Ich fänd das schade, wenn nur noch 5-Minüter auf Interesse stoßen würden. Aber ich glaube das es eher an der Aufmachung liegt. Keine Inhaltsangabe - was macht der Beschreibungssatz im Spoiler ? Bevor ich mir 23 Minuten Film ansehe, würde ich gerne wissen um was es geht. Leider wecken weder der Titel noch die Bilder meine Neugierde. Versteh das bitte nicht als Kritik, sondern nur als Gedanke, warum der Film viellicht zu wenig Beachtung findet. Auf Grund er tollen Kritiken, werde ich ihn mir sicher noch anschauen. Ich bin schon gespannt.

Jetzt wo du das sagst gebe ich dir recht, sobald ich Zeit habe mache ich mich nochmal an die Präsentation.
Was mir allerdings schon häufiger in diesem Forum aufgefallen ist, das wenn man kurz vor 24 Uhr noch einen Beitrag schreibt dieser sobald Mitternacht überschritten ist bereits als veraltet gilt. Finde ich nicht so gut da der Beitrag dann nicht mehr als Neu angezeigt wird. Aber gut man sollte einfach nicht kurz vor 24 Uhr noch einen wichtigen Beitrag schreiben. Aber das weicht jetzt auch schon wieder vom eigentlichen Thema ab. :)

Wäre sehr toll wenn du dir die Zeit mal nimmst und dir den Film anschaust :)

Lg Jasper

14

Mittwoch, 14. November 2012, 08:58

Hallo Jasper,

ein toll gemachter Film, gute Schauspieler und ausreichend lang. Du bist in einem Amateurfilmforum. Dort werden Filme sehr, manchmal zu kritisch betrachtet. Viel zu sehr wird auf die technische Seite Wert gelegt. Wenn keiner Kritik übt, dann kann das auch daran liegen, dass er gefallen hat. Ich fand es toll - kein geballer, kein Blut, keine Zombies. Die Unschärfen stören nur bedingt, könnte man doch glauben, dass sie gewollt sind. Die Story ist ausreichend erzählt, der Film soll ja nachhallen und nicht alles aussprechen, was man damit sagen will. Ich glaube, ihn länger zu machen, würde ihm nicht gut tun. Manche Dinge hätte man vielleicht sogar weglassen können - den Brief an die Mutter, die Hintergrundgeschichte des Mädchens und so die Handlung noch mehr auf den Hauptdarsteller konzentriert. Aber das ist Ansichtssache.

Mich würde die Entstehung interessieren. Wie kam die Idee, das Drehbuch, die Schauspieler zum Film. Wer hat alles geholfen. Wie hast du es organisiert. Gab es ein Storyboard, einen Drehplan?

Liebe Grüße
Stefan :thumbup:

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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

wabu

cj-networx

unregistriert

15

Mittwoch, 14. November 2012, 18:26

Moin,

musste auch sofort an Knockin on heavens Door denken.
Die Unschräfen fand ich eigentlich ganz gut. Die Musik passte und die Schauspieler waren auch sehr gut.

Was mir auffiehl, der Text im Handy: "Mama calls" den hab tihr getrackt nicht wahr? man merkt das, da es schon zimlich gewackelt hat. Etwas unsauber getrackt würd ich sagen ;).
Habt ihr irgendwelche Szenen ausgeleuchtet? Mir kams vor als würde die Bett-Szene mit Martin einfach ohne künstliche Beleuchtung gedreht.
Ansonsten fand ich die Momentaufnahmen sehr schön. Das mit Wassertropfen, grünem Gras in der Unschärfe und paar andere Sachen.
Was mich gestört hat ist die Aussage der Frau, dass sie ihn liebt?! ists nicht etwas überheblich sowas innerhalb kürzester Zeit zu sagen?
Der 50mm 1.8 kommt schön zur Geltung^^ will mir auch bald nen 50mm 1,4 holen (einsparen).
Schönes Projekt!

