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N0sferatu

unregistriert

1

Montag, 16. August 2010, 20:46

Im Bann der Zone - Abschlussprojekt SAE

Emperors Finest präsentiert:

IM BANN DER ZONE




Ich habe heute meinen Abschlussfilm komplett fertig und auch gerade heute abgegeben als DVD. Jetzt will ich euch den natürlich nicht vorenthalten und hoffe auf konstruktive Kritiken von eurer Seite aus.

Wie der Name vielleicht schon sagt, handelt es sich um einen Kurzfilm, den ich im "Stalker" Universum angesiedelt habe. Da es ja nicht so eine große Geschichte in Stalker gibt, die ich auch verfilmen könnte, habe ich mir eben etwas eigenes ausgedacht.

Die Idee habe ich dann mit meinen Möglichkeiten versucht so gut wie möglich umzusetzen. Mit dem Ende bin ich aber selbst nicht zufrieden;)
Nun will ich aber nicht zu viel vorwegnehmen.

STORY:
Die Zone...
Ein Areal des Schreckens in dem Mutanten, Stalker und Soldaten ihr Unwesen treiben.
Die Zone bildete sich nach einem mysteriösen Kraftwerkunfall bei dem viele Menschen einfach verschwinden. Eine davon ist Lena, die Schwester von Mark.
Mark überlebt die Katastrophe, fällt aber ins Koma. Er hat jedoch eine Vision in der er herausfindet, dass Lena noch am Leben ist und er sie unbedingt finden muss.
Deswegen ist er in die Zone vorgedrungen. Die Zone ist ein Ort voller Gefahren und Mark muss sich mit den Stalkern zusammenschließen, um tiefer in die Zone vorzudringen.

SPIELZEIT:
ca. 10 Minuten

DARSTELLER:
Dominik Hutter, Francy Myketin, Nepomuk Seiler, Selma Jacob, Angelus Nox, Benjamin Schön, Lacky, Michi, Stefan Krause, Michael Huttner, Michael Kochneff, Michail Dmitriev, Marco Desing

FILMCREW:
Christian Valenta(Regie,Kamera,Postproduction), Claude Gable(2te Kamera, Kamerakran,Dolly), Simon Pircher(2te Kamera, Kamerakran,Dolly), Matthias Patzelt(Ton), David Schindele(Regieassistent, Making Of)

EQUIPMENT:
Panasonic HVX200, Canon X-AH1(Danke Felix;)), Dollywagen mit Jib Arm, Panther Kamerakran, Sachtler Stativ, Tonkoffer,

DREH:
Ich will noch paar Worte zum Dreh verlieren. Also die Vorbereitung um die ganzen Leute und so zu finden hat schon etwa 4 Wochen in Anspruch genommen und um die Drehgenehmigungen einzuholen.
Für den eigentlichen Dreh waren 3 Drehtage veranschlagt und mehr sinds dann aus Zeitgründen auch nicht geworden. Natürlich hatten wir uns das heißeste Wochenende vom ganzen Jahr ausgesuchtxD Es war die ganzen 3 Drehtage ca. 35 Grad heiß und wir hatten natürlich auch Locations in der prallen Sonne.
Damit hatten wir sehr zu kämpfen. Das soll jetzt nicht euch daran hindern harte Kritik anzubringen;) Nur als Information.
Sonst lief der Dreh echt super.
Es ist mein wirklich erster großer Kurzfilm. Davor habe ich eigentlich keine richtigen Kurzfilme mit Story gedreht.
Noch dazu zu sagen wäre, dass ich keinen wirklichen Kameramann hatte. Ich bin eher der Postproduction Mensch, insbesondere Compositing, was man vielleicht auch merkt.
Mit einem tollen Kameramann wäre das Ganze natürlich um einiges besser noch gelaufen. Ich bin trotzdem froh das Projekt gemacht zu haben, da es am Anfang noch sehr auf der Kippe stand.
Außerdem hatten wir nur Layendarsteller. Die haben aber ihre Aufgabe ziemlich gut gemacht wie ich finde.
Jetzt aber genug der Worte.

Viel Spaß beim Anschauen;)
Bezüglich dem Counter: Der war Vorgabe von der SAE. Man konnte diesen aber gestalten, wie man möchte.









Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »N0sferatu« (16. August 2010, 20:58)


coleman_slawski

unregistriert

2

Mittwoch, 18. August 2010, 17:06

Hallo,

ich muss leider sagen, dass ich mir von einem Abschlussfilm etwas mehr erhofft hätte. Ich versuche mal, meine Kritikpunkte chronologisch zu benennen:

- Die Eröffnungssequenz hat eigentlich einen recht schönen Look, auch die Texttafeln sehen gut aus. Allerdings finde ich die Effekte und das Compositing doch etwas dürftig. Zum Beispiel sieht man bei der Explosion im Hintergrund ganz deutlich den abgeschnittenen Rand des Explosions-Footages. Vielleicht hätten ein paar passende Soundeffekte es ein bisschen glaubhafter gemacht. Ich persönlich hätte den Helikopter wahrscheinlich lieber weggelassen.
Nichtsdestotrotz gefällt mir die Kamerafahrt mit dem Kran.

- Zweite Szene: Das Bild ist leider ziemlich überbelichtet bzw. in der Farbkorrektur mit zu viel Kontrast behandelt, und die Wackelkamera sagt mir auch nicht so zu. Der Hauptdarsteller hat für meinen Geschmack einen zu starken (österreichischen/schweizerischen?) Akzent. Aber natürlich ist es mitunter auch schwierig, überhaupt Schauspieler für einen Amateurfilm zu finden.

- Szene mit dem Bus: Da passt der Schnitt nicht, kurz nachdem der Bus weg ist. Die Kamera steht in einem sehr ähnlichen Winkel wie in der vorherigen Einstellung. Ich glaube, das heißt Jumpcut, oder?
Bei dem Spruch "Wir haben den Bus verpasst" musste ich ein bisschen grinsen. Das war überflüssig ;-)

- Gleich darauf der Unfall im Kernkraftwerk: Hier das gleiche wie am Anfang. Ich hätte die Explosion nicht so direkt gezeigt. Bei dir wirkt das nicht allzu realistisch, eher wie ein Feuerwerk, und nicht wie ein Atompilz. Und das vorbeituckernde Auto stört die Atmosphäre ebenfalls.

- Die Nachrichtensprecherin: Wirkte ziemlich unsicher und nicht gerade gut informiert. Allerdings finde ich die Bilder von den Soldaten beim Absperren ziemlich stimmungsvoll.

- Im Krankenhaus: Die Szene fand ich schauspielerisch nicht so gut.

- Die Actionszenen in den Wiesen waren etwas besser als die vorherigen. Aber das Ende fand ich nicht so befriedigend, da stimme ich dir zu. Es fehlt irgendwie insgesamt etwas mehr Story.

Ich hoffe, meine Kritik kommt jetzt nicht so böse an. Ich habe ja auch einige Dinge angesprochen, die ich gut fand. Übrigens haben mir auch die Kostüme und Waffen gefallen.

Gruß
Marcel

N0sferatu

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3

Mittwoch, 18. August 2010, 17:25

Hi
Danke das du dir die Zeit genommen hast den Film anzuschauen und auch eine Kritik dazu zu schreiben. Dachte schon es schreibt gar niemand mehr ^^
Den Helikopter habe ich ehrlichj gesagt reingenommen weil ein 3D Objekt eingebaut werden musste. Die Explosion hätte ich noch verbessern sollen.

Ja der Schauspieler hat schon einen starken schweizerischen Akzent, aber ich fand das passt besser als dann ein normales Hochdeutsch. Außerdem fand ich ihn für einen Laiendarsteller echt sehr gut. Mit richtigen Schauspielern wäre es natürlich besser gewesen, aber bin natürlich froh das er es gemacht hat.

Bei dem Unfall sollte es auch kein Atompilz sein. Diese Katastrophe war etwas auf Stalker das Spiel bezogen, da es im Spiel eben so ähnlich aussieht. Ein sogenannter "Blowout".

Die Nachrichtensprecherin haben bisher alle bemängelt^^Sie hatte nicht so viel Zeit um den Text zu lernen. Und haben es dann in 5 Takes durchgezogen. Den besten habe ich dann eben genommen. Diese ganze Szene ist auch nicht bei meiner Abgabe des Projektes dabei.

