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Lukas F.

unregistriert

81

Donnerstag, 20. Januar 2011, 14:02

@Selon Fischer
Den Film kannte ich garnicht.



Denkst du ernsthaft das glaubt dir jemand?
Ich mein, es ist fast eins-zu-eins übernommen worden. Und dann noch der selbe Filmname.
Nun den. ;)

MP-Digital

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82

Donnerstag, 20. Januar 2011, 18:56

Da muss ich Birkholz mal zustimmen ... es gibt solchen und solchen Trash. Und jedem, der Trash macht, zu unterstellen er wäre zu faul oder nicht bereit sich Mühe zu geben ist absolut arrogant.


Nun, möchte mal klarstellen, dass ich nicht arrogant bin. Du kommst hier mit gerade mal mit 4 Beiträgen rein, und wirfst uns "mir" vor, wir wären arrogant. Kein feine Antwort. Mein Darstellung zu einem Trash ist wie dargestellt. Sie hat sich nicht auf den Film direkt bezogen.

Ich habe meine Meinung zum Thema Trash deutlich gemacht, so ist das eine Meinung, mehr nicht, was mit arrogant sein nichts zu tun hat. Zudem habe ich wie andere etwas für den Film beigetragen und dann sollen wir arrogant sein ??

Also, halte Dich bitte mit solchen Äußerungen etwas zurück, die sind nicht angebracht.

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HobbyfilmNF

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83

Donnerstag, 20. Januar 2011, 19:32

Videokommentar - Killer Potatoes

Hier ist der Videokommentar zum Film.


goreholio

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84

Donnerstag, 20. Januar 2011, 19:56

Nun, möchte mal klarstellen, dass ich nicht arrogant bin. Du kommst hier mit gerade mal mit 4 Beiträgen rein, und wirfst uns "mir" vor, wir wären arrogant. Kein feine Antwort. Mein Darstellung zu einem Trash ist wie dargestellt. Sie hat sich nicht auf den Film direkt bezogen.

Ich habe meine Meinung zum Thema Trash deutlich gemacht, so ist das eine Meinung, mehr nicht, was mit arrogant sein nichts zu tun hat. Zudem habe ich wie andere etwas für den Film beigetragen und dann sollen wir arrogant sein ??

Also, halte Dich bitte mit solchen Äußerungen etwas zurück, die sind nicht angebracht.


Ach so... Wusste nicht, dass man erst ab 1000 Beiträgen seine Meinung äußern darf... :P ;)
Erstmal habe ich nicht dich persönlich als arrogant bezeichnet, sondern mich auf eine solche Einstellung gegenüber
Trash-Filmen bezogen. Das ist nunmal meine Meinung. Wenn du das gleich auf dich beziehst...
Anderen "den Mund verbieten zu wollen", weil sie noch nicht soviele Beiträge haben (aber schon seit Jahren still mitlesen), ist jedenfalls genauso unangebracht.
Ich hab schon bemerkt, dass solche Filme hier des öfteren einen schweren Stand haben.
Aber einige Äußerungen lesen sich so "von oben herab", da wollte ich einfach mal was dazu sagen.
Ich beziehe mich damit weder auf dich persönlich, noch speziell auf diesen Thread.
Ich schreib's lieber nochmal extra dazu...

L Lawliet

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85

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:04

Die Trash-Diskussion bietet doch sicher Potenzial für einen fruchtbaren Austausch in einem neuen Thread (falls es so was nicht schon gab, würde mich wundern). :thumbsup: Hier gehört sie jedenfalls nicht rein.

Videokommentar ist diesmal auch etwas mager ausgefallen im Vergleich zu JB, aber ich fands trotzdem gut. :thumbsup:

Freue mich auf den nächsten Film aus dem Hause HobbyfilmNF!
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN und nur wenn eine Verfilmung wahrscheinlich ist.

kein Moviemaker, doch wie Blender ein Tool
#HSis

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MP-Digital

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86

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:09

Nun, ich verbiete nichts - geht auch nicht. Nur das, dass wir "ich" arrogant sind oder sein sollen! Deine Meinung hängt auch nicht davon ab, wieviel Beiträge gemacht wurden, nur die Art wie Du sie darstellst. Deine Meinung ist in der Gewichtung genau die gleiche wie meine oder die eines anderen hier im Forum, es gibt da keinen Klassenkampf. Jeder soll seine Meinung sagen, was er meint zu sagen. Nur etwas bessere Worte verwenden.

