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Uni-Filmteam

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  • »Uni-Filmteam« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 9

Dabei seit: 5. April 2012

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1

Donnerstag, 5. April 2012, 20:43

Abbild

Filmtitel:
Abbild (2011)

Produktion:
Uni-Filmteam Magdeburg

Beschreibung:
Unser bisher größtes Projekt handelt von einer Studentin, die von den
Möglichkeiten der modernen Pharmazie in Versuchung geführt wird ihre
Leistungen bei Prüfungen zu steigern. Neben Zukunftsängsten und ihrem
körperlich anstrengenden Nebenjob muss sie auch noch die Trennung von
ihrem Freund verarbeiten.

Infos zur Entstehung:
Kamera: Sony FX1E
Licht: 3x800W-Lichtset, Baustrahler
Ton: Rode NTG-2 mit Angel und Zoom H4
Sonstiges: selbstgebauter Kamerawagen und Steadycam
Schnittsoftware: Adobe Premiere CS5

Filmlänge:
15'00" Minuten

Screenshot:


Stream:

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Uni-Filmteam« (18. Mai 2012, 00:36)


pikk

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2

Donnerstag, 5. April 2012, 22:13

Hallo Uni-Filmerteam,



ich gehe das fürs Erste mal chronologisch an und formuliere mal die Fragen, die mir beim Zuschauen so gekommen sind: Warum versucht die Hauptfigur(?) Gleich am Anfang eurem Titel auszuweichen, der für sie gar nicht da ist? Wieso ist sie in nem (offensichtlich) öffentlichen Gebäude (wahrscheinlich eure Uni) unterwegs und dann plötzlich in ner Metzgerei? Die Erklärung kommt da zu spät und Einstellung verwirrt eher, als dass sie neugierig macht. Das ist mir irgendwie zu plötzlich und mir fehlt die Erklärung. Bei 2:52 sind die Schatten ziemlich untypisch für so einen Raum. Bei 7:36 nimmt sie Tabletten aus ihrem Nachttisch. Warum sind da so viele Medikamente? Man erkennt zwar nicht worum es sich handelt, aber sie nimmt sich offensichtlich ein Beruhigungsmittel. Warum hat man ihr das verschrieben? Bei 8:45: Wieso muss man sehen, dass der Zeuge Jehovas nebenan klingelt? Wieso ist ab 9:45 die Hauptfigur neidisch auf die Pillenförmigen Bonbons der anderen, wo sie doch gerade erst selbst ihre Dröhnung genommen hat? Bei 11:00 kriegt sie ohne Vorwarnung nen Ball in die Seite. Warum erschreckt sie sich nicht? Ab 12:25 kam ich mir vor wie bei den "Gilmore Girls". Da kam der Dialoge zu sehr wie aus der Pistole geschossen. Warum ist sie am Ende offenbar von der Metzgergehilfin zu ner Art politischen Größe aufgestiegen, obwohl sie die ganze Zeit Drogen nahm?



Die Impressionen sind schön gedacht, aber für meinen Geschmack deutlich zu melodramatisch. Als "normaler" Zuschauer würde ich denken, dass man mich für so dumm hält, dass ich den Sinn nicht verstehe, wenn man ihn mir nicht haarklein erklärt.



Die Darstellung finde ich allgemein nicht berauschend (über Text nachdenken, Overacting), aber sie könnte auch viel schlechter sein.



Schnitt und perspektiven, so wie den Ton und den Look insgesamt fand ich durchgehen gut bis sehr gut.



Die Story wirkt alles in allem recht glaubwürdig, wobei das mit der Trennung vom Freund am Anfang als Auslöser der Situation total unter geht.



Die Kamerafahrten sind z.T. ein wenig unruhig.



Diese Timelapse-Sonnenuntergänge erfüllen zwar ihren Zweck, aber ich finde sie ein bisschen Billig.



Das Licht ist meistens gut, wirft in vielen Situationen aber zu viele unnatürliche Schatten (die meisten Menschen empfinden sowas zumindest unbewusst als störend).



Auch wenn da jetzt ne Menge Negatives dabei war, möchte ich euch nicht zerreißen, sondern nur Anregungen geben, was man vieleicht besser machen könnte. Was ich nicht angesprochen habe, hat mir ganz gut gefallen.



Das sind übrigens alles nur subjektive Eindrücke.



:)

Jordan!

