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bluestargfx

unregistriert

1

Donnerstag, 26. August 2010, 09:45

thedream

Hallo Leute,

ich bin neu hier und würde euch gern mal zu eurer Meinung meines letzten Projekts befragen.
Und darum gehts:





Hier gleich noch drei stills aus dem Film:











Und nun ein paar Infos zum Projekt:

Der Film heißt "thedream", warum, wird hoffentlich beim gucken klar.

Produziert hab ich den Film mit allen Mitstreitern für den Wettbewerb Parrallel Lines.
Im Wettbewerb vorgegeben war der gesamte Dialog und die Lauflänge von 3 Minuten.
Alles andere lag bei mir!

Es geht um eine Frau, die sich in einem Traum wiederfindet und diesen erforscht. Parrallel dazu entwickelt sich eine andere Geschichte.


Für mich war dieser Film ein riesen Experiment, weil ich zum ersten Mal ein Drehbuch geschrieben habe, zum ersten Mal mit Tonangel und neuem Mikro aufgenommen habe, zum ersten Mal WIRKLICH ohne uneigene Musik auskommen musste und auch zum ersten Mal mit Licht herumgespielt habe.

Gefilmt habe ich mit einer Canon XH-A1, möglichst oft auf Stativ, um später mit AE Effekte zu applizieren und als letztes ein künstliches Wackeln zu produzieren. Genauso künstlich habe ich später diesen schnellen ruckartigen Zoom hergestellt und hoffe, dass sieht nicht ganz unecht aus.

Alles in allem war das also der Versuch ein filmreifes Ergebnis zu liefern. Was sagt ihr dazu? Gelungen oder nicht? Effekte glaubhaft? Story? Was würdet ihr anders machen? Farbkorrektur, Kameraarbeit, Schnitt?

Nun aber erstmal das Video. Prost, der Majo

PS: Ach ja: Seht euch das Video bitte in 720p an, denn so habe ich es auch produziert! Danke schonmal an alle.


2

Donnerstag, 26. August 2010, 11:45

Technisch überhaupt nicht schlecht.
Storymäßig... naja.

Was sollte denn die Aussage des Films sein?

Spoiler Spoiler

Daß sich die Tante das Leben nehmen wollte, weil sie nicht mehr reiten kann?
Sollte das irgendeine Rechtfertigung für irgendwas sein?
Und sie würde bei einer Tabl.-Intox nicht aufwachen, auch nicht, wenn man sie auf den Boden legt...
Warum liegt die denn auf dem Boden? Wer macht denn sowas?
Da hätte ich jetzt eine Reanimation erwartet, aber statt dessen wacht die auf...???
Medizinisch unerklärlich, es sei denn sie hätte nur ganz wenig Schlaftabletten genommen
und die Wirkung hätte zufällig ausgerechnet bei der Whg.-Öffnung nachgelassen...

Also storymäßig hab ich meine Fragen im Spoiler gestellt...
Was mir gefallen hat, waren die unterschiedlichen Farbkorrekturen, auch wenn diese für meinen Geschmack völlig überzogen waren.
Aber zumindest konnte man gut zwischen Traumwelt und Realität unterscheiden...
Der Einhornschatten war ganz ok, aber wie konnten die drei den aus der Entfernung sehen,
schließlich hat das Pferd ja kein Horn...

Spoiler Spoiler

UND WARUM VERSUCHEN DEUTSCHE IMMER KRAMPFHAFT ENGLICH ZU SPRECHEN?
ES WIRKT LÄCHERLICH! Pfui! Aus! Lass das! ;)

NO!R

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3

Donnerstag, 26. August 2010, 12:07

Technisch toller Film. Spannend erzählt und das fast ohne Dialog. Beeindruckend ist auch die Kameraarbeit.
Kritikpunkt wäre die Traumwelt. Das weigezeichnete in warmen Farbtönen gehaltene Bild ist zu aufdringlich.
Den Traum subtiler rüberkommen zu lassen wär vielleicht besser gewesen. Beliebte Mittel wie leichte Zeitlupe
(bestenfalls filmt man mit einer höheren fps-Zahl. Das unterstützt jedoch nicht jede Kamera) oder mit dem Licht spielen,
gefallen mir besser. Andersrum, glaub ich, ist das eine subjektive Meinung, da ich diesen "altmodischen" Traumlook
nicht so mag.

@ Purzel

Spoiler Spoiler

Englisch sprechen sie weil der Dialog vorgegeben ist. Ist doch dieser Parallel Lines Wettbewerb

Borgory

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4

Donnerstag, 26. August 2010, 12:30

Mir hat es auch super gefallen! Sehr schöne Bilder und gute Schnitte! Alles habe ich zwar auch nicht verstanden aber ok^^

Das Ende war mir etwas zu abgehackt :thumbdown:

bluestargfx

unregistriert

5

Donnerstag, 26. August 2010, 13:30

Wow, danke erstmal für das Lob und erst recht für die Kritik.

Mein größtes Problem scheint es immernoch zu sein, dass ich versuche zu viel Story in zu wenig Zeit unterzubringen. Viele haben erst beim zweiten mal Gucken verstanden, was der Rollstuhl da zu suchen hat und dass "die Tante", im Übirgen meine Freundin ist :-), das wegen ihre Lähmung tut.

Aber gut. Daran muß ich irgendwie arbeiten. Bin jetz am nächsten Projekt und hoffe, das besser hinzubekommen.