Aber lassen wir das, bin nicht hier zum streiten, bin auch nicht böse u.a.. Die Sache ist vom Tisch. Sicht nach vorne ;)

HobbyfilmNF

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87

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:10

Die Trash-Diskussion bietet doch sicher Potenzial für einen fruchtbaren Austausch in einem neuen Thread (falls es so was nicht schon gab, würde mich wundern). Hier gehört sie jedenfalls nicht rein.

Videokommentar ist diesmal auch etwas mager ausgefallen im Vergleich zu JB, aber ich fands trotzdem gut.



Ich habe nichts Dagegen wenn hier über Trash geredet wird. Es gibt ja unterschiedlichen Trash.
Einmal Filme die von Anfang an Trashmäßig gedreht wurden und dann filme wo mann hinterher erst sieht das es trash ist.


Stimmt das DerKommentar etwas Mager ist. Das liegt daran das ich nicht viel sagen konnte zu dem mir gesendeten Material. Bei einem Film der komplett von mir ist kann ich mehr sagen da ich dort gewisse Hintergrund Infos habe.

MP-Digital

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88

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:12

@ HobbyfilmNF, schön Dein Videokommentar. Den hättest Du doch vor Deinem Film zeigen sollen ;)

Knabbel himself

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89

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:17

so was is generell ne ziemlich coole sache. den gleichgesinnten mal aufzuzeigen wie es zu einzelnen Ideen, Aufnahmen etc. gekommen ist. sieht man nicht so oft.
Nur leider ist das in diesem Fall jetzt aus meiner Sicht nicht so interessant gewesen, da (scheinbar) nicht so viel dahinter steckte und man bei den Szenen nicht großartig nach dem kameratechnischen Trick suchen musste. War doch alles ziemlich durchsichtig. Interessant wird so was dann bei aufwändigeren Geschichten wo man sich doch das ein oder andere mal fragt wie das nun entstanden ist, oder wie das Set dazu aussah. Auch aus technischer Sicht bei Sachen wie Shutterspeed, Blende, Obejktiv etc.
Also auch wenn ich persönlich davon jetzt nicht viel mitnehmen konnte finde ich das ne gute Sache und vllt. kann ja der ein oder andere hier was damit anfangen.

Joshi93

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90

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:34

Also ich mochte den Videokommentar :) Ich glaub zu meinem nächsten FIlm mach ich auch mal einen mit 2 von den Schauspielern zusammen und dann wird das bestimmt cool :)

Bei dir find ich cool, dass du manche sachen wie zum Beispiel die Anspielungen erklärst, die ich so nie checken würde.

HobbyfilmNF

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91

Donnerstag, 20. Januar 2011, 20:49

Bei dir find ich cool, dass du manche sachen wie zum Beispiel die Anspielungen erklärst, die ich so nie checken würde.



Beim Nächsten Film von mir werde ich den Videokommentar gleichzeitig mit dem Film hier ins Forum stellen (Was Zeitlich diesesmal nicht klappte) dadurch würden sich einige Fragen schon von Anfang an beantworten.
Freut mich das es einigen gefällt was ich da gelabert habe. :D

sollthar

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92

Donnerstag, 20. Januar 2011, 22:53

Zitat

Akzeptiert dieses Subgenre doch einfach.


Ich werde nie absichtlich schlecht gemachte Filme akzeptieren, sorry. Wenn mich das arrogant macht, seis drum. :)

Ich habe nichts dagegen, einen Film zu machen, in dem es um Killerkartoffeln geht, das ist gar nicht das Problem - Ich liebe Gremlins, fand Mortal Kombat herrlich, kenne RoboCop, Darkman und Evil Dead auswendig, finde Lamas mit Hüten lustig, Staplerfahrer Klaus gehört in meine Filmsammlung, Monty Python Fan bin ich ebenso wie ich Robert Rodriguez Filme herrlich finde. Weil alle diese Filme zwar sinnlos und trashig, aber verdammt gut und mit viel Know How und Sinn für Timing gemacht wurden, wenn nicht im Technischen, dann im Erzählerischen. Da waren Menschen einfach am Werk, die Talent haben und sich Mühe gaben, aus dem was sie hatten, das beste rauszuholen und ein sehr Präzises Verständnis dafür haben, was sie tun - selbst mit einer eigentlich bescheuerten Prämisse.

