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NHP

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1

Mittwoch, 4. August 2010, 19:41

Das Mädchen, das sich Lena nannte

So, es dürfte inzwischen über ein Jahr her sein, dass ich ein Video von mir hier präsentiert habe.
Da ich, zugegebenermaßen, meine Meinung des Öfteren sehr harsch äußere, möchte ich euch nun auch die Gelegenheit geben, über mich herzufallen ;)

Nein, im Ernst:
Der nachfolgende Kurzfilm wurde Mitte März gedreht, was bedeutet, dass er schon seit etwa 5 Monaten in meiner Röhre schmort.
Das entspricht natürlich nicht der kompletten Arbeitszeit, da ich das Projekt derweilen etwas hinten anstellen musste, was allerdings nicht bedeutet, das wir nicht viel Zeit und Schweiß investiert hätten, um es fertig zu stellen.

Natürlich habe ich wie bei jedem Projekt Stellen im Film, die mir sehr gut gefallen und wiederrum andere, mit denen ich nicht besonders zufrieden bin.
Auch deshalb würde ich mich über ausführliche Kritiken jeder Art freuen, um festzustellen, ob euch die selben Punkte stören oder ihr evtl. etwas als schlecht empfindet, das mir sehr gut gefällt.
Aber genug schwadroniert. Viel Spaß damit...

Inhalt:
Der Fotograf Jonas lernt durch Zufall ein junges Mädchen kennen, und freundet sich mit ihr an. Doch je näher sich die beiden kommen, desto mehr bekommt Jonas den Verdacht, dass das Mädchen etwas Großes vor ihm zu verbergen versucht.

Ich möchte an dieser Stelle wirklich nicht mehr zur Story schreiben, weil ich sonst ins Spoilern rutschen würde...






Das Mädchen, das sich Lena nannte.
Genre: Drama
Länge: ca. 16 min
Darsteller: Simon Straub, Leonie Bredl
Crew: oliver Haug, Annegret Morof, Philipp Sanwald, Thomas Wolff
Musik: Sebastian Schell



Vielen Dank für eure Zeit.

High-Qual. Download:
entfernt

edit 2:
So, jetzt gibts auch endlich einen Download für den ofiziellen Song zum Film.

entfernt

'in the end'
Musik: Schell / Schramm
Text: Sebastian Schell
Gesang: Iris Busshon / Eileen Schramm

MFG

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »NHP« (10. Februar 2015, 13:49)


Borgory

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2

Mittwoch, 4. August 2010, 20:03

Wow, der Streifen hat mir sehr gut gefallen! Alles hat gepasst, außer einmal kurz der Ton aber ansonsten wars schön. Die Story war super und auch spannend. Langeweile kam bei mir nicht auf :) Technisch war es auch super. Die Bilder und Schnitte haben nahtlos gepasst.

cj-networx

unregistriert

3

Mittwoch, 4. August 2010, 21:08

Hey.

Hat mir sehr gefallen das Werk.
Hatte sogar mittendrin vergessen mit Notitzen aufzuschreiben^^.

Also:
-Der Kurzfilm spricht komplett meine Person an, da ich charaktermäßig genauso bin. (alles versuche zu Hinterfragen, sehr neugirieg bin .. und alles verstehen versuche)
-Könnte glatt als Hörbuch durchgehen der gesamte Kurzfilm
-Die ganze Story fand ich sehr spannend irgendwie, hat mich gefesselt (weil es mich wohl anspricht)
-Es ist zwar keine umhauende Story, trotzdem hat die Geschichte von dir es geschafft mich zu fesseln, das ich mich darein vertieft hab.
-Das Mädchen /die Frau macht ihre Arbeit als Darstellerin excellent, als ob es vor ihr keine Kamera gibt...kommt sehr natürlich rüber.
-Sehr schöne Farben und aufregender Schnitt (der trotz des Genres, aus meiner Sicht nicht langweilig wird)
-Hab mich nachdem Schauen spontan an den deutschen Kinofilm: Anonyma- Eine Frau in Berlin irgendwie erinnert.
-Das Geheimnisvolle im Gesicht des Mädchens wirkt sehr gut und authentisch (Ihre Augen als ob sie sich in der Traumwelt verfangen haben)
-Stelle mir immer gern die Fragen: was , warum, wieso so ist wie es ist.. will alles verstehen^^

