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Lego Domme

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21

Donnerstag, 20. August 2015, 23:05

Ich denke auch, dass die Entstehungsgeschichte hier mehr oder weniger egal ist, aber andererseits kann man neben der Kritik sagen, dass es wohl für einige funktioniert. Das Video und das Lied passen für einige zusammen und spiegeln visuell "das Innere". Deswegen funktioniert es eben für einige.
Ich fragte ja nach Kritik zum visuellen und da mein Bruder nicht soo oft hier aktiv ist, musste ich ja die Beiträge kommentieren. Was das Lied betrifft muss ich aber folgendes sagen:
Ich kann die Einstellungen nicht verändern, aber ich frage hier jeden, was unter druckarme/emotionsarme Stimme zu verstehen ist.

Ich persönlich stelle mir jemanden in der Trennungsphase so vor:
Er ist eher schwach, demotiviert und hat evtl. auch Gefühlsschwankungen. Hat manchmal Momente, wo er wütend ist, manchmal aber auch Momente, wo er traurig ist.
Wenn man EMTYCEE, meinen Bruder beobachtet, bzw. mindestens 10 Tracks von ihm anhört, dann merkt man, dass er ruhig, aber nicht flüsternd rappt.
Der Flow besteht aus Stimme, Beat, Melodie, Betonung, Text und Aussprache.
Der Beat hat den normalen 1/4 Takt, er ist ruhig, tiefsinnig und EMTYCEE fährt bei diesem Lied auf dieser Spur. Ich bin kein Experte in dem Gebiet, aber ich denke, dass es so ist.

Kurz gesagt: Man muss auf die ruhige, tiefsinnige Stimme und auf die Texte stehen. Das Musikvideo war nicht das Beste, aber es war etwas besser, verglichen mit den alten Videos.
Musikalisch hat EMTYCEE was drauf und es ist einfach Geschmackssache. Technisch ist er also eher gut.

Bin gespannt auf eure Meinung. :)

Lierov

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22

Freitag, 21. August 2015, 07:28

Manche Dinge sind leider nicht einfach nur Geschmackssache, sondern sind auch nach objektiven Maßstäben einfach qualitativ nicht gut. Aber wir sind ja hier nicht bei DSDS und somit brauchst du auch keine Angst haben, dass dein Bruder nicht ins Recall kommt. Letztlich ist das hier aber auch nicht der richtige Ort, um über die nicht vorhandenen Rapskills deines Bruders zu diskutieren. Dafür gibts andere Plattformen.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

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comic74

the machine one

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23

Freitag, 21. August 2015, 09:36

Lieber Lierov, Das ist deine Mainstream Meinung, die sich ganz einfach an messbaren Fakten orientiert. Und das ist auch gut so aus der Sicht des Kinobesuchers. Was ist aber mit all den "besessenen" Regisseuren, die ihre Innenwelt in ein Werk pressen und zufälligerweise ein Millionen Publikum finden? Ist es Kalkül oder die glaubwürdige Darstellung eigener dunklen Seiten, die auch uns nicht unbekannt sind?


Ich bin zwar nicht gemeint, fühle mich aber angesprochen da ich mit Lierov ziehmlich konform bin.

Du hast sicher Recht. Nur wenn man nicht mit messbaren Fakten bewertet, wonach dann? Nach Sympathie? Nach eigener Gefühlslage?
Diese bessenen Regisseure von denen du redest möchte ich gerne sehen. Wir reden nicht über jemanden der sein Handwerk versteht und aus Fehlern lernen musste weil er sonst nichts auf dem Tisch hatte.
Alle großen Regisseure mussten durch eine harte Schule bevor sie einen eigenen Stil entwickeln konnten.
Wir reden aber über einen Anfänger, welcher Anfängerfehler macht, welcher manche Tips und gut gemeinte Ratschläge ignoriert und statt dessen von "Geschmachsache" und "Stil" redet.

Ich habe lange Zeit junge Menschen ausgebildet die, noch bevor sie überhaupt die Grundlagen verstanden haben, mit erzählen wollen das es auch anders geht.
Sie fingen an die Sachen anders anzugehen weil es vermeintlich besser war oder weil sie dachten sie erzeugen bessere Ergebnisse in dem sie ihre eigene Handschrift einbringen.
Ich habe sie machen lassen und mich danach von allen getrennt weil sie nichts zustande gebracht haben oder andere gefährdet haben. Dem größten Bildhauertalent gelingt nichts wenn er nicht mit dem Meißel umgehen kann.

Wie immer im Leben ist es auch beim Filmen so das du auf die Fresse bekommst, du machst was neues und bekommst wieder was auf die Fresse, igendwann bekommst du weniger auf die Fresse und die Leute reden davon das dein Zeug "beliebig" und "austauschbar" ist. Dann sitzen alle Basics und die eigene Handschrift, der eigene Stil entwickelt sich zum Markenzeichen. Keiner der Großen ist morgens aufgestanden mit der Kamera in der Hand und hat mit seinem Erstlingswerk den Oskar gemacht.