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Beiträge: 14

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3

Donnerstag, 19. April 2012, 21:15

Meine Meinung zum Film:

Die Perspektiven bzw. die allgemeine Kameraführung fand ich bis auf eine kleine Ausnahme durchweg sehr gelungen. Es hat mir viel Freude bereitet den einzelnen Einstellungen zuzuschauen. Der Ton ist mir jetzt auch nicht negativ aufgefallen. Das Schauspiel der Hauptdarstellerin fand ich echt toll ( von allen Darstellern die beste Leistung ). Die Darbietung ihres Filmvaters wirkte dagegen jedoch etwas bescheiden ( auch die gesagten Phrasen waren nicht sehr glaubhaft, aber ich nehme mal stark an, dass dieser Ansatz so sein sollte, wie man an der Reaktion der Hauptdarstellerin sieht ). ;) Nun zur Story.

Die Geschichte bietet eine interessante Handlung, wobei auf manches nicht näher drauf eingegangen wird. Das ist aber ok, da ja ruhig Interpretationsspielraum gelassen werden kann. Hierbei ist besonders das Ende hervorzuheben, welches mir etwas plötzlich erschien und viele Fragen unbeantwortet lässt.

Insgesamt aber ein guter Film, der mir gefallen hat. :thumbup:

HobbyfilmNF

unregistriert

4

Donnerstag, 26. Juli 2012, 20:06

Warum versucht die Hauptfigur(?) Gleich am Anfang eurem Titel auszuweichen, der für sie gar nicht da ist?

Weil es geil ausschaut :thumbup:
Fand die Idee klasse.



Der film hat mir gefallen. :thumbsup: :thumbup:
Die hübsche Hauptdarstellerin gefiel mir auch sehr. Würde gerne mehr von ihr sehen.

TruePicVision

unregistriert

5

Freitag, 27. Juli 2012, 11:11

Ich finde den Film rein technisch zwar nicht perfekt, aber ansonsten echt gut gemacht und man sieht welch ein Aufwand dahinter steckt!

Aufgrund von ein paar Kamerawacklern, unnatürlicher Ausleuchtung und Einstellungen die nicht mehr nötig waren, oder die ich anders gemacht hätte (subjektive Ansicht).
Erstmal kurz zu den unnötigen Sachen die mir noch einfallen: . z.B das klingeln des Zeugen Jehovas an der 2. Tür, oder die zu lange Einstellung der Mutter von dem Balljungen.
Wie gesagt sind das nur Kleinigkeiten ;)

Ich bin ganz ehrlich und habe wahrscheinlich den Sinn nicht ganz verstanden, ohne irgendwie das Drehbuch oder die Story ankreiden zu wollen. Obwohl ich eher intelektuelle Filme mag, also zum nachdenken danach, währenddessen usw., hatte ich hier Probleme nachzuvollziehen, was die Tabletten nun eigentlich gemacht haben oder nicht...und mir war dieser Sprung in das plötzlich erfolgreiche Arbeitsleben zu krass...irgendwas fehlt mir hier am Ende, was das ganze für mich rund macht ;)

| Geht mir mit dem Coen Brüder Film "No Country for old men" am Ende ähnlich...ich weiß schlechtes Beispiel, weil die Filme sich so rein gar nicht ähnlich sind, aber da fehlt mir kurz vorm Ende auch...quasi der Showdown, bevor alle da am Boden liegen |

Die Szene als die anderen Tic Tac usw nehmen...wirkt als wäre sie eifersüchtig (erwähnte ein Vorredner glaube ich auch), aber warum oder wurde die Szene etwas falsch rübergebracht? Soll es eher Neugier sein, was die andern Kommilitonen da so einnehmen vor der Prüfung? Also, wenn das der Fall ist, ist das Schauspiel hier etwas in die falsche Richtunge gegangen.

Aber im Großen und Ganzen fand ich die Schauspieler und vorallem die Hauptdarstellerin überzeugend! Vorallem schaut man ihr aufgrund ihrer hohen Attraktivität, wie ich finde, auch sehr gerne zu ;) Hoffe wir sehen bald noch mehr mit ihr ;)
Außer die Interviewszene hat mir vom Dialog nicht gefallen. Die wirkte komplett künstlich! Schade :-/ Die Schlussszene und die gesamte Filmmusik war auch sehr gelungen und passend. Die Meisten Kameraeinstellungen und -fahrten fand ich gut gewählt und gelungen...wie gesagt bis auf die kleinen Wackler.

Ansonsten weiter so!