... somit hast du mit diesem Werk meinen Nerv getroffen 8-)

Gruß

Bentinho

unregistriert

4

Mittwoch, 4. August 2010, 21:27

Ich kann Borgory und cj-networx nur zustimmen, sehr stimmungsvoller Film mit einigen schönen Bildern! Einzig zwei kleine Dinge muss ich anmerken:
1.) Dass der Titel die Frage nach dem Namen des Mädchens beantwortet, finde ich irgendwie störend... Der Film lebt zu großen Teilen davon, dass man als Zuschauer genau so neugierig ist wie Jonas, da passt's irgendwie nicht, dass man in der Hinsicht von Beginn an mehr weiß.
2.) Ab und zu meine ich im Gesicht der Darsteller eine Art flackern erkannt zu haben, so als würde das Licht mittels Reflektor gesetzt der dann unruhig gehalten wurde. ;)

Thom 98

unregistriert

5

Mittwoch, 4. August 2010, 21:47

Hey, wirklich ein sehr schöner Kurzfilm! Nur genau 2 Minuten zu lang! :) Der Film hätte meiner Meinung nach bei 12:18 enden sollen, gerade als er das Licht ausmacht und nochmal nach ihr fragt. Dieser Monolog: "Weiß nicht warum ich das gemacht habe", "Einfach nur weggelaufen?" ect. - das sind alles Fragen, die sich der Zuschauer selber gerade stellt, bzw Fragen, die ich als Zuschauer an den Hauptdarsteller habe. Die muss er mir nicht vorbeten. Ich mag es nicht, wenn man alles immer so auf dem Silbertablett präsentiert bekommt; lieber ein wenig selber denken.

Der tolle Schnitt und die schöne Kameraarbeit wurden schon angesprochen. Einzige Ausnahme war ihr erstes Gespräch auf dem Felsen. Da war sein Gegenschuss total im Eimer. Den hier mein ich. Von ihr dieser wunderschöne Closeup und ihn lässt ihr nur in dieser Halbtotalen sprechen. Schätze mal das war von unten rangezoomt. Dieser ständige Wechsel zw. Closeup und Totale/Halbtotale hat die komplette dynamik futsch gemacht, finde ich. Wenn man Close ist, bitte auch close bleiben. Sonst geht viel Intensität verloren.
Hauptdarstellerin hat super gespielt, absolut fantastisch. Vor allem die zweite Szene in der Werkshalle war genial. Mit ihm wiederum konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Es war nicht schlecht, aber so wirklich ganz überzeugend war er nicht. Ich glaub mich hat auch gestört wie agressiv er später vorgegangen ist. Das passte nicht so richtig, bzw. fühlte sich für seinen Charakter komisch an.
Das 2.) von Bentinho ist mir auch aufgefallen. Habe mich ständig gefragt, wo denn bitte da Wasser wäre, was solche Reflexionen im Film erklären könnte.
Ansonsten noch: Toller Abspann-Song.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thom 98« (4. August 2010, 22:33)


MaxMotives

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6

Mittwoch, 4. August 2010, 22:22

Ein sehr schöner Film, vor allem der Park ist eine fantastische Location! Fabelhaft ausgesucht! Die beiden Hauptdarsteller fand ich sehr überzeugend, das Mädchen war noch einen Tick besser als der Fotograf.
Schon am Anfang entsteht durch das perfekte Zusammenwirkend von Musik, Darstellern und Kameraperspektiven eine unterschwellige Spannung, obwohl eigentlich nichts weltbewegendes geschieht. Das hatte meiner Meinung nach schon fast Kinoqualität.