Dürfen wir da den Anspruch gemäss unserer besseren technischen Erfahrung dazu verwenden, das Werk zu demontieren?


Jaa absolut! Alles eine Frage des Umgangstons. Ihm wäre bestimmt nicht geholfen wenn wir ihn mit Lob überhäufen und ihm den Spitznamen Emmerich geben.
Seine letzten Werke wurden auch "zerrissen", was hat er mit dem Wissen gemacht? Ein durchaus ansehnliches Werk!
Er arbeitet hart und der Anspruch wird natürlich größer.
Was jetzt fehlt ist ein Gespühr für die Story, für Emotionen. Wie zeige ich das mein Darsteller wütend und traurig ist? Ich Lasse ihn mit einem Stativ auf der Schulter durch den Rosengarten gehen... in Zeitlupe...
Kann sein das ich nicht so Feingeistig bin, meine Antennen nicht so sensibel sind aber innere Zerrissenheit sehe ich wenn dann nur im Ansatz.

pikk

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Freitag, 21. August 2015, 11:30

Die Debatte finde ich ja durchaus spannend, aber meint ihr nicht, dass das hier vielleicht der falsche Thread dafür ist? Selbst Lego Domme und MTC94 hatten offensichtlich nicht den Anspruch, eine subtile Gefühlsebene im Video unterzubringen. Die sind halt noch bei den Basics, na und?! Die sind beide noch ziemlich jung und haben halt auch noch nicht den Blick auf die Welt, den man mit 30 oder 40 hat.

Ich stimme also zu, dass die eigene Handschrift, die rübergebrachten Emotionen etc. jetzt nicht die dringensten Themen sind, weil das erst dran ist, wenn die Grundlagen richtig sitzen und das geht ja bekanntlich nur durch viel Übung und viele Misserfolge. Zumindest halte ich das für die richtige Vorgehensweise für Lego Domme, den wir ja nun inzwischen alle etwas besser kennen gelernt haben und deshalb auch individuelle Tipps geben können.

Ganz objektiv und messbar kann und muss man sagen, dass dieses Video auf ganzer Linie eine Verbesserung ist. Nicht mehr und nicht weniger. Das reicht doch aber auch. Man sollte schon fair sein, aber wenn man die Arbeit eines angehenden Künstlers gleich in eine nicht kritisierbare Metaebene verschiebt, sodass es wenigstens für die Intellektuellen funktioniert, tut man ihm damit meiner Meinung nach auch keinen Gefallen.

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Selon Fischer, the machine one, wabu

Lego Domme

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Freitag, 21. August 2015, 18:55

Ich kann jetzt nicht sagen, dass mein Bruder keine Rapskills hat. Er ist, was das technische angeht auf jeden Fall höher als viele andere. Er ist schon 3 Jahre dabei und hat sich da auf jeden Fall verbessert. Wenn man mal seine ersten Tracks anhört, dann sieht man auf jeden Fall, dass er sich Rap-technisch verbessert hat.
Zu sagen, er hätte keine Rap-Skills finde ich etwas trocken/roh/schroff dahergesagt (Ohne dass ich meinen Bruder verteidigen möchte).

Wie auch immer, das geht schon echt etwas in die Richtung Musik/Metaphorisches, wie pikk schon sagte... :D
Das hier präsentierte Musikvideo ist das erste Musikvideo meinerseits und es wird hier "zerrissen". Wie ich schon in einem Off topic Thread geschrieben habe:
Sagt mir klar, was ich gut und schlecht gemacht habe. Ich hörte bisher nur von pikk sehr deutlich, dass ich mich verbessert habe. Na gut, man muss natürlich nicht immer Vergleiche zu alten Werken machen, aber man sollte die Erwartungen etwas runterschrauben, wie ich finde. Solch ein Hobbyfilmer wie ich hat weder so viel Equipment wie Hollywood-Teams, noch so viel Ausbildung wie diese...

Ich habe mich im Vergleich zu den älteren Videos auf jeden Fall ein bisschen verbessert. Von der Qualität kann ich natürlich noch mit Equipment aufrüsten, aber ich werde meine Nikon D3300 erstmal für einige Jahre nutzen und die Konvertierungseinstellungen maximieren, sodass zumindest 80% der Qualität da ist. :)
WIE AUCH IMMER! Ich werde noch diese Woche 'I hate the police' fertigschreiben, denn ich hab sehr Lust auf den Kurzfilm. Wenn alles fertig ist, dann werde ich es bei der Kategorie Clips posten, da es ja trotz allem 5 Minuten lang wird und wenig Budget eingesetzt wird.
Joa, bis dann. :D

maximus63

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26

Freitag, 21. August 2015, 21:16

Der " Rapper " sollte vielleicht besser beschriftete Schilder hochhalten und möglichst cool in die Kamera lachen. Wäre besser.

the machine one

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27

Freitag, 21. August 2015, 21:24

Das hier präsentierte Musikvideo ist das erste Musikvideo meinerseits und es wird hier "zerrissen". Wie ich schon in einem Off topic Thread geschrieben habe:
Sagt mir klar, was ich gut und schlecht gemacