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a.k.87

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1

Montag, 2. Mai 2011, 15:28

Mein Bild vom Alter (Lebens-Wert)

Hallo,

wir haben für den Videowettbewerb "Mein Bild vom Alter" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
einen 120 sec Kurzfilm erstellt und hätten mal ganz gerne die Meinung einiger erfahrener Leute, was ihr darüber denkt.

Da es unser erstes richtiges Werk ist, sind natürlich noch einige Fehler drin.
Es ist uns auch bewusst, dass der Sinn darin vielleicht etwas schwer zu verstehen ist.
Wir bitten nur um konstruktive Kritik und da wir, wie ich schon erwähnt habe,
Neulinge sind, auch um Tipps und Tricks, wie man es hätte anders machen können bzw. was noch fehlt.

Aber vorweg nochmal die Beschreibung.


Lebens-Wert

Am Ende eines Lebens bleibt nur noch die Erinnerung.
Jedem von uns wiederfährt Gutes aber auch Schlechtes.
Wir verlieren geliebte Menschen.
Doch andere geben uns wiederum den Mut weiterzumachen.
Und wenn die Lebensuhr auf kurz vor 12 steht,
liegt es an uns zu bestimmen, ob das Glas halb voll oder halb leer war.
Am wichtigsten ist jedoch, dass niemand alleine sein muss
und das Freunde und Familie, einem immer zur Seite stehen
und einem die Kraft geben, nachzuschenken und das Glas wieder aufzufüllen.







Produktion: allKHemy Pictures
Idee & Drehbuch: Anton Klemusch & Peter Heinrichs
Regie: Anton Klemusch & Peter Heinrichs
Musik: Alexander Gettman


Darsteller:
Alter Mann: Uwe Einolf
Junger Mann: Peter Heinrichs
Freundin: Regina Schwabauer
Barkeeper: Peter Hoffmann
Barkumpel: Alexander Gettmann
Makler: Anton Klemusch
Tochter: Maria Schäfer
Enkelkinder: Lukas, Leon & Enrico Schäfer
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Fluchtfliege

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2

Dienstag, 3. Mai 2011, 07:51

Vorweg: Ich bin alles andere als erfahren, deshalb überlasse ich den geforderten, kritischen Blick den Mitstreitern.
Möchte nur sagen : Ich mag Deinen Film :)

SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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3

Dienstag, 3. Mai 2011, 13:51

Die Story war bewegend. Alles schön in 2 Minuten untergebracht :D

Spoiler Spoiler

Als er zum Wasser greift am Ende habe ich schon befürchtet, er greift zur Pistole und erschießt sich. Wäre typisch für so Erstlingswerke gewesen. Gott sei Dank war dem nicht so





4

Mittwoch, 4. Mai 2011, 13:11

Deinem Film fehlt definitiv die Spannung! Die Kulissen sind recht langweilig und der Schwarz/Weiß Effekt unterstützt hier nur die Tristheit des Films.

Abhilfe könnte da eine gefühlvollere bzw. spannendere Musik sein oder schnellere Schnitte. Die Einblendung der Uhr war zwar ein filmisches Symbol, wurde aber zu oft und zu lange eingeblendet. Der Übergang am Ende ins Bunte hat mir gefallen.

Gruß, Hannes

Birkholz Productions

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5

Mittwoch, 4. Mai 2011, 16:34

Deinem Film fehlt definitiv die Spannung! Die Kulissen sind recht langweilig und der Schwarz/Weiß Effekt unterstützt hier nur die Tristheit des Films.


Ich glaube das war beabsichtigt. Passt doch zum Leben eines alten Mannes, der über sein vergangenes Leben nachdenkt und merkt, dass (bis zum Ende) die guten Zeiten vorbei sind.

a.k.87

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6

Mittwoch, 4. Mai 2011, 17:09

Ich glaube das war beabsichtigt. Passt doch zum Leben eines alten Mannes, der über sein vergangenes Leben nachdenkt und merkt, dass (bis zum Ende) die guten Zeiten vorbei sind.
Richtig.
Der schwarz/weiß Effekt, die traurige Musik und auch die langsamen Schnitte, sollten eine eher melancholische Stimmung erwecken, wodurch halt am Ende der Umschwung durch die Farbgebung verdeutlicht werden sollte. Ein musikalischer Umschwung war so schnell nicht möglich ohne abgehakt zu wirken.