NHP

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7

Donnerstag, 5. August 2010, 22:30

Vielen Dank erstmal für das ganze positive Feedback.
Freut mich, dass der Film so gut ankommt.

Was das Flackern in den Gesichtern angeht muss ich euch Recht geben. Wir haben den ganzen Film an 2 Tagen abgedreht und waren dementsprechend sehr knapp in der Zeit. Viele Sachen mussten wir Ruck-zuck runterdrehen. Vor allem in dieser Sonnenuntergangs-Foto-Szene mussten wir extrem schnell sein, damit wir nicht die Lichtstimmung verlieren. Dementsprechend haben wir die Reflektoren nicht größers befestigt. Leider wars ein bisschen windig.

Route66

unregistriert

8

Freitag, 6. August 2010, 00:00

Hey,

ich fand den Film wirklich sehr schön und echt gut geschnitten.
Es kam eine wirklich ruhige aber trotzdem spannende Atmosphäre auf und gerade dieses Paradoxon zeichnet den Film für mich aus.
Die Musik fand ich auch bezaubernd und durchgehend passend.

Kleiner Kritikpunkt wäre die Farbkorrektur, an sich fand ich die ganz gut gewählt, doch wäre etwas Abwechslung (nicht sonderlich stark :P ) wirklich sehr stimmig und könnte die Steigerung des Films besser unterstreichen.

Alles in allem ein sehr gelungener Kurzfilm, freu mich auf mehr :D

Grüße

Schattenlord

unregistriert

9

Montag, 9. August 2010, 15:07

Ich habe schon lange keine längere Kritik mehr geschrieben. Vielleicht deshalb, weil schon lange kein Kurzfilm mehr erschienen ist, der mich so sehr in den Bann ziehen konnte. Das hat „Das Mädchen namens Lena“ aber geschafft. :)

Da du immer sehr ausführliche Kritiken gibst, möchte ich mich auch gar nicht zurückhalten und einfach drauflos schreiben.
Ich muss sagen – der Film hat mir echt wunderbar gefallen. Allein von der Idee her (und da kriegst du noch ordentlich auf die Finger, aber dazu später ;)), wie auch von der Umsetzung. Ein paar Dinge zu meckern hab ich dennoch.

Achtung: Der nachfolgende Teil kann Spoiler enthalten. Bitte nicht lesen, bevor ihr den Film gesehen habt!

Aber fangen wir mal an. Schon der erste Shot hat voll die Wirkung gezeigt. Die Idee, das Auge des Mädchens zu zeigen find ich toll. Erstens hat sie echt interessante Augen, schon von den Farben her. Zweitens: Man sagt ja die Augen sind der Spiegel zur Seele. (Lasst mich auch mal eine romantische Ader haben ^^) Und das passt irgendwie zu dem Film. Der Off-Text sagt im Prinzip das Gleiche, nur ein bisschen ausgeschmückter. In dem Fall schon mal Top Einstieg. Man macht sich automatisch über die Augen des jungen Mädchens Gedanken und versucht sie, obwohl man sie gar nicht weiter kennt, einzuschätzen.

Warum aber blendet gleich darauf die Musik aus? Das versteh ich nicht. Gerade wegen der Schwarzblende und dem Titel, dazu die Totale, hätt ich sie weiterlaufen lassen. Irgendwie schade, denn man wird so ein kleines bisschen rausgerissen. Der darauf folgende Monolog ist aber wieder gelungen. Nachvollziehbar auch. Das der Kerl durch den Sucher der Kamera zuerst den Body abcheckt – war ja wohl klar. ^^

