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Mittwoch, 16. Februar 2011, 01:35

Kings of Apocalypse [Film Link vorerst DOWN]

Habe den Film aus schulischen Gründen auf privat geschalten. Wer ihn also sehen will, ne kurze PN an mich mit Youtube Namen. Kommt dann auch sofort der Link. Oder Einen Downloadlink anfordern.


So!

Es war fast in jeder Sekunde eine schwere Geburt und ich bin sehr froh, dass es schon mal eine Schnittfassung gibt. Eigentliche sollte diese besser ausfallen und viel früher da sein aber naja, 5 Wochen waren dann doch zu wenig und die weiteren Aufgaben die so angefallen sind, haben es nicht leichter gemacht. Als ich dann nach 7 Wochen noch immer keinen fertigen Film abliefern konnte, wurde eine Deadline gesetzt. Ich setzte mich also hin und verzichtete auf mindestens die hälfte meiner Ideen. Und da schon am Set auf mindestens die Hälfte verzichtet werden musste, ist glaube ich verständlich, dass mir der Film nicht gefällt.

Illustriertes Bild vor dem Dreh



Handlung
Nach einem verheerenden Atomkrieg müssen sich die Überlebenden auch noch vor Banden in Sicherheit bringen, die kein menschenwürdiges Leben mehr erlauben. Als dann die Endzeit Könige auftauchen, die mit speziellen Superkräften gesegnet sind und die Banden verjagen, erleuchtet eine neue Hoffnung. Doch der König wird hinterhältig von der Bande von Nerna angegriffen, die die Kräfte des Königs rauben möchte. Mit letzter Kraft schaft es der König seine Macht an Anka, eine junge Kämpferin weiter zu geben. Anka ist noch nicht bereit und entzieht sich der Verantwortung.

Doch dann taucht Nerna wieder auf...


Technische Daten :
Sprache : Deutsch
Länge : 16:48 Minuten
Auflösung : 720p

Dreh
25-28.11.2010

Equip
Cam: Sony HDR-SR10
Licht: Theaterleuchten
Ton: Kameraton und Nachsynchro mit dem T-Bone 450
Schnitt: Am Laptop + einem 22Zoll LCD Bildschirm

Team
Drehbuch/Planung/Regie/Schnitt : Alican Kuzu
Kamera : Thorsten Hilscher und Benjamin Bareither

Soldiers
Zast
Wildrats

Mattepaintings
MP-Digital (Hierzu werde ich mich auch mit einem Video Kommentar äußern :) Echt super Job! 1A)
Die teilweise Dilettantisch wirkenden sind von mir ;)


Musik
Freeplaymusic und JRD

Bilder







Der Film ist kein Roboto Remake wie ursprünglich beim Konzept geplant. Ein Roboto Remake ist in Planung.

Es wird ein Videokommentar die Wochen folgen, bei dem ich viele Punkte ansprechen werde.

Ein Making of wurde nicht produziert.

Ihr dürft den Film nun zerreißen

FILM
DOWN

*Topic verschoben, rote Schrift entfernt*

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (17. Februar 2011, 19:11)


Birkholz Productions

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2

Mittwoch, 16. Februar 2011, 05:36

Ich machs kurz:

Viel zu viel Geballer und viel zu wenig Story! Das fand ich sehr schade, da du ja auf Drehbuch und Dialoge sehr viel Wert zu legen scheinst.

Gut waren Kamera und Schnitt.

Sound war in Ordnung und selbst die Nachvertonung war für Amateurverhältnisse nicht schlecht, wenn auch die Schreie hörbar künstlich leise gehalten wurden, falls du verstehst was ich meine...

Das Schauspiel war eher mäßig, wenn du sagst, dass die alle von ner Schauspielschule kommen. Dass man keinen O-Ton hört trägt sicherlich auch einen Teil dazu bei.

