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SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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1

Samstag, 22. Mai 2010, 13:10

Tod ist tot

Die Absage ist da (war ja auch zu erwarten, was man so von dieser Schule hört) und jetzt hau ich hier mal eines der Aufgaben her: den produzierten Kurzfilm zum Thema Man kann sehr beschäftigt sein, ohne das Geringste zu tun





Fehler: Videodatei wird momentan ersetzt, hatte nicht die finale Version hochgeladen. In ca. 30min dürfte die finale Version da sein



Der Film entstand Ende Dezember / Anfang Januar in vier Drehtagen. Ein Schienendolly, und natürlich meine geliebte Hebebühne kam zum Einsatz. Die Handlung des Films ist nciht zu beschreiben, ich habe einfach nur versucht aus dem Thema was zu machen. Jeder sieht den Film anders, ich hatte kaum gleiche Interpretationsversuche innerhalb des Teams. Jeder hatte einen anderen Sinn/Moral/Lösung im Film gesehen.



Schwerpunkt der Bewerbung war Kamera (hab mich auch für diesen Studiengang beworben). Wollte zum einen in der Nacht drehen und durch krasse abstrakte Lichtsetzung die Stimmungslage rüberbringen. Beim Schneiden des Films ist mir teilweise schon komisch geworden, ein bisschen bedrückend finde ich selbst das ganze schon.



Während der Produktion hab ich eine Grafikkarte geschrottet und mein Pc hat sich einen Virus eingefangen. War teilweise schon ein Zittern beim Beenden des Projekts, aber ich habe es geschafft, alles weit vor dem Einsendeschluss einzuschicken.



Zusätzlich musste ich noch eine Bilderserie einsenden, die den Alltag einer Person zeigt, einen kleinen Aufsatz und eine Bildanalyse. Ein Fragebogen war auch noch auszufüllen. Da hab ich wahrscheinlich den größten Fehler begangen. Als Vorbild sollte man vielleicht nicht Peter Jackson angeben und bei Lieblingsfilmen irgendwelche aus den USA. Für die hff ist das ja keine Kunst. Aber ich wollte mich nciht verstellen.





Filmlänge ca. 4:50min
»SR-Pictures« hat folgendes Bild angehängt:
  • Tod.jpg




Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »SR-Pictures« (23. Mai 2010, 19:20)


JoeFX

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2

Samstag, 22. Mai 2010, 17:08

Ziemlich strange muss ich schon zugeben^^

Kamera fand ich wirklich gut, nur leider konnte man sich nicht darauf konzentrieren, da die Darsteller ihren Off-Text so schnell sprechen, dass man sich schon sehr konzentrieren muss. Leider kann man deshalb der Story auch nur schwer folgen.

Das Bild ist (glaube ich jedenfalls) verzerrt oder?
Beleuchtung fand ich gut, nur bei den Nachtszenen weniger.

Ich denke, wenn der Film etwas länger gewesen wäre, hätte man auch die Bilder besser wirken lassen können und der Story leichter folgen, aber das ist auch nicht das Hauptaugenmerk deines Filmes. ;)

Fand ich gut

mfg

Birkholz Productions

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3

Samstag, 22. Mai 2010, 17:50

Das sollte eigentlich eine strukturierte Kritik sein und vieeel kürzer werden... Hat aber nicht geklappt!^^ Muss auch vorher noch Mal sagen, dass mir der Film eigentlich sehr gut gefallen hat und ich normalerweise nicht so detailvoll darauf eingegangen wäre, oder mich näher damit beschäftigt hätte, aber da es ja dein Bewerbungsfilm war, hat mich der Drang gepackt, den Film auf seine Art und eventuelle Fehler näher zu analysieren. Ist natürlich nur meine Meinung, aber hoffe es hilft dir irgendwie weiter! :)

Schade dass sie dich nicht genommen haben und wirklich schade, dass sie einem nicht mal ne Rückmeldung zum Film geben, warum man abgelehnt wurde...
Wirst du's noch Mal versuchen?