Naja, schließlich kommt was kommen muss, natürlich geht er rüber und spricht sie an. Ich glaub, als Zuschauer ist man erstmal ebenso verwirrt wie Jonas, als sie keine Anstalten macht irgendwie zu reagieren oder ihm zu antworten. Als wenn sie ihn gar nicht bemerkt oder absichtlich ignoriert. Die Frage wird ja dann aufgelöst, als es schließlich doch zur Konversation kommt.
Dabei ist mir dann schon aufgefallen: Schauspielerisch ist das Mädchen wirklich gut, der Darsteller von Jonas aber leider viel zu übertrieben. Wenn er mir so gegenüber gestanden hätte, hätt ich ihn weggeschickt. ^^ Schon aus dem Grund, weil er mir so vorkam, als hätte er zu dem Zeitpunkt einen schlechten Tag gehabt. Vom Dialog an sich fand ich das nicht übel, nur sein Auftreten war mir zu forsch. Das blieb übrigens den ganzen Film so über. Klar, er sollte einen Hitzkopf spielen und auch etwas unsicher wirken, aber vom Charakter her wirkt er in den Monologen anders.
Das Mädchen hat aber, und da muss ich Jonas Recht geben, eine tolle Ausstrahlung. Sie sagt nicht viel, aber das brauch sie auch gar nicht, da sie allein mit ihrer Mimik und Gestik den Zuschauer überzeugen kann. Man merkt ihr dieses Geheimnisvolle echt an. Aufgrund dessen sticht der Unterschied zwischen ihr und Jonas sehr hervor.

Die Foto-Szene war übrigens echt schön, ist gelungen. Tolle Bilder eingefangen. Vor allem das letzte, an diesem Teich, hat mir echt gefallen. Das war richtig cool.
Danach, als sie die Foto Session beenden und Lena gehen will, wieder die nächste Überraschung. Sie lässt ihn einfach im Regen stehen, als er nach ihren Namen fragt (Obwohl der Zuschauer ja schon weiß wie sie eigentlich heißt ^.^). WIE sie ihn aber stehen lässt, war wieder klasse gespielt. Dieses kurze Lächeln, dieser Blick auf die Hand, die kurze Unsicherheit die dann der Entschlossenheit weicht. Genial! Der Charakter des Mädchens wird im Film sehr genial erzählt.
Die darauf folgenden weiteren Treffen mussten natürlich auch weiterhin geheimnisvoll bleiben. Wieder schöne Einstellungen, tolle Bilder eingefangen, Farbkorrektur ist klasse. (Zu den technischen Aspekten komm ich dann noch)

Als er ihr dann zugibt, dass er nicht möchte, dass sie geht, fand ich das schon wieder ein bisschen zu heftig dargestellt. Kann er ihr das nicht normal sagen? Wie auch immer, ich fands cool, als sie seine Hand nahm. Dieser Blick, mit dem sie ihn angesehen hat – klasse.

Warum folgt er ihr eigentlich nur in 10 Metern Abstand? ^^ Das muss sie doch gemerkt haben. Naja, zum Schluss war es ihm ja eh egal. Also sind sie in der Lagerhalle angekommen. Schon cooles Szenario. Endlich stellt Jonas sie auch zur Rede, was mit ihr eigentlich ist (auch wenn: „Ich mach mir ernsthaft Sorgen um dich!“ sich absolut nicht danach angehört hat…)
Und so erfahren wir auch endlich Lenas Geschichte. Die simple Logik ist sehr interessant. Im Prinzip bewegen wir uns schon in Richtung Fantasy / Mysterie.
Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, um dir endlich auf die Finger zu hauen! ^^ Die Idee, ein Mädchen aus einer anderen Welt und die Entwicklung einer kleinen Liebesgeschichte – hab ich selbst auch schon gehabt. Warts ab, mein nächster Film wird denk ich Aufklärung schaffen… echt fies, du bist mir zuvor gekommen. ^^ *auf die Finger hau*

So. Die Reaktion. Die Geschichte ist raus. Lena hat Jonas vertraut, als er ihr sagte, dass er ihr glauben würde. Natürlich tut er das nicht, das hätt ich auch nicht erwartet. Ich glaube dennoch, ich an seiner Stelle hätte anders reagiert. Versucht, den Grund zu hinterfragen und nicht blind und wütend drauflos zu handeln. Aber okay, Jonas ist ein hitzköpfiger Charakter, der seine Reaktion spätestens gelernt hat, als er das Licht ausmacht. Übrigens auch echt cool, ihr letztes verzweifeltes „Bitte“.

Im Prinzip hätte genau an der Stelle Schluss sein können. Aber okay, auch die letzte Szene fand ich nicht schlecht. Man kann sich ja dennoch aussuchen, ob Lena die Geschichte nun erdacht hat, oder nicht.

Insgesamt betrachtet eine wunderschöne Geschichte, die du wunderbar umgesetzt hast. Jetzt noch ein paar allgemeine Dinge.

>> Zum Schauspielerischen hab ich ja schon was gesagt, insgesamt sehr gut von Beiden, obwohl ich Leonie Bredl dann doch besser fand als die darstellerische Leistung von Simon Straub. Er war mir teilweise zu übertrieben.

>> Kamera: Klasse Arbeit, nichts besonderes, aber das hat auch niemand erwartet. Sehr gut, gibt’s überhaupt nix zu meckern dran.

>> Farbkorrektur / VFX: Sehr gelungen. Ohne Kompromisse, ziemlich gut gemacht. An ein, zwei Stellen hätte man noch paar nette Sachen machen können, aber an sich wunderschön gewesen, dass die Wirkung des Films extrem gesteigert hat.

>> Musik: Hier bin ich zwiegespalten. Zum einen fand ich als dominierendes Instrument die Gitarre echt toll. Stellenweise hätt ich mir mehr Musik gewünscht. Wie schon gesagt, dass die Musik am Anfang gleich ausblendet mit der Schwarzblende fand ich schade. Des Weiteren fand ich die Untermalung bei dem Schlussakt, als er dabei ist, das Licht überall auszuschalten, viel zu…mmh…na ja, es hat einfach nicht gepasst. Wäre hier nicht ein Aufbau des Themas und damit die steigende Dramatik besser gewesen? Dieses primitive Schlagzeug und die Atmo…. das hat nicht gepasst, zu dem ansonsten wundervollen Score. Hier hätte man ruhig noch mal besser auffahren können.
Ansonsten ein gewollter, minimalistischer Score, der seine Wirkung tut. Ich muss zugeben, dass Abspannlied hats mir wirklich angetan. Toll gesungen, eine wunderschöne Melodie (die ich irgendwo her kenne?) Gibt’s das Lied auch irgendwo zum Download? ^^ (Ohne Scheiß, ich finds echt toll)

Fazit: Ein klasse Film, definitiv das Beste, was ich hier seit langer Zeit sehen durfte. Technisch absolut Top, auch die Geschichte ist klasse. Gibt nur kleine Dinge, die verbesserungswürdig sind, ansonsten echt toll. Kriegt von mir einen Daumen hoch. :)
(Und natürlich auf die Finger, aber das weißt du ja schon)

Hoffe, man sieht in Zukunft mal mehr von euch. :)

Schattenlord

Alexxx11

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10

Montag, 9. August 2010, 17:39

Jau,

ich war erst sehr skeptisch bezüglich der Länge, konnte mich dann aber doch, nachdem ich ein paar Kritiken gelesen hatte, dazu aufraffen mir den Streifen anzugucken, was ich nicht bereut habe.

Der Film war zwar vom technischen wie von der Story her sehr minimalistisch, zog mich aber in seinen Bann.
Das lag zum einen an dem hohen technischen Niveau, zum anderen aber auch an den Schauspielern, die ich beide gut fand.
Alles in allem ein sehr runder Film, der im Gesamten wirklich überzeugt!

Weiter so! :)

Janos McKennitt

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11

Montag, 9. August 2010, 18:33

Danke erst mal für das Musik-Feedback. Ich Stimme Dir, Schattenlord, zu, dass man am Ende bei der Score zwiegespalten sein kann. Ist schon ein rechter Bruch zum Rest, der (für mich) einfach die Wendung der Story unterstreichen sollte. Aber ich bin auch froh, eine anderen Meinung dazu zu hören.

Gibt’s das Lied auch irgendwo zum Download?


Ja, ich glaube, oben im ersten Post hat es Oli verlinkt. Ansonsten hier:

In the End

Danke auch für das positive Feedback dazu. Werde das Kompliment meiner talentierten Kollegin Eileen ausrichten, die sich für die Melodie verantwortlich zeigt und auch Iris ausrichten, dass ihr Gesang anklang findet (bin auch sehr zufrieden mit ihrer Arbeit).

Schattenlord

unregistriert

12

Montag, 9. August 2010, 22:56

Aaah, vielen Dank! Das hab ich im ersten Post ganz übersehen. :)

Habs mir jetzt noch ein paar Mal richtig angehört und ich muss sagen: Wirklich klasse. Schon fast schade, dass der Abspann zu kurz war. ^.^
Bin richtig begeistert von dem Lied. Top gesungen, Top Aufbau vom Lied, wunderschöne Melodie. Landet auf dem MP3-Player. Ganz großes Lob!!!

(Kann man euch mieten? :D)

Schattenlord

Birkholz Productions

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13

Dienstag, 10. August 2010, 18:08

Es kommt nur extrem selten vor, dass mich Amateurfilme voll und ganz in ihren Bann ziehen können, ich nicht mehr abschalten will und einfach nur den Film genießen kann. Dein Film hat genau das geschafft! :)

Ich will den Film jetzt nicht völlig auseinander nehmen und gebe einfach meinen Gesamteindruck wieder.

Die Story, Drehbuch und Dialoge/Monologe waren toll. Die Monologe aus dem Off haben durchgehend gefallen. Die Schauspieler haben ihre Sache super gemacht und du scheinst in Regie echt was drauf zu haben. Das Mädchen hat mir am besten gefallen, der Typ war manchmal etwas zu ausdruckslos. Ich fand bei ihm seinen Typ irgendwie unpassend. Auch dass er durch seine harsche Art manchmal aus der Rolle gefallen ist hat etwas gestört.

Technisch war der Film erste Sahne. Da kann ich an nichts meckern. Ich hätte mir lediglich einen etwas organischeren, schmutzigeren Look gewünscht, was man durch ne kräftigere Farbkorrektur, künstliche Vignette (nur nicht übertrieben) und künstlich hinzugefügtes Filmkorn erreichen könnte. Der Look war mir ehrlich gesagt einfach zu sauber, zu digital. Das passte nicht zur verträumten Story.

Die Musik hat mir auch sehr gut gefallen. Sie wurde nicht zu übertrieben eingesetzt, tauchte aber immer an den richtigen Stellen auf. Das Lied aus dem Abspann konnte gefallen, jedoch fand ich den Gesang etwas gequält. Sorry, aber der Gesang hat mich dann doch etwas abgeschreckt...

Insgesamt einfach super und lediglich der Look hätte „verträumter“ sein müssen. Freu mich schon auf deinen nächsten Film! :)

Janos McKennitt

unregistriert

14

Dienstag, 10. August 2010, 22:13

Zitat

(Kann man euch mieten? :D)


Immer doch. ;)

@ Birkholz: Auch Dir danke für das Feedback. Ja, Gesang ist immer ein zweischneidiges Schwert. Ist nicht umsonst das intimste Instrument des Menschen. Für mich persönlich passt der Gesang eben sehr gut, da er das zum Ausdruck bringt, was ich beim Schreiben des Songs im Hinterkopf hatte. Aber eben: ganz klar geschmackssache.