Was im Amateurbereich im Gros abgeht, ist aber imo was ganz anderes. Auch da gibts Filme, die UNGEWOLLT so schlecht geworden sind, dass sie lustig sind, aber sich das als ZIEL zu setzen und GEWOLLT schlecht sein, negiert die gesamte Konstruktion - und wirft in meinen Augen sogar die gesamte Community in ein schlechtes Licht, weil Amateutrash derart prominent ist. Es lässt "Amateurfilmer" wie peinliche Nerds und Freaks aussehen, die man nur versehentlich an Partys einlädt. Und da Amateure in den wenigsten Fällen ein Know How oder Sinn für Timing und Komik besitzen, das was her gibt, landen sie da in den meisten Fällen sowieso - das auch noch zu wollen ist in meinen Augen ein schlicht dummes Ziel.

Zweifellos: Es wird Leute geben, die sich das anschauen und darüber lachen können. Die gibts bei allem. Und jetzt sag ich mal was arrogantes, damit ich das Label auch verdiene: Simple Gemüter gibts immer. Aber das sind die immergleichen paar 300 bis 500 Nasen, die sich da gegenseitig auf die Schulter klopfen und es selber in den meisten Fällen auch nicht besser können - oder zumindest nicht besser machen. Ich sagte schon in anderen Posts: Wie man einen Film wahr nimmt wird stark vom eigenen Wissen beeinflusst. Und es ist bestimmt kein Zufall, dass die grossen Trashfans im Amateurfilmbereich meistens die sind, die es entweder selbst nicht können oder sich auch keine Mühe geben und ihre Clips halt total spontan, billig, schnell und lustlos dahinklatschen.
Manchmal kann ich auch darüber lachen (Stichwort "Selbstfilm") - aber auch dort würd ich nie versuchen, das zu imitieren oder gar zu einer Kunstform zu erheben. Es ist lustig weils so schlecht ist. Deswegen muss es nicht gemacht werden.

Wie gesagt, ein gut gemachter Film mit trashigem Konzept, jederzeit. Aber Trash auch noch schlecht gemacht, schlimmstenfalls absichtlich schlecht gemacht, ne. Dafür wirds von mir nie und nimmer eine Akzeptanz und immer eine Schelte geben. Das kannst ja du akzeptieren. ;)


Ausserdem braucht jede Subkultur eine Gegenkultur. Und die bin halt ich. :thumbup:


Mr Arrogant verabschiedet sich aber jetzt, da er nicht weiter Off-Topic sein will. :love:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »sollthar« (20. Januar 2011, 23:07)


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Movie Visions, Selon Fischer

Knabbel himself

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93

Donnerstag, 20. Januar 2011, 23:01

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Birkholz Productions

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94

Donnerstag, 20. Januar 2011, 23:29

Wie gesagt, ein gut gemachter Film mit trashigem Konzept, jederzeit. Aber Trash auch noch schlecht gemacht, schlimmstenfalls absichtlich schlecht gemacht, ne. Dafür wirds von mir nie und nimmer eine Akzeptanz und immer eine Schelte geben. Das kannst ja du akzeptieren. ;)


Ok, das sehe ich ein. Ich hatte den Eindruck, dass du und ein paar andere hier Trash grundsätzlich ablehnen. Davon, dass man etwas absichtlich so schlecht wie möglich macht, bin ich auch kein großer Fan. In Ausnahmefällen kann das gut kommen, aber natürlich nicht immer. Das sowas dann von eigenen Schwächen oder Unfähigkeiten ablenken soll und man mit dem Banner "Trash" danach aus dem Schneider ist, kommt auch vor. Es gibt natürlich auch Ausnahmefälle, wie Filme die "geswedet" wurden (falls dir das nichts sagt, such mal nach bekannten Filmen mit Anhang "sweded"!). Heißt schlecht gemacht ist nicht immer gleich schlecht! :)
Naja... Ich möchte dich nicht arrogant nennen. Das bezog sich eher auf Leute, die grundsätzlich keine Akzeptanz für Trash im allgemeinen zeigen können. Wie gesagt... Ich bin für die Akzeptanz von Trash, mögen muss ihn aber keiner! ;)