So... Der Film ist wirklich strange!^^ Ich musste ihn zwei Mal gucken, um da durchzublicken.

Erste Eindrücke:
Die Geschichte ist interessant aber vielleicht doch etwas platt. Originell war auf jeden Fall der Tod und undurchsichtig und interpretierbar, war das Ende. Die Monologe waren wirklich super geschrieben, nur waren es wirklich zu viele Informationen! Es gab kaum mal ne Pause, in der man einfach mal die Bilder auf sich wirken lassen könnte.
Da deine Story ja allgemein sehr ins Düstere ging (zumindest ab der zweiten Hälfte) und vom Thema her recht abstrakt war, hätte man da noch ein bisschen mehr Psychoszenen und kranke Sounds reinbringen können. Da hätten Szenen mit komischen Bildflackern gepasst, in denen es eine merkwürdige Farbkorrektur gibt, die Menschen verzerrte Gesichter haben usw... Einfach so ein bisl Pseudokunst-Psychokack (weiß nicht wie man so was nennen soll!^^). Jedenfalls allgemein künstlerisch abstraktere Szenen.

Merkwürdig war die erwachsene Stimme des Mädchens. Da dachte man, eine Frau erzählt rückblickend aus ihrer Kindheit. Gespielt haben beide Darsteller soweit recht gut. Man weiß ja nicht, ob die Stimme vom Mann auch zu ihm gehört!^^

Zum Format: Soll das 4:3 sein oder hat Vimeo das wieder verzerrt? Wenn nicht, warum drehst du dann 4:3?

Die Soundeffekte sind ja wieder vom Kramer. Mich persönlich stören die schon sehr, aber weiß nicht, ob das die von der HFF juckt. Fand sie aber oft auch unpassend eingesetzt.

Ich fand das Lied dieser Band nicht so passend. Der Sänger wirkte so gequält und das Lied wirkte einfach unschön. Das hat für mich ein bisl Atmosphäre zerstört. Der Songtext passt natürlich zum Thema des Films, aber gerade das lässt es wieder konstruiert wirken. Das Englisch vom Sänger tut dann seinen Rest...

Kameraführung (woraufs ja hinaus lief):
Die Dollyfahrten sind natürlich schön wackelfrei und ruhig. Das gefällt. Du hast immer mal im Vordergrund unscharfe Gegenstände. Das ist schön! :) Mir gefallen die Übergänge zwischen den Wänden. Am Anfang beim Mädchen wirken die Fahrten jedoch viel zu schnell. Gerade hier wäre einfach Langsamkeit besser gekommen. Weiß ja nicht obs ne Längenvorgabe gab, aber das wirkt so gehetzt. Ultra langsame Fahrten, ruhige Bilder und wenige, aber nachdenklich stimmende Monologe wären super gewesen. Wäre so gewesen, hätte auch eine ruhige traurige Musik gepasst. Beim Mädchen fehlen mir auch Close Ups. Z.B. beim Weckerklingeln hätte es gepasst. Allgemein wären Close Ups vielleicht oft ganz gut gekommen. Bei der Nachtszene gabs mir zu wenig Bewegung und Abwechslung. Da fehlte auch klar ne Totale der Straße. Man sah ja nur Nahen vom Mädchen und dem Tod und in der Entfernung immer wieder die Scheinwerfer des „Trucks“. Die Aufnahmen am Fahrrad wirkten einfach wirklich so, als würden die Räder stehen. Da hätten ihr vielleicht eher mit dem Auto voraus fahren und ausm Kofferraum filmen sollen. Also wie gesagt, ne schön düstere Straße mit einigen Lampen wären gut gewesen. Und ich muss noch anmerken: Der Tod auf dem Fahrrad wirkte irgendwie lustig! Ich musste echt lachen. Das Mädchen fährt so ruhig da lang, dann kommt der Tod, wie er sich einen abstrampelt um das Mädchen zu erwischen!^^ Es war auch oft nicht klar, ob der Tod nun hinter ihr her fährt, oder bei ihr hinten aufm Fahrrad sitzt. Noch Mal zur Bewegungssache: Die Szene wo der Tod mit der Hand nach ihr greift wirkt z.B. total statisch, weil sich das Licht im Hintergrund auch nicht bewegt.
Beim Mann, der trinkend am Tisch sitzt kann ich dir noch nen Tipp geben: Da wäre eine minimale Kamerafahrten nach vorne oder hinten gut gekommen. Machen kannst du das im Schnittprogramm, in dem du den Bildausschnitt minimal vergrößerst und es im Laufe des Clips wieder kleiner machen lässt. Ist also eigentlich ein minimaler Zoom. Aber da er so minimal ist, wirkt er wie ne super langsame ruhige Kamerafahrt und unterstützt meiner Meinung nach genau solche Szenen, sowie Dialogszenen. Gerade bei so was wie dem Reingeben der Eiswürfel oder dem Einschütten des Alkohols ins Glas, hätte ich mir absolute Close Ups mit Detailaufnahmen gewünscht. Hättest du vielleicht in leichter Zeitlupe machen müssen. Du weißt ja, was man alles schönes mit Wasser machen kann. Da kann man immer Mal so geile Bilder einbauen.

