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Borgory

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1

Dienstag, 8. Juni 2010, 04:17

Exposed - Ausgesetzt (Kurzfilm)

Diesmal gibt es einen kleinen Kurzfilm der etwas länger brauchte :)

Titel: Exposed
Dauer: ca. 8min.
Stil: Mystery
Darsteller: Michael Scheibe, Eric Roßbach und Remo Nowak
Drehzeit: 2 Tage
Bearbeitungszeit: ca. 3 Tage

Inhalt:
2 Freunde wachen mitten im Wald auf und haben keinerlei Erinnerung wie sie dahin gekommen sind. Ihre Erinnerungen sind nicht immer die richtigen aber sie werden rausfinden was wirklich passierte.

Hintergrund:
Neue Freunde/Darsteller haben wir vor einiger Zeit kennen gelernt und wir haben unseren ersten kleinen Film probiert um zuschauen wie wir alle miteinander harmonieren. Zudem konnte ich etwas experimentieren :)

Bilder:










Viel Spaß, auch wenns noch nicht so perfekt ist :P

HobbyfilmNF

unregistriert

2

Dienstag, 8. Juni 2010, 10:38

Mir hat es sehr gut gefallen. Gut gespielt, toller Schnitt. Passende Musik. Die Story hat mir sehr gefallen. Mann hätte aber daraus aber noch mehr machen können aus der Idee. Die FX Schnecke fand ich geil ! :thumbup:

Borgory

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3

Dienstag, 8. Juni 2010, 11:37

Dankeschön :)
Naja, die Umsetzung kam leider nicht alles so rüber wie ich es gerne wollte. Die Story war zwar einfach gestrickt aber ich finde dass das alles nicht so rüber kommt^^

HobbyfilmNF

unregistriert

4

Dienstag, 8. Juni 2010, 11:51

Die Überblendungen, Ein- und Ausblendungen haben mir übrigens auch sehr gefallen. Du sagst das die Story einfach gestrickt ist aber ich finde gerade das ansprechend. Vergleichbare storys wurden schon oft verfilmt, ob Komerziell oder von Amateuren. Ich muss wirklich sagen das dein Film mir besser gefallen hat als der eine oder andere Komerzielle Film mit der Geschichte. Alter kann ich Schleimen, aber das ist halt meine Meinung.

Lukas F.

unregistriert

5

Dienstag, 8. Juni 2010, 15:47

Ich fand das Schauspiel und die Kameraführung nicht besonders gut.
Gute Idee aber nur teilweiße gut umgesetzt. Die Schnecke sah sehr gut aus.

Assassin89

unregistriert

6

Dienstag, 8. Juni 2010, 16:12

Ich fand die Einstellungen schön, v.a. am Schluss, als die Kamera durchs Gras "gehuscht" is. Was mich etwas gestört hat, waren die vielen Schwarzblenden; die könnte man entweder kürzer machen oder einfach durch harte Schnitte ersetzen. Außerdem ist in der "Nacht-"Szene noch Vogelgezwitscher zu hören^^ Aus der Geschichte hätte man echt noch mehr (längeren Film) machen können :))

cj-networx

unregistriert

7

Dienstag, 8. Juni 2010, 16:42

Moinsen

Schnitt:
Kann Assasin89 hinstlich schneller Schnitte nur zu stimmen, es wäre denke viel aufregender geworden!
Kamera fand ich zwischen 2:15-2:25 seltsam iwie hats etwas gestockt, dieses Stocken hat mich ein wenig gestört.
Musik:
war recht gelungen, ab 3:30 ca. hats mich stark an den Film Predator erinnert, diesbezüglich stimmte allerdings für mich nicht die Stimmung (Atmosphere oder CC.. iwie hats nicht so gepasst, fällte etwas..vllt: mehr grauere Abschnitte was düstereres ala Invasion2 wo man im Hintergrund dunklere Farben sieht beim Fluß zu Beginn oder mehr fraktale Lichter oder wie man das nennt, auch Lensflare wäre gute Alternative)

Ab 1:45 find ich den kleinen Überaschungsmoment, wo der Typ sich aufrichtet gut gelungen.

Darsteller:
Die Leistung des Erstgezeigten war überzeugender als von anderen Typen, speziell bei dem Moment wo beim Ersten die ersten Schmerzen im Kopf auftauchen, fand ich die Reaktion des Zweiten zimlich underacting, mir fällte etwas mehr geschockter Zustand bei ihm (evtl das er kurz zurückschreckt mit großen Augen danach aber wieder langsam zu dem Typen geht und fragt ob alles ok ist).
VFX:
Echt coole Schnecke! Glanz war gut anzusehen. Allerdings die Geschwindigkeit war aus meiner Sicht extrem übertrieben, das könnte man viel langsamer machen. Dafür fand ich den Bluthusten zimlich super besonders gegen Ende wars geil!

Hat mich gut unterhalten ;)

Borgory

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8

Dienstag, 8. Juni 2010, 17:13

Dankeschön euch allen :)

Ja, das Vogelgezwitscher war blöd, aber wie hätte ich das denn sonst machen sollen^^ Hab extra noch paar Grillen drübergelegt :thumbsup:
Sagen wir einfach es dämmert :thumbup:
Die Schnecke soll ein Wurm sein lol

HobbyfilmNF

unregistriert

9

Dienstag, 8. Juni 2010, 17:27

Eins habe ich nicht verstanden. Der in der gelben regenjacke vom Anfang, was hat der mit den beiden die Angeln wollten zu tun oder ist das ein zufälliges Öpfer von dem wir nicht mehr erfahren? Hätten die beiden ihn vermisst und versucht zu finden hätte das mehr sinn ergeben wie ich finde.

Borgory

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10

Dienstag, 8. Juni 2010, 17:31

Gedacht war es so dass der "Angler" einfach schon vorher da gestorben ist und die 2 die dann auch da aufwachen dachten sie waren angeln, weil sie die Tasche von ihm finden. Dabei stimmte dies aber nicht, die waren ja nicht angeln.

Die Idee für das Intro fiehl uns nach dem 1. Drehtag am abend ein. Ich fand es da nicht ganz zu langweilig^^

HobbyfilmNF

unregistriert

11

Dienstag, 8. Juni 2010, 17:32

Achso jetzt verstehe ich. Sorry wenn ich es nicht verstanden hatte.

12

Dienstag, 8. Juni 2010, 22:55

Na dann sag ich mal Ade zur Zimperlichkeit ;):


Wenn man das Wort Horrorfilm hört denk man wohl üblicherweise an Zombies. Diese spielen bei "Ausgesetzt" von Ferry Kaupisch allerdings keine Rolle, dennoch kann man den Kurzfilm wohl diesem Genre zuordnen.

Es geht nämlich um 2 Freunde die einfach so im Wald aufwachen. Sie haben absolut keinen Schimmer wie sie hierher gekommen sind und sind zu Beginn dementsprechend irritiert. Als einer der beiden eine Tasche mit Anglerutensilien findet erinnert er sich plötzlich wieder daran geangelt zu haben, woher allerdings das Blut neben der Tasche kommt kann er sich auch nicht erklären...

Die Handlung von "Exposed" ist äußerst simpel gehalten. Hier gibt es keine großen Überraschungen, der Zuschauer ist nicht gerade überfordert dem Geschehen zu folgen und auch das Ende versetzt einen nicht gerade in eine Phase der sich überstürzenden Gedanken. Deswegen erscheint es mir auch unnötig diese noch weiter zu schildern.

Zwar ist der Kurzfilm durchaus unterhaltsam, aber wirklich begeisterungsfähig ist die erzählte Geschichte nicht. Den Charakteren wird keinerlei Tiefe verliehen, die Idee ist keineswegs originell, das Ende ist annähernd nichtssagend und die Dialoge machen das Ganze auch nicht besser, und dazu komme ich jetzt:

Die Qualität des Drehbuchs schwankt. Teilweise wirkt es unfreiwillig komisch was die Darsteller von sich geben, teilweise einigermaßen natürlich und an wieder anderen Stellen klischeehaft und langweilig. Wenn ein Mensch offensichtlich schlafend am Boden liegt, dann aufgeweckt wird und erschrocken hochfährt dann versinkt er nicht unmittelbar danach in schiere Langeweile und nuschelt "Was ist passiert". Und das führt uns zum Schauspiel.

Auch die Darsteller sind nicht vollkommen überzeugend, was ja durchaus nachvollziehbar ist im Amateurbereich. Doch gepaart mit einigen seltsamen Dialogen ("Der Wald gibt uns immer mehr Fragen auf") wirkt es doch relativ skurril. Aber besonders die Mimik und der Tonfall strahlen oft nicht das aus was die Worte einem vermitteln sollen.

Widmet man sich nun den technischen Aspekten, so gleichen diese leider keineswegs die bisherigen Kritikpunkte aus.