gruß

HobbyFilmer

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16

Samstag, 24. November 2012, 08:21

So nun habe ich endlich Zeit für eine Rückmeldung.
Es freut mich sehr, dass hier doch noch eine paar ihre Meinung da gelassen haben und alle sehr Positiv gestimmt sind. :)
ACHTUNG DER FOLGENDE TEXT KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN
gute Schauspieler und ausreichend lang.
Zu denn Schauspielern kann ich nur sagen, das sind fast alles ausgebildete Schauspieler die zum größten teil aber Theater spielen. Die Schauspieler haben wir über Crew United www.crew-united.com gefunden, wo wir drei Monate vor Drehbeginn eine Anzeige aufgesetzt haben. Übrigens eine klare Empfehlung für diejenigen, die mal mit richtigen Schauspielern einen Film auf die Beine stellen wollen. Mit unserer Anzeige haben wir glaube ich 50 Bewerbungen in kürzester Zeit gehabt. Allerdings sollte man auch sagen das man dort mit 0815 Sachen wahrscheinlich nicht soweit kommt. :D
Dort werden Filme sehr, manchmal zu kritisch betrachtet.
Ich mag es Kritisch.
Wenn keiner Kritik übt, dann kann das auch daran liegen, dass er gefallen hat.
Allerdings ist es natürlich toll, wenn in diesem Fall trotzdem eine kurze Rückmeldung kommt damit man weiß es hat gefallen etc. (dafür ist ja das Forum da, ansonsten reicht auch Youtube).
Ich fand es toll - kein geballer, kein Blut, keine Zombies.
Das wahr auch mein Anliegen. Ich wollte mal etwas absolut ohne Gewalt machen denn das gibt es doch schon so häufig im Amateurfilm Bereich.
Die Unschärfen stören nur bedingt, könnte man doch glauben, dass sie gewollt sind.
Die sind auch zum teil bewusst eingesetzt worden. Mit den Unscharfen bei der Anfangs Szene wo Martin aufwacht wollte ich damit z.B. seine Kopfschmerzen darstellen. Trotzdem machen mich immer wieder Leute darauf aufmerksam, dass das Bild bei der Szene manchmal Unscharf ist. Es scheinen also nicht alle als "Kunst" aufzufassen. Ansonsten gibt es manchmal so leichte Unschärfen die wirklich nicht immer gewollt sind. Das liegt besonders daran das ich häufig mit einer Blende von 1,8 gefilmt habe und dementsprechend ist das verdammt schwer immer genau die Schärfe zu ziehen (die Person brauch sich ja nur 2 cm nach vorne zubewegen und schon ist sie leicht unscharf). Aber ich arbeite daran :D
Manche Dinge hätte man vielleicht sogar weglassen können - den Brief an die Mutter, die Hintergrundgeschichte des Mädchens und so die Handlung noch mehr auf den Hauptdarsteller konzentriert.
Klar hätte man das machen können, allerdings wollte ich damit zwei absolut verschiedene Personen darstellen denen es auf verschiedene weiße nicht so gut geht und die sich dann zusammen finden und sich gegenseitig immer wieder helfen nicht den Kopf hängen zu lassen.
Besonders spannend finde ich den Aspekt, dass das "Leiden" von Antonia im vergleich zu Martins Schicksal eigentlich nichts ist. Trotzdem schafft es aber Antonia nicht, das Problem mit ihren Eltern einfach mal auszublenden in Martins Anwesenheit. Und ich glaube genau das findet Martin auch gut an Antonia, denn er wird von ihr ganz normal behandelt.
Mich würde die Entstehung interessieren. Wie kam die Idee, das Drehbuch, die Schauspieler zum Film. Wer hat alles geholfen. Wie hast du es organisiert. Gab es ein Storyboard, einen Drehplan?
Die Idee für den Film entstand bereits im Januar/Februar 2012. Ein Freund fragte mich, ob ich Lust hätte eine Dokumentation über eine Fahr nach Frankreich zu machen. Da ich aber kurz vorher bereits in London gewesen war um dort eine Doku über die Stadt zu machen, hatte ich nicht ganz so viel Lust darauf und so kam die Idee etwas Szenisches daraus zu machen,- eine Person die nach Frankreich geht um dort das letzte mal in seinem Leben irgendjemanden zu Besuchen etc. Mir viel dann eine Idee ein, die ich schon seit einiger Zeit weggelegt hatte, weil ich dafür ein paar Millionen Euro Budget bräuchte :D. Naja... ich habe diese Idee dann nochmals Überarbeitet und so einfach und klein wie möglich gemacht. Zum Schluss hatte ich dann 18 Seiten Drehbuch in der Hand. In der Osterzeit haben wir uns dann entschieden das ganze Projekt nicht nach Frankreich zu machen, sondern alles ins schöne Deutschland zu verlegen (Gott sei dank, wer weiß was sonst draus geworden wäre). In dieser Zeit entstand auch langsam mein erstes richtiges Storyboard für den Film. Zur selben Zeit suchten wir auch nach Schauspielern. Das alles zog sich dann bis zu den Sommerferien, wo wir dann endlich in 12 Tagen am stück den Kurzfilm gedreht haben. Hier auch noch mal ein großes Lob an unsere Hauptakteure die sich fuer diese 12 Tage durchgehend Zeit genommen haben ohne Geld zu verlangen. Nach dem Dreh habe ich dann einen schnell Schnitt veranstaltet und den Film in ein bisschen weniger als 3 Wochen fertiggestellt. Warum? weil ich dann für ein Halbes Jahr in die USA ging und aktuell auch noch dort bin.
Ja unsere Filmcrew war dann doch recht klein Ich, mein Freund und je nach Szene 1 bis 2 Schauspieler.
Ach so und ja wir hatten einen Dreplan wo genau stand an welchem tag wir Wo,Was und Wie machen. Das war notwendig sonst wären wir wahrscheinlich gestorben vor lauter durcheinander .:D
Was mir auffiehl, der Text im Handy: "Mama calls" den hab tihr getrackt nicht wahr? man merkt das, da es schon zimlich gewackelt hat. Etwas unsauber getrackt würd ich sagen .
Das war eine Notlösung da ich für die Postproduktion nicht viel Zeit hatte, sonst hätte ich mir jemanden gesucht, der das auch wirklich kann. Sobald ich wieder in Deutschland bin werde ich das nochmal überarbeiten lassen. Für mich war damals nur wichtig das es seinen Zweck erfüllt.
Habt ihr irgendwelche Szenen ausgeleuchtet? Mir kams vor als würde die Bett-Szene mit Martin einfach ohne künstliche Beleuchtung gedreht.
Wir haben eigentlich alle Innenszenen sehr doll ausgeleuchtet, allerdings hatten und haben wir von Beleuchtung keine Ahnung,(und wir waren nur zu Zweit). Beim nächsten Projekt werde ich mir jemanden holen der das vielleicht etwas besser kann. :D
Was mich gestört hat ist die Aussage der Frau, dass sie ihn liebt?! ists nicht etwas überheblich sowas innerhalb kürzester Zeit zu sagen?
Es wird ja gar nicht wirklich klar, wie lange die beiden zusammen waren. Aber du hast recht, das ist sehr kitschig, aber das musste ich irgendwie unbedingt drinnen haben. :D Ich denke Antonia hat das auch gesagt, um Martin etwas Kraft zu geben und ihm klar zu machen das Sie in Gedanken immer bei ihm sein wird.
Der 50mm 1.8 kommt schön zur Geltung will mir auch bald nen 50mm 1,4 holen (einsparen).
Jop ich glaube damit kannst du nicht viel falsch machen, schon das 50mm 1,8 ist sehr geil und gut für den Preis. Also wenn du doch kein Geld hast, das 1,8er tuts auch. ;)