15

Donnerstag, 12. August 2010, 20:14

Hm, gesagt wurde ja schon alles.
Das "Flackern" ist mir jetzt nicht aufgefallen.
Ansonsten schön gemacht. In nur zwei Tagen. Respekt!
Man hat nie das Gefühl, daß irgendeine eine Szene nicht geklappt hätte
oder anders gesagt, daß eine verpfuschte Szene eingebaut werden mußte.

Der Typ war mir von Anfang an äußerst unsymphatisch
(Ich hab den schon nur vom Aussehen her gehaßt, bevor er noch den ersten Satz mit ihr gemacht hat.
Arrogant, überheblich, hinterhältig, widerlich! Hat einfach ein Fieslings-Gesicht!)
Und ich habe in der letzten Szene mit ihr etwas Panik (bei ihr) vermißt!
Vielleicht wär´s auch für die Story noch besser gewesen, wenn die zwei im Verlauf noch ein Paar geworden wären.
(zwecks der Dramatik) Etwas mehr Bindung wäre hier gut gewesen.

Erwartet hatte ich übrigens ein Ende, wo er im Dunkeln monstermäßig stirbt, whatever...
aber so ging´s auch... wenn auch nicht ganz so fulminant...

Trotzdem ein klasse Film...!

Ach und mit was habt ihr gedreht?
DSLR? Videokamera?

sollthar

unregistriert

16

Donnerstag, 12. August 2010, 21:03

Hui, das Ding hat ja wirklich sehr viel gutes! Kompliment!

ALso als erstes fällt die durchaus gelunge Kameraarbeit auf. Auch wenn nicht jede Einstellung gut ist, hat es zahlreiche drin, die wirklich schön die Stimmung einangen und generall hinterlässt die Optik das Gefühl, dass da jemand bewusst darauf geachtet hat. Die Geschichte ist zwar langsam, gibt aber durchaus was her. Schauspielerisch ist das ganze etwas durchwachsen - das Mädchen ist teils so richtig gut, er leider nie wirklich. Aber das ist halt so mit Laiendarstellern. Trotzdem schaffen es die beiden, die Stimmung zu tragen, da die ein irgendwie eigenartiges Gefühl aufbaust und das im Kontext der Auflösung, die ja in alle Richtungen interpretiert werden könnte, auch passt. (Trotzdem würde ich den einen oder anderen Satz rausschneiden, aber dazu komm ich noch)
Der Moment, in dem er dann das Licht ausmacht, ist wunderbar dramatisch! Kompliment!

Die einzige, imo aber grosse Schwäche des Films, wenn du Kritik willst, ist der Schnitt. Ich behaupte, dieser Film könnte locker 20 bis 30% kürzer sein, ganz ohne dass er auch nur irgendwas verliert - im Gegenteil, er würde gewinnen. Und ich meine damit nicht, dass er zu langsam erzählt ist!
Für mich hast du einfach viel zu viele Dinge drin, die nicht nötig sind. Kleinigkeiten, die sich aber stark summieren. Da mal eine Sekunde früher raus, da mal 2 Sekunden später rein (Mit sieht praktisch jeden Gang, vor fast jedem Satz sieht man die Spieler Luft holen, jede Bewegung ist noch mit drin, bevor dann endlich rausgeschnitten wird etc). Den Schauspielern würde das helfen (braucht es wirklich eine dramatische Pause praktisch vor jedem Satz?) und dem ganzen Fluss ebenfalls. Ich meine damit nicht die Langsamkeit des Films, die würde erhalten bleiben, sondern halt wirklich ungenaue Schnitte. Da verspielt der Film meiner Meinung nach am meisten seines Potentials. Ich hoffe sehr, dass du dich da nochmals ran setzt.


Dennoch, dir ist da ein interessanter Kurzfilm gelungen, der Hoffnung auf ein weiteres Projekt macht. Ich freu mich also zu sehen, was von dir als nächstes kommt! :thumbsup:

NHP

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17

Montag, 16. August 2010, 20:53

Erstmal vielen Dank für die vielen ausführlichen Kritiken.

