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1

Freitag, 6. August 2010, 00:43

Engel auf Erden

Zu aller erst Hallo. Das ist mein erster Film, es ist ein Machinima Film ( http://de.wikipedia.org/wiki/Machinima ) aber irgendwann möchte ich auch mal richtige Filme drehen können. Dafür fehlt mir aber das richtige Equipment, deswegen habe ich mich fürs erste auf Machinima reduziert. Ich hoffe trozdem das der Film euch gefällt.


Hinweis: Im Film haben die "Darsteller" oft zuckungen, das konnte ich leider nicht wegkriegen deshalb übersieht es bitte. Danke! Und Sorry für das Screenshot, ein anderes hatte ich leider nicht mehr.

ACHTUNG!

Wer nichts mit Religion anfangen kann, sollte sich den Film nicht anschauen



Titel

Engel auf Erden


Inhalt

Mathias weiß nicht wohin er gehen soll, da kommt der Engel gerade richtig um ihn auf seinen weg zu begleiten. Mathias hat eine entscheidung zu treffen.

Screenshot



Länge


13:36 Min.


http://www.dailymotion.com/video/x7xg9s_…rden_shortfilms

*Rot ist nur für die Moderation. Bitte daran denken. :)*

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Schattenlord« (8. August 2010, 23:09)


HareMadeFilms

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2

Sonntag, 8. August 2010, 19:44

Also,

das war wirklich unglaublich, und zwar - aus meiner unbescheidenen Sicht - unglaublich schlecht. Du hättest in Deinem Post darauf hinweisen sollen, dass es sich um unverhohlene religöse Propaganda handelt. Das hätte vermutlich viele Zuschauer abgeschreckt, die aber sicherlich ohnehin zeitig abgeschaltet haben. Zu Recht, wie ich finde.

Kommentare zu filmtechnischen Aspekten erübrigen sich. Wenn es sich um Deine eigenen Animationen handeln würde, wäre dazu vieles zu sagen, aber so...bleibt nur, dass die Einstellungen langweilig sind und die Gesichter - mal unabhängig von den Zuckungen und unatürlichen Körperbewegungen - auch meist nicht zum Gesagten passen.

Inhaltlich fand ich´s im Übrigen nervend bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus. Das kann eigentlich für niemanden interessant gewesen sein. Wer kritiklos an religiöse Offenbarung glaubt, kennt das alles zur Genüge. Und wer nicht daran glaubt, den nervt gerade die Kritiklosigkeit und das scheinbar viel- und damit tatsächlich völlig nichtssagende Bla bla (so in meinem Fall). Und wenn Du meinst, jedermann hätte auf die Relativitätstheorie kommen können, sollte man meinen, es könnte auch jeder interessante Filme machen. Dies hier ist allerdings ein Beleg für das Gegenteil.

Ich bin übrigens bei ca. 7 Min 50 Sek endgültig ausgestiegen. Jede Hoffnung, es könnte sich noch irgendetwas Interessantes ergeben, hatte sich bei mir bis dahin erledigt. Ich hoffe, die Art und Weise der Kritik und die Tatsache, dass ich den Film nicht bis zum Ende angesehen habe, verstoßen nicht gegen die Forumsregeln, aber über diese Zumutung hier habe ich mich wirklich geärgert.

Yggdrasil

unregistriert

3

Sonntag, 8. August 2010, 20:53

Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen...Eine Qual zuzuhören, das erinnert mich an diese durchgeknallten Spasten auf der Einkauffstraße irgendwelche fanatistischen Religionen predigen...Fail.

Bitte in Zukunft ein bisschen auf den Umgangston achten! MfG Freddy

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frederik Braun« (11. August 2010, 11:46)


4

Sonntag, 8. August 2010, 22:27

Ich habe den Film bis zum bitteren Ende ertragen.
Wenn der Inhalt eines Filmes nicht stimmt, ist das eine Sache. Wenn die Technik nicht stimmt ist das auch verkraftbar. Wenn aber beides nicht stimmt und das bei einem Film, bei dem man auch Schauspiel nicht bewerten kann und die Kameraeinstellungen todlangweilig sind, dann ist es fraglich ob es sich überhaupt lohnt, ein Kommentar zu schreiben.
Wenn Menschen so mit Propaganda für ihre Religion um sich werfen, fällt zumindest mir die Toleranz dieser Religionen deutlich schwerer. Ich glaube nicht das du auf diese Weise jemanden überzeugen kannst.
Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschliessen und sage: Fail.