Also wirklich zufrieden bin ich am Ende nicht, da mich die Story nicht überzeugen konnte. Das war mir einfach zu 08/15... Die Story geschieht fast vollständig im Off durch Erzählungen. Einführung, alle ballern sich um, Prolog, Ende. Naja... Denke da kannst du viel mehr! Wie wärs mal mit nem Drama, welches hauptsächlich auf Dialoge und Schauspieler setzt?

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Epicon

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3

Mittwoch, 16. Februar 2011, 08:45

Mir hat der Film nicht wirklich gefallen.
Neben der Ballerei die Birkholz schon erwähnte kahm bei mir in den Sprech Szenen langeweile auf.
Sie Story hat mich auch nicht überzeugt.
Was mir gefallen hat war die Musik und die Kamera arbeit (Ist doch auch was oder? ).
Die Off erzählungen haben mir im gegensatz zu meinem Vorschreiber gefallen da es eine gewisse Stimmung macht die mir gefällt.
Von 10 Punkten würde ich dir 5 geben.

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Epicon

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4

Mittwoch, 16. Februar 2011, 12:51

Viel zu viel Geballer und viel zu wenig Story! Das fand ich sehr schade, da du ja auf Drehbuch und Dialoge sehr viel Wert zu legen scheinst.
Die Ballerszenen sind mir auch ein Dorn im Auge. Das ganze sollte eigentlich mehr ein dramatischer Häuserkampf werden, wo auch ein Ultimatum gesetzt wird. Der Carlo sollte gefesselt unter einem Container sitzen, was ab einer gewissen Zeit auf ihn drauf fällt. Dadurch wollte ich ursprünglich Spannung erzeugen. Leider kam ich nie dazu, die Storyboards zu vervollständigen. Durch die Location kamen auch sehr viele Veränderungen mit. Hinzu kommt, dass die Schauspielerin mit der Umgebung dort überhaupt nicht klar kam. Es ist halt zu viel improvisiert und ja du hast recht : es ist zu sinnlos und zu lang.
Gut waren Kamera und Schnitt.
Danke. Ich finde, der Schnitt hätte teilweise zackiger laufen können. Bei der Kamera haben wir uns echt zu dritt abgemüht :P Schön zu hören, dass es was gebracht hat (obwohl wir nur mit einem kleinen Camcorder gedreht haben)
Sound war in Ordnung und selbst die Nachvertonung war für Amateurverhältnisse nicht schlecht, wenn auch die Schreie hörbar künstlich leise gehalten wurden, falls du verstehst was ich meine...
Da muss ich sagen, dass ich den Ton nicht so toll fand. Ich wollte durch den Ton richtig Atmosphäre schaffen aber auch da wurden mir Grenzen gesetzt. Ich habe die 15 Minuten SFX in nur 2 Tagen durchgeholzt und naja, es hätte besser werden können.
Das Schauspiel war eher mäßig, wenn du sagst, dass die alle von ner Schauspielschule kommen. Dass man keinen O-Ton hört trägt sicherlich auch einen Teil dazu bei.
Ich habe mich klar überfordert. Immer war ich als Regisseur mit allem beschäftigt. Nur nicht mit den Schauspielern. Ich habe natürlich auch recht viel versucht denen zu erklären und wir haben viele Wiederholungen gemacht, aber an sich war es vielleicht doch zu spontan. Bei 2 Charakteren wollte ich auch ganz anders inszenieren aber da bin ich auch auf taube Ohren gestoßen. Die Nachsynchro hat noch einiges aus den Schauspielern rausgeholt. Viele Texte waren zu künstlich gesprochen und das haben wir im nachhinein so weit es möglich war ausgebessert :)
Also wirklich zufrieden bin ich am Ende nicht, da mich die Story nicht überzeugen konnte. Das war mir einfach zu 08/15... Die Story geschieht fast vollständig im Off durch Erzählungen. Einführung, alle ballern sich um, Prolog, Ende. Naja...
Der Erzähler kam später hinzu. Wollte eine Story mit möglichst wenig Dialog und viel Handlung erzählen. Jedoch musste ich viele Szenen rausnehmen, wodurch dann die Story nicht mehr verstanden wurde. Also habe ich einen Erzähler reingekloppt :P Die Story ist in der Tat nichts berauschendes und auch nichts wirklich neues. Bei einer atmosphärischen Umsetzung, wäre es vielleicht ein ganz guter Film geworden. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich durch die ganzen Leute, die da mit reingefingert haben, die Motivation verloren habe. Auch schon während dem Dreh. Es wurde einfach überall kaputt gemacht. Ich wusste schon beim schreiben, dass es teilweise doch zu einfach war. Das ist den Schauspielern auch gar nicht aufgefallen, dass die Story sehr einfach gestrickt war. Es war Ziel einen dramaturgisch funktionierenden Film zu machen, was ich nicht so gelungen finde, da wieder vieles unlogisches im Verlauf passiert, wodurch die entscheidenden Ereignisse an Glaubwürdigkeit verlieren :(
Wie wärs mal mit nem Drama, welches hauptsächlich auf Dialoge und Schauspieler setzt?
Ich drehe in den kommenden Tagen ein solches :) Aber auch nur, weil ich sonst keine andere Wahl habe. Möchte mir Zeitlich nicht wieder voll in den Hintern beißen. Der Film muss bis zum 25.3 zu meiner Abschlussprüfung fertig geschnitten sein.
Denke da kannst du viel mehr!
Danke! Ich werde weiterhin mein bestes geben :)