Ich versuch nun noch mal für mich das Ende zu deuten: Ein Mal könnte man annehmen, dass er nun seine Tochter doch nicht umgefahren hat und sie sich wieder „anfreunden“. Ich denke eher, er hat sie tatsächlich umgefahren, beide sind irgendwie gestorben (erlöst worden) und treffen wieder aufeinander im Jenseits. Nun der Schlusssatz, man ist erst frei, wenn man tot ist... Ich weiß nicht... Keine Ahnung!^^

SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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4

Samstag, 22. Mai 2010, 19:11

Erstmal vielen Dank. Da die eine Kritik so lang ist, werde ich gleich auf beide eingehen.

Zuerst zur Länge: es gab die Richtlinie maximal 5min oder in einer Bilderserie von 8-15 Fotos. Da musste ich nun die Story hineinquetschen. Der Film ist natürlich 16:9, Vimeo hat da wieder mal einen Mist gebaut.

Zitat

So... Der Film ist wirklich strange! Ich musste ihn zwei Mal gucken, um da durchzublicken.

Du willst nicht wissen, wie oft ich ihn ansehen musste :P

Zitat

Ich fand das Lied dieser Band nicht so passend. Der Sänger wirkte so gequält und das Lied wirkte einfach unschön. Das hat für mich ein bisl Atmosphäre zerstört. Der Songtext passt natürlich zum Thema des Films, aber gerade das lässt es wieder konstruiert wirken. Das Englisch vom Sänger tut dann seinen Rest...

Ich wollte auf eigene Musik zurückgreifen und da fand ich ein Album einer befreundeten Band mit unter anderem diesen Liedern. Ich fand sie vom Text so passend, dass ich sie verwendet habe. Mir gefällts, das ist aber wohl geschmackssache.

Zitat

Da fehlte auch klar ne Totale der Straße.

Es gab keine Straße. Ich wollte, dass die Szene auf einer großen, aber leeren Straße spielt. Da wäre aber das Problem mit der Beleuchtung gewesen. Also haben wir auf einem Parkplatz gedreht. Totale war nicht drin. Leider war der auch zum Teil beleuchtet. Ich wollte eigentlich die Fernlichter der Beleuchterautos als einzige Lichtquelle haben.

Zitat

in dem du den Bildausschnitt minimal vergrößerst und es im Laufe des Clips wieder kleiner machen lässt. Ist also eigentlich ein minimaler Zoom.