Der Schnitt ist immer wieder fehlerbehaftet oder ungeschickt geführt (seltsam gewählte Blenden oder fehlende Dynamik), und generell etwas träge.

Die Kamera ist im Ansatz solide, speziell bei den Dialogen, oft aber unsinnigerweise verwackelt und ohne das nötige Händchen zur Perspektiven-/ bzw. Ausschnittsbestimmung.

Die Farbkorrektur schwächelt leider auch ein wenig und bietet meistens nur ein grünen Mischmasch (was vor allem durch den Wald als Drehort begünstigt wird) mit mangelnden Kontrasten. Auch der Sprung zur Abendszenerie enttäuscht einen eher, da überall noch der offensichtlich weiße Himmel durchschimmert. Zudem wurden Hauttöne oder das Rot des Blutes offenbar ignoriert und sehen dementsprechend unrealistisch aus.

Der Ton ist in Ordnung, man versteht die Darsteller in den meisten (wenn auch nicht allen) Fällen und die Umgebungsgeräusche sind gut eingefangen.

Die Musik ist wohl einer der gelungensten Aspekte denn diese ist kontinuierlich stimmungsvoll und passend eingesetzt.

Ein weiterer durchweg gelungener Teil sind die visuellen Effekte. Diese sind relativ gekonnt und überzeugend gemacht, reißen das Ganze leider aber auch nicht mehr stark nach oben.

Alles in allem ist "Exposed - Ausgesetzt" ein Film mit sehr viel Luft nach oben. Man sieht dass Grundlagen da sind, aber man sieht auch dass es der erste richtige Film von Guardian Pictures ist. Beerbank-Folgen machen eben noch keinen guten Film ;). Doch ich bin überzeugt dass man in Zukunft hier eine Steigerung sehen wird.


Ich hoffe das bringt dir was.

Ciao Carli

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13

Dienstag, 8. Juni 2010, 23:04

Dankeschön für die Kritik :)

Sowas hilft immer und spornt an besser zuwerden :D Viel habe ich schon selbst gemerkt und muß echt sagen dass ich es schwer finde Dinge so umzusetzen wie man das will^^ Aber man lernt ja dazu :D Hoffe ich ;)

Ezio

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14

Mittwoch, 9. Juni 2010, 16:24

An welcher Stelle ist die Schnecke? Ich glaube ich hab es übersehen, weil ich vielleicht kurz nicht hingegckt hab. :whistling:
Ab welcher Minute?

Und zum Film:
-Schnitt und Kamera waren gut, aber manchmal fand ich das Schauspiel von dem einen nicht so gut, weil der irgendwie so normal da saß, als der andere Kopfschmerzen hatte.

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ezio« (12. Juni 2010, 17:24)


Borgory

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15

Mittwoch, 9. Juni 2010, 17:07

Der Wurm ist bei ca. 7:04min.^^
Das Schauspiel üben wir noch :D Mal schauen wann uns was neues einfällt^^ Da können wir mal gewisse Dinge mehr beachten.

jomedia

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16

Mittwoch, 9. Juni 2010, 18:33

Also ich finde den Film super!!! Sehr schön gemacht! :)

Marcus Laubner

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17

Donnerstag, 10. Juni 2010, 16:30

Schauspielerisch kann man sicherlich noch einiges verbessern und auch bei der Inszenierung war mir die Kamera oft nicht nah genug dran. Dafür möchte ich mal den Ton loben, da hast du Dir viel Mühe gegeben, gerade die Musik wurde mit viel Fingerspitzengefühl gemacht. Dass man bei den Figuren nicht so in die Tiefe geht und sie eher blass wirken, finde ich jetzt nicht von Nachteil, im Gegenteil. Bei den meisten Horrorfilmen, die ich so kenne, wurde auch nicht mehr auf Tiefe und Charakterentwicklung geachtet und gerade hier ist das auch nicht nötig.

Ezio

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18

Samstag, 12. Juni 2010, 17:27

Der Wurm ist bei ca. 7:04min.

Achso das! ^^ Ich habe erst gedacht, dass das eine Schlange ist. Ich hab mich schon gewundert, wo da eine Schnecke sein soll.
Aber der Wurm sieht echt cool aus. :thumbup:

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

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Montag, 14. Juni 2010, 00:21

Fand das eig. ziemlich geil.
Schöne Idee mit dem Intro und sehr coole Musik.

Idee is ne de neuste aber schön umgesetzt. Gab Schwächen bei Ton vorallem bei den Schauspielern und bei der Inzenierung.
Aber schön dass es mehr in richtung film ging. :)

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