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Tüddel

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  • »Tüddel« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 25. November 2018, 18:47

Vorstellung mit meinem "seltsamen" Video

Beispielaufbau für einen Thread im Clip-Bereich (kann beliebig angepasst werden):

Titel:
Hallo Liebe Filmer,

ich bin neu in diesem Forum, begeisterter (Liege-) Radsportler, und beschäftige mich seit ungefähr einem Jahr etwas intensiver mit der Filmerei. In der Liegerad-Szene gibt es recht wenig "brauchbare" Videos im Netz - zumindest keine, die dieses tolle Gefühl, solche Fahrräder zu fahren, schmackhaft transportieren. Dies habe ich mir zur Aufgabe gemacht zu ändern und fing letztes Jahr an mit meinem 350 € Camcorder, einer Parrot-Bebop 2 Drohne und ein paar Wirren Ideen im Kopf "herumzuspielen" um der Liegeradwelt etwas schönere und abwechslungsreichere Filmchen zu schenken - keine Erklär-Videos, sondern solche, die einfach versuchen, die Emotionen zu transportieren

Nach einigen Low-Budget-Produktionen, stellte ich mein letztes (aber gelungenstes) Video zwar immer noch mit "einfacher" Technik online, aber ich bin dennoch zufrieden mit der Arbeit. Trotzdem würde ich mich unter den erfahrenen Kamera-Leuten und Regisseuren sehr über konstruktive Kritik freuen, und freue mich auf regen Austausch.

Viele Grüße aus Kornwestheim



Tüddel




Beschreibung:
Riding the Fujin SL2 Recumbent sports bike


Infos zur Entstehung:
Kamera: Sony HDR PJ 33l
Sonstiges Equipment: Parrot Bebop 2
Schnittsoftware: Magix Video Deluxe
Sonstige Software:

Screenshot(s):
optional
(Einbetten oder Dateianhang)

Länge:
04:51

Download:
z.B. Film (20 MB, MP4-HD)

Stream:

Thoma

immer auf der Suche....

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2

Montag, 26. November 2018, 10:55

Hallo Tüddel,
ich finde ihn insgesamt sehr gelungen. Schnitt und Perspektivwechsel sind toll, die gezeigten Bilder auch.
Ein paar harte Schnitte finde ich Hammer-gut (schreibt man das so?... egal :))

Kritik zur Verbesserung:
1) Fasse dich kurz! Doppelte Szenen raus (Anfang 2x Gesicht und Beine brauch ich nicht, 2x Brückenszene mit Holzgeländer auch nicht).
1 Minute weniger wäre ein Gewinn für den Film.
2) Wenn die Bildquali noch richtig gut wäre, wäre das ein Riesengewinn für den Film.
3) Fahrradfahren ist doch Sport!? Warum trinkt der zum Schluß ein Bier?! Frage mich nur, ob das so zusammenpaßt,
obwohl ich wahrscheinlich da auch gerne eins trinken würde. Aber es ist ein Film und mit einer Aussage verbunden, die leicht

mißverstanden werden kann...
Alles natürlich nur meine subjektiven Meinungen.
Lieben Gruß
Thomas

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Tüddel

Tüddel

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3

Montag, 26. November 2018, 13:21

Hallo Thomas,
danke für Deinen Kommentar! :thumbsup: Grundsätzlich freue ich erstmal, daß ich hier überhaupt wahrgenommen werde, und ich scheine ja auf einem richtigen Weg zu sein. Das freut mich sehr!

Fasse dich kurz! Doppelte Szenen raus (Anfang 2x Gesicht und Beine brauch ich nicht, 2x Brückenszene mit Holzgeländer auch nicht).
1 Minute weniger wäre ein Gewinn für den Film.

Ja, das stimmt. Ich habe es auch überlegt. Hintergrund für die "Überlänge": Ich fand den Song ziemlich cool - allerdings: In voller Länge dauerte er 7 (!). Das war mir VIEL zu lang und so viel Bildmaterial - ohne den Film einsilbig zu machen - hätte ich auch gar nicht gehabt. Und: Die Schluss-Szene mit dem Bier wollte ich mit dem einsetzenden Posaunensolo einleiten, da aus meiner Sicht der Themenwechsel im Soundtrack sich gut eignete um damit die Fahrszenen auszublenden. Will sagen: "So, jetzt ist die Radtour vorbei!". Einen passenden Song für dieses Video zu finden war übrigens die schwerste Übung. Ich habe Stunden damit verbracht, einen passenden Song zu finden, der zur Story passt, und dann auch noch an der "richtigen" Stelle den Fade-out passend erlaubt.

Zur Bild-Qualität:
Da gebe ich Dir Recht. Da kann ich im Moment aber leider nichts dran ändern. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich leider nur dieses Equipment. Weil ich aber auch mit der Bildqualität selbst nicht zufrieden bin, habe ich mir jetzt zumindest schon mal eine 4K DSLR gekauft. Die 4K-Drohne muss allerdings noch warten.

Oh ja, Radfahen ist Sport. Aber wer trinkt nicht gern ein Bierchen nach dem Sport? Machen wir doch alle ;). Ich habe versucht, dem Film ein Portiönchen Selbstironie einzuhauchen. Anstößig finde ich bestenfalls, daß man im Schwabenländle ein "Zäpfle" köpft 8-).

Zu Punkt 1)
Ok, ist vielleicht nicht mehr so ganz zeitgemäß, aber ich hatte am Abend vorher einen Italo-Western von Sergio Leone geschaut - eher zufällig. Sergio Leone hat ja viel mit langen Schnitten und Großaufnahmen gearbeitet. Allerdings gebe ich Dir auch Recht: Diese Art von Schnitt mag vor 50 Jahren revolutionär gewesen sein, sieht man heute aber nicht mehr. Auch, finde ich, daß Clips (sofern es so etwas früher überhaupt gab) grundsätzlich kürzer, und die Schnitte viel schneller geworden sind. Das mag dem Umstand geschuldet sein, daß die digitale Filmbearbeitung schnelle Schnitte viel einfacher macht, als am Schneidetisch kleinste Schnipsel zusammenzukleben. Das, allerdings, ist nur eine Mutmaßung. Verbessert mich, wenn ich da falsch liege. Oder ist es einfach nur ein Trend, den die schnelllebige digitale Bilderflut mit sich bringt? Ich persönlich fand die langen Schnitte hier allerdings ziemlich cool, weil: Dieses Rad in der Liegerad-Szene als eines der Schönsten seiner Art angesehen wird, und ich es auch entsprechend gern auch stehend in Szene setzen wollte. Ausserdem: Es ist auch eine Verneigung vor den Werken Sergio Leones. Ich liebe nämlich den Film "Zwei glorreiche Halunken" ganz besonders.

Ich bin übrigens auch in anderen Foren aktiv, und dort werden die Anfangs- und die Schluss-Szene als besonders originell bewertet. Das sind allerdings auch alles keine Filmer so wie Ihr, sondern entweder auch Radfahrer oder Drohnenpiloten, deren Focus auf reinen Luftaufnahmen liegt. Nicht missverstehen: Es gibt viele Drohnenpiloten, die fantastische Luftaufnahmen mit ihren Drohnen hinbekommen, die mir schon häufig den Atem stocken ließen. Aber die wenigsten Drohnenpiloten erzählen mit ihren Clips eine Geschichte, wie ich es hier versucht habe.

In diesem Sinne: Vielen Dank für die Bewertung und natürlich auch für die kritischen Anmerkungen. Ich plane mehr Filme dieser Art.
Viele Grüße:

Tüddel

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Tüddel« (26. November 2018, 18:37)


wabu

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4

Montag, 26. November 2018, 14:59

Vorab: ich bin Norddeutscher habe vor vielen Jahren in Stuttgart gelebt (ein reichliches Jahr)
Deswegen war ich neugierig was ich damals verpasst habe...
Ich sehe auch keinen Unterschied ob ich diesen Weg mit einem normalen oder gar einem E-bike zurücklege (bin ja inzwischen deutlich älter)
Zum Film: Was soll er zeigen - diese Art des bikens? dann sind 2min mehr als genug. Oder die Schönheit der Strecke? Davon ist nicht genug....
Den Anfang finde ich nicht schlecht, aber für jede Einstellung 4 sec reicht. Dann ist das Portrait sehr kernig, männlich - aber von Vergnügen keine Spur.
Bevor du zum Bike gehst bist du ja noch einmal zu sehen - da darf dann auch mal gezwinkert werden oder gelächelt der Vorfreude wegen.
Da sind dann einige schöne Landschaftsaufnahmen dabei. Ich bin dann geneigt immer wieder zu wechseln fahren/landschaft/fahren.
Das ist nicht gemeißelt: es geht auch fahren/fahren/ landschaft / fahren / Landschaft/ Landschaft / fahren.
Das Ende ist auch gut - gerade der Abwurf der Handschuhe etc. das kann kürzer sein. Und wenn du trinkst : absetzen in die Kamera zwinkern und Landschaft als Schlussbild.
Den Film habe ich mir durchgehend angesehen - hat schon Spaß gemacht :-))

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