Hm, da verschlechtert sich aber die Bildqualität. Und ein Zoom ist nie eine Fahrt, da sich die Perspektive nicht verändert. Es dürfte höchstens gehen indem du aus der Filmebene ein 3D-Layer machst und dann eine Fahrt animierst.

Zur Interpretation: 2 von vielen





Birkholz Productions

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5

Samstag, 22. Mai 2010, 19:29

Hm, da verschlechtert sich aber die Bildqualität. Und ein Zoom ist nie eine Fahrt, da sich die Perspektive nicht verändert. Es dürfte höchstens gehen indem du aus der Filmebene ein 3D-Layer machst und dann eine Fahrt animierst.


Mit minimal meine ich eine Vergrößerung von ein bis zwei Zentimetern, wenn du von deinem Bildschirm ausgehst. Da wird die Bildqualität nicht so schlecht, dass es auffallen würde. Wie gesagt... Das ist nur so ein Detail, welches man kaum wahr nimmt, aber imo wie eine minimale Kamerafahrt, wie in professionellen Produktionen wirkt, da es eben kaum auffällt obs nun ein Zoom oder eine Fahrt ist. Du siehst das ja meistens nur an den Rändern, dass das Bild näher ran kommt... Hoffe du verstehst was ich meine!^^

Frage: Wirst du dich noch Mal oder an einer anderen Schule bewerben, oder jobbst du erst mal weiter am Filmset?

Frederik Braun

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6

Sonntag, 23. Mai 2010, 14:00

So schade es auch ist, dass du nicht genommen wurdest muss man das ganze auch realistisch sehen (wie du ja selbst auch schon geschrieben hast): In deinem Alter ist es relativ unwahrscheinlich an so einer Schule genommen zu werden, die meisten Bewerber sind schon Mitte 20 und haben in der Zwischenzeit berufliche bzw. studienbezogene Erfahrungen in dem Bereich sammeln können. Dein Film ist zwar ohne Frage gut geworden, aber wenn du dir mal so manche Bewerbungsfilme anguckst, die genommen werden, dann wirst du schon einen Unterschied feststellen.

Vielleicht ein krasses Beispiel, aber nur mal aus Erfahrung: Ein Kumpel hat schon während seiner Ausbildung für das Budget seines Bewerbungsfilms an der HFF Potsdam gespart und mit einigem Aufwand einen Film produziert, der schon ziemlich professionell aussah. Er kam in eine engere Auswahl, letzlich hat es aber trotzdem nicht gereicht.

Aber definitiv nicht den Kopf hängen lassen; in ein paar Jahren wieder versuchen! :)

7

Sonntag, 23. Mai 2010, 15:07

Ohne Deinen Film angeschaut zu haben (hatte bloß noch keine Zeit!)
Tja will ja scheinbar auch jeder machen....
Und ist es nicht so wie bei den "Superstars", daß viele gar nicht geeignet sind...?
Nur weil vielen die Freunde aus falsch verstandener Höflichkeit immer jeden Film hochjubeln, anstatt auch mal ehrlich zu sein.
Und von daher finde ich´s auch gut, wenn mal einer die Leute auf den Boden der Taschen zurückholt,
und denen mal sagt, daß sie nicht geeignet sind. (ist nicht auf Dich bezogen)
Und wenn ich zig Bewerber hätte, würde ich auch nur die fünf besten nehmen.
Aber eine Beharrlichkeit macht sich auch immer gut, also nicht schämen und die Leute "nerven"...
Also immer fleißig Bewerbungen hinschicken, dort auftauchen, sich mit den wichtigen Leuten anfreunden, etc...


EDIT:

Die technischen Dinge sind schon genannt worden.
Eine einfachere Story wäre wohl besser gewesen.
Ich glaube nicht, daß Peter Jackson der Grund für die Ablehnung war.
Warscheinlich eher die Tatsache, daß Du die Story nicht kurz und knapp verpackt hast.
Du hast es gut gemeint, aber den Faden verloren... so kommt mir das etwas vor...

Grüßle Purzel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Purzel« (23. Mai 2010, 15:17)


Selon Fischer

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Sonntag, 23. Mai 2010, 16:07

Ein Fragebogen war auch noch auszufüllen. Da hab ich wahrscheinlich den größten Fehler begangen. Als Vorbild sollte man vielleicht nicht Peter Jackson angeben und bei Lieblingsfilmen irgendwelche aus den USA. Für die hff ist das ja keine Kunst. Aber ich wollte mich nciht verstellen


:D das kommt mir soooo bekannt vor :D ich hatte mich an meiner Uni für ein Filmanalyseseminar angemeldet und musste in einem Motivationsschreiben angeben, was denn mein Lieblingsfilm wäre. Doch wenn deine Dozentin Fassbinder und seine Filme abgöttisch liebt, ist es nicht so toll, "Land of the Dead" als Lieblingsfilm anzugeben. Das hat sie mir nachher auch eiskalt so gesagt. Egal, ich wollt mich nicht verstellen. Aber ehrlichlichkeit ist generell eine dumme Sache :D

SR-Pictures

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Sonntag, 23. Mai 2010, 19:20

Ich hätte den Film wohl nicht unter dieser Beschreibung laufen lassen sollen. Dass ich nicht genommen werde, war mir klar, aber ich wollte es trotzdem versuchen. Ein ehemaliger Student aus Berlin meinte, oft nehmen sie auch jemanden, der sich beim Dritten mal bewirbt, obwohl offiziell nur 2 mal erlaubt ist. Ich wollte es einfach versuchen (von 3 den gleichaltrigen Praktikanten (inkl. mir) aus einer letzten Produktion, hat es eine zum Aufnahmegespräch geschafft). Naja egal....

Mir geht es hier eigentlich um Kritik zum Filmchen und nicht um irgendwelche Studientatsachen. Der Film ist im Kleinen Kino, also bleibt bitte on Topic, nciht bei Gründen für/gegen Bewerbung und so...





Borgory

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Sonntag, 23. Mai 2010, 20:40

Hat mir sehr gefallen! Tolle Perspektiven, guter Schnitt und gute Idee! Nur der Tod hat mir nicht so ganz gefallen^^

Cloud Strife

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Mittwoch, 26. Mai 2010, 01:47

Hi!
Habe mir den Film angeschaut und hätte einige Kritikpunkte. Als erstes vorweg: Er hat mir subjektiv gesehen nicht gefallen obwohl er konsequent umgesetzt wurde.

hier einige Kritikpunkte:
- Zuerst ein kleiner Mangelpunkt in der Umsetzung. Die Erzählerin am Anfang kam ziemlich künstlich rüber, und allgemein wurde zu platt erzählt. Ich hatte den Eindruck als versuchten die Erzähler natürlich zu wirken doch genau dadurch wurde der Film ein wenig zu "künstlich", ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll.
- Da du dich für "Kamera" bewerben wolltest hätte ich an deiner Stelle viel mehr mit Licht, Farben, Kontrasten und abgefahrenen Kameraperspektiven rumgespielt. Die Kamerafahrten sind
zwar schön, jedoch sind die Szenen etwas zu (soll nicht beleidigend gemeint sein, versuche nur auszudrücken was ich fühle wenn ich den Film sehe) einfallslos oder langweilig beleuchtet. Bei den Aufnahmen im Truck ist das Licht, das du auf das Gesicht des Schauspielers gesetzt hast "unlogisch". Natürlich kann man das Gesicht des Schauspielers ein wenig beleuchten. Doch wenn ein Truck nachts fährt und keine dynamischen Lichter der Außenwelt auf dem Gesicht des Schauspielers zu sehen sind ( oder Lichtpunkte, wie z.B. vom Radiomonitor oder ähnliches) wirkt das ganze künstlich und amateurhaft (klar sind wir Amateure, aber du willst dich ja an einer professionellen Schule bewerben)
- Die Story ist nicht überzeugend. Zwar ist die Idee gut, jedoch erstens ohne großartige Wendepunkte und zweitens ein wenig naiv, z.B. an der Stelle wo das Mädchen sagt:"Papa"? Gerade hier warten wir auf eine Überraschung. Und die Überraschung war "Papa?", was zu offensichtlich war. Wir werden als Zuschauer im regen stehen gelassen. Was nun?
Okay, es war vielleicht deine Absicht, aber überlegs dir ob eine kleine Überraschung am Ende nicht interessanter wär. Denn wenn der Zuschauer schon am Ende alleine gelassen wird, dann soll er doch wenigstens noch über etwas nachdenken oder sich an etwas die Zähne ausbeißen. Zusätzlich fehlt mir die Sympathie zu den Charakteren. Wer sind die? Wie ist ihre emotionale Beziehung? Da du dich aber für Kamera bewerben wolltest ist dieser Kritikpunkt sowieso nicht sehr relevant für dich. Was die Lehrer an solchen Schulen aber gerne sehen, das kann ich dir für zukünftige Bewerbungen raten, ist wenn Kameraleute all diese Elemente, wie Licht, Kamerafahrten usw. gezielt einsetzen um die Story zu untermalen. D.H. z.B. ganz primitiv: Der Schauspieler ist in einer Szene nervös, also filmst du mit der Hand. Oder du willst Leere zeigen. Du zeigst eine statische Aufnahme eines Raumes oder eine Landschaft mit einem möglichst weiten Objektiv. Ich wette das weißt du eh alles schon, aber man sollte es nicht vergessen ;)
Hoffe es ist etwas hilfreiches für dich dabei

SR-Pictures

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Montag, 23. August 2010, 18:28

Da du dich für "Kamera" bewerben wolltest hätte ich an deiner Stelle viel mehr mit Licht, Farben, Kontrasten und abgefahrenen Kameraperspektiven rumgespielt. Die Kamerafahrten sind
zwar schön, jedoch sind die Szenen etwas zu (soll nicht beleidigend gemeint sein, versuche nur auszudrücken was ich fühle wenn ich den Film sehe) einfallslos oder langweilig beleuchtet.
Habe ich jetzt auch gemerkt. Hatte damals (vor einem halben Jahr) einfach nicht die Mittel dazu. Letztens war ich nur für die Kamera zuständig bei einem Abschlussfilm einer Regieschülerin. Da hatten wir einen professionellen Dolly, ARRI-Leuchten... Da ist einfach viel mehr möglich, als wenn ich mich um alles selber kümmer (Regie und so) und nur Bastelware und Baustrahler habe.





Nils K.

unregistriert

13

Mittwoch, 25. August 2010, 02:19

Leider konnte ich mir nur eine minute des Film antun,
aber bitte bitte bitte, vertont ganze nocheinmal mit einer vernünftigen Sprecherin,
dann kann man das auch aushalten.

Auch hier gilt: Ich kann dir an dieser Stelle nur folgenden Thread ans Herz legen: Kritik - Was es zu beachten gibt!
Bitte beachte dies bei deiner nächsten "Kritik", ansonsten werden weitere Postings dieser Art ohne Kommentar gelöscht. Admin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (25. August 2010, 14:15)


HobbyfilmNF

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14

Mittwoch, 25. August 2010, 09:41

Mir hat der Film sehr gefallen :thumbup:
Kamera, schnitt, Geschichte, Darsteller, Sprecherin einfach alles sehr gut gemacht.
OK Gevatter Tod sieht schon etwas komisch und unreal aus aber das ist nicht so wichtig.
Bin sehr begeistert von dem Film :thumbsup:

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