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michibohne

unregistriert

1

Sonntag, 25. April 2010, 16:54

Weihnachtskrise - FILM ONLINE


Hallo Liebes Forum,
mit ein wenig Stolz, darf ich euch heute meinen neuesten Film vorstellen, der nach nunmehr 4 Monaten Prduktionszeit gestern seine Premiere mit ca. 40 Leuten gefeiert hat. Dort kam er sehr gut an, ich hoffe das tut er bei euch auch.

Anschauen!
Länge: 11 Minuten
Outtakes
Trailer
(Falls sich der Traffic in Grenzen hält werde ich eine qualitativ bessere Version hochladen)

Die Story:
Es ist das Jahr der Krise. Stellenabbau, an allen Ecken und Kanten. Nichteinmal vor dem allseits beliebten Weihnachtsmann machen die Bürokraten Halt. Sie nahmen seinen Job... und jetzt wollen sie auch noch seinen dicken Sack...

Stills:



Infos:
Angefangen hat alles kurz vor Weihnachten, als mir die Idee zum Film kam. Nachdem das Drehbuch stand, galt es einen Drehort zu suchen, was sich schwierig gestaltete, doch dann ein perfektes Ende nahm. Über ein paar "Connections" wurde es uns ermöglicht in einem abrissfertigen Gebäude zu drehen, was die Sache mit dem Schmutz extrem erleichtert hatte. Einziger Nachteil war die extreme Kälte, die uns allen eine kleine Erkältung beschert hatte.

Nach dem Dreh ging es an die Post-Productions und damit auch an eine unzahl an winzigen Visual Effects, die sich vorallem auf das Entfernen von Bildelementen beliefen (Kabel, etc. im Hintergrund). Das i-Tüpfelchen auf den Film setzte Daniel Müller mit seiner genialen Filmmusik.

Die Premiere:
Viel gibt es nicht zu schreiben, es war ein toller Abend an dem sowohl Weihnachtskrise als auch unser 1 stündiger Film Jumping Jack gezeigt wurde.


Weitere Bilder vom Set:
Ich werde sie in ein Spoiler-Tag einbinden, da sie sonst viel Platz verbrauchen würden. Trotzdem könnte das ein oder andere Bild verräterisch sein!


Ich hoffe ihr nehmt euch ein wenig Zeit mein kleines Werk anzusehen. Viel Spaß!
Michi

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »michibohne« (25. April 2010, 19:11)


Marcus Laubner

unregistriert

2

Sonntag, 25. April 2010, 18:14

Das Konzept fand ich ganz interessant, nen entlassener Weihnachtsmann, die Bürokratie, mit der ich mich zur Zeit auch wieder rumschlagen muss... aber das wars dann erschreckenderweise auch schon. 4 Monate Produktion finde ich ziemlich heftig dafür.
Die Geschichte ist sehr schlicht und seicht, die Inszenierung hätte noch viel besser sein können. Komödien sind aber zugegebenermaßen auch extrem schwer in der Kameraarbeit umzusetzen. Ausleuchtung war jetzt auch nicht so gelungen, das Büro könnte "kühler" beleuchtet sein, es sah auch mehr wie ein billiges Stundenhotelzimmer in Polen (so zumindest stelle ich mir das vor) aus als ein Amt. Da finde ich den Premierenort wesentlich passender, was man so erkennen kann auf dem Foto. Der ist schön weitläufig und Santa hätte darin verlorener gewirkt.
Was sollte eigentlich diese seltsame Vignette um den Weihnachtsmann im Park?
Ton ist auch verbesserungswürdig, vor allem das süße Mädel hab ich nicht immer akustisch verstanden. Bei den Darstellern blieb - wahrscheinlich wegen den komplizierten Textpassagen - die Mimik auf der Strecke, da hätte ich mir vor allem vom Santa mehr gewünscht.

Auch fand ich die Mischung aus ner Komödie mit den Splattereinlagen nicht passend, aber das Problem hab ich mit anderen Filmen ala Shaun of the Dead oder Hot Fuzz auch.

michibohne

unregistriert

3

Sonntag, 25. April 2010, 22:48

4 Monate Produktion finde ich ziemlich heftig dafür.

Naja, wir sind immerhin nur Schüler, haben also nicht am Stück und mit gleichbleibender Intensität am Film gearbeitet. Auch die Filmmusik hat einiges an zeit beansprucht, ist aber auch dementsprechend gut geworden.

Die Geschichte ist sehr schlicht und seicht, ....