Das Ende wäre mit mehr Zeit natürlich besser geworden. Der Film durfte nicht länger als 6Minuten werden. Und darüber bin ich eh schon hinausgeschossen.
Ich hoffe trotzdem das er dich etwas unterhalten hat.

Ich würde mich freuen wenn noch mehr Leute ihre Kritik schreiben würden!
Danke schonmal

Borgory

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4

Mittwoch, 18. August 2010, 18:07

Ich fand es ganz gut bis auf die angesprochenen Punkte, dass alles noch zu "sauber" aussah und die Eingeweide oder was das war zu sehr draufgelegt rüber kam. Ansonsten wurde es aber nicht langweilig und die 10min. vergingen wie im Flug :D Die Fortsetzung würd ich auch gern sehen ;)

ano31

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5

Donnerstag, 19. August 2010, 00:31

hmmm... ich bin hin und hergerissen...
erst mal vorweg: die 10 min. gingen rum wie im Flug und ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Dafür schon mal ein riesen Lob ;)
und doch fand ich auch einiges ziemlich störend.

Die FX waren teilweise doch recht unsauber andere hingegen wiederum geradezu perfekt. Vielleicht hättet ihr da noch mehr Zeit investieren sollen.

Der Sprecher nimmt durch seinen Dialekt etwas die Spannung. Man ist dadurch eher irritiert und abgelenkt.

Warum lächelt die Reporterin, als die Soldaten sie wegdrängen????

Die Schauspieler mit Text waren nicht zu beneiden ;)

Die Farbgestaltung gefiel mir hingegen überaus gut gelungen, das war insgesamt sehr stimmungsvoll

Ich freu mich auf die Fortsetzung :)

Gruß, Andy

N0sferatu

unregistriert

6

Donnerstag, 19. August 2010, 12:12

Danke für eure Kommentare;)
Also mit manchen Effekten habe ich mich länger beschäftigt und manche eben sehr schnell eingebaut. War eben auch ziemlich unter Zeitdruck um alles fertig zu stellen. Der Blowout war am schwersten fertig zu stellen, da der ganze Himmel eben ersetzt werden musste und dies nur durch ausmaskieren funktionierte.

Mit einem professionellen Sprecher wäre es wohl besser rübergekommen. Dann natürlich nochmal zur Reporterin. Sie hatte ca. 15 Minuten Zeit den Text zu lernen und war eben auch nur eine Freundin, die das schnell gemacht hat. Hatte niemand anderen dafür. Bin auch dankbar das sie es gemacht hat. Dieser Teil ist wie gesagt auch nicht in meiner Abgabe für die SAE dabei, was wahrscheinlich gar nicht schlecht ist.

An der Farbkorrektur saß ich glaub ich mindestens 1 1/2 Wochen. Schön das sie dir gefällt.
Eine Fortsetzung wäre schon ganz cool, aber dann mit mehr Zeit und einem richtigen Ende^^ Nur wäre das im Kraftwerk drehen wahrscheinlich etwas schwer. Außer ich habe dann schon etwas Budget zur Hand.

Grüße
Christian

sollthar

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7

Donnerstag, 19. August 2010, 13:01

Hm, also ich finde den Film ein wild zusammengewürfeltes Irgendwas. Für mich passt da so nichts wirklich zusammen. Da gibts am Anfang dieses durchaus nette Grafikdesign mit dem Timer, dann ein erster, schön gedrehter Shot mit schwachem Compositing aber guter Kamera, dann kommt schmunzelnd peinliches Schauspiel und Dramaturgie und bei der Newssequenz schon wieder irgendwie wildes Grafikdesign, aber völlig anders als am Anfang.

Tut mir leid, wenn ich zu kritisch bin - aber das wirkte auf mich mehr wie wenn jemand einfach mal alle Filter aus Aftereffects wild durcheinander würfelt. Der Film hält für mich so absolut nicht durch - Weder regietechnisch, noch kameratechnisch, noch schnittechnisch, noch schauspielerisch und vom compositing her auch nicht. Und gelbliches colorgrading alleine macht auch keinen Film. :(

Ich meine, für ein Erstllingswerk eines Amateurs wär das ok, aber für einen Abschlussfilm...? :huh:

Ich hoffe, du bist für deinen nächsten Film weniger unter Zeitdruck. Bin aber sicher, das Ding war eine tolle Lernumgebung und das ist doch toll!

N0sferatu

unregistriert

8

Donnerstag, 19. August 2010, 13:23

Wie vorher gesagt war dieser Counter am Anfang von der SAE als Vorgabe, gehört also nicht zum Film. Die schauspielerische Leistung fand ich ehrlich gesagt voll gut, für Leute die eigentlich nie schauspielern.
Und eben dieser EF News Teil habe ich nur in dieser Version drin.
Die Color Correction habe ich mit Apple Color gemacht und schon drauf geachtet das die erste Szene und letzte Szene ungefähr den gleichen Look hat. Sollte ja beides Mal die "Zone" darstellen. Ist wahrscheinlich Geschmackssache ob einem dieses gelbliche Color Grading gefällt. Ich fands besonders für die letzte Szene passend.
Natürlich war dieser Film auch viel ausprobieren: zum ersten Mal Dolly im Einsatz und auch den Kran. Was echt super ist mit sowas zu arbeiten.
Kameratechnisch könnte ich natürlich noch viel lernen. Bin ja aber wie gesagt mehr im Post Production Bereich angesiedelt. Will Compositing später am liebsten beruflich machen. Natürlich weiß ich das ich auch da noch einiges lernen muss.

Danke für deine Kritik. Werde ich mir auf jeden Fall zu Herzen nehmen;)

Nils K.

unregistriert

9

Mittwoch, 25. August 2010, 02:05

Eigentlich weis ich gar nicht wo ich anfangen soll.

- Die Stimmung passt nicht.
- Schauspieler will ich mal gar nichts zu sagen.
- Als ich den Sprecher gehört habe, hätte ich fast ausgemacht.
- Storry ???
- Szene eins mit dem Hubschrauber, da kann man nur den Kopf schütteln
- musikalische Untermalung ist arm
- schnitt ist gräßlich

Sorry ich kann dem ganzen nicht abgewinnen.

Wie lange hattest du Zeit für das Projekt, und wie lange war der Kurs oder das Studium ?
Ich habe einen Kollegen der zur SGD will,
aber wenn das ist was man dort lernt sollte er sich das nochmal gut überlegen.

Ich kann dir an dieser Stelle nur folgenden Thread ans Herz legen: Kritik - Was es zu beachten gibt!
Bitte beachte dies bei deiner nächsten "Kritik", ansonsten werden weitere Postings dieser Art ohne Kommentar gelöscht. Admin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (25. August 2010, 14:14)


10

Mittwoch, 25. August 2010, 12:25

Zitat

Eigentlich weis ich gar nicht wo ich anfangen soll.
- Die Stimmung passt nicht.
- Schauspieler will ich mal gar nichts zu sagen.
- Als ich den Sprecher gehört habe, hätte ich fast ausgemacht.
- Storry ???
- Szene eins mit dem Hubschrauber, da kann man nur den Kopf schütteln
- musikalische Untermalung ist arm
- schnitt ist gräßlich
Sorry ich kann dem ganzen nicht abgewinnen.
Wie lange hattest du Zeit für das Projekt, und wie lange war der Kurs oder das Studium ?
Ich habe einen Kollegen der zur SGD will,
aber wenn das ist was man dort lernt sollte er sich das nochmal gut überlegen.


So, bevor Du hier die Klappe weiter auffreißt, reit erstmal langsamer Cowboy.
Konstruktiv ist an Deiner Kritik nix. Who the fuck is Nils K.???

Zum Film:


Also... diverse Mängel wurden ja schon aufgezeigt, da geh ich nimmer drauf ein.
Gerade, als ich mich im Filmfluß befand, hört der Film auf...
Hm... Du hattest (lt. Abspann) tolle Sachen zur Verfügung, aber ich habe sie nicht bemerkt.
Ok, den Kran schon.
Die Schießerei hätte noch hektischer und kürzer geschnitten sein können...
Und aus der Entfernung, aus der die Gruppe schiesst, braucht man genau fünf Schuss. Für jeden Zombie einen. ;-)
Lieber kürzer schneiden und dafür vielleicht drauf rumreiten, daß sich die Jungs "streiten" wer welchen Zombie erschiessen darf.
(Frische Römer, laßt sie mir...?) Und der Leidtragende ist unser Protagonist, der um sein Leben rennen darf, während seine "Retter" vorne diskutieren...
Eine Erklärung, daß er mithilfe der anderen seine Schwester sucht, und mit einem Artefakt unterwegs zu ihnen ist,
wäre am Anfang auch hilfreich gewesen. Zur Reporterin...:
Soo nah am Kraftwerk wär die schon verseucht, bevor sie "Willkommen liebe Zuschauer" sagen kann, vor allem ohne Schutzkleidung.
Ein weisser Maleranzug ausm Baumarkt, ein schickes TV-Sender-Logo auf die Brust gemalt,
und fertig wär das modische Atomunfall-Outfit für die Dame von Welt... ich meine, hinter ihr laufen die mit Schutzkleidung rum...
Die Schwester war gut besetzt, weckt richtig Gefühle, wenn sie entführt wird.
Für einen Amateurfilm gut, aber als Abschlußfilm...
Trotz allem würde ich mich über eine Fortsetzung freuen, weil das Thema doch noch nicht soo ausgelutscht ist
und weil ich wissen will, wie der "heisse Hase" Schwester gerettet wird. (Tja, Sex sells..!)
Und warum ausgerechnet die Schwester des Protagonisten entführt wurde.
Und warum das Kraftwerk zerstört wurde... (zufällig, mit Absicht, um irgendwie Artefakte zu produzieren?)
Da könnte man noch a bisserl was ausreizen, ne kleine Verschwörung anbringen, etc...
(Na dann sucht Euch schon mal ein Hochhaus mit ner großen Heizanlage und vielen Rohren im Keller....)

Ich warte....

Greetz Purzel

6/10 Punkten

N0sferatu

unregistriert

11

Mittwoch, 25. August 2010, 13:23

Danke für deine ausführliche KONSTRUKTIVE Kritik Purzel;)
Also sehr gerne hätte ich noch weiter gedreht. Leider war die Obergrenze für den Film eben 6 Minuten, die ich sowieso schon überschritten habe. Hätte natürlich noch gerne im Kraftwerk gedreht usw;) Das Ende ist einfach viel zu abprubt.
Den Kran haben wir öfters eingesetzt. Beim Dolly konnten wir den nur bei der Unfallszene einsetzen, da dort normaler Straßenbelag war. Den Jib Arm vom Dolly haben wir später noch ein paar mal zum schwenken usw eingesetzt, aber nicht so extrem.
Einen Dolly ohne Schienen kann man leider kaum verwenden:(

Bei der Schießerei hätte ich auch gerne schnellere Schnitte gemacht, aber wir haben nicht mehr so viel aufgenommen, weil es eben an dem Tag 38 Grad in der prallen Sonne war und alle ziemlich am Ende waren. Wollte den Leuten, die das sowieso alle freiwillig ohne Gage gemacht haben, nicht noch mehr zumuten. War eigentlich auch "actionreicher" im Storyboard vorgesehen.
Zum Ende nochmal: Eigentlich wollte ich das die beiden durch die Reihen der Zombies gehen und er dann ein schönes leuchtendes Artefakt rausholt und es fest umklammert hält.
Da hat mir die Sonne auch schon die Ideen aus dem Kopf gesaugt, deswegen hatte ichs vergessen:(

Dies war eben mein erster richtiger Kurzfilm, wo ich auch richtig viele Leute gesucht habe. War froh das es so geklappt hat! Hätte auch schlimmer kommen können, dass ich 2 Zombies habe und 2 Stalker oder so^^ Als Abschlussfilm vielleicht nicht das was man erwartet, aber bei der SAE macht man genau 2 Projekte. Ein Zwischenprojekt und ein Abschlussprojekt. Man sollte die Projekte meistens alleine machen, kann sich natürlich Hilfe holen.
Ich hätte eben einen Kameramann gebraucht, da ich einfach nicht der Typ dafür bin. Ich weiß zwar was ich haben will, aber Tiefenunschärfe und so kann ich noch nicht wirklich. Ich werde versuchen mich weiter zu verbessern. Ich glaube seit meinem kleinen Kurzfilm Akte Killerspiele 2011 (auch auf Youtube) habe ich mich in die richtige Richtung weiter verbessert.


@Nils K: Ich will mal versuchen darauf zu antworten. Wie schon im Anfangspost gesagt waren das alles Laienschauspieler. Was hast du an der Stimmung auszusetzen? Kleine Story ist vorhanden, weiß aber selbst das ich da, mit mehr Zeit, mehr hätte rausholen können.
Wenn du schon Kritiken anbringst sag mir doch bitte auch was daran falsch ist. Was ist an der Musik arm, was am Hubschrauber so schlimm, wieso ist der schnitt gräßlich!?
Für das Projekt hatten wir knapp 2 Monate Zeit. Das beinhaltet aber auch Ideenfindung(Saug dir mal schnell eine Filmidee aus dem Kopf!? Das nicht so einfach) , Vorbereitung (Treatment, Drehbuch, Storyboard), Drehtage finden wo das Ganze Equipment noch nicht ausgeliehen ist. Das Studium insgesamt war 1 Jahr lang.

Grüße
Christian

cj-networx

unregistriert

12

Mittwoch, 25. August 2010, 14:29

Mir hats sehr gefallen!
Alle Effekte und Schauplätze waren top. Lediglich die Darstellerleistung ging in die Hose, zb als die Reporterin plötzlich anfängt zu lachen als sie weggeführt wird.. dachte ich mir hö?
Und der Doc war sehr schwach.

Ansonsten super Kurzfilm!

Nils K.

unregistriert

13

Mittwoch, 25. August 2010, 14:49

OK ich sehe ein das mein Kommentar nicht Konstruktiv war, ich werde mir den Film heute abend nochmal ansehen und dann mache ich Notizen um dir das anzuzeigen was ich zu bemängeln habe. Ich habe halt von einem Abschlussprojekt einer Filmschule/Filmstudium wesentlich mehr erwartet.


Zur Ideenenfindung muss ich sagen, das ich jemand bin dem immer viel im Kopf herrumschwirrt, daher fällt es micht nicht schwer Ideen zu bekommen, bisher habe ich nur noch nie etwas umgesetzt. Sei es mangels Lust oder Zeit.

ABER: ich habe vor einer Woche ein nette Idee gehabt, die ich jetzt auch in meinem ersten Kurzfilmprojekt umsetzen werde.
Ich möchte dazu allerdings schon vorab sagen das an diesem Projekt nur Abends und am Wochenende gearbeitet wird, trotzdem habe ich mir als Deadline den 19 September gesetzt. Das Endergebniss werde ich dann hier auch Posten.

N0sferatu

unregistriert

14

Mittwoch, 25. August 2010, 15:15

Ich glaube dir ja das man etwas mehr erwartet wenn dort Abschlussfilm steht, aber dann mach trotzdem keinen sinnlosen Kommentar dazu.
Vorallem dann nicht wenn du noch NIE ein eigenen Kurzfilm erstellt hast. Ohne eigene Erfahrung kannst du ja kaum beurteilen wie schwer es ist so einen Film zu erstellen.

Ideenfindung geht mir auch recht schnell nur solltest du auch beachten was eben umsetzbar ist und was eben nicht. Ich habe auch einiges streichen müssen, da ich wusste, dass einiges sehr schwer machbar war.
Dann bin ich mal auf deinen ersten Film gespannt.

@cj-networx Danke ;) An den Effekten , besonders der Unfallszene, habe ich schon sehr lange gebastelt. Nächstes Mal suche ich mir dann mal professionelle Schauspieler. Gibt ja einige, die das gerne auch kostenlos machen würde.

HobbyfilmNF

unregistriert

15

Mittwoch, 25. August 2010, 17:31

Mir hat der Film gefallen :thumbsup:
ich wurde als Zuschauer gut unterhalten.
Eins hatte mir aber nicht gefallen.
Die Hübsche Nachrichten Tante hat nicht überzeugend gespielt was ich sehr schade finde.
Das wirkte zu sehr improvisiert und kahm nicht glaubwürdig rüber.


ps:
Das DVD Cover sieht geil aus aber warum ist da ein gema strichcode drauf?

Joshi93

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16

Mittwoch, 25. August 2010, 17:37

Ok, ich habe mir den Film gerade auchmal angeschaut:

Die Anfangsszene find ich bis auf die Explosion da hinterden Bäumen ganz gut (auch der Heli sieht ok aus). Die Einstellung mit dem Kran dazu find ich schön.