So nun endlich fertig. Das ist mein größter Beitrag den ich in diesem Forum je geschrieben habe und das schulde ich euch auch. Ich meine es geht ja nicht an, dass man immer erwartet das viel Rückmeldung kommt, wenn man kaum etwas über das Projekt erzählt.

Achso und bitte schaut nicht zu doll auf die Rechtschreibung...sorry :D

LG Jasper

Friedas Opa

unregistriert

17

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 09:38

Das Video ist privat.

Gibt es eine Möglichkeit es noch anzuschauen? ;)

Gruß Friedas Opa

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Montag, 24. Dezember 2012, 06:17

Teaser zum Film

Hier mal ein kleiner Teaser zum Film:


Der Teaser entstand bereits vor dem eigentlichen Hauptdreh im Sommer 2012.

Liebe Grüße
Jasper

7River

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19

Montag, 24. Dezember 2012, 10:52

Ein sehr schöner Teaser. :)

Beim Betrachten des Teasers kam mir aber auch der Film „Beim Leben meiner Schwester“ mit Cameron Diaz, Alec Baldwin und Jason Patric in den Sinn.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

HobbyFilmer

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20

Montag, 24. Dezember 2012, 20:28

Beim Betrachten des Teasers kam mir aber auch der Film „Beim Leben meiner Schwester“ mit Cameron Diaz, Alec Baldwin und Jason Patric in den Sinn.

Das ist der klare Beweis, das es schwer ist etwas gänzlich neues zu machen :D. Dabei hatte ich beim machen dieses Teasers eigentlich an gar keinen Film gedacht^^.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HobbyFilmer« (2. September 2013, 00:15)


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