Was Zeitlupen angeht:
Damit hab ich wohl in der Vergangenheit zu viel rumgespielt und deswegen hier den Kontrast der beiden Handlungen mit der Farbkorrektur allein machen wollen. Ich fand es so einfach am besten. Aber Farben sind natürlich was subjektives und über Geschmack läßt sich nicht streiten.

Ach ja, @ Purzel:
Was die Intox angeht: Ich kenn mich da schon n bisschen aus und weiß, dass das unrealistisch ist. Dennoch ist es ein FILM. :-)
Ursprünglich hatten wir ne Rea einbauen wollen. Mit präkordialerm Faustschlag, HLW und Defi - aber dafür fehlte einfach die Zeit im Film.
Also muß sich das der fachlich versierte Zuschauer so erklären, wie du das schon getan hast: Sie wacht ZUFÄLLIG genau zu diesem Zeitpunkt auf. :-)

Aber was die Horngeschichte angeht: Da bist du echt der erste, der das bemerkt und du hast natürlich absolut recht. Das is mir bis heute nich aufgefallen.

Also danke nochmal für das Feedback, auch was Schnitt und Bilder angeht (freu mich echt riesig, dass das so gut ankommt).

Ach ja:
@NO!R: Was genau meinst du denn an diesem Beispel gesagt, mit dem Licht und dem damit Herumspielen? Davon hab ich nämlich mal gar keine Ahnung. :-)
Die Frage geht natürlich auch an jeden anderen, der Plan hat. Ich will ja lernen.

NO!R

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6

Donnerstag, 26. August 2010, 15:15

Ach ja:
@NO!R: Was genau meinst du denn an diesem Beispel gesagt, mit dem Licht und dem damit Herumspielen? Davon hab ich nämlich mal gar keine Ahnung. :-)
Die Frage geht natürlich auch an jeden anderen, der Plan hat. Ich will ja lernen.

Na zum Beispiel unrealistisches Licht. Beleuchte so, dass es einfach nicht real wirkt. Im freien ist das vermutlich zu schwer, aber sonst ist das eine gute Möglichkeit:
Zeige eine Lichtquelle, beleuchte aber von der entgegengesetzten Richtung (als Beispiel). Das Irritiert aber es sticht nicht gleich ins Auge. Wie ein echter Traum, man merkt ja oft nicht sofort, dass man träumt (wenn mans überhaupt merkt).

Mit Zeitlupe meinte ich übrigens nicht so eine Hollywood Zeitlupe wie in Matrix oder Full Metal Jacket, sondern eher so im Bereich 30 Bilder/s auf 24/s . Hab da mal ein Kurzfilm gesehen, der diese Methode hernimmt. Das war wunderbar, da man es nur "unterbewusst" wahrnahm.

bluestargfx

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7

Donnerstag, 26. August 2010, 15:19

Aha, danke für die Infos NO!R

Das sind doch Inspirationen fürs nächste mal. yeehaa

mello

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8

Freitag, 27. August 2010, 00:52

Mir hats sehr gut gefallen. Vorallem die Traumszenen, fand die Optik so wunderbar. Die Szenen mit ihr mehrfach kamen glaubhaft rüber für mich.

Die Logikfehler, die Purzel (zu recht) erwähnt hat, sind mir beim gucken nicht aufgefallen. Ich glaube, das war innem anderen Thread schonmal genauso ;-) Ich werde meine Drehbücher in Zukunft vorab an Purzel schicken!

Was mir nicht gefallen hat war eigentlich nur das Englisch. Deutsche die Englisch sprechen halt :-) Aber naja, wenns vorgegeben ist ...
kostenlos, aber nicht umsonst: www.kindheitstrauma.com

NHP

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9

Freitag, 27. August 2010, 01:05

Also mir hat die Idee auch sehr gut gefallen.
Kamera und Farbkorrektur war auch ganz schön, vor allem in den Realitätsszenen kam ne gute Stimmung auf. In den Traumsequenzen fand ichs allerdings irgendiwe unpassend, das hätte man noch surrealer gestalten können.

Was das Englisch angeht: Ich habe mir auch überlegt an dem Wettbewerb teilzunehmen und habe mich dementsprechend mit dem Reglement auseinandergesetzt. Es wäre gestattet gewesen, den Film auf Deutsch zu drehen und dann zu untertiteln.

MFG

bluestargfx

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10

Freitag, 27. August 2010, 01:21

Hach ja, die Englisch-Nummer:
Also die meisten der Akteure sind des Englischen eigentlich nicht mächtig, was man wohl auch gehört hat.
Aber es gab für mich zwei wichtige Gründe, die Originalsprache zu nehmen:

Ersten hätte meiner Meinung nach die letzte Dialogzeile "I'm sorry" im Deutschen "Es tut mir leid" irgendwie zu flehentlich geklungen. Da kam dieses einfache "I'm Sorry" wesentlich unspektakulärer rüber.

Und Zweitens will ich immer nich, dass der Zuschauer durch die Untertitel vom eigentlich Bild und somit der Handlung abgelenkt wird.

Welche Variante von beiden nun besser gewesen wäre, kann ich nich mehr sagen. Aber nu isses halt so gewesen.

Aber danke weiterhin für die Kritik. Ich bin immernoch erstaunt, dass das Projekt im Ganzen gut ankommt. yeehaa

@NHP: Wieso hast du dich am Ende gegen ein Teilnahme entschieden? Oder lese ich das falsch raus? Für einen internationalen Wettbewerb haben sich mit rund 300 Videos am Ende meiner Meinung nach nämlich ziemlich wenig Teilnehmer eingefunden.

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