@HobbyfilmNF
Danke für deine Kritik und deine Wertung :)

Knabbel himself

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5

Mittwoch, 16. Februar 2011, 15:57

Ich machs kurz:

Die Story war wie Birkholz schon erwähnte nicht das Gelbe vom Ei. Das Setting gibt dabei aber eigentlich schon so einiges her. Nur hat das Ganze für mich wohl nicht funktioniert wegen dem übermäigen Geballer und dem doch teilweise mittelmäßigen Schauspiel.
Finde es auch alles in allem für die letztendlich erzählte Geschichte deutlich zu lange. Denn so viel tragende Handlung geht eigentlich gar nicht vor sich. Der Ton ist leider auch nicht so gut wie man ihn sich wünschen würde und trägt somit auch noch dazu bei, dass die Illusion ziemlich schnell zerstört wird. Was schade ist, denn Locations, Kamera, Schnitt und Farbkorrektur fand ich recht gelungen. Bei letzterem hätte es etwas mehr variieren können aus meiner Sicht und etwas mehr darauf achten dass die Bilder nicht zu blass wirken wie ich an einigen Stellen finde. Der Synchronsprecher ist gar nicht mal schlecht, man hätte ihm etwas mehr Volumen in der Stimme (vor allem Bässe) verleihen können und evtl. etwas mystischer wirken lassen. Aber ich glaube da kommt man schon in den Bereich der persönlichen Preferenzen.

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Epicon

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6

Mittwoch, 16. Februar 2011, 16:52

@Epicon: Inwiefern haben dir denn die anderen Beteiligten hereingeredet bzw. dir etwas "kaputt gemacht"? War das am Set ein Aufstand gegen den Regisseur oder wie kann man sich das vorstellen?^^

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7

Mittwoch, 16. Februar 2011, 17:08

Es war ja eine Aufgabe der Schule und da gab es Bedingungen und Einschränkungen. Wie im ersten Post schon geschrieben : ich sollte den film dann irgendwie fertig stellen und musste da wieder auf vieles verzichten. (Das war so ziemlich die fetteste Einschränkung)

Wir hatten keine 20 Drehtage zur Verfügung, sondern nur 4 + einem Nachdreh. Die Drehtage waren wegen der zu frühen Dunkelheit auch sehr beschränkt. Täglich sollten wir 7 Stunden haben aber wir hatten meistens nur 5 oder weniger weil immer irgendwas passiert ist.

Da nicht jeder Schauspieler jeden Tag konnte, war zb eine Schauspielerin bloß auf einen Drehtag gelegt. Wir kamen nicht richtig durch und die Szene (das war die ganz am Anfang) wurde im halb dunklen fast im 1 Shot verfahren gedreht.