Uni-Filmteam

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  • »Uni-Filmteam« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 9

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6

Freitag, 27. Juli 2012, 23:35

Schön, wenn man neben konstruktiver Kritik auch Lob bekommt :). Man selbst sieht meistens nur die Fehler und was man hätte anders machen können. Wir haben auf jeden Fall sehr viel bei der Umsetzung gelernt.

Durch Pausen und dass man oft nur am WE daran arbeiten konnte, hat sich das Projekt über ein Jahr hingezogen. Gut, dass unsere Hauptdarstellerin für die ganze Zeit geduldig zur Verfügung stand. Der nächste Film "GlaubHAFT" dauerte nur ein paar Monate ;).

Bestimmte Sachen sind nicht ganz so herüber gekommen, wie geplant. Bei der Prüfungsszene wollten wir den Eindruck erwecken, dass Andere auch verbotene Substanzen zu sich nehmen. Was auch oft für Verwirrung sorgte, war die Darstellung ihrer Zukunftsängste als überforderte Mutter und Hausfrau. Sie hätte älter bzw. veränderter wirken müssen.

Die Auswirkungen der Tabletten wollten wir mit absoluter Konzentration, Schlaf- und Appetitlosigkeit, leichter Reizbarkeit und Ungeduld zeigen. Am Schluss wollten wir den Zuschauer in ein vorgetäuschtes Happy-End schicken. Nur um ihn damit zu überraschen, dass sie es doch nicht geschafft hat von den Tabletten loszukommen und nur noch eine leere Hülle, ein Abbild ihrer selbst ist. Wobei man auf den guten Text vom Lysandertitel am Ende achten sollte ;).

TruePicVision

unregistriert

7

Samstag, 28. Juli 2012, 09:41

Was auch oft für Verwirrung sorgte, war die Darstellung ihrer Zukunftsängste als überforderte Mutter und Hausfrau. Sie hätte älter bzw. veränderter wirken müssen.

Mit der Szene hatte ich beispielsweise keine Probleme, fand die sehr gut und war erst kurz geschockt, das sie sogar noch ein Kind hat zu dem ganzen Stress mit Arbeit und Studium, aber danach wurde es ja gleich klar, außerdem fand ich die Einstellungen und Kamerafahrt in der Szene klasse ;)
Die Auswirkungen der Tabletten wollten wir mit absoluter Konzentration, Schlaf- und Appetitlosigkeit, leichter Reizbarkeit und Ungeduld zeigen.

Ah ich habe die Frage auch etwas voreilig gestellt denke ich, weil die Szene in der Bibo ist mir ja aufgefallen und war ja nun eigentlich eindeutig! Sorry!
Am Schluss wollten wir den Zuschauer in ein vorgetäuschtes Happy-End schicken. Nur um ihn damit zu überraschen, dass sie es doch nicht geschafft hat von den Tabletten loszukommen und nur noch eine leere Hülle, ein Abbild ihrer selbst ist.

Ich finde das Ende zunehmende besser ;P Habe es mir gerade noch mal angeschaut und ich war beim ersten mal schauen etwas unaufmerksam, was sehr ungewöhnlich für mich ist normalerweise ;) Übrigens ist das Abspannlied genial und sagt natürlich alles....finde die Endeinstellung mit den Augen und dann der leichten Kameradrehung echt hammer!!!
Irgendwie wird mir das ganze jetzt wie gesagt auch klarer...

Ich muss mich noch mal entschuldigen, war wohl im Stress, hatte selber zu tun und habe den Film so dazwischen gedrückt...
Meine 1. Kritik enthält einen übermässigen Teil an Kritik und wirkt irgendwie halt zu 90% so als würde ich meckern.
Jetzt muss ich sagen, dass das Ende sehr gelungen ist und ich nehme mein erste Aussage, das ich das Ende nicht rund finde zurück...vllt war der Sprung ins plötzliche Ende etwas groß..da hätte ruhig noch was kommen können, aber ansonsten gefällt es mir jetzt doch, wo ich es verstanden habe ;)

Aso und außerdem dachte ich am anfang es wird so ein Film wie "Ohne Limit" (Limitless) und deswegen fehlt mir vor dem Schlussteil, das man die richtige Wirkung der Tabletten darstellt...obwohl die Ähnlichkeit zu dem Film schon ziemlich groß ist. Ist der euch bekannt?

LG

Danielleinad

Panasonic Lumix GH4 www.ds-film.de

  • »Danielleinad« ist männlich

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8

Sonntag, 12. August 2012, 14:00

Cool.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Danielleinad« (12. August 2012, 18:47)


Verwendete Tags

drama, drogen, Kurzfilm, Studenten

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