Dann rennen die zum Bus und dann fand ich dieses "wir haben den bus verpasst" ein bisschen albern :P aber gut, dann kam dieses Geräusch und die Explosion vom Kraftwerk. Die Stimmung und den Schnitt dazu fand ich schon cool, aber die Effekte, das geht gar nicht.
Dann wo er am Boden liegt, das sieht auch gut aus, die Kameraführung dort gefällt mir.
Später ist er dann im Krankenhaus.

ACH JA, zwischendurch bei der Nachrichtensprecherin.. die hat sogar beim sprechen gelacht.. dat geht gar net!

Der Arzt kommt ohne Maske rein.
Hat während des Gesprächs plötzlich eine Maske auf
Beim Schlag hat er keine Maske auf.
--------> WTF???

Dann rennt er da durch die Gegend, als vorher normaler Mensch jetzt mit Soldatenausrüstung und allem (Zur Story sag ich nichts, ich glaub die war nur Mittel zum Zweck, könnte man aber schön ausarbeiten)
und dann kommt die Schießerei. Da fand ich einige Einstellungen ganz gut, andere aber nicht, also mal sieht man die Leute von rechts ankommen, dann filmst du von der anderen Seite, da dacht ich erst jetzt kommen von der anderen Seite auch ncohmal Zombies. War ein bisschen verwirrend.

Und dann übergibt er dem Soldaten irgendwas (WAS IST DAS??? ) Davon hat man vorher nichts gehört oder so... und dann ist vorbei..


Abschlussfilm ist für mich was anderes, die 2 Monate kann ich als Ausrede auch nicht gelten lassen, in 2 Monaten kann man rihctig gute Filme machen.. der hier war keiner..
Als Amateurfilm war er ok, als Abschlussfilm halt nicht.

Vieles war überbelichtet, man hat wenig erkannt und..ja wie viele andere auch gesagt hatten....

N0sferatu

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17

Donnerstag, 26. August 2010, 19:01

So jetzt wollte ich nochmal auf eure Kommentare antworten;)
Danke für die vielen Kommentare und ich werde mir die Kritiken zu Herzen nehmen. Schön das es trotzdem den Meisten gefällt.

Danke das auch jemand mal das DVD Cover bewertet hat^^ Den Strichcode hab ich selbst gemacht und unter dem Strichcode befindet sich meine Kursnummer. Sollte einfach mehr wie ein DVD Cover ausschauen.

Dann zu der Anfangsszene: Ja ich glaube das hätte ich einfach weglassen sollen. Das klingt echt albern^^ Was fandest du an den Effekten schlecht? Den Himmel?
Nochmal zur Verständlichkeit der Story. Also am Anfang befindet er sich in der "Zone". Es gibt dann eben diesen Rückblick wo man den Unfall sieht. Danach eben kurz die Reporterin die noch etwas dazu sagt.
Als er im Krankenhaus liegt sind 6 Monate seit dem Unfall vergangen und er hat diesen Flashback, wo er sieht, wie seine Schwester entführt wird. Durch den Schock wacht er auf und greift den Arzt an.
Der Arzt hat dann die Maske auf weil dies eben auch ein Flashback ist!! Bisher haben es die meisten so verstanden;)
Es fehlt nun eben der Übergang, wie er vom Krankenhaus in die Zone kommt. Das hätte eben nochmal 5 Minuten Film ausgemacht, die ich mir nicht leisten konnte. Im Drehbuch wäre noch die Flucht aus dem Krankenhaus gewesen und das eindringen in die Zone.
Habe eben nochmal einen Zeitsprung gemacht. War vielleicht etwas unverständlich. Und wie gesagt das Ende ist na ja .... bin da selbst nicht zufrieden.
Überbelichtet war das Meiste wenn dann nur wegen dem Color Grading.

mello

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18

Freitag, 27. August 2010, 00:15

Ahoi,

also die "Stalker"-Athmo hast du super hingekriegt, finde ich. Habe nämlich erst den Film geschaut, ohne den Text vom Posting zu lesen, und direkt dabei ans Spiel gedacht.