Schattenlord

unregistriert

5

Sonntag, 8. August 2010, 23:27

Leider muss ich zugeben, dass ich es ähnlich sehe. Von der Inszenierung her natürlich schwach. "The Movies" ist natürlich ein tolles Hilfsmittel um kleine Filmchen zu machen, aber wirklich Aufwand steckt nicht dahinter. Ich glaube auch nicht, dass es dir darauf ankam, sondern einzig auf die Geschichte.

Diese war zu lang, hatte keinen Spannungsbogen und war genau das eine: Religiöse Propaganda. Du erwähnst in deinem Video, dass man selbst seinen Herzen folgen sollte und keinem Menschen. Und doch ist es genau diese Art von Werbung, die du hier betreibst.
Desweiteren könnte man jetzt am Inhalt sehr viel Kritik üben. Ich tolleriere jede Art von Religion, bin selber getauft und konfirmiert und mit der Kirche aufgewachsen, folge aber eher den Geboten des Hinduismus als der christlichen Kirche. Im Grunde genommen glaube ich an keinen Gott, ich glaube an etwas anderes. Wäre jetzt hier aber sicher nicht der richtige Zeitpunkt noch Ort um das zu diskuttieren. Die Sache ist einfach, dass du hier zu viel unlogisches aufzählst. Ob man dran glaubt ist die eine Sache, aber wie sagte bereits Kant einmal: "Sapere aude!" - "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!".

Mehr bleibt nicht zu sagen.

Schattenlord

Route66

unregistriert

6

Montag, 9. August 2010, 00:25

Hey,

Ich kann meinen Vorrednern leider nicht in allen Punkten zustimmen.
Filmtechnisch fand ich es jetzt auch nicht so besonders, gerade da es eine Machinima war und Gestik, Mimik leider nicht zu dem Gesagten passten.
Langweilig war es von den Perspektiven her und von der Location muss man wirklich zugeben. Du hättest dich mal um eine Realverfilmung anstregen müssen, die etwas peppiger wär.

Inhaltlich muss ich aber sagen, dass ich es echt beeindruckend fand, eindeutig zu lang hättest das kürzen sollen, aber trotzdem deep. Den Punkt Propaganda find ich jetzt ziemlich umstritten, wenn es eine ist sehe ich darin überhaupt kein Problem, Kritikpunkt bzw eine Intoleranz gegenüber anderen Religion. Wenn hier jemand einen Werbesport für ein Handy macht sagt ihr schließlich auch nicht, dass das Handy totaler schrott sei nur weil er es hier propagiert.

Es ist halt eine moderne Art von Predigt, die immer eine Art Propaganda sein wird. Und wenn man so eine abweisende Meinung vertritt, dann müsste man jeden Priester als einen "Spast aus der Einkaufsstraße"sehen. Gott hin oder her, es werden auch Themen angesprochen, die allgemein schief laufen wie Krieg oder vernachlässigte Nächstenliebe, wenn man nun nicht religiös ist, dann kann man das Ganze auch mal von dieser Seite betrachten.

Wiegesagt inhaltich können sich dass auch ruhig Leute anhören, die nicht religiös sind. Die, die aber von vornherein alles unsinnig und für Hirngespinnste halten müssen erst garnicht ihren Senf hier abliefern.

