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BN-FILM

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Mittwoch, 30. März 2016, 08:48

Der Brief [Wettbewerbsbeitrag - Deutsche Post]

Hallo,

ich habe vor einer Woche einen Beitrag zum Videowettbewerb der Deutschen Post geleistet und möchte dieses euch nun auch vorstellen. Mir geht es dabei zu erfahren, welche Änderungen in welchen Bereichen ich beim nächsten mal vollziehen sollte - abgesehen vom Licht und den Objektiven, welche wir einfach nicht bekommen haben (normalerweise drehe ich nie ohne). Mir geht es eher um den Schnitt, da dieses in dieser Hinsicht mein erstes Projekt war.

Titel:
Der Brief

Beschreibung:
Die siebenjährige Tara möchte ihre Uroma besser kennenlernen und erhofft sich Hilfe durch ihre Mutter, welche sich aber nicht mehr an ihre eigene Oma genau erinnern kann. Um ihrer Tochter dennoch den Wunsch zu erfüllen, greift sie zu Briefen, welche von ihrer Oma geschrieben wurden. Dessen wirklichen Bedeutung der Briefe ihrer Uroma, wird der jungen Tara erst Jahre später bewusst.

Infos zur Entstehung:
Kamera: RED Scarlett
Sonstiges Equipment: Canon EF 18-55mm Zoom Objektiv 3.5-5.5 IS (Festbrennweitenkoffer war schon ausgeliehen (Uni)), Faltreflektor sowie Kopflampe und ein Slider
Schnittsoftware: Adobe Premiere CC
Sonstige Software: Hirnschmalz

Screenshot(s):
Siehe Dateianhänge

Länge:
4'51min.

Stream:


Es würde uns nach der Kritik freuen, wenn uns der eine oder andere ein "Däumchen" nach oben auf YT geben würde.
»BN-FILM« hat folgende Bilder angehängt:
  • Der Brief.00_02_44_03.Standbild005.png
  • Der Brief.00_04_11_01.Standbild007.png
  • Der Brief.00_00_46_02.Standbild002.png
  • Der Brief.00_03_34_13.Standbild006.png

Lierov

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Mittwoch, 30. März 2016, 16:33

Also ich fand den Film jetzt "ging so". Du hast den Film mit einer Scarlett gedreht und das einzige Objektiv weit und breit, auf das du Zugriff hast ist ein 18-55 - 3.5 -5.5 von Canon? Unglaublich! Optisch (zumindest im s/w Teil) hat man auch nicht wirklich das Gefühl, dass da eine so hochwertige Kamera am Start war.
Wieso hast du als Set (Rundbank) diese viel zu dunkle Location gewählt? Wenn dir schon kein vernünftiges Licht zur Verfügung steht, hättest du was anderes suchen müssen. Es sei denn der Ort hat eine bestimmte Bedeutung, die ist für mich aber nicht ersichtlich gewesen. Und was sollte bitte diese komplett sinnfreie Kamerfahrt von 2:05 bis 2:14?
Bei 2:59 versteht man nicht besonders gut, was das Mädchen sagt, weil die Musik zu laut ist. Irgendwas mit "traurig" hab ich verstanden. Habs mir mehrmals angehört, sogar mit Kopfhörer, aber 100% hab ich es nicht verstehen können. Ich hoffe, es war nicht essentielles.
Die Optik des Briefs fand ich jetzt auch etwas zu übertrieben. Die Mutter schätze ich auf Mitte 30. Sie selbst war so alt wie ihrer Tochter, als ihre Großmutter gestorben ist. Das müsste dann Ende der 80er/ Anfang der 90er gewesen sein. Von wann sollen die Briefe sein? Da es sich um eine Jüdin handelt, könnte man vermuten, dass das Thema KZ eine Rolle spielen könnte. Oder wieso wurde explizit eine Jüdin gewählt? Ist jetzt nicht so typsich für einen Film in Deutschland, es sei denn das besagte Thema soll eine Rolle spielen. Hier hätte man dann allerdings noch ein bisschen mehr Infos dies bzgl. einbauen müssen.

Die Trinkpäckchen-Sequenz ist zwar nett gemeint, aber was genau wolltest du damit thematisch aussagen? Es zeigt dem Zuschauer die Beziehung zwischen Tochter und Mutter, welche jetzt aber nicht ungewöhnlich ist und auch als Information nicht wichtig wäre sie explizit zu zeigen.

Die Tonaufnahmen fand ich sehr gut, allerdings hatte ich bei der einen Einstellung, dass sie etwas asynchron war und/oder nachsynchronisiert wurde.
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BN-FILM

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Donnerstag, 31. März 2016, 16:51

Vielen dank für deine Antwort.

Die Szene mit dem Trinkpäckchen empfand ich beim schreiben als harmonisch und sollte etwas auflockernd wirken. Ob dieses nun nötig war, bleibt strittig. Wegen dem Objektiv schrieb ich Eingangs schon, wir haben den Koffer von der Uni nicht bekommen da dieser schon vergeben war. Andere haben wir halt nicht außer Kit Objektive. Die Kamera hatten wir da diese halt schon gemietet wurde von der Uni und wir bis zum Schluss gehofft hatten auch die Objektive dazu zu bekommen. Das sollte hier aber auch nicht als Punkt zur Thematik gehören.

Das Dir die Location mit der Bank zu dunkel vorkommt liegt zum Teil aber auch einfach an dem S/W und als ich die Location mir vorher angesehen hatte war es viel sonniger. Die Kamerafahrt hätte ich im Schnitt weglassen können - stimmt. Ihre Oma war eine Jüdin, richtig. Das war auch der Kernpunkt. An mehr Informationen diesbezüglich habe ich seinerzeit nicht gedacht und das Thema vom Wettbewerb ist auch "Warum heute noch Briefe?".

Verwendete Tags

Kurzfilm, Kurzgeschichte, SW, Wettbewerb

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