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Selon Fischer

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1

Dienstag, 21. Juni 2011, 23:45

Amulvenia [interaktiver 3D Animationsfilm] UPDATE: Score online!

Am längsten Tag des Jahres kann man doch noch eine Viertelstunde vor Mitternacht einen neuen Film posten, oder? ;)
Liebes Forum, nach fast einjähriger Produktion konnte ich endlich meinen Animationsfilm "Amulvenia" fertigstellen :D





Worum es geht
Nichtsahnend lehnt Qurup an einem Baum und döst vor sich hin, als er von einer wundervollen weiblichen Stimme aufgeweckt wird. Qurup entdeckt Qurippa auf einer weit in den Himmel ragenden Säule. Er ist hin und weg. Qurippa möchte ihm ein Herz schenken und wirft das steinerne Herz Qurup zu. Doch statt zu fangen, bekommt er es gegen den Kopf und stürzt. Qurups Gefühle sind mit einem Mal wie weggeblasen. Er fühlt sich von Qurippa auf schmerzlichste hintergangen und möchte nur eins: Rache.

Ob er Qurippa verzeihen (venia) kann und die Liebe (amor) letztendlich gewinnt oder ob Qurup seine Rache (ultio) bekommt, entscheidet der Zuschauer selbst, indem er an der richtigen Stelle sich zwischen zwei Handlungsalternativen Qurups entscheidet.






Wer mitgemacht hat

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Story/Animation
Selon Fischer

Stimme von Qurup
Selon Fischer

Stimme von Qurippa
Elisabeth Addicks

Musik von
Michael "volkmusic" Volk
www.volkmusic.de






Einige Zahlen zu Amulvenia

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2 verschiedene Enden
68 Einstellungen
284 Stunden reine Renderdauer
8446 gerenderte Bilder
Erster fertiggestellter Frame: 18. ‎Juli ‎2010
Letzter fertiggestellter Frame: 25. ‎Mai ‎2011



Probleme während der Produktion

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Wer meine bisherigen Animationsfilmchen kennt, weiß, dass kein Charakter von mir bislang richtig laufen konnte. Der Wurm aus „Liro und der Schatz der Kilih“ und auch der Held aus „Drachenreiter“ hatten keine Laufanimationen. Und der alte Mann aus „Tapp. Tapp.“ sowie das weiße Alien aus „Fracht“ saßen beide nur. Ihre Sidekicks (hässliche Katze und Balzac) konnte jeweils nur die Füße hoch und runterbewegen.
Ich hatte diesmal also zum ersten Mal Figuren, die wirklich laufen und auch miteinander agieren mussten. Ab der Hälfte des Filmes (wenn Qurup gerade hochklettern möchte) waren die beiden Modelle so verdreht und verzerrt, dass richtiges Animieren im Grunde unmöglich war. Bei Qurup ist es mir relativ gut gelungen ihn wieder herzustellen (nur sein linker Arm blieb dauerhaft lädiert und ließ sich gegen Ende nicht einmal mehr beugen.) Bei Qurippa war es viel schlimmer: Durch ihre Textur wurden alle Mesh-Ungenauigkeiten sofort sichtbar, die Finger drehten sich in alle Richtungen und als wäre das nicht genug, kamen die Augen manchmal am Hinterkopf heraus. Es war fürchterlich und ich hätte fast das Projekt nach der Hälfte aufgegeben.

Zum Glück ließ mich Cinema4D nur selten im Stich. Ab und zu gab es Fehler bei den Schatten und der Sketch and Toon Filter trieb die Renderzeiten manchmal aus unerklärlichen Gründen in zweistellige Bereiche, aber sonst lief es technisch ziemlich gut.




Was habe ich gelernt

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Ich verspreche jedes Mal, beim nächsten Mal eine verständlichere Story zu basteln. Im Prinzip ist die Story auch total simpel, nur erzähl ich sie nicht so gut. Daran werde ich arbeiten. Ich verspreche beim nächsten Mal, dass ich…
Wer meine bisherigen Filme kennt, weiß, dass die Umgebungen meistens ziemlich karg sind. Diesmal hab ich sehr viel Arbeit in die Umgebungsgestaltung gesteckt (wenn auch auf dem Boden mehr als in der Luft…) Außerdem bin ich im Laufe der Produktion in der Animation immer besser geworden. Am Anfang war Qurups Aufstehen beim Baum extrem schwer, später ging selbst das Klettern ziemlich gut von der Hand. – Perfekt ist es allerdings noch lange nicht! Dessen bin ich mir bewusst.