Find die Ausstattung insgesamt sehr gelungen. Effekte und Kamera auch ok bis richtig gut. Kritik sind ansonsten die gleichen Dinge die schon angesprochen wurden. Für mich hauptsächlich die Schauspieler / der Sprecher und die starke Überbelichtung. Empfand ich als zu krass irgendwie.
kostenlos, aber nicht umsonst: www.kindheitstrauma.com

Nils K.

unregistriert

19

Freitag, 27. August 2010, 03:51

So endlich hatte ich noch mal Zeit deinen Film zu gucken und mitzuscheiben.

Szene 1:
Ein- und Ausblenden daurt mir ein wenig zulange.
Farbgebung ist gut gelungen.
Kamerawackeln beim vorbeifliegen wäre bestimmt auch n netter effekt gewesen.
Außerdem sieht der Schatten nicht gut aus, wirkt nicht realistisch.
Die Explosionen im Hintergrund waren OK, außer der Kantenabschnitt.
Szene 2:
Wirk es alles zu ruhig und entspannt, ein paar mehr Schnitte und Hecktik hat gefehlt. Herzklopfen des Hauptdartellers hätte man als Sound nehmen können.
Szene 3:
Auch wieder alles seht entspannt, ruhig zum Bus jogggen, obwohl er am Anfang richtig losmarschiert ist, war auch einmal die geschwindigkeit raus,
Dann der Störfall, schlechte Explosionen, der Himmel wird rot (das sah wiederum sehr gut aus) ein AKW exploriert, aber rote Wagen fährt mal gemütlich vorbei.
Schnitt und Überblendungen auch wieder zu langsam und geordnet, mehr Chaos.
Szene 4:
Es dauer viel zu lange bis das Nachrichtenlogo verschwindet, und ein Sprecher "Wir unterbrechen das laufende Programm wegen einer Notfallmeldng" oder so wär toll gewesen. In der Szene hätte ich auch einen ZOom auf einen LCD gemacht der bei dem sich dann das Bild füllt.
ZU Sprecherin hast du dich ja genug geäußert.
Für eine Fernsehaufzeichnung haben mir die Typischen Balken und Bildstörungen gefehlt,auch das abwürgen der Reports schneller energischer aggressiver.
Szene 5:
Der Kopfverband ist garnicht gut, es sieht so aus als ob du nur eine Mullbinde zur Verfügung hattest, ich selber kann sagen das ich mich noch nie in einem gefliesten Patientenzimmer wiedergefunden habe.
Der Himmel in der Rückblende hätte rot sein sollen, sonst OK.
Ein weißer Vorhang im Krankenzimmer hätte mehr Atmosphäre gebracht. Und der Artz war mit zu jung. Toll wäre es auch gewesen wenn der Artz noch ein paar Pfleger gerufen hätte. Und der Sound bein Schlagen ist scheiße.
Szene 6:
Der Wurmlocheffekt sah nett aus, der Zobmie und die gedärme waren nicht gut, man konnte fast ein rotes Wollkäul erkenne, es hat Makeup unter der Maske gefehlt. Wackelkamera war OK.
Der Sniper war gut bis auf die Arbeitshandschuhe.
Die ganze Kampfszene ist zu langsam, zu wenig schnitt.
Übergabe des Items war gut, und auch die überblendungen waren OK

Beim zweiten Mal schauen hat mir die Colorierung besser gefallen, auch wenn hier und da nach dem Störfall ein wenig zu viel Farbe da war.
bei musikalischen Untermalung hat mir einfach irgentwas gefehlt. zu dezent ein bisschen mehr rums wöre toll.


Ich kann natürlich nicht beurteilen wie schwer es ist einen eigenen Kurzfilm zu machen, bis jetzt noch nicht aber das ändert sich ja bald. Aber ich weis was mir gefällt. Ich schaue recht viel und gerne Filme, und auch grade im Zombiebereich kenne ich vieles und auch sehr viel schlechtes.

Wenn du etwas mehr geschwindigkeit in den Film gebracht hättsest währst du vieleicht auch mit den 6 minuten hingekommen.

Mich würde dann auch mal Interessieren was deine Prüfer gesagt haben bzw. das Ergebniss.



These are my 2 cents

PS: Meine Rechtschreibfehr darf der Finder gehalten, ich gebe keinen Finderlohn :)

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