Einen Aufstand am Set gab es nicht aber kooperativ waren manche Schauspieler nicht immer.

Ansonsten gab es manche inszenatorische Vorgaben von mir, die so nicht akzeptiert wurden ;) Da sind viele Schauspieler etwas zu eitel. Und naja, da kommt dann irgendwie die Mitte von dem was der Regisseur sagt und das was der Schauspieler sein will raus, statt was konkretes.

Dass es ein Hügel war, auf dem wir gedreht haben, hat auch vieles eingeschränkt

Alles im ganzen hatte ich keinen Raum für Details. Darunter leidet der Film am meißten ;)

SamDaBam

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Mittwoch, 16. Februar 2011, 19:29

Kann Birkholz Ananlyse nicht viel zufügen. Mich persönlich hat der Ton und die wirklich sehr schlechte schauspielrische Leistung am meisten gestört. Ich kenne das selbst, dass Schauspieler teilweise zu eitel sind. Aber habe meistens geschafft durch gutes Zureden oder auch Druck machen, sie zu überzeugen. Der Anfang mit dem Sprecher aus dem OFF hat mich auch sehr gestört. Denke, dass ein Film viele der Infos die in solchen OFF texten erwähnt werden lieber den Zuschauer durch eine tolle Geschcihte oder clever eingesetzte Details entdecken lassen sollte. Wenn deine Schauspieler wirklich von eienr Schauspielschule kamen, und Probleme damit hatten zu amchen, was du von ihnen willst wegen Eitelkeit, dann werden sie sicher keine guten Schauspieler! Das ist die Grundvorraussetzung, dass Eitelkeit untergeordnet wird!

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Epicon

Sauerland-Studios

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9

Mittwoch, 16. Februar 2011, 21:15

Hab mir eben den Film angesehen und bin nicht so ganz zufrieden damit... Gucke sehr gerne Endzeitfilme, fand die ersten Szenen auch sehr gut gemacht von der Stimmung und den Kameraeinstellungen. Die Story war leider der große schwachpunkt, denke da hätte man mehr rausholen können. Schauspielerisch war es ganz ok. Ich denke das du es besser machen kannst, der Ansatz war da, gebe den Film 5/10Punkten, freue mich auf den nächsten Film!! LG J :) an

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Epicon

10

Mittwoch, 16. Februar 2011, 21:54

Bild und Ton fand ich überwiegend gelungen und auch das Schauspiel war gar nicht so schlecht. Technisch ziemlich ordentlich, auch mag ich den off-sprecher. Problem des films ist aber das Hauptproblem der meisten Amateurfilme: Die Story fesselt einfach nicht, nach kurzer Zeit fällt es schwer zu folgen und als Zuschauer empfinde ich irgendwann nur noch Gleichgültigkeit und Desinteresse. Andere Filme sind technisch nicht halb so gut, aber kurzweilig und unterhalten. Darauf kommt es letztlich an, das handwerklichen Skills hast du schon mal drauf. Ich glaube wenn du ne kleine, richtig guten Geschichte hast, kann da ne Menge bei rauskommen.

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Epicon

bluestargfx

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11

Donnerstag, 17. Februar 2011, 20:36

Wieso ist denn der Filmlink jetzt down?

L Lawliet

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12

Donnerstag, 17. Februar 2011, 20:44

Wieso ist denn der Filmlink jetzt down?

Steht doch im Eingangspost. :rolleyes:

Ich hab den Film gestern geschaut und hab wenig hinzuzufügen. Alles was es zu sagen gibt, wurde schon gesagt. Ich kann nur noch erwähnen, dass ich den einen Kick unglaublich geil fand (da wo du ganz knapp vorm Gesicht abstopptest :D ). Und was mir ebenfalls gefiel, war die Dragonballstrahlenattacke.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN und nur wenn eine Verfilmung wahrscheinlich ist.

kein Moviemaker, doch wie Blender ein Tool
#HSis

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Epicon

sollthar

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13

Montag, 28. Februar 2011, 12:56

Youtube-Name ist sollthar, genau wie überall sonst. Würd den Film schon gern sehen. :)

HobbyfilmNF

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14

Montag, 28. Februar 2011, 15:33

Was ist mit dem versprochenen Videokommentar ?
Wann können wir ihn sehen?