Update 16.10.11: Die Musik zum Film ist online :)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Selon Fischer« (16. Oktober 2011, 19:26)


2

Mittwoch, 22. Juni 2011, 10:51

Hey hab mit die drei Clips angeschaut und muss sagen, dass es mir gefallen hat. Nette Animation, der Stil gefiel mir sehr gut, auch die erfundene Sprache klang zum größten Teil gut.

Was mir nur aufgefallen ist, die Arme sahen komisch aus (vor allem die Hände) und die Figuren selbst schienen auch überfordert mit ihren Armen zu sein (gerade in der Umarmungsszene^^). Auch das Laufen war eher ein schweben (vor allem bei dem Hochklettern).

Story technisch war es natürlich etwas dünn, aber nungut ;) Den Vor- und Abspann habe ich aber nicht wirklich verstanden (wenn es da etwas zu verstehen gab).

Selon Fischer

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3

Mittwoch, 22. Juni 2011, 11:49

Hey Moro, danke für deinen Kommentar :)

Die Sprache ist keineswegs erfunden, sondern nennt sich "Quechua" und wird in den Anden Südamerikas gesprochen. Ich fands witzig, dass Qurup und Qurippa Quechua sprechen. Außerdem schreibt meine Freundin gerade einen wissenschaftliche Arbeit über den Erhalt dieser Sprache, da lag es für mich irgendwie nah. Dass, was sie sagen, ergibt sogar einigermaßen Sinn :)

Die Arme sind ein ganz großer Schwachteil, das sehe ich genauso. Am Anfang konnten beide die Arme noch beugen, später ging diese Fähigkeit irgendwie verloren - ich weiß nicht genau. Wahrscheinlich Schludrigkeit beim Riggen :rolleyes: Auch die Füße...war das erste Mal, dass ich eine Laufanimation hatte :D

Aber es freut mich sehr, dass es dir gefallen hat! :)

4

Mittwoch, 22. Juni 2011, 13:55

Ok habs für ne ausgedachte Sprache gehalten, umso schöner zu hören, dass du da recherchiert hast und eine so seltene Sprache ausgewählt hast ;) Passt auf jeden Fall zum Film.

Nun gut, dann bleib dran, insgesamt wirkte es nämlich schon echt nett, wenn dann noch die Animationen besser werden, kanns ja eigentlich nicht schaden ;)

HareMadeFilms

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5

Mittwoch, 22. Juni 2011, 14:45

:)

Achtung, das hier ist eigentlich ein Total-Spoiler!

:)

Spoiler Spoiler

Prinzipiell ein Film nach meinem Geschmack. Der wohl irgendwie selon-typisch etwas skurrile Anfang mit den Glasfischen in irgendeinem virtuellen Raum - in dem, wenn ich es richtig verstanden haben sollte, jetzt oder künftig gewissermaßen alle Deine Filme zum "Eintauchen" zur Verfügung stehen sollen (?) - hat mich etwas zum Schmunzeln gebracht.

Die anfängliche Kamerafahrt fand ich - ebenso wie das oben gepostete Bild - sehr gut gemacht. Das sieht für meine Begriffe einfach alles richtig "gut" aus, von den stimmigen und geschmackvollen Farben über die Texturen - nicht zu viel, nicht zu wenig - bis zur Unschärfe, und es wirkt eben tatsächlich nach einer eigenen Welt, in die man nun "eintaucht". Klasse gemacht.

Die Musik ist schön, und passend, allerdings jedenfalls hier am Anfang, wenn die erste Sprache dazukommt, etwas laut. Insbesondere da man am Anfang noch nicht weiß, in welcher Sprache geredet wird, fragt man sich eventuell - so ging´s mir jedenfalls - ob das eine unbekannte Sprache ist, oder ob man es vielleicht einfach neben der Musik nicht versteht.

Wie Qurup aufsteht und nach oben sieht, ist auch schön animiert. Dann sieht man die winkende "Qurippa" vor wiederum sehr gut und auch professionell aussehenden Bergen im Hintergrund. Etwas störend der lang ausgestreckte Arm, der wirkt etwas unnatürlich und gibt der Szene, da er ein wenig an eine in früheren Zeiten in Deutschland genutzte und heutzutage glücklicherweise verbotene Grußgeste erinnert, einen unbeabsichtigt leicht komischen Einschlag (das ging aber vielleicht auch nur mir so).

