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Sonntag, 8. November 2009, 20:40

Ungeliebt - Das Leben einer Jüdin - 17 min Kurzfilm

Hallo,
dies ist unser bisher längster und aufwändigster Kurzfilm, den wir in HDV gedreht haben. Das ganze Entertainment Media Production Team und alle Mithelfer freuen sich euch den fertigen Film vorstellen zu dürfen.


Titel: Ungeliebt

Inhalt:
Das Jahr 1939. Hannah lebt als jüdisches Mädchen auf deutschen Straßen. Verachtung und Hass begleiten sie Tag für Tag. Die Gesetze verschärfen sich und es droht ihr verhaftet zu werden, bis sie unerwartet von einem Jungen gerettet und in Sicherheit gebracht wird.

Länge: 17 min


Screenshots (für große darstellung auf Bild klicken):



Cast:
Christopher - Daniel Littau
Hannah - Carolin Brandt
Verräter - Andreas Olenberg
Soldat 1 - Adrian Jotter
Soldat 2 - Henrik Vorbröker
Passant - Sebastian Sellner

Regie: Andreas Olenberg, Daniel Littau
Kamera: Andreas Olenberg, Daniel Littau, Sebastian Fröhlich
Story: Andreas Olenberg, Daniel Littau
Nachbearbeitung: Andreas Olenberg
Musik: Tobias Walter, Andreas Olenberg


Filmausrüstung:
Canon XH-A1
Shoot35 sgPro
Manfrotto Stativ
Glidecam Smooth Shooter + Glidecam 4000
Kamerakran
Bauscheinwerfer
USB Mikrofon


Produktionsdauer:
8 Drehtage
2 Wochen Postproduction
1 Tag Synchronisation


Da ich bisher noch kein Webspace für den Film gefunden habe, ist der Film momentan nur auf YouTube in 2 Teile zu sehen.
Viel Spaß beim anschauen. Wir freuen uns auf jede Kritik.





SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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2

Sonntag, 8. November 2009, 22:31

Tolle Arbeit. Das Thema ist sehr interessant und gut umgestzt. Die guten Schauspieler stechen besonders hervor, die Soldaten sind aber ein bisschen zu jung...kann man aber nichts machen. Location, Kostüme, Requisiten haben mir auch gut gefallen. Eigentlich gibt es nur einen Kritikpunkt, und das ist der Ton bei der ersten Szene in der Hütte. Da ist so ein komisches Kamerarauschen zu hören und wenn Chris spricht hört man am Ende Tonlöcher.

Zwei Fragen noch zum Projekt: sind die Füll-Footage auch von euch (Sonne, Mond, Wolken)?
Hat Daniel seine Stimme verstellt oder spricht er wirklich so? Die hat richtig gut in die Zeit und ins Geschehen gepasst.





Joshi93

JK FILMS

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3

Sonntag, 8. November 2009, 22:59

Schöner Kurzfilm!

Ich hab mir den jetzt gleich 2 mal angeguckt. Ich fand ihn sehr sehr gut. Die Schauspielerische Leistung, vorallem von Danile war sehr gut. Die Stimme von Danielt hat auch bei dem Vorlesen des Tagebuches sehr gut gepasst. Nicht so gut fand ich die Stimme von Hannah. Die habt ihr nachsynchronisiert, oder? Das hat sich dann leider nciht so natürlich angehört.

Die Requisiten fand ich auch sehr gut, ausser das Haus von Daniel, da hat man halt anhand der Fassade und der Tür gemerkt, dass es nicht das Jahr 1935 war. Aber ansonsten saubere Arbeit. Kamera fand ich auch sehr schön, udn am Anfang wo die beiden in die Scheune laufen, da find ich den Schnitt sehr schön.
Die Musik fand ich auch passend, hatte auch sehr schöne Momente.
Das Thema habt ihr gut umgesetzt, ist sicherlich auch ein schwieriges Thema, wo man sich genau überlegen muss wie man da jetzt ran geht und ihr habt es meiner Meinung nach genau rihctig gemacht.

Super Film, würde mich natürlich freuen mehr von euch zu sehen ;)

PS: Der Schauspieler von Daniel hatte vom Gesichtsausdruck was von Elijah Wood find ich, also auch so vom Blick ;)

Schattenlord

unregistriert

4

Montag, 9. November 2009, 00:15

Wow.... der Kurzfilm ist wirklich genial.

Ich muss sagen, ich finde ihn richtig packend. Ich wurde sofort hineingerissen. Grund dafür sind vor allem die guten Schauspieler (vor allem Daniel ist hier sehr hervorzuheben), die tollen Kostüme (wirkt sehr authentisch!) und auch die gute Maske (!) und die Farbkorrektur!

Ich habe leider grad keine Zeit, ich werde demnächst nochmal ausführlich antworten. Aber ganz kurz:
Kamera: Okay, hätte man aber noch mehr draus machen können.
Musik: Leider ein bisschen flach und uninspiriert von der tollen Geschichte. Da hätte ich mir was tieferes gewünscht.
Darsteller: Sehr gut, wirklich! Ich habs echt genossen!
Soundkulisse: Leider sehr sehr schwache Vertonung, das ist leider nicht sehr schön. :)
Story: Wirklich klasse! Das ist der größte Pluspunkt! Zwar vorhersehbar, aber toll inszeniert!

Ich werd nochmal was genaueres zu schreiben.

Achja, eins noch: Hatte man 1939 schon Freisprecheinrichtungen? :-D

9/10 Punkte

Schattenlord

P.S.: Im übrigen hatte ich auch an Elijah Wood gedacht gehabt. :D

5

Montag, 9. November 2009, 00:16

Wow. Ein echt toller Film.

Requisite und Schauspieler überzeugen! Habt euch ein schwieriges Thema ausgesucht aber mit Bravour gemeistert. Auch Technisch gut gelöst :)

Die Machart find ich auch gut, durch die Art des Vorlesens schafft ihr einen schönen Bogen zum Ende hin.

Hier mal ein paar Kritikpunkte:

-Schade , dass es bei den Szenen im Dorf nicht noch Darsteller gab, so kam kein richtiges Dorfleben bei mir auf.

- Mir fehlt ein wenig Action. Zum Teil sind echt brisante Haarsträubende Szenen dabei, das Gerangel mit dem Soldaten usw. Da läuft dann eure Musik und man hört ein paar Sounds, find ich nicht so schön. Ich denk aber mal ihr habt das wegen dem künstlerischen Aspekt reingebracht.

cj-networx

unregistriert

6

Montag, 9. November 2009, 00:53

Ein Wunderschöner Kurzfilm!
Als ich zum ersten mal den Namen der Hauptdarstrellerin lass "Hannah" hab ich mich sofort an den Film Der Vorleser von Bernhard Schlink erinnert.
Die Geschichte beim Vorleser ähnelt etwas der euren.

Was ihr aus eurem Projekt gemacht habt ist ne wahnsinnig tolle Arbeitsleistung.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine wunderschöne Romanze im 2. Weltkrieg!
Alles hat gepasst Musik usw. Kann mich nur den Vorrednern anschließen. Finde keinerlei Kritik für den Film.
Wäre euer Film bei den Nominationen zum Award aufgetaucht, hätte ich diesen sofort dafür nimoniert und gevotet!

War für mich ein Genuß diesen anzuschauen! Danke!

Gruß

Urlag

absoluter Spast

  • »Urlag« ist männlich

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7

Samstag, 5. Dezember 2009, 21:22

Echt toller Film, Story gut, und Teschnische und Schauspielerische Umgesetung sehr gut, da kann man nicht meckern...

Der einzige große Kritikpunkt für mich als Requisitenkrümelkacker mit 30er jahre Fetisch ist natürlich eure Requisite,
die relativ viele durchaus vermeidbare Fehler drinhat... (um mal einige zu nennen: Der Apfelkarton am anfang, die Kleidung einiger leute, das ganze Plastikgerödel, die schubkarre und der Holzlasurkanister im Schuppen, die "Uniformen" und Frisuren der "Soldaten" die eigendlich keine sein dürften, moderne Autos im Hintergrund, Daniels Haus, die "Monatageschiene" auf der Plastik MP40 usw.) ...etwas mehr achtsamkeit und Aufwand hätte hier viele fehler verhindern können... aber die meisten "leihen" die sich nicht so mit der Zeit in der der Film spielt beschäftigen werden die meisten Fehler kaum bemerken...

Und das schussgeräusch der MP40 (da es 1939 Spielt wirds wohl eher ne MP38 sein) ist aber nicht ernsthaft aus Counter Strike, oder?

JonasKaufmann

unregistriert

8

Sonntag, 6. Dezember 2009, 12:01

auch mir sind Punkte aufgefallen, die dem Film "The Reader" sehr ähneln.
Wie z.B der Name Hannah.

Trotzdem war es ein genialer Film, Kamera war gut, Kostüme waren toll,
gute Schauspieler und tolle Farbkorrektur.
Hat mir sehr gefallen, würde gerne mal ein Spielfilm von euch sehen.


lg
Jonas

Frederik Braun

unregistriert

9

Sonntag, 6. Dezember 2009, 12:59

Wirklich sehr bewegender und schön gespielter Kurzfilm, der mit filmerisch großen Aufwand realisiert wurde. Sehr authentische Requisite, allerdings sind mir auch so ein paar Unachtsamkeiten aufgefallen was das angeht, die man hätte vermeiden können. Das Info-Schild am Rathaus z.B., oder diese Teddybär-Handpuppe (wenn überhaupt hätte ich einen Steiff-Teddy oder sowas in der Richtung genommen, aber nicht so eine moderne Handpuppe).

Alles in allem trotzdem ein sehr gelungener Film! :)

michibohne

unregistriert

10

Sonntag, 6. Dezember 2009, 14:42

Also ich kann mich meinen Vorrednern anschließen, Story, Kamera und Schauspiel war Klasse.
Ich muss aber sagen, dass die Sache mit dem Ton doch sehr an der Qualität eures Filmes gezerrt hat. Das ist natürlich sehr schade, da fast alles andere sehr gut gelöst worden ist, da fällt die mangelhafte Vertonung natürlich gleich übermäßig auf. Das fällt schon am Anfang aus, als er Hannah das Geld gibt. Man hört kein "Klirren" der Geldstücke. Das irritiert einfach unheimlich, auch wenns nur so ein belangloser Ton ist.
Wos mir auch besonders aufgefallen ist, ist die Kampf-Szene. Da hätte einfach viel mehr Kleiderrascheln, Aufprallen von Körpern auf den Boden reingehört. Dadurch dass auch die Musik, wie schon vor mir gesagt, eher mau war, fehlt der Szene deshalb an Action.

Aber lasst euch deshalb nicht entmutigen, der Film war echt spitze, auch ohne gute Vertonung. Man hätte sich einfach noch besser in die Story einfinden können wenn der Ton gestimmt hätte.

Liebe grüße,
Mike

MichaMedia

unregistriert

11

Dienstag, 8. Dezember 2009, 01:03

Mal abgesehen von zahlreichen, ja leider schon zu vielen Fehlern, was das zeitalter betrifft und Darstellungsmomente etc., ist er doch sehr gelungen und kann berühren (Herz gegend), gibt auf jeden fall fette Punkte.
Weiterer Pluspunkt sehe ich den Mut und die Umsetztung zur Storry, ich kann schon fast gar nicht glauben das dies Erfunden ist, und nicht vom großvater wo erzählt.

Ihr seit auf einem gutem Weg, was das filmen Anbelangt, aber achtet mal mehr auf Details im BG, ne Aussenleuchte mit bewegungsmelder gab es da noch nicht ^^
Hat mir auf jedem Fall gefallen und Unterhalten, nette Geschichte fand ich sehr charmant und so.

Irgendwie ist der Thread wohl untergegangen und nun nach oben gerutscht durch Urlag vor paar Tagen, daher Dank auch an ihm ;) (obwohl der in seiner Uniform immer nen handy in der Tasche hat und rummault nach Zeitgemässen Fehlern, hehehe).

nice, greet Micha.

Urlag

absoluter Spast

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12

Dienstag, 8. Dezember 2009, 01:32

(obwohl der in seiner Uniform immer nen handy in der Tasche hat und rummault nach Zeitgemässen Fehlern, hehehe).


???

Irgendwie muss ich ja das Team zusammentrommeln, und Feldtelefon mit vorher Kabel ziehen dauert zu lange XD

solange wie man es im Film nicht sieht XD

zudem hab ich nie behauptet das ich keine Fehler drin hab ... ich sag nur, kein Film ohne mindestens einmal das Kamerastativ im Hintergrund stehen zu haben :D

13

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 20:55

Sehr sehr emotionsvoller und "leider zu echter" film. Mich hat nichts weiter gestört: Kamera (+ geilem adapter :thumbsup: ) sowie schauspiel sind nur hammer. Da können echt einige noch was lernen. Den hab ich mir bestimmt nicht zum letzten Mal angesehen. ... ich glaub den empfehl ich gleich mal weiter... :thumbsup: Top Sache und riesen Pluspunkt wegen der Story!

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