Schattenlord

unregistriert

7

Mittwoch, 4. Mai 2011, 21:23

Mir hats auch gefallen, auch wenn die Idee nicht neu ist. Prinzipiell kann man sagen: Hier hättest du eine ganze Menge mehr rausholen können. Es fehlt ganz einfach die Abwechslung. Sehr aufgefallen in Bild und Idee. Die Kamera war leider viel zu ruhig für einen solch langsamen Schnitt. Da ja durch fehlende Dialoge und Action die Spannung durch die Bilder aufrecht erhalten werden muss, braucht man schon mehr Bewegung, um den Zuschauer wirklich bei Laune zu halten. Hier hätten auch wiederkehrende Symbole helfen können. Die Uhr war ja schon solch ein Symbol (Auch wenn später das "Ticken" im Hintergrund nicht mehr mit dem Sekundenzeiger synchron war. Schade. Detailarbeit war gefragt. ;)) Auch war mir der Sprung zu groß. Einen Moment lang ist er mit ihr zusammen gezogen, dann war sie schon tot. Wieso? Hier fehlt doch eindeutig ein ganzes Stück. Die Grundidee war gut, aber man hätte mehr draus machen können.
Kennst du den Film "Oben"? Da gibt es auch solch eine Szene, wo das Leben eines alten Mannes, der Einsam ist, zusammen gefasst wird, auf sehr gefühlvolle, beeindruckende Weise, die mich heute noch zum Schlucken bringt. Auch komplett ohne Dialoge, nur mit Musik und Sounds unterlegt. Hier merkt man, das die Symbole in den Bildern die Geschichte tragen.

Hier mal die komplette Szene die ich meine auf Youtube:

a.k.87

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8

Donnerstag, 5. Mai 2011, 06:52

Zuerst einmal danke für die ausführliche Antwort.
Stimmt mit Bewegung im Bild wärs best. besser (ich denke mal du meinst Kamerafahrten). Können wir ja mal im nächsten Projekt ausprobieren.
Als Symbole hätten wir noch die Möglichkeit mit dem Glas gehabt, hatten uns aber aus Zeitgründen dagegen entschieden.
Und die Uhr war nich synchron ;( , hatte mir so eine Mühe gegeben, aber wahrscheinlich hast du einfach das bessere Auge dafür.
Wir hatten anfangs auch geplant eine Hochzeit und die Geburt der Kinder einzubringen, aber haben uns aufgrund der Zeitbeschränkung (2 min) dagegen entschieden. Außerdem wären diese Szenen zu aufwändig gewesen, weswegen wir die drei ausgwählt hatten.
Der vergleich mit Oben ist ja mal geil. Ich kenne zwar den Film, hatte ihn aber so schon wieder ganz vergessen. Schade da hätten wir uns vielleicht was abkupfern können ;) .

Schattenlord

unregistriert

9

Donnerstag, 5. Mai 2011, 07:42

Naaa, nicht abkupfern, aber Ideen holen. ;)
Das die Uhr nicht synchron ist, merkt man, als es von dem Close Up zur Halbtotalen übergeht, wo der Sekundenzeiger dann in einem anderen Takt weiterschlägt, als im Close Up. ;)
Und ja, mit Bewegung meinte ich Kamerafahrten. Ein Dolly hätte dieses Projekt sicher enorm aufgewertet. Aber wie gesagt, ist schon okay so. ;)

Schattenlord

Mr Dude

unregistriert

10

Donnerstag, 5. Mai 2011, 10:35

Mir hat der Kurzfilm auch sehr gefallen. Anfangs wusste ich nicht ganz was die Szene in der Kneipe sollte, dass man die junge Frau so spät erst von vorn sieht brachte mich auf den Gedanken, dass mit ihr irgendwas nicht stimmt. Aber später hat sich das dann alles schön zusammengefügt. Nur das Ende kam mir etwas zu schnell. BZW war zu schnell vorbei. Aber dieses plötzliche auftreten von Farbe hat mich irgendwie sehr erfreut und dadurch war ich am Ende voll im Film drin.

PS: Drei Sterne für die geile Krawatte des Maklers. Die sieht bei in s/w schon verrückt aus XD

a.k.87

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11

Montag, 9. Mai 2011, 06:38

Naaa, nicht abkupfern, aber Ideen holen.
So wars auch eigentlich gemeint, hab mich nur falsch ausgedrückt :D .
Und ja, mit Bewegung meinte ich Kamerafahrten. Ein Dolly hätte dieses Projekt sicher enorm aufgewertet.
Beim nächsten Projekt werden wir mit Sicherheit ein wenig mit Bewegung herumspielen.

@Mr Dude
Ist doch schön das wir so viel Interpretationsspielraum bieten ^^ (Knarre, mit der Frau stimmt was nicht)
Das das Ende ein wenig zu kurz war stimmt schon. Das hätten wir auch gern länger gehabt.
Hatte mir da noch ne Umarmung des Opas vorgestellt.
Aber die kleinen Schauspieler waren einfach nicht zu mehr zu bekommen.

a.k.87

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12

Samstag, 4. Juni 2011, 16:56

Falls es jemanden interssiert, hier die Berichterstattung des Wettbewerbs.

Wir wurden am 30.05.11 zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen und haben dort den ZDF-Sonderpreis gewonnen.
Dieser Preis ist ein zweiwöchiger Gastaufenthalt beim ZDF (hoffen wir mal, dass wir dort was lernen).

Die Meinung der Jury: "Ein ganzes Leben in zwei Minuten. Die Ebenen der
Erinnerung und der Gegenwart fließen schwarz-weiß ineinander und münden
in einer Schlusssekunde, in der zugleich mit den Enkeln die Farbe in den
Film kommt – das ist gekonnt!"

KeinHeld

unregistriert

13

Samstag, 11. Juni 2011, 13:42

Im Moment hab ich hier an dem Rechner keinen Ton, und weil man da besser hinguckt ist mir was aufgefallen :D

Ich weiß nicht ob es in dem Film evtl. eine erklärende Erzählstimme o.ä. die das andeutet. Aber bei mir hat es bis zum Moment der "Farbgebung" gedauert bis ich endgültig kapiert habe, dass der alte Mann im Sessel der junge Mann ist der alles andere macht. Ein Zeitsprung wird zwar durch die langsame Überblende Konsequent angedeutet, aber gerade beim (entscheidenden) ersten Schnitt wird nicht vom alten auf den jungen Mann sondern vom alten auf die Käsematte samt Frau geschnitten.
Mag sein, dass andere da schneller geschaltet haben. Mir fehlt aber persönlich ein verbindendes Element. Sowohl besagtes Element in der Montage als auch im Aussehen des alten/jungen Protagonisten.

Der Clip aus "Oben" macht das hingegen ziemlich gut deutlich. Selbst wenn man mal ausser acht lässt, dass da alles zeitlich linear ist und die Macher natürlich auf ein identisches Basis-3D-Modell zurückgreifen können haben sie sich die Mühe gemacht, kleine Elemente beizufügen die den Charakter optisch auszeichnen. Der Kleidungsstil und vor allem anderen die dicke Hornbrille (Wayfarer? ;) ) übernehmen diesen Part.

In deinem Kurzfilm hingegen fehlt das in meinen Augen völlig. Der alte Mann hat die Brille des jungen sogar abgelegt! Für mich (vielleicht sehen andere das besser als ich, aber man soll sich ja nach dem schwächsten Glied richten) gibt es da kein optisches Merkmal, das eine Verbindung herstellt.

Ein Auge darauf hätte dem Film sicherlich noch eine größere Dichte gegeben. Das Kapitel über Übergänge in McKee's Story ist da glaub ich auch gut zum Verständnis.

Oh... und ich fidne diese oder jene Einstellung ein wenig zu dunkel, gerade die Gesichter. Vielleicht mal einen Reflektor besorgen, das wirkt Wunder!

Trotzdem ist das ein guter und gefühlvoller Kurzfilm. Ich hoffe mein Erstlingswerk wird so gut!

a.k.87

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14

Montag, 13. Juni 2011, 16:44

Danke erstmal, dass du dir die Mühe gemacht hast.
Du siehst das shon ganz richtig. Es gibt wirklich kein Element das die beiden irgendwie verbindet.
Wir wollten dies zwar durch ein künstliches Muttermal erzeugen, aber dies ging völlig unter. Vielleicht wenn man ganz genau hinschaut :D.
Das der junge eine Brille aufhat und der alte nicht, hat mich sogar ganz besonders gestört. Aber die Aufnahmen waren im Kasten und die Zeit knapp.

Danke auch für den Buchtipp. Werd mal versuchen dies billig bei ebay zu bekommen oder auszuleihen.
Zum Thema "Dunkel": Wir haben die Szenen im nachhinein sogar verdunkelt, weil wir dachten das dies besser wirken würde.
Hätte man aber vll auch sein lassen können.

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Alter, videowettbewerb

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