Dann der Wurf mit dem Herz: Zunächst habe ich nicht ganz verstanden, warum Qurippa da oben so viele davon herumliegen hat. Es drängt sich irgendwie auf, dass sie möglicherweise ziemlich viele Herzen zu verschenken und mit der "wahren Liebe" nicht viel am Hut hat, obwohl das bestimmt nicht so gemeint ist. Der Griff nach einem der herumliegenden Herzen weist einige animationstechnische Tücken auf, das war wahrscheinlich einfach sehr schwierig ganz naturgetreu umzusetzen. Hat mich aber auch nicht weiter gestört.

Das fliegende Herz fand ich auch sehr gut, außer dass ich diese Szene - zumal ja irgendwie die (erste) Schlüsselszene des ganzen Films - rein zeitlich länger ausgekostet hätte. Das ging mir einfach viel zu schnell. Genauso in der folgenden Szene, in der Qurup dann von dem Herz niedergestreckt wird. Übrigens wieder ein tolles Szenario, mit den Steintexturen und dem Schattenwurf! Dafür, dass dies dem Film die entscheidende Wendung gibt, fand ich das aber viel zu kurz, vom "Abwurf" bis zum niedergeschmetterten Qurup dauert das etwa zweineinhalb Sekunden. Vielleicht hätte man von dem auftreffenden Herzen auch eine Naheinstellung nehmen sollen. Hätte ich nicht vorher gelesen, worum es geht, hätte ich das vielleicht gar nicht so richtig mitbekommen. Auch fehlt mir da ein wenig die direkte Reaktion von Qurippa, der das doch wahrscheinlich sofort leid tut? Jedenfalls würde ich das als Zuschauer in dieser Sekunde gerne wissen.

Dann erwacht Qurup wieder und zieht die Brauen zusammen, und an der Stelle fällt auf, wie gut die Musik mit den Ereignissen "mitgeht". Ziemlich perfekt würde ich sagen, allerdings hätte ich mir das in dem Moment, als Qurup vom Stein getroffen wird, auch schon so gewünscht, um die Bedeutung des Ereignisses zu unterstreichen.

Alsdann steht Qurup ein kurzes Weilchen da, offenbar unschlüssig, und geht dann los, vermutlich um Rache zu nehmen.

Ziemlich genau an dieser Stelle finde ich die Handlung nicht mehr so wirklich stimmig bzw. glaubwürdig. Muss ihm nicht klar sein, dass dieser Treffer unbeabsichtigt und einfach ein böser Zufall war? Und auch, dass es Qurippa leid tut? Und auch wenn nicht: Jedenfalls kein Grund, sie umbringen zu wollen, wie es sich dann alsbald herausstellt. Für eine "aus enttäuschter Liebe" motivierte Gewalttat hatte die kurze Anfangsszene noch keinen ausreichenden Tiefgang, finde ich. Da hätte man als Zuschauer etwas mehr Zeit gebraucht, um sich in Qurups Herz und die darin geweckten Hoffnungen hineinzuversetzen, bevor man ihm abnimmt, so schwer (seelisch) verletzt zu sein.

Beim Aufstieg, das wurde schon gesagt, "schwebt" Qurup etwas, aber nicht so sehr, dass es mich ernsthaft gestört hätte. Emotional stimmt es für mich hier auch nicht ganz, denn ihm hätte ja trotz Rachedurst eigentlich auffallen müssen, dass sie erschrickt, als er beinahe abstürzt. Das hätte ihn eigentlich auch etwas milder stimmen können.

Dann bewältigt er den Rest des Weges - nun ja - per "Fahrfelsen". Das schien mir nicht so recht in diese Welt zu passen. :)

Dann kommt er an und nach kurzem Zögern schubst er sie über den Rand. Das nehme ich ihm "echt übel", denn wie schon gesagt, ist das emotional im Film nicht so vorbereitet, dass man es wirklich nachvollziehen konnte. Deswegen habe ich mir - bisher - auch nur das "gute" Ende angesehen. Wenn er sie jetzt - so vermutlich das andere Ende? - ernsthaft abstürzen lassen will, passt das aus meiner Sicht einfach nicht.

Sehr schön gemacht ist wiederum die Szene, in der er überlegt, was er nun tun soll, und die Art und Weise, in der dann mit dem Herzen zur Auswahl des Endes übergeleitet wird. Wie gesagt, für mich keine Frage, wie das zu entscheiden war. :) Der "gute" Schluss ist dann auch schön, wenn auch wiederum etwas "abrupt", im Sinne von "Liebe kurz nach Mordversuch". Da fehlt mir dann doch der emotionale Zwischenschritt, der diese Brücke schlägt. Animationstechnisch sind hier die Arme wirklich nicht so ganz passend, aber das hast Du ja schon erklärt.

Insgesamt: Eine tolle Welt, die grafisch überzeugend und stimmig gestaltet ist, außerdem auch tolle und passende Musik, und insgesamt eine schöne Idee. Nur für die emotionale Nachvollziehbarkeit hätte der Film sich etwas mehr Zeit nehmen sollen. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass Du ihn irgendwann auch einfach mal "endlich fertighaben" wolltest. Insgesamt für mich dessen ungeachtet ein "Highlight". Zeigt sich mal wieder, dass es immer lohnt, Deine Sachen anzuschaun. :)

6

Mittwoch, 22. Juni 2011, 19:20

Irgentwie hab ich den nicht gerafft.

Die animationen sind recht hackelig und ich finde irgentwie verdrehen oft die gelenke. Look ist ok und gleichmäßig auch wenn er mir so nicht gefallen hat. Cellshading ist irgentwie nicht mein ding. Sounds und Musik haben mir gefallen sowie die Synchronsprecherin. Diese Maya sprache kam schon cool und hatt auch gepasst. wenn ich den film verstanden hätte ich gesagt funzt auch ohne Untertitel.

HobbyfilmNF

unregistriert

7

Mittwoch, 22. Juni 2011, 19:28

Toller Film aber die Musik war doch zu laut im Verhältnis zu den Stimmen.
Tolle Arbeit und wirklich gute Musik die nochmal einen draufsetzt. :thumbup:


ps.
Das bad ending war cool.

Ezio

Witcher

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8

Mittwoch, 22. Juni 2011, 20:13

Das mit dem 3D-Zeichentrick find ich irgendwie voll cool! :thumbsup:
Das einzige, was nicht so gut war, war die Musik. Also die Musik an sich war schon gut, aber zu laut.
Da hat man nicht mehr gut verstanden, was gesagt wurde. Ich würde die Musik aber nur an den Stellen leiser machen, wenn gesprochen wird.
Nur, damit mans eben besser versteht. Aber der Rest war gut. :thumbup:

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

Selon Fischer

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9

Mittwoch, 22. Juni 2011, 22:18

@HareMadeFilms
Auf deinen Kommentar hab ich mich am meisten gefreut :D Danke für deine tolle, ausführliche Kritik! Deine Einschätzung bezüglich der emotionalen Nachvollziehbarkeit teile ich absolut - da hat die Story ganz klar eine Schwachstelle.
Und hoffentlich siehst nur du den ausgestreckten Arm mit dieser Assoziation :S
Mehr Zeit für Schlüsselszenen - jetzt, wo es geschrieben steht, wirkt es voll logisch, aber ich hab es wahrscheinlich erst geschrieben gebraucht. Ich danke dir dafür! :D
"Zeigt sich mal wieder, dass es immer lohnt, Deine Sachen anzuschaun. " Hilfe, ich werd rot. Danke :rolleyes:

@Five
Danke für deinen Kommentar. Ja ja, die Gelenke...die wollten nicht wie ich wollte. Wie schon im Eröffnungspost geschrieben, hatte ich so einige Probleme, die wahrscheinlich auf schlechtes Rigging zurückzuführen sind. Daran werd ich arbeiten, versprochen :)

@HobbyfilmNF
Freut mich, dass das böse Ende auch eine Daseinsberechtigung hat :) Das Lob an der Musik werd ich gleich an Michael Volk weiterleiten.

@Ezio
Ich mag den Look auch :) Die Musik ist wohl wirklich zu laut geworden, wenn es hier so oft erwähnt wird. Soundmastering ist wohl nicht so meine Stärke :) Auch dir danke für deinen Kommentar :)

10

Mittwoch, 22. Juni 2011, 22:44

Selon. Man kann sich nur verbessern wenn man Fehler macht. Ich brauchte auch lange um wirklich auf kritik ein gehen zu können. Man verliert bei seinen eigenen Projekten einfach die Objektivität. einfach machen

11

Donnerstag, 23. Juni 2011, 22:06

Cooler Film, hat mir gefallen! Der Look hat gut gepasst (bis auf die Anfangsszene, die sah zu sehr nach Computergrafik aus ;) ) , und das mit der Sprache fand ich auch ne schöne Idee. Die Animationen sind natürlich noch nicht ganz so perfekt, die Figuren scheinen alle kein Gewicht zu haben, aber ich denke man muss dich da allein schon für dein Durchhaltevermögen loben, man steckt bei Animationen ja ziemlich viel Arbeit rein und hat am Ende nur ein paar Sekunden Material. ^^ Das Bad Ending hat mir auch am besten gefallen. *gg*

