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mbenner

unregistriert

1

Dienstag, 5. Juli 2011, 17:45

Unknown [Kurzfilm]

Hallo AFFler,
nach einigen stillen Monaten rund um mein Schaffen präsentiert euch die Unnamed Filmcrew nur ihren ersten "echten" Kurzfilm.
Das Drehbuch hat ungefähr zwei Monate sehr sporadischen Schreibens in Anspruch genommen. Drehdauer war 3 Tage von Früh bis Spät, die postpro hat dann noch ungefähr zwei Wochen gedauert.

Der Film handelt von einem, von der Mutter geliebten, Sohn, dessen Abend allein zu haus nicht so verläuft wie er sollte.

Ich hoffe der Film beschert euch 7 unterhaltsame Minuten.





Gruß
mbenner

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »mbenner« (6. Juli 2011, 13:38)


Yazakor-Films

unregistriert

2

Dienstag, 5. Juli 2011, 20:52

Nett ;)

mfg kann man sich anschauen

Das ist jetzt schon der zweite nichtssagende Einzeiler und wird als Spam geahndet. 1. Verwarnung für dich.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Movie Visions« (5. Juli 2011, 22:12)


Birkholz

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3

Dienstag, 5. Juli 2011, 23:56

Ich schreib ja hier kaum noch Kritiken, aber den ersten "richtigen" Film von dir zu sehen, wollte ich mir dann doch nicht nehmen lassen! :)

Also das Schauspiel war doch weit oben für Laien. Konnte also teils überzeugen. Du hast auf jeden Fall Potential gezeigt und hast es geschafft ein Spannungsgefühl aufzubauen. Großes Lob dafür! Schafft nicht jeder!

Nun ein paar Kritikpunkte, an denen du noch arbeiten kannst.

-Die Bildausschnitte beim Gespräch mit der Mutter waren unpassend gewählt. Beim direkten Gespräch wären jeweilige Closeups gut gewesen.
-Die Szene vorm Fenster bei ca. 37 Sekunden war wirklich Mist. Du kannst doch sicher die Blende manuell regeln. Denk mal nach. Wen interessiert was draußen passiert, wenn drinnen die Post abgeht? ;)
-Dann bei 39 Sekunden ganz komischer Schnitt auf schwarz und danach nochma so ne kurze Blende!?!
-Die "Anreise" des Killers zu zeigen und später in die Handlung noch einzuschieben war eher ne Fehlentscheidung. Erstens interessierts nicht, zweitens wirkts unpassend. Man merkt anfangs gar nicht, dass das der Mörder sein soll. So atmosphärisch sind diese Szenen ohnehin nicht, auch wenn du das vielleicht denken magst.
-An den Dialogen kannste wirklich noch stark feilen! Dafür haben wir ja u.a. Sollthars Filmguides! :)
-Das Ende... Ich hatte echt gute Erwartungen nach dem Spannungsaufbau, aber dann so ein dermaßen plattes und unlogisches Ende? Das hat mich echt enttäuscht.

Wie immer: Nimms nicht zu hart und versuch daraus zu lernen! :)

mbenner

unregistriert

4

Mittwoch, 6. Juli 2011, 13:40

Danke Birkholz für die ausführliche Kritik. Je mehr Fehler ich gemacht habe, desto mehr kann ich das nächste Mal vermeiden, nicht? :D

HobbyfilmNF

unregistriert

5

Mittwoch, 6. Juli 2011, 22:33

Hallo, ich habe mir gerade deinen Film angesehen.
Mir persönlich gefällt es besser wenn ein Film chronologisch ist obwohl es auch einige gute unchronologische gibt.
(Teilweise war es verwirrend da es unchronologisch gewesen ist).

Gespielt ist es auch sehr nett aber die Geschichte habe ich leider nicht verstanden.
Ok in Einbrecher, aber warum will er ihn töten und nicht ihn bestehlen?
Oder war es ein Auftragskiller? (Aber warum)?

Ezio

Witcher

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6

Donnerstag, 7. Juli 2011, 13:33

@HobbyfilmNF
Deine Fragen lösen sich, wenn du dir den Titel anguckst. :D

Ich fand den Film ganz gut. Aber ich hab manche Sachen auch nicht so ganz verstanden. Aber sonst wars gut. ^^

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

7

Freitag, 8. Juli 2011, 14:26

Wie meine Vorredner schon erwähnt haben, ist der Film gegen Ende hin sehr spannend. Man fiebert mit und hofft auf einen guten oder gar daramatischen Ausgang. Doch dann kommt eine verwackelte und mehr schlecht als wirklich überzeugende Kamerafahrt. Die Krönung liefert dann der schlechte Soundeffekt am Ende. Was du dir zuvor hart erarbeitet hast, geht an dieser Stelle zu grunde. Was ich damit sagen will ist, dass der Zuschauer den Film in schlechter Erinnerung behalten wird, wenn das Ende mies ist.