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15

Montag, 28. Februar 2011, 15:36

Den mache ich bald. Habe jetzt ja etwas mehr Zeit als sonst :)

sollthar

unregistriert

16

Montag, 7. März 2011, 09:30

So, jetzt hab ich mir den Film auch angesehen.

Vorweg ein ehrliches Statement: Dein Auftreten mit "Story ist das A und O" etc zu Beginn, deine Background mit Ausbildung wie auch deine selbstformulierte Überzeugung, dass du ein "aussergewöhnliches Talent" besitzt blieb mir natürlich im Hinterkopf und bestimmt zu einem grossen Teil die Brille, durch die ich deine Werke anschaue. Und da hab ich von dir bisher einfach nichts gesehen, was in diese Richtung geht. Und dieser Film ist leider keine Ausnahme. :(

Gerade "Story" und "Schauspiel" (damit auch "Regie") versagen hier leider wirklich. Schlussendlich ist das einfach ein Ballerfilm, der sich nicht mal die Mühe gibt, mehr zu sein als das oder mehr zu erzählen als das. Und ich meine, dass sich das nicht einfach damit erklären lässt, dass die in Zeitnot geraten bist. Man hätte ja auch die Actionszenen streichen und eine kurze Story erzählen können, du hast dich aber für das Umgekehrte entschieden und das sagt viel aus. Dass der Film in Zusammenhang mit einer entsprechenden Ausbildung gemacht wurde, sorgt einfach für eine Diskrepanz bei mir. Ebenso, dass du ein "Roboto Remake" machen willst und dich nun ebenfalls in die Sinnlos-Clips-für-die-Youtube-Generation-Riege begibst.

Das finde ich schade. Ich sehe immer wieder mal (leider immer seltener, dünkt mich) Ansätze, eine gute Geschichte zu erzählen hier im Forum. Manche setzen das dann mehr oder weniger gekonnt um, klar, aber der Ansatz ist da, wirklich etwas zu erzählen. Bei dir fehlt mir der irgendwie. Deine Sachen wirken mehr nach "Fan-Film" von all deinen coolen Lieblingsfilmen und zwar nicht auf Storyebene, sondern auf rein visueller Actionebene - und dabei kommst du trotz teils gutem Compositing und stimmigen Matte-Paintings nicht mal in die Nähe deiner Vorbilder, weder technisch noch Inszenatorisch. Und die Story, die das Herz des Ganzen sein sollte, ist praktisch inexistent und spielt offenbar eine total untergeordnete Rolle - entgegen deinen Behauptungen und deinem Selbstbild. Das hier sagt nicht "Ich erzähle primär eine Story, auch wenn sie Action hat" sondern sagt "Ich will primär Action und bau dann irgendwas drumrum".


Warum sag ich dir das so direkt? Weil ich der Ansicht bin, dass ein unverfälschter, mitunter auch gnadenloser Blick auf das eigene Schaffen oder eigene Selbst die Basis für eine ernsthafte Weiterentwicklung bildet. Und solltest du wirklich an einer Zukunft arbeiten wollen, die mehr mit Film zu tun hat und dein "aussergewöhnliches Talent" ausbauen, pflegen und entwickeln willst - dann solltest du dich mit deinen Grundsätzen auseinandersetzen.

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17

Montag, 7. März 2011, 16:07

Zitat

Und dieser Film ist leider keine Ausnahme.

Habe nie etwas anderes behauptet.

EDIT:
Dieses Projekt hier war für mich ausschlaggebend für eine Veränderung in meiner weiteren Vorgehensweise was Film betrifft.