Ja naja, es ist ja immerhin nur ein Kurzfilm, wirklich in die Tiefe gehen kann man da ja kaum. Bin allerdings der Meinung, dass die Story nur auf der Oberfläche so seicht ist, ist wohl nicht so rübergekommen wie sie sollte.

Auch fand ich die Mischung aus ner Komödie mit den Splattereinlagen nicht passend, aber das Problem hab ich mit anderen Filmen ala Shaun of the Dead oder Hot Fuzz auch.

Ich nehme das mal als Vergleich meines Filmes mit Shaun of the Dead und damit als Riesenkompliment ;)

Liebe Grüße,
Mike

michibohne

unregistriert

4

Mittwoch, 28. April 2010, 13:51

Hallo Liebes Forum,

möchte diesen Thread nochmal hochpushen, da in den Film wirklich eine Menge Arbeit gesteckt wurde und ich es schade finden würde, wenn es bei einer Rückmeldung blieb. Noch viel schlimmer als schlechte Kritiken sind garkeine!

Zum Film

Vielen Dank schon im vorraus.

Selon Fischer

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5

Mittwoch, 28. April 2010, 16:26

Warum sollte man sich auch Ende April einen Weihnachtsfilm ansehen? Aus dem gleichen Grund, warum am Eis auch im Winter essen kann? (übrigens ziemlich schwache Anmache. Da wird nix laufen^^)

Tja ähm. Die 11 Minuten waren irgendwie fix rum. Hab mich also nicht gelangweilt. Bei dem Schornsteinwitz hab ich ebenso lange gebraucht, wie die Bürokraten. Musste lachen^^ Die drei waren übrigens toll und das eigentliche Highlight des Films. Die ganze Santastory hat da irgendwie nicht recht reingepasst.

Die Musik ist tatsächlich gut geworden :)

Übrigens fand ich die Splattereinlage gut. Aber ich fand "Shaun of the Dead" auch lustig :P@ Herr Laubner

HobbyfilmNF

unregistriert

6

Mittwoch, 28. April 2010, 22:37

War sehr unterhaltsam aber irgendwie kahm mir die Geschichte bekannt vor. Habe die schon mal gesehen in einer anderen Besetzung. Mir fällt nur nicht ein wo.

michibohne

unregistriert

7

Freitag, 30. April 2010, 19:34

Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Habe die schon mal gesehen in einer anderen Besetzung. Mir fällt nur nicht ein wo.

Ja, irgendwie hoffe ich doch, dass du sowas ähnliches schonmal irgendwo gesehen hast. Ziel des Scripts war es unter anderem viele Klischees auszupacken (coole Sprüche, Blut, Rache, "eine neue Freundschaft", etc.) Hoffe noch den ein oder anderen Zuschauer zu gewinnen ;)

Liebe Grüße,
Mike

Birkholz Productions

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8

Freitag, 30. April 2010, 20:53

Mir gefällt dein Banner nicht.

*Verwarnung wegen Spam*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HTS_HetH« (8. Mai 2010, 15:01)


michibohne

unregistriert

9

Sonntag, 2. Mai 2010, 12:43


Mir gefällt dein Banner nicht.

:-D Okay, danke für die konstruktive Kritik ;) Werde es ganz schnell ändern :-P

michibohne

unregistriert

10

Donnerstag, 6. Mai 2010, 18:15

Um vielleicht noch den ein oder anderen Zuschauer zu bekommen gibts ab heute den Song What Christmas Means von Julian Kurz. Er ist am Ende unseres Film zu hören. Zum Film.

BuchiFilmmusik

unregistriert

11

Sonntag, 13. Juni 2010, 17:53

"What Christmas means" von Julian Kurz gefällt mir von der Soundqualität und Aufnahme sehr gut. Allein schon, etwas mit Gesang so hinzubekommen (ich spreche aus eigener Erfahrung)... nicht schlecht! mit welchem programm habt ihr das aufgenommen?
:thumbsup:

michibohne

unregistriert

12

Sonntag, 13. Juni 2010, 18:04

Bin mir gerade nicht sicher mit welchem Programm er das gemacht hat. Glaube aber er benützt eine alter Version von Cubase. Man muss fairerweise sagen, dass Julian bei seiner Aufnahme mehr Zeit zum Mastern hatte, da er ja nur einen Song hatte im Gegensatz zu Daniel Müller, der ja den gesamten Soundtrack innerhalb kürzester Zeit machen musste.

mfg Mike

Mr Dude

unregistriert

13

Sonntag, 19. September 2010, 21:10

Sooooo... Jetzt hab ich mir eurer Werk auch einmal zu gemüte geführt. Die wenigen Kommentare bislang haben ich nur grob überflogen.

