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Melanie Gabriele Loch

unregistriert

1

Montag, 8. August 2011, 09:58

AUGENAUFSCHLAG - Kurzfilm zur Kernthematik Essstörungen!


Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit...

Kurzinhalt des Films:

Julia und Sophie, zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein
könnten und doch haben Sie eines gemeinsam: Beide leiden seit Jahren an
Bulimie und Magersucht.

Es ist ein alltäglicher Kampf um innere Werte, um äußere Schönheit,
ein Kampf um Sein und Ideal und natürlich ein Kampf gegen das Essen.

Sie begegnen sich in einer psychiatrischen Einrichtung und stellen sich einer therapeutischen Behandlung.

Sie erfahren nicht nur was es heißt, sich von einer anderen Seite zu
betrachten und sich dem inneren Labyrinth aus Verwirrung,
Selbstzweifel, Intimität und Sehnsucht zu stellen, sondern auch,
Emotionen zu erleben und zu lieben, zu geben und zu nehmen, einfach
was es heißt, eine Frau zu sein...



Augenaufschlag ist eine Geschichte, die reale, dunkle und
erschreckende Facetten dieser Krankheit offenbart und zeigt, wie sich
ein Weg ebnen kann, wenn aus eigenem Willen eine Kraft entsteht,
die diesen Teufelskreis durchbrechen will...



Produktionszeitraum 2010/2011


CREW:

Melanie Gabriele Loch (Drehbuch, Regie, Schnitt,Ton), Kay Büssing (Kamera), Maja Krochmat (Hauptdarstellerin), Alexandra Kiefer (Hauptdarstellerin), Sebastian Düring (Musik, Synchronisation, Ton), Yunus Piano (Musik), Bianca Ludwig (Organisation, Presse, Assistenz)




»Melanie Gabriele Loch« hat folgende Bilder angehängt:
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  • 243392_1723728097038_1353440003_31424406_6298007_o.jpg
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Dieser Beitrag wurde bereits 13 mal editiert, zuletzt von »Melanie Gabriele Loch« (8. August 2011, 16:12)


cj-networx

unregistriert

2

Mittwoch, 10. August 2011, 11:00

Ich mach mal eben den ersten Schritt ;)

Also ich find es bemerkenswert, was du mit diesem Film geschaffen hast.
Für mich hat einfach alles gepasst, daher hab ich wirklich nichts zu kritisieren.
Hab da ne Frage: Wie habt ihr diese Kotzszene gemacht? nehme mal an, da wurde irgendwie getricktst oder?

3

Mittwoch, 10. August 2011, 17:02

Zitat


Julia und Sophie, zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein
könnten und doch haben Sie eines gemeinsam: Beide leiden seit Jahren an
Bulimie und Magersucht.
Es ist ein alltäglicher Kampf um innere Werte, um äußere Schönheit,
ein Kampf um Sein und Ideal und natürlich ein Kampf gegen das Essen.
Sie begegnen sich in einer psychiatrischen Einrichtung und stellen sich einer therapeutischen Behandlung.
Sie erfahren nicht nur was es heißt, sich von einer anderen Seite zu
betrachten und sich dem inneren Labyrinth aus Verwirrung,
Selbstzweifel, Intimität und Sehnsucht zu stellen, sondern auch,
Emotionen zu erleben und zu lieben, zu geben und zu nehmen, einfach
was es heißt, eine Frau zu sein...
Augenaufschlag ist eine Geschichte, die reale, dunkle und
erschreckende Facetten dieser Krankheit offenbart und zeigt, wie sich
ein Weg ebnen kann, wenn aus eigenem Willen eine Kraft entsteht,
die diesen Teufelskreis durchbrechen will...


Das Thema wird hier nicht viel Kritiken bekommen, denn "Frauenprobleme von Psychotanten" entsprechen
nicht dem hier sonst üblicherweise vertretenen Effekt-verliebten Film.
Technisch solide gemacht. Thema selbst - naja... Wen interessieren Anorexie-Probleme zur Selbstaufarbeitung?
Wenn man darüber nen Film dreht, will man Leute aufrütteln (oder man dreht den Film zur eigenen Therapie?), ob man damit allerdings die Betroffenen selbst erreicht..?
Die wenigsten gestehen es sich ja selbst ein und/oder weigern sich zum Therapeuten zu gehen. Die werden sich kaum sowas anschauen, weil sie es nicht wahrhaben wollen.
Und für den Rest isses langweilig, es sei denn, man ist durch und durch Gutmensch und hat zuviel Zeit und leidet ggf. selbst noch am Helferlein-Syndrom.
Also was ich meine, ist: Wunder Dich nicht,wenn Du hier nicht viel Kritik bekommst.

Musikauswahl passt, Bild-technisch solide gemacht und auch der Ton ist ok.
Ich finde den Film soweit gut, nur "was es heisst, eine Frau zu sein" und was das mit der Ess-Störung zu tun hat, verstehe ich nicht ganz....?

PS: Schaust übrigens klasse aus, so wie Du heute bist!
Hoffe, Du hast das alles komplett hinter Dir gelassen!

Ach, ich sehe grad: Hier wird´s ganz gut erklärt...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Purzel« (10. August 2011, 17:12)


joey23

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4

Mittwoch, 10. August 2011, 18:24

Erinnert mich ein bissel an Bibel TV ;)

Nein im Ernst: Finde ich gut, dass du dich an so ein schweres Thema herantraust. Purzel hat Recht: Viel Kritik wirst du hier wohl nicht bekommen, dazu ist das Thema zu ernst, und das Forum zu sehr auf Kampfszenen mit Jeans im Garten fixiert.

Mir fällt es schwer zur inhaltlich angesprochenen Thematik sachliche kritik zu üben, da ich mich damit absolut nicht auskenne. Ich kann nur sagen, dass mir der Mix aus szenischen Einstellungen und fast schon dokumentarischen Inhalten gut gefallen hat. Leider sind die Schauspieler nicht der Knüller, trotzdem wirkt es, und man spürt, dass das ein sehr wichtiges Thema für dich ist.

Ein paar technische Kritikpunkte:
- Der Tonmix ist nicht besonders gut. Zu ungleichmäßig. Außerdem klingt es für mich so, als wäredas Mikrofon bei den Offtexten zu dicht dran gewesen. Ich höre da hier einen fiesen Nahsprecheffekt. (Yamaha HS 80M). Mir fällt es schwer den Text gegen die Musik sauber zu hören. Da kann man aber sicher noch mal ran.
- Der Weißabgleich schwankt
- An den einzelnen Bildern kann man noch feilen, die fand ich von der Bildaufteilung nicht immer richtig stimmig.

Ein Scriptkritikpunkt:
Der Wandel von "ich bin neu hier" zu "das bin jetzt ich" ging mir zu schnell, und ich sehe nicht so recht, was diesen Wandel jetzt ausgelöst hat. Das Script verfolgt 2 Personen. Die eine liegt irgendwann mit ihrer (heimlichen?) Liebe im Bett, die andere verkündet dann, dass es ihr jetzt gut geht. Ich verstehe nicht, warum das 2 Personen sind? Dein kurzer Plot oben verspricht da mehr Hintergrund als der Film tatsächlich liefert. Wenn eine Person mit diesem Problem überfordert wäre, dann die große Liebe findet, und ihr das Kraft gibt, würde ich den Plot verstehen. So bin ich etwas verwirrt. Kann aber am autobiografischen Part liegen, dass ich das nicht raffe ;)

Weitermachen!
Joey

Melanie Gabriele Loch

unregistriert

5

Donnerstag, 11. August 2011, 10:33

Danke für eure hilfreiche und ehrlich direkte Kritik und ich kann auf eure vielen Fragen eigentlich auf diesem Wege nicht präzise antworten, nur soweit. ,,es ist und bleibt ein hoch komplexes schwer nachvollziehbares Krankheitsbild, welches letztendlich mit unzähligen anderen oftmals negativen Symptomatiken einhergeht..." und zur weiteren Info: ,,Dieser Kurzfilm diente in erster Linie wirklich meiner eigenen Art der weiteren Verarbeitung und hat mir wirklich geholfen! Vorher hatte ich nie etwas mit Mediengestaltung bzw. -bearbeitung zu tun, habe das nie gelernt o.ä., also auch eine zusätzliche herausforderung :-) aber inzwischen konnte ich mehr und mehr lernen und mein nächstes langes Drehbuch schwebt schon lange durch den Kopf und wird bei Zeit aufs Papier gebracht und dann gibts was verbessertes perspektivenreiches Neues ;-) Bis dahin tschüsseli!
Melanie

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6

Freitag, 19. August 2011, 00:15

Erstens was mal gar nicht geht (für deine weiteren Projekte): Standardschriftart weiß auf schwarz. Da gibt es nur noch eine unästhetischerere Titelgestaltung und das ist fetter weißer Text auf Windows-Movie-Maker-Blau :D

Ich glaube der größte Schwachpunkt sind die Darsteller bzw. die Dialoge (nicht der OffText). Das Gesprochene wirkt mir meist zu aufgesetzt, unnatürlich, gestellt.
Technisch nicht das beste, aber auch nicht schlecht. Helligkeiten schwanken leider relativ oft innerhalb einer Szene. Da hätte man besser auf die Blendenwahl aufpassen können oder im Nachhinein noch etwas korrigieren und anpassen.





Chinaski

unregistriert

7

Sonntag, 18. September 2011, 18:02

Symphatisch gemachter Film, das Thema hat mich allerdings auch wirklich interessiert.

Ich mag das Zwischending von Doku zu Spielfilm sehr gerne, allerdings wird meiner Meinung nie ein Thema wirklich fokusiert.
Die Idee dahinter ist zwar wirklich gut, eine Dokumentation über ein schweres Thema und dabei noch eine emotionale Geschichte zu erzählen, allerdings wirken die Szenen zwischen den beiden Mädchen immer aufdringlich sentimental, besonders da einfach eine Art Zwischenhandlung fehlt. Durch die Beziehung kommt dann leider wieder das Thema Essstörung zu kurz.
Hätte der Film etwa doppelte Länge, hätte man sowohl den Dokumentaranteil als als auch die Geschichte erzählen können, so wirkt beides leider unfertig für mich.

Trotzdem: Ich mag die Idee und Herangehensweise sehr, auch technisch sehr in Ordnung. Wenn du auf den Erzählstil noch ein wenig achtest wird der nächste richtig gut werden ;)

Eins vielleicht doch noch: Die Musik etwa 7 Minute fand ich grauenvoll kitschig... das macht irgendwie was kaputt ;)

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