PS: Es gibt übrigens auch nur WENIGE Trashfilme, die mir wirklich gefallen! Ist nicht so, als find ich das alles toll... :)

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goreholio

unregistriert

95

Donnerstag, 20. Januar 2011, 23:42

Ich glaube, das einzige "Problem" hier ist, dass der Begriff Trash wohl unterschiedlich definiert wird.
Für mich entspricht schon lange nicht mehr der Grundsatz Trash = mies gemachter Film.
Da gibt's soviele Facetten, dass ich es einfach anmaßend finde zu behaupten, Leute die Trash
machen sind zu faul einen "richtigen" Film zu drehen oder sich Mühe zu geben.
Das ist nämlich einfach nicht korrekt.

Aber solche Grundsatzdiskussionen finde ich in schriftlicher Form einfach anstrengend.
Da wird hier mal was falsch verstanden und dort kriegt einer was in den falschen Hals...
Sowas lässt sich viel entspannter diskutieren wenn man sich persönlich gegenüber steht.
Und wenn's dann eskaliert kann man sich wenigstens verprügeln... :P

FischKockMovies

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96

Donnerstag, 20. Januar 2011, 23:55

@sollthar und andere : sollthar, du stehst irgendwie über den dingen. auf der einen seite finde ich das super auf der anderen seite abwertend. alle deine kommentare zeugen von hohem sachverstand und ich hab mir viel "wissen" aus deinen beiträgen angeeignet, aber irgendwie gibt es immer einen faden beigeschmack bei deinen kommentaren. irgendwie kommt es mir so vor,als wenn du die amateurfilmerszene, und so ist es nun einmal, wir sind alles amateurfilmer, da kann man sich auch gerne independent oder sonstwie nennen, ist trotzdem amateurkino, in ein licht rücken willst, in das dieses subgenre niemals reinpassen wird. entweder du bist profi oder amateur, was anderes gibt es doch garnicht, oder? wahrscheinlich ist mein horizont zu beschränkt, aber bei vielen kommentaren in diesem forum schreiben neid, missgunst, unwissen und arroganz immer ein bißchen mit. vorallem von "kiddies", die gerade mal trocken hinter den oberschenkeln sind, muss man sich hier teilweise sachen durchlesen, die spiegeln, eigentlich das wieder, was ich täglich in meinem beruf miterleben darf. ich arbeite als förderlehrer an einer privaten bildungseinrichtung und bin täglich mit jugendlichen im alter von 15 bis 23 jahren konfrontiert. es ist erschreckend was für parallelen man ziehen kann, auf die einstellung von einigen menschen, die meinen, verstanden zu haben worum es geht. Damit mein ich dich natürlich nicht im geringsten, aber deine kommentare schlagen halt oft in diese richtung ein und viele unwissende in diesem forum "plappern" menschen wie dir dann gerne nach dem schnabel und das ist traurig. der hälfte dieses forums würde es gut tun, wenn man ersteinmal 2-10 jahre lebenserfahrung in der echten welt hinter sich bringt und dann kommentare zu dingen abgibt, die man danach wesentlich besser einschätzen kann als zuvor.
viel gelaber, wenig sinn, ich weiß, aber trotzdem musste ich das mal schreiben, obs nun jemand versteht oder nicht.

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mello

Knabbel himself

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97

Freitag, 21. Januar 2011, 01:10

Ich glaube hier wird sehr viel zwischen die Zeilen gedichtet wo eigentlich gar nichts ist. Das was Sollthar als Erklärung abgegeben hat, ist für mich völlig nachvollziehbar. Und ich glaube auch goreholio liegt nicht ganz falsch wenn er sagt: "Ich glaube, das einzige "Problem" hier ist, dass der Begriff Trash wohl unterschiedlich definiert wird." Denn mir scheint es auch so als rede man hier aneinander vorbei. Ich zitiere hier am Ende meines Posts einmal (was ich ungerne mache) einen Wikipedia Eintrag der meiner Meinung nach die Problematik hier genau erfasst. Denke aber Birkholz, der ja mit unter die Diskussion auch mit eingeleitet hat, hat auch schon festgestellt, dass es nich gegen Trash allgemein ging sondern gegen die Idee eines Films unter der Maxime ihn so schlecht wie möglich zu machen.
Stimme Sollthar auch in dem Punkt voll und ganz zu. Warum etwas bewusst schlecht machen? Dafür gibt es aus meiner Sicht keinen Grund. Aber das wirft gleich wieder neue Fragen auf den Plan. Wer definiert was "schlecht" ist. Und wenn das Ziel "Trash" ist sind die Prioritäten ganz klar anders gesetzt als in Projekten mit geistigem Anspruch. Am Ende des Tages ist es halt doch wie so oft einfach wieder eine Frage des Geschmacks.