Grüße

Frederik Braun

unregistriert

7

Mittwoch, 11. August 2010, 11:59

Also inhaltlich fand ich's jetzt auch nicht soo dufte, aber ich finde es auch unnötig wie hier manche rumposaunen. Propaganda würde ich das ganze jetzt nicht unbedingt nennen. Es wirkte aber schon wie ein ziemlich eindeutiges Werbevideo, so schaffst du's imho nicht "Ungläubige" von deiner Religion zu überzeugen. ;)

Was mich aber vor allem stört ist diese Machinima-Technik. Imho hat das kaum mehr mit Amateurfilm zu tun. Entweder man animiert selber oder trommelt Darsteller zusammen und holt sich eine Kamera.
Aber diese neue Welle von PC-"Spielen", mit denen man seine Filme in wenigen Schritten erstellen kann, hat imho nichts mit der Definition des Amateurfilms zu tun wie ich sie kennen gelernt habe. Klar bietet sich so viel mehr Menschen die Möglichkeit ihre Kreativität auszuleben. Das finde ich einerseits auch gut, andererseits hat es wenig mit dem zu tun, was wir hier hauptsächlich machen, denn das ist meist schon einen Schritt weiter.

Ich für meinen Teil bin dafür mal einen Sammelthread für solche Videos zu erstellen.

Blubberfisch

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8

Mittwoch, 11. August 2010, 18:32

Soooo, ich hab ihn mir sogar bis zum Ende angeschaut, wobei die letzten Minuten irgendwie... naja, irgendwie nur Musik mit Gesichtsbewegungen waren. Wie auch immer. Technisch kann man nix groß sagen, außer, dass die Location und die Kameraperspektiven sehr schwach gewählt wurden. Der Inhalt ist natürlich eine Sache die polarisiert. Für die technikversierte Jugend ist Religion das Uncoolste, was es gibt - ich selbst sehe das Ganze etwas differenzierter. Wie Schattenlord bin ich ebenfalls mit all dem aufgewachsen (wie könnte es im katholischen Bayern auch anders sein ;) ) und finde es per se nicht verwerflich, wenn jemand seine Gedanken über Religion in einem Film ausdrückt. Das Problem hierbei war nur, dass der Film dramaturgisch extrem schwach war. Im Grunde hast du einfach nur deine Ansichten in einen Dialog gefasst. Du bist praktisch der Engel und erzählst durch ihn, wie du das ganze siehst. Das ist leider nicht wirklich filmisch. Es fehlt ein Spannungsaufbau, eine klare Struktur, der Drehbuchautor würde sagen, es fehlt die Mangelsituation. Ohne sie und eine zentrale Frage (Motivation der Charaktere) verliert der Zuschauer schnell das Interesse, weil er einfach nicht weiß, worauf der Dialog hinausläuft. Auch ist der Dialog leider recht plump verfasst, es wäre schlauer, zu überlegen, wie du deine Ansichten in Erlebnisse, in Situationen oder Aktionen, eben in eine empfindbare Geschichte verpacken kannst. Quasi als Grundtenor der Geschichte, ohne dass einem ein Engel, der sich auch sofort als Engel outet, praktisch alle Weisheiten des Lebens um die Ohren haut. Der Protagonist muss Erfahrungen machen! Ein Beispiel: Der Film "Bruce Allmächtig" hat einen stark religösen Unterbau und ist trotzdem sehr unterhaltsam und für ein breites Publikum bekömlich. Warum? Nun, Gott hätte Bruce auch für 10 Minuten zur Seite nehmen und ihm in Engelsmanier alle zu erlebenden Erfahrungen des Films ins Hirn hämmern können. Dann wäre der Film aber ziemlich scheiße geworden. Du verstehst, was ich meine? Eine Botschaft muss subtil verpackt werden, sonst fühlt sich der Betrachter sofort manipuliert, was natürlich niemand möchte. Auch wenn es beim Film - gerade auf emotionaler Ebene - fast nur um Manipulation geht, aber das ist eine andere Geschichte.

Insofern - die grundlegende Botschaft deines Films ist ganz ok, ob man nun an Gott als Person glaubt oder nicht, spielt m.M.n. gar keine so große Rolle. Tolleranz, Nächstenliebe, etc. sind schließlich die eigentlichen Werte von Religion (zummindest meiner Definition nach) und die darf man ja ruhig anpreisen, daran fehlts sowieso in unserer Welt. Nur bitte auf subtil filmische Weise und nicht mit hurrapatriotischem Engelsgesang, das war auch für mich eine ordentliche Spur zuviel.

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