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joey23

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1

Dienstag, 20. April 2010, 09:41

EIN PAAR

Ich möchte euch hier gerne unseren neusten Wurf zeigen. Kommentare sind natürlich erwünscht und erbeten.


Zum Inhalt:

"Die Welt ist verdammt in Hektik geraten. Alle sind immer in
Eile und wenn man mal langsam macht, wird man gleich angehupt.

Die Zeit anhalten kann wohl niemand. Aber vielleicht ist es einen Versuch
wert. Eine Geschichte über Liebe, Vergessen und vergangene Zeiten.

Kurzfilm von Johannes Maurer, Lorenz Maurer und Marcus Morzinietz.

Dauer: 10 Minuten


Plakat:




Screenshots:








Stream per YouTube:



EIN PAAR wird am 30.4. im Cinemaxx Braunschweig gezeigt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joey23« (24. April 2010, 13:07)


Marcus Laubner

unregistriert

2

Dienstag, 20. April 2010, 12:57

Das Ende war leider von vornherein abzusehen und die Sprachaufnahme ist ziemlich verrauscht, aber ansonsten ist das Teil 1A!

3

Dienstag, 20. April 2010, 13:04

Hey,

also was Bild angeht ist es hervorragend. Super Leistung! Zum Ton muss ich meinem Vorredner Recht geben, allerdings ist es nicht schlecht. Nun zum wichtigen: Die Story.

Ihr schafft es gut die Gemütslage des Hauptcharakters rüberzubringen. Von Anfang an war mir klar, wie einsam dieser Mann sein muss. Das gelingt euch also SEHR GUT! Allerdings passiert kaum was. Es gibt keinen klaren Spannungsbogen und das Ende ist voraussehbar. Trotz der tollen Aufnahmen und guten Atmosphäre wird der Film daher ein wenig langweilig, um es mal überspitzt auszudrücken. Ist trotzdem ein klasse Film, meinen Respekt... :)

scheiti1

unregistriert

4

Dienstag, 20. April 2010, 13:13

schöne bilder, ruhige aufnahmen, guter schauspieler. die story kann man außen vorlassen. schöne bildersprache.
weiter so. :)

HobbyfilmNF

unregistriert

5

Dienstag, 20. April 2010, 14:22

Das Plakat ist ist toll und macht lust sich den Film anzusehen.

Der Film gefällt mir richtig gut. Der Schauspieler ist genial und hat eine angemnehme Stimme. Die Aufnahmen sind wunderschön und ich war die ganze zeit gebannt und nicht eine sekunde gelangweilt. Auf großer Leinwand kommt die Stimmung sicher noch mehr rüber als jetzt. :thumbsup:

Birkholz Productions

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6

Dienstag, 20. April 2010, 16:37

Bilder, Sound und Musik fand ich klasse. Die Stimmung wurde durch den guten Schauspieler super rübergebracht.

Allerdings war auch mir das Ende von vornherein klar. Da hat es am Ende fast schon genervt, dass auf dem Friedhof noch so viel Zeit vergeudet wird, bis endlich dieser Grabstein zu sehen ist. Sollte das Ende ein Überraschungseffekt sein (was ich mal stark annehme), ist dir die Umsetzung der Story deutlich in die Hose gegangen. Denke als Kurzgeschichte hätte das super funktioniert. Da man die Frau aber nie sehen konnte war das alles viel zu offensichtlich.

MP-Digital

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7

Dienstag, 20. April 2010, 18:43

:thumbup: Kann mich den Meinungen der anderen nur anschließen. Mach weiter so.

8

Dienstag, 20. April 2010, 21:38

Ging mir ähnlich wie Birkholz. Habe am Ende als der Pfarrer kam, angefangen zu spulen weil es mir einfach zu lange gedauert hat.
War leider schon ab dem Punkt, wo er am Anfang allein auf der Bank sitzt klar, worauf es hinaus läuft.
Sonst war der Film klasse nur inhaltlich etwas dünn und vom Thema her auch net unbedingt mein Fall.

funkefloh

unregistriert

9

Dienstag, 20. April 2010, 22:49

Entspannung statt Spannung

Ich fand den Film gut und der Schauspieler hat sich gut in die Rolle hereingefügt.
Mir war es, obwohl ich die Kommentare vorher gelesen habe, erst ab der Hälfte des Films klar worauf es hinausläuft...bei der Szene in der Küche rechnet man jeden Moment mit einer Antwort der Ehefrau, auch im Garten wartet man noch auf eine Reaktion aber spätestens als der Ehemann wieder das Haus betritt und die Blume verwelkt ist, weiß man bescheid.
Ich finde man kann auch gute Filme ohne Spannung drehen, die trotzdem lebendig sind und bei denen man mitfühlen kann.

Marcus Laubner

unregistriert

10

Dienstag, 20. April 2010, 23:24

Absolut, Schultze gets the Blues ist da einer der Filme, die ruhig und toll erzählt sind. Nur das funktioniert nur, wenn die Handlung auch interessant und nicht vorhersehbar ist. Letzteres hat diesem Film leider das Genick gebrochen, wo er doch in allen anderen Bereichen gelungen ist.
Man hätte vielleicht den Zuschauer länger in die Irre führen sollen, zum Beispiel dass man die Frau hört (weil eben auch die Hauptfigur sie hört) oder indem man mit den Perspektiven spielt, also z.B. dass man glaubt, den Schatten der Frau zu sehen und erst später sieht man, dass es in Wirklichkeit nur ein Mantel war, der da hing oder so.

joey23

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11

Mittwoch, 21. April 2010, 10:57

Vielen Dank für die Kommentare.

Dass man ahnt, wie der Film ausgeht, ist uns bewusst. Vorschläge, wie das durch Schnittänderungen verhindert werden kann?

Joey

Marcus Laubner

unregistriert

12

Mittwoch, 21. April 2010, 12:22

Puh, der Schnitt wird da wohl wenig bringen. Vielleicht kann man beim Ton bissl was ändern, dass man z.B. Geräusche der Frau hört, während der Mann Zeitung liest. Wenn man sie hört wird vermutlich kaum einer davon ausgehen,

Spoiler Spoiler

dass die Frau gar nicht mehr lebt.

joey23

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13

Mittwoch, 21. April 2010, 12:36

Aber wie ist dann die Erklärung für die Geräusche? Ist ja unlogisch, wenn der Zuschauer das auch hört.

funkefloh

unregistriert

14

Mittwoch, 21. April 2010, 12:54

zum Beispiel dass man die Frau hört (weil eben auch die Hauptfigur sie hört)

:thumbsup:

Marcus Laubner

unregistriert

15

Mittwoch, 21. April 2010, 14:21

Aber wie ist dann die Erklärung für die Geräusche? Ist ja unlogisch, wenn der Zuschauer das auch hört.

Stell Dir mal vor, man hätte auf diese subjektive Sichtweise bei The Sixth Sense verzichtet, man hätte doch überhaupt nicht geschnallt was da abgeht, wenn man die toten Menschen nicht auch gesehen hätte ;)

joey23

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16

Mittwoch, 21. April 2010, 14:41

Ja, das stimmt. Hmm, fürs Bild ist es jetzt zu spät, im Ton werde ich das mal ausprobieren.

Birkholz Productions

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17

Mittwoch, 21. April 2010, 16:01

Super wär z.B. am Anfang, wenn er die Zeitung liest, dass man aus der Entfernung ein Fön hört. Dann denkt der Zuschauer die fönt sich die Haare und er spricht deswegen so laut. An einer Stelle kann sie ja den Fön kurz ausmachen wenn er was erzählt und dann wieder anmachen... Kp ob er dann wieder so deprimiert schaut, weil sie nicht antwortet, aber das würde ja passen!^^

Marcus Laubner

unregistriert

18

Mittwoch, 21. April 2010, 16:04

Ich dachte mehr an so Aufräumgeräusche. Schuhgeräusche... Stuhl der bewegt wird... Klimpern... Fensterputzgeräusche und so. Ein Föhn oder Staubsauger ist extrem nervtötend ;) Er spricht halt so laut, weil er seine Frau drei Räume weiter vermutet.

Habt ihr das eigentlichmit ner XL H1 gefilmt? Und hattet ihr Zusatzequipment am Start, Softbox oder ähnliches?

Frederik Braun

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19

Mittwoch, 21. April 2010, 16:34

Ich denke man kann die Vorhersehbarkeit des Endes gar nicht mehr so stark verändern, da (meiner Meinung nach) eigentlich zu jeder Zeit im Film klar ist,

Spoiler Spoiler

dass die Frau tot ist.
Deshalb hätte ich an eurer Stelle das Ende gar nicht so sehr als Überraschungsmoment inszeniert, wäre vielleicht besser gekommen.

Wie auch immer, insgesamt ein wirklich schöner Kurzfilm - technisch sowie auch inszenatorisch mehr als überzeugend!

20

Donnerstag, 22. April 2010, 09:04

Puh, also wie ihr das mit Bild hingekriegt habt ist schon traumhaft. Wenn wir das bei unserem Projekt vom Bild her halb so schön hinkriegen wie ihr, bin ich froh. :rolleyes: xD Wir drehen mit einer Panasonic HDC HS 300 und einer Sony HDR-HC1E... 8o

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Kurzfilm, Paar

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