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Selon Fischer

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Freitag, 16. Dezember 2016, 09:31

Zeitreise

Liebes AFF,

während meine letzten beiden Kurzfilme "Vogelfrauen" und "Fettes Grün" sich relativ erfolgreich auf deutschen und internationalen Festivals schlagen, hab ich in der Zwischenzeit ein Projekt durchgezogen, dass so ganz anders ist, als mein anderes Zeugs :)

In den Pausen zu einer Produktion an einem Theater, bei der ich als Videokünstler tätig war, hat mich eine der beteiligten Schauspielerinnen gefragt, ob wir nicht zusammen irgendwas Filmisches machen wollen. Hab natürlich "ja" gesagt und zusammen mit ihr in den Pausen der Theaterproduktion ohne großes Konzept, Drehplan, festes Script, Requisiten oder Technik einfach drauflos gefilmt und uns voll dem Moment hingegeben. Eigentlich sind meine Drehs immer ganz gut durchgetaktet, aber mal so zu arbeiten, war eine sehr ulkige (im Schnitt dafür umso anstrengendere!) Erfahrung.




Wir haben konsequenterweise auch nur mit Sachen gearbeitet, die im Haus schon vorhanden waren: Kostüme, Requisiten, Bauten und Technik. Das einzige was von außen kam, war das, was wir selber in uns hatten: das Gedicht und das Klavierstück, beides von der Schauspielerin geschrieben und meine "Kompetenz" auf den Record-Knopf an meiner Canon XA10 zu drücken ;) Das erinnert ein bisschen an Dogma 95. Gegen ein paar Regeln verstoßen wir aber doch ;)




Es ist daher kein Kurzfilm im eigentlichen Sinne, eher sowas wie ein "Poetry Clip". Premiere hatte das Filmchen am 14.12.2016 auf dem 3. internationalen Kurzfilmabend in Münster. Ich bin gespannt, was ihr sagt :)



Selon Fischer

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Montag, 19. Dezember 2016, 13:01

Oh weh, so schlecht/belanglos/langweilig/unzugänglich? ;(

Julian-Rolf

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Montag, 19. Dezember 2016, 14:46

Joa   

rick

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Montag, 19. Dezember 2016, 18:51

Oh weh, so schlecht/belanglos/langweilig/unzugänglich?

Nö, aber schwierig zu bewerten, weil du selber sagst das die Kamerarbeit "improvisiert" war. Einige Einstellung, wie die vor dem Spiegel oder von oben auf das Piano fand ich richtig gut, andere (z.B. beim Bälle jonglieren) haben mir nicht so gut gefallen. Schnitt und Tempo finde ich angemessen. Lediglich beim Ton gab es Stellen die auffällig anders klangen und ich glaube das war nicht immer beabsichtigt. Der Text und ihre Darbietung haben mir definitiv am besten gefallen.

Christian671

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5

Montag, 19. Dezember 2016, 21:51

Hi Selon,

ich finde das Experiment ist Dir echt gelungen!
Der Streifen hat so einen Theatercharmecharakter!
Das gefällt mir

TriniTitty

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Dienstag, 20. Dezember 2016, 01:29

Öhm, ich hatte echt Probleme ihr zu folgen. Hatte das Gefühl das mir mehr Worte um die Ohren gehauen wurden als das Hirn verarbeiten konnte. Bei Minute 2:57 bin ich voll erschrocken, weil die Dame dann auf einmal mega laut war.

Es waren aber auch schöne Aufnahmen dabei die mir sehr gut gefallen haben. Bin dem Filmchen auch nicht abgeneigt, finde ihn irgendwie gelungen. Bin aber trotzdem etwas verwirrt. Glaub ich muss ihn mir noch ein paar mal angucken, um zu verstehen was Sie mit ihren Worten ausdrücken will.

Liebe Grüße

Selon Fischer

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Dienstag, 20. Dezember 2016, 18:22

Vielen Dank für diese unterschiedlichen Kommentare! :) Freut mich, dass der Film doch nicht völlig kommentarlos untergeht ;)

@rick
ja, die Einstellungen am Klavier haben Spaß gemacht, weil ich da versuchen konnte mit den krassen Theaterstrahlern ein ansprechendes Bild zu setzen. Die und die Einstellungen vor dem Spiegel gefallen mir auch ganz gut. Mit den anderen bin ich auch nicht so ganz zufrieden. Ging nur nicht anders bei dem grobschlächtigen Vorgehen - das wird beim Ton auch deutlich. Besonders beim Jonglieren nervt mich das Rauschen der Kleidung.

@Christian671
Danke! "Theatercharmecharakter" nehme ich voll als Kompliment. :) Wir haben sehr assoziativ gearbeitet, was am Theater eine übliche Arbeitsmethode ist und einfach Spaß gemacht hat, aber im Film meist kaum Platz hat. Ich wollte aber mal ganz anders arbeiten, um wieder zu wissen, warum ich eigentlich immer alles durchplane ;)

@TriniTitty
Ich hab das für mich in den typischen Poetry-Slam-Lyrik-Stil eingeordnet. Wenn man da ein paar gesehen hat, kennt man die meisten. Ich mag die Reimformen und den Rhythmus, den sie in dem Gedicht gefunden hat. Mit allen Versen kann ich aber auch nichts anfangen ;) Auch hier: eher assoziativ als konkret gearbeitet, was einfach eine angenehme Abwechslung ist.

Christian671

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Dienstag, 20. Dezember 2016, 22:26

Hi Selon,

komisch - ich hatte eigentlich deutlich mehr geschrieben! :huh:
Habe erst jetzt gesehen, dass nur ein Teil abgebildet wurde!

Bei 2.57 fand ich den Ton auch etwas zu laut, aber das war vermutlich sogar bewusst von Dir gewollt!
Ich finde es schön, wenn man mal die altbewährten Muster verlässt und was Neues versucht!
Das zeigst Du eindrucksvoll mit diesem Film! :)

Schöne Grüße aus Oberfranken
Christian

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