Die schauspielerische Leistung war recht gut und überzeugend. Großes Lob an die Mutter! Zum Inhalt des Films:
Man versteht auch am Ende des Films nicht ganz die Logik die dahinter steckt. Ich würde jetzt mal vermuten, dass der "Mörder" etwas mit dem Tod des Vaters zu tun hat?! Die Warnung der Mutter zu Beginn des Film vor Einbrechern, zerstört hier den Überraschungseffekt. Man kann sich eigentlich schon denken, was passiert. Der Zeitliche Sprung von "Das Essen ist fertig" und "Er nimmt die Pizza aus dem Ofen" ist zu lang und mehr als unrealistisch. Da hätte ein einfaches Tschüss und viel Spaß im Urlaub besser gepasst.

Der Dialog zwischen Mörder und Hauptdarsteller war gewöhnungsbedrüftig. Du hättest das Gesicht des Mörders zeigen sollen, wenn er mit Weisheiten über Kindererziehung auspackt. Bei einem vermumten Motorradfahrer wirkt dies mehr komisch als überzeugend. Anstelle der klugen Worte, hätte er vielleicht eine Zusammenhang zwischen dem Mord am Vater oder seiner Absichten herstellen können. Alles andere hat in die Szene leider nicht gepasst.
Bei dem Telefonat mit seiner Freundin konnte man merken, dass hier leicht improvisiert wurde. Manche Fragen und Antworten haben nicht ganz gepasst bzw. waren nicht chronologisch. Natührlichkeit ist hier das Schlüsselwort um einen dynamischen Dailog herzustellen.
Was mir gut gefallen hat, war die Improvisation des Hauptdarstellers als Sie auflegte :thumbup:

Die Idee, den Film aus zwei Sichten zu erählen indem du die Ankunft des Mörders zeigst, ist nicht schlecht. Jedoch die Umsetzung ist dir misslungen. Du hättest einen Bild im Bild Effekt verwenden sollen, sodass beide Szenen zur gleichen Zeit ablaufen. Damit hättest du keine Verwirrung beim Zuschauer bewirkt und die Spannung aufrecht erhalten.

Beim Schnitt und der Vertonung musst du mehr drauf achten, dass diese nicht abgehackt sind. Übung macht hier den Meister. Wenn du die Bilder bearbeitest, bearbeite auch den Ton. Gerade beim Telefonat und bei der Außenszene der Mutter ist dies empfehlenswert.
Alles in allem war die Umsetzung nicht Schlecht. Gerade der Einsatz von Licht war gut gewählt und die Story recht spannend.
Versuch es einfach weiter. Der nächste Film wird wieder eine Spur besser ;)

Gruß, verne

mbenner

unregistriert

8

Freitag, 8. Juli 2011, 14:41

Nochmal danke an alle für eure Kritik.

@ VeRnE
Ich bin beeindruckt, mit so einem langen Text hätte ich nicht gerechnet. Außerdem muss ich sagen dass du eine extrem gute und logische Kritik geliefert hast. Jeden einzelnen Punkt konnte man nachvollziehen und visualisieren. Viele Dinge sind mir im Nachhinein zwar auch aufgefallen, einiges merkt man selbst aber garnicht mehr, da man sich im Kopf schon ein eigenes Bild über seinen Film gemacht hat. Ich bin sogar gerade am überlegen, ob ich den Film anhand deiner Punkte noch einmal neu schneiden sollte. Mal sehen ob ich es nach unserer Studienfahrt hinbekomme.

Edit: ich bin zu dem Entschluss gekommen dass ich doch nicht neu schneiden werde. Ich glaube es ist sinnvoll zu lernen Projekte 100%ig abzuschließen und nicht immer weiter daran herumzudoktern. Ich werde eure Ratschläge aber natürlich bei meinen nächsten Projekten berücksichtigen und versuchen mich immer weiter zu steigern und zu entwickeln. :)

Gruß
mbenner

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mbenner« (8. Juli 2011, 15:01)


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Kurzfilm, Unknown

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