"Trashengl. Müll, Abfall – bezeichnet als Lehnwort der Postmoderne ein kulturelles Produkt mit geringem geistigen Anspruch, an dem gerade der Aspekt der Geistlosigkeit genossen wird. Auch übt die oft unfreiwillige Komik eine große Faszination auf die Konsumenten aus. Die Anwendung des Begriffes ist umstritten und schwierig einzugrenzen. Was der eine Betrachter als Kitsch, als Gipfel der Geschmack- und Geistlosigkeit ansieht, birgt für den anderen tiefen künstlerischen Wert. Dies gilt besonders bei Trash der zum Kult geworden ist, da hier die rein subjektive Einschätzung das Maß setzte."

Birkholz Productions

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98

Freitag, 21. Januar 2011, 01:15

Welchen Sinn hat es etwas absichtlich schlecht zu machen?"


Wie gesagt, guck mal nach "geswedeten" Filmen auf Youtube! ;)

Knabbel himself

unregistriert

99

Freitag, 21. Januar 2011, 01:31

ok das hab ich nun gemacht, da ich mit dem begriff tatsächlich nichts anfangen konnte. bin dann jetzt (für all die anderen denen es ähnlich wie mir geht) auf bekannte filmtitel gestoßen die mies nachgestellt wurden. was aber für mich die diskussion schon wieder in eine andere Richtung führt, denn diese Videos scheinen ihren Reiz ja darin zu haben das Original zu verulken. Kennt man das Original nicht funktionieren diese Videos nicht und man denkt sich nur: Was soll das sein?

sollthar

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100

Freitag, 21. Januar 2011, 06:51

Zitat

sollthar, du stehst irgendwie über den dingen.


Überhaupt nicht. Ich stehe in den Anfängen einer hoffentlich noch lange und weiter reichenden Entwicklung, mache noch zahlreiche "Fehler" und ärgere mich oft darüber, dass ich etwas nicht in der Qualität hinbekomme, wie ich gerne möchte - in welchem Bereich auch immer. Ich mache Fehler genau wie jeder andere und gehe mit meinen eigenen Arbeit so kritisch ins Gericht wie mit anderen auch - das sieht man nur nicht, da ich ja nicht zu meinen eigenen Filmen Kritiken schreibe. :)
Aber ich habe einen hohen Anspruch. Den hatte ich schon immer. Und ja: Ich will den perfekten Film und meine Fähigkeiten so lange schulen, bis ich den hinbekomme. Und ich habe hier und anderswo wertvolle Kritiken bekommen, die mir geholfen haben, meine Filme in einem Neuschnitt weiterhin zu verbessern. Ich höre mir genau an, was man mir sagt und bin froh um kritisches Feedback. Ohne gehts nicht weiter.

Zitat

irgendwie kommt es mir so vor,als wenn du die amateurfilmerszene, und so ist es nun einmal, wir sind alles amateurfilmer, da kann man sich auch gerne independent oder sonstwie nennen, ist trotzdem amateurkino, in ein licht rücken willst, in das dieses subgenre niemals reinpassen wird.