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Selon Fischer

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12

Montag, 4. Juli 2011, 15:33

Danke dir, Venom :)

Ein kleines Update:
An den Animationen konnte ich jetzt natürlich nichts mehr machen, aber ich habe den vielkritisierten Sound für eine neue Version verbessert. Diese Version wird dann auf einem kleinen Festival in Erfurt, dem Art Taste Festival (Achtung! Mega vielsagende Homepage^^) laufen. Da es sich nicht lohnen würde, bei einem 4-minütigen Clip das Publikum entscheiden zu lassen, wie die Geschichte ausgehen soll, habe ich, HareMadeFilms Rezension folgend, das gute Ende als das offizielle Ende ausgewählt. :)

Ich danke nochmals allen, die sich bislang geäußert haben (egal ob im Forum, auf YouTube oder auf Facebook). :D An den Animationen werde ich arbeiten und mein nächster Animationsfilm wird endlich eine Story haben, die man von vorn bis hinten verstehen kann...versprochen :rolleyes:

richipitchi

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13

Dienstag, 5. Juli 2011, 17:00

Was genau sprechen die beiden denn nun eigtl auf Gut-Deutsch?
Und warum schubst er die Kleine eigtl vom Berg herunter? Ich dachte am Anfang, er wolle sie retten gehen.
EDIT: Achso, weil er das Herz gegen seine Birne geschleudert bekommt. Ist ja witzich :D Da reagiert er aber leicht über

Selon Fischer

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14

Dienstag, 5. Juli 2011, 21:04

Was genau sprechen die beiden denn nun eigtl auf Gut-Deutsch?

Die Sprache der beiden ist Quechua, ein Dialekt in den Anden Südamerikas. Bis auf zwei kleine Ausnahmen ist es ein ganz normaler Dialog, also was die beiden in der Situation sagen würden ("Hast du dir wehgetan?" "Komm doch hoch" oder "Du hinterhältiges Stück"). Sie sagt sogar "Ich schenke dir ein Herz" :)

EDIT: Achso, weil er das Herz gegen seine Birne geschleudert bekommt. Ist ja witzich Da reagiert er aber leicht über

Freut mich, dass du das witzig findest. Ich mochte die Idee auch, dass das Sprichwort "jemandem sein Herz schenken" wörtlich genommen wird und dann auch noch schief geht. Leider wird das nicht so ganz deutlich, fürchte ich (wie die Kommentare ja auch bestätigen). Dadurch wird die Story etwas undurchsichtig und seine Handlung sogar unlogisch. :S

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Dienstag, 16. August 2011, 22:19

Hab den Film auch nur ansatzweise verstanden, weil ich deine Zusammenfassung davor gelesen habe. Das mit der anderen Sprache und dem Sinn dahinter finde ich cool ;) Sprecht ihr sie denn auch richtig aus :D





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16

Sonntag, 16. Oktober 2011, 19:24

Da die Musik von Amulvenia als Bester Score nominiert ist (danke!:D) und es nur noch einige Tage bis zum Ende des Votings sind, haben Komponist Michael Volk und ich uns überlegt, den Soundtrack online zu stellen.

Hört doch mal rein. Vielleicht können wir dadurch den Einen oder Anderen zu einer Stimmabgabe motivieren :) Also genießt die Musik ohne Soundeffekte und Dialog :)



@ Herr Schmidbauer
danke :) Klar sprechen wir die Sprache richtig aus. Wenn, dann auch richtig, oder?. Haben auch lange genug dafür geübt :rolleyes:

HansSchulte

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Mittwoch, 15. März 2017, 13:42

Das ist ja eine pfiffige Idee mit den anklickbaren zwei Enden. Hatte vor vielen Jahren schon mal ein Hollywood-Real-Spielfilm, aber es hat sich leider nicht weit verbreitet. Mir gefällt das Happy-End besser, obwohl das negatgive hat aus was.

Die Figuren sind mir etwas zu holzschnittartig, aber insgesamt sind die Bilder ausdrucksvoll durch Farben und Formen. Die Musik ist klasse, ein wenig zu dramatisch beim Berghochsteigen vieleicht.

Einige der Antimationsfilme, die auf bestimmten Veranstaltungen presigekrönt werden, haben in der Kategorie "Animierter Kurzfilm" ein ähnliches Niveau, wenngleich dann meist mit mehr Inhalt.

Aber ich hab schon gestaunt, wirklich sehenswert.

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