Ich kanns nicht oft genug erwähnen, dasses mich sehr freut, wie gut der Film hier anzukommen scheint.

@Purzel
ja, 2 Tage. Aber die waren auch wirklich hart. Vor allem der zweite Dreh nachts in der Lagerhalle... 5 Uhr Mittags angefangen und morgens um 7 fertig geworden xD. Gott sei Dank hat sich der Besitzer nachts um 3 noch zu uns gesellt und der ganzen Manschaft Kaffee serviert. Der Hammer!
Gedreht haben wir mit einer Sony DVW 700 DigiBeta

@sollthar
Was die Bilder angeht geht es mir inzwiswchen auch so. Es gibt einige Einstellungen, die mir selber sauer aufstoßen, aber wie oben erwähnt sind die Aufnahmen vor knapp einem halben Jahr entstanden und inzwischen habe ich vieles in dieser Hinsicht gelernt. Trotzdem wollte ich den Film logischerweise fertig machen. Schade drum, aber das ist der Lerneffekt. xD
Deine Kritik zum Schnitt nehme ich mir ebenfalls sehr zu Herzen. Ich kann mir vorstellen welche Stellen du meinst und du hast Recht. Durch die lange Zeit, die das Projekt in Anspruch genommen hat, habe ich auch schlicht vergessen mit genügend Abstand nochmal drüber zu schauen. Viele Gänge sind in der Tat überflüssig oder zu gezogen.
Allerdings glaube ich, dass dir einige Stellen besonders aufgefallen sind und du das hochrechnest. Ich glaube nicht, dass ich durch Kürzungen ganze 20 Prozent einsparen könnte.
Aber sobald ich mal Zeit habe werde ich mich ransetzen und (nochmal) runterschneiden. Wenn du Recht behalten solltest lad ich dich auf ein Bier ein, wenn du mal zufällig in der nähe von Stuttgart bist :thumbup: .

MFG

ano31

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18

Donnerstag, 19. August 2010, 01:11

Da ist Dir ein eindrucksvoller Film mit einer ruhigen und doch spannenden Erzählweise gelungen.
Besonders die Stimme aus dem Off kam sehr gut rüber.
Eigentlich gibt es kaum was zu bemängeln, das einzige was mir unschön auffiel, war die zu wackelige
Kamera beim Spaziergang durch den Park (auch wenn es so gewollt war)
Der Schauspieler ist in der Endszene mit dem Mädel etwas zu "harsch", das passt nicht so zu dem Charakter,
wie er vorher dargestellt wurde.

Und auch mir war die eine oder ander Einstellung etwas zu lang, das sind aber nur Kleinigkeiten. Insgesamt
ein wirklich sehenswerter Kurzfilm mit überzeugenden Darstellern.

Gruß, Andy

Selon Fischer

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19

Donnerstag, 19. August 2010, 13:15

Tja so ist das, wenn man so spät den Film ansieht: alle fleißigen Kritiker waren schon vorher dran und man hat seber nicht mehr zu sagen. Außer, dass es mir überragend gut gefallen hat und ich Schattenlord beipflichten muss, dass es seit langem wieder ein Film hier im AFF ist, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Super schön. Ich bin sprachlos :D

Chumber

unregistriert

20

Montag, 23. August 2010, 21:54

Mir hat der Film ebenfalls super gefallen. Besonders positiv fiel mir der Erzählfluss auf.
Die Einleitung mit der Einstellung von dem Auge ist sehr gelungen. Die Szene mit der
Fotosession wird mir wohl noch eine ganze Weile im Kopf festsitzen :)
Wirklich sehr schöm umgesetzt (auch von der Beleuchtung).
Die Charaktere waren sehr interessant und auch Glaubhaft.
Zur Musik muss ich sagen das ich sehr positiv angetan war von der minimalistischen und
bedachten Weise wann sie wo eingesetzt wurde. Hat für mich persönlich wunderbar in das
Gesamtbild und der Atmosphäre des Films gepasst.

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