Und eben da sehe ich es einfach anders:

"AMATEUR" heisst "aus Leidenschaft" oder "nichtberuflich". Es sagt primär mal nichts über die Qualität oder das Handwerk aus. Für mich ist es für einen Amateur durchaus möglich, Filme zu machen, die genausogut oder gar besser sind als die eines Profis. Aber natürlich nur, wenn der Amateur auch wirklich Qualität in seinen Arbeiten will, bereit ist, eine Menge Zeit und Arbeit zu investieren, dies auch zu erreichen und das nötige Talent hat. Zeit investiert, um zu lernen. Es ist für einen Amateurfilm möglich, ein grosses Publikum zu finden. Es gibt zig indiefilme, die einfach verdammt gut sind. Die locker Profiproduktionen weghauen, Unterhaltsam sind, gut geschrieben sind, gut gespielt sind und gut gemacht sind.
Niemand soll mir sagen, das ginge nicht. Es geht! Es geht nicht mit ein paar Nachmittagen Aufwand und es geht nicht wenn man sich nicht intensiv mit dem Thema auseinandersetzt. Aber es geht!

Vermutlich hab ich einfach die massiv höheren Ansprüche an das, was ich tue, als die meisten anderen. Aber das ist so bei mir. Mit "ist ok" geb ich mich nicht zufrieden. Und ich finde, niemand sollte unter seinen Möglichkeiten bleiben. Abgesehen davon, bin ich mit 30 wohl auch einiges Älter als die meisten anderen.


Dass Menschen missverstehen was ich sage kann ich nicht verhindern. Dass ich arrogant wirken mag, weil ich diesen Anspruch auch vertrete und mich nicht scheue die Dinge beim Namen zu nennen, werd ich nicht ändern. Es gibt einiges, was ich weiss. Viel Erfahrung, die ich schon habe. Es gibt noch mehr, dass ich noch nicht weiss und viel Wissen, was sich vielleicht auch wieder ändern wird. So gehört sich das im Leben. Ich hab mich noch nie gescheut zu sagen, was ich denke - auch wenns der Betreffende vielleicht nicht hören mag. Aber wenn man ein Werk online stellt, dann muss man damit rechnen, dass einem Dinge gesagt werden, die man vielleicht nicht hören will. Ich hallte gar nichts von auf die Schultern klopfen und "Hast du gut gemacht, Junge" bei einer Arbeit, die schwach ist. Das ist in meinen Augen abwertend, weil ich mein Gegenüber nicht ernst genug nehme, um zu glauben, dass mehr drin liegen würde. So geh ich auch als Lehrer mit meinen Schülern nicht um.
Ich glaube, die meisten hier könnten massiv mehr als sie machen, wenn sie sich nur mal trauen und die Bereitschaft aufbringen, es auch zu versuchen.

Ich weigere mich den Amateurfilm nicht ernst zu nehmen, auch wenn er von den meisten, die ihn betreiben, nicht ernst genommen wird. Der Amateurfilm kann mehr sein als eine Nische, die belächelt und von kaum jemandem wahrgenommen wird. Da sind Menschen, die aus purer Lust kreativ sind und aus dem Nichts einen Film schaffen. Genial! Für die paar Freunde und Bekannte und immergleichen Gesichter innerhalb derselben community? Was für eine Verschwendung. Der Amateurfilm kann und soll in meinen Augen mehr als das sein. Man solll ihn und die Menschen, die ihn betreiben ernst nehmen können als kreative Kraft. Auch wenn sie am Anfang stehen. Aber dafür soll die Community den Finger aus dem Hintern nehmen und was probieren. Und aufhören zu glauben, es läge nicht mehr drin als dieses Nischendasein, an dem wir selbst schuld sind. Wer ausser Nerds kuckt sich solche Sachen an? Gerade Trash, wenn er auch noch schlecht gemacht ist? Wie oft hab ich gelesen "ist am einfachsten zu produzieren ". Willkommen in der Realität: Für "einfach zu produzieren" gints keine Lobeshymnen, nicht mal Respekt. Es ist faul.

Manche stehen am Anfang, sind jung, haben nicht nicht so viel Wissen. Hey, egal, solange sie sich Mühe geben, zu versuchen, mehr als das zu werden. 90% gibt sich damit zufrieden, etwas nicht zu können und versucht es nicht. Und das kritisiere ich und nenne ich faul. Es gibt diese Filme, die technisch nicht einwandfrei sind, aber Charme haben und aus jeder Pore spriesst diese kreative Kraft, diese Energie und der Wille, mehr zu sein. Das such ich.

Ich will aufwerten. Nicht abwerten.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »sollthar« (21. Januar 2011, 07:44)


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mello, Alexxx11, Epicon

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