Ich wollte einen außergewöhnlichen Film drehen und wurde von allen Ecken in den Arsch getreten. Ich hatte keine Unterstützung. Natürlich baue ich Visuell viel auf. Wenn ich rein auf erzählerischer Ebene was machen würde, täte ich das als Hörspiel Regisseur. Aber ich bin nun mal jemand der Visuell beeindrucken will. Dafür habe ich nicht viel vorbereiten müssen. Mein Dozent meinte auch, dass ich immer erst die Technik organisierte, anstatt mich um die anderen wesentlichen Sachen zu konzentrieren. Welche Technik meint er? Ich habe ohne eine Klappe gedreht. Mit einem 500 Euro Camcorder und Ohne Ton. Ich hatte nicht mal ne Kabeltrommel besorgt. Lediglich 2 Theater leuchten die den Dreharbeiten später auch fast das Genick gebrochen hätten.

Natürlich ist der Film aus erzählerischer Sicht sehr schlecht geworden aber wenn ich einen Film zeigen möchte, der eine gute Story gut erzählt, brauche ich ZEIT und die hatte ich nicht. Man sagt mir, dreh einen Film, so und so lang. In 5 Wochen ist Drehstart. Toll. Kein Buch, Einschränkungen bis zum geht nicht mehr, ich komme mit den festen Schauspielern die dabei sein müssen nicht klar und so weiter.

Die einzige Möglichkeit einen Runden Film in dieser Ziet zu erzählen, bestand für mich darin, dumm den Strukturen zu folgen. Biem Drehbuch schrieben, hat man mich auch nicht in Ruhe gelassen, so dass ich mich da kreativ nicht entfalten konnte. Als das Buch fertig war, hat man es nicht gelesen sondern nur quergelesen. Dementsprechend waren dann auch die Verbesserungsvorschläge. Also keine.

Dieser Film sollte etwas besonderes werden. Ist es auch. Besonders schlecht ist er geworden und da sehe ich die einzige Schuld die bei mir zu finden ist, dass ich zu naiv an die ganze Sache ran bin. Ich habe ja gewusst, wegen dem und der Sache könnte diese und jene Kacke passieren aber ich habe darauf vertraut, dass man mir das mal gönnt und ich eben etwas Glück habe.

Ich habe es sicher schon einige Male hier erwähnt und ich tue es nochmal. Die Action Szene sollte ursprünglich ganz anders werden. Das was da zu sehen ist, ist ein verzweifelter Versuch das doch noch durch zu ziehen.

Warum?
Weil ich nunmal ein Action Regisseur bin. In meinen Storys wird es immer entweder geschossen oder anders gekämpft. Das will ich mir erhalten. Klar habe ich meine verdammten Kampfszenen nie so umsetzen können, wie ich es wollte, aber das lag auch nur daran, dass ich mich eben um dinge kümmern muss, die sonst andere machen müssten aber keiner machen will und ohne die man den Film gleich bleiben lassen kann. Wenn ich also einen Film rein wegen seiner Action drehen wollen würde, hätte ich die Kampfszene richtig gut gemacht und alles andere, woran der FIlm sonst scheitern könnte, weggestrichen. Ich habe darum gekämpft diese einfache Story in die Köpfe meines Teams zu bekommen. Habe aber gemerkt, dass es nicht geht. Ich hatte das falsche Team für dieses Projekt.


Schön dass du rein gar nichts gutes in dem Film finden kannst. Dass ich meine Grundsätze verändern werde, weil du mit meinen Ideen nicht klar kommst, denke ich allerdings nicht.

Dieser Film ist kein Zeugnis meiner Fähigkeiten.

PS: ich denke ein Videokommentar ist nicht mehr Notwendig. Es wurde genug über den Film geredet.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Epicon« (7. März 2011, 17:05)


NHP

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18

Montag, 7. März 2011, 17:28

srry, wenn ich das so drastisch ausdrücke...

Zitat

Dieser Film ist kein Zeugnis meiner Fähigkeiten.
Ist er sehr wohl, man muss halt gewisse Aspekte bei der Beurteilung beachten.
Ok. Ist in diesem Fall scheiße gelaufen, aber bei jedem Dreh läuft nich alles nach Plan. Das Wichtige ist, was man draus macht.
Sich als Actionregisseur zu sehen finde ich nicht schlecht, aber dann eine Begründung zu bringen wie: "Ich bin halt ein Actionregisseur und wenn ich mehr Kohle hätte wäre die Actionszene auch viel eindrucksvoller geworden..." finde ich ziemlich schwach. Dass die Szene teilweise nicht funktiniert liegt auch an anderen Sachen. Z.B. wie die Kamera positioniert ist. Auch da is noch viel Raum nach oben.
Ich finde es immer noch gut, wie du grundsätzlich versuchst an die Sache ranzugehen.
Aber immer nur zu meinen: "Eigentlich bin ich voll das Genie, würden mir nur die Anderen nich so viele Steine in den Weg legen, würde die Welt meine wahre Genialität erkennen" is einfach nur pubertär...

MFG

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Montag, 7. März 2011, 18:27

Zitat

Das Wichtige ist, was man draus macht.

Ich habe einen fertigen Film abgeliefert. Das ist mehr als genug für die Hindernisse, die ich bewältigen musste ;)


Zitat

Ich bin halt ein Actionregisseur und wenn ich mehr Kohle hätte wäre die Actionszene auch viel eindrucksvoller geworden...

Wann war von Kohle die Rede?

Zitat

"Eigentlich bin ich voll das Genie, würden mir nur die Anderen nich so viele Steine in den Weg legen, würde die Welt meine wahre Genialität erkennen" is einfach nur pubertär...

Sieh es wie du es willst aber besser als diesen Film schaffe ich es 100% ob ich ein Genie bin oder nicht ist mir egal. Ich will nur gute Filme machen und ich bin fest der Überzeugung, dass ich das kann.

NHP

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20

Montag, 7. März 2011, 22:29

Zitat


Ich habe einen fertigen Film abgeliefert. Das ist mehr als genug für die Hindernisse, die ich bewältigen musste ;)
Einen film zu machen ist nicht schwierig. Ihn so zu machen, wie man sich ihn vorstellt ist die Schwierigkeit.

Zitat

Klar habe ich meine verdammten Kampfszenen nie so umsetzen können, wie ich es wollte, aber das lag auch nur daran, dass ich mich eben um dinge kümmern muss, die sonst andere machen müssten aber keiner machen will und ohne die man den Film gleich bleiben lassen kann. Wenn ich also einen Film rein wegen seiner Action drehen wollen würde, hätte ich die Kampfszene richtig gut gemacht und alles andere, woran der FIlm sonst scheitern könnte, weggestrichen.
Du fragst, wie ich auf das Argument mit der Kohle komme. Wieso hat du denn jetzt die Szene nicht "richtig gut" gemacht und dich auf den Rest konzentriert von dem du ja anscheinend von Anfan an schon wusstest, dass er scheiße wird. Um was für Dinge musstest du dich kümmern, die sonst andere machen müssen? Um die Choreos zum Beispiel? Keine Ahnung, aber für mich liest sich das wie: "Wenn ich Leute gehabt hätte, die sich auskennen, hätten die da ne super Sache draus gemacht und ich hätte nachher meinen Namen drunter setzen können und alle wären von meinem Talent begeistert."

Zitat

Sieh es wie du es willst aber besser als diesen Film schaffe ich es 100% ob ich ein Genie bin oder nicht ist mir egal. Ich will nur gute Filme machen und ich bin fest der Überzeugung, dass ich das kann.
Sei dir gegönnt, aber dann tu es bitte auch. Dann mache einen besseren Film und präsentiere ihn. Von leerem Geschwätz kann sich keiner was kaufen.
Das Interessante am Film ist doch, dass man sich jedes Mal aufs Neue zu hundert Prozent anstrengen muss. Man kann nicht sagen, hei jetzt hab ich was Gutes gemacht, dieses Level erreicht und bin Save. Mein nächster Film kann nur Gut werden, weil ich weiß wies geht... Es funktioniert halt leider nicht wie bei "Wer wird Millionär"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »NHP« (7. März 2011, 22:37)


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