Insgesamt fand ich das ganze eher schwach. Die Musik war Zweckdienlich, aber wirkte ziemlich billig (nicht in Form von "Ihr hättet euch einen teuren Komponisten holen sollen" ;) )

Insgesamt wirkt der Film stellenweise etwas lieblos. Der Weihnachtsmann passt irgendwie nicht so richtig in die Rolle, abgesehen davon dass er der korpulenteste von euch ist. Die drei abstrusen Typen am Tisch haben mir regelrecht angst gemacht. *schauder* Die Außerplanmäßigen Witze waren nicht nur außerplanmäßig sondern auch außerordentlich unlustig. Das Schauspiel war auch eher platt. Wo spielt denn das ganze? Soll das eine Konferenzsitzung sein? Und warum seit ihr nicht mal zu Kik oder zum Pap in den Schrank und habt euch echte Hemden versorgt? Das macht das ganze noch viel unüberzeugender. Dass der Weihnachtsmach dann seinen Job mit einer Großkalibrigen zurückholt war auch etwas übertrieben, aber naja, das war eure Entscheidung.

Das einzige was ich aus diesem Film wohl im Kopf behalten werde ist das Mädel.

PS: Ich stimme Birkholz zu. Der Banner ist wirklich grenzwertig. Wie gesagt die drei "are scaring the shit out of me" :D
Ps PtII: Ich hasse es, solche schlechten Kritiken zu schreiben, ist eigentlich gar nicht mein Ding.

michibohne

unregistriert

14

Sonntag, 19. September 2010, 23:10

Hallo Mr. Dude.

Vieles, was du kritisierst ist tatsächlich so gewollt. Die unlustigen Witze, die Lieblosigkeit der Bürokraten ihre Fremdheit, genauso wie der Übertriebene Auftritt des Weihnachtsmanns. Für die Hemden waren wir zwar nicht bei Kik, aber bei Real. Mir persönlich gefällt der Eindruck des "Auseinanderfallens", den die Bürokraten durch die umgeknoteten Krawatten und den billigen T-Shirts erwecken. Auch die Musik wurde bewusst klischeehaft eingesetzt, soll also kein eigenständiges Profil annehmen sondern nur die Abgedroschenheit der Szenen unterstreichen.

Was den Ort angeht gebe ich dir teilweise recht, so richtig verstehen tut man nicht wo sich das ganze abspielt - ist allerdings auch nicht wichtig.

So sehr wie du es hasst schlechte Kritiken zu schreiben, hasse ich es wohl mich Punkt für Punkt herauszureden, doch in diesem Fall geht es irgendwie nicht anders, da - wie gesagt - viele der kritisierten Stichpunkte beabsichtigt waren. Mir ging es im Film nicht um einen kinoreifen Eindruck, was Look und Musik angeht, sondern vielmehr um das Spiel mit Klischee, Moral und Kritik. Sätze wie: "Es ist kein Platz mehr für Liebe", sind ja nicht realitätsnah, sollen aber eben auch nur in dieser grotesken Welt dienen.

Was ich mir also eingestehen muss ist, dass meine Intentionen nicht angekommen sind, bzw. nicht eindeutig erkennbar waren.
Mich würde interessieren ob dich nur diese technischen Aspekte gestört haben oder ob du auch mit der Story nichts anfangen konntest.

mfg Mike

Mr Dude

unregistriert

15

Sonntag, 19. September 2010, 23:23

Mich würde interessieren ob dich nur diese technischen Aspekte gestört haben oder ob du auch mit der Story nichts anfangen konntest.

Eine Mischung aus beidem. Dass bei der technischen Seite noch viel Platz nach oben ist, wirst du selbst wissen. Der "fehlende" Kinolook ist damit aber nicht gemeint. Es sind halt die allgemeinen Parameter wie der Ton und die Kameraarbeit.

Die Story war einfach nicht so mein Ding. Der Grundgedanke gefällt mir, aber die Story ist zu kurz irgendwie.. Der wird gefeuert, besäuft sich auf der Parkbank und begeht Rache.

Womit du dem Film sicherlich auch nicht geholfen hast, war der Veröffentlichungstermin, auch wenns nicht wirklich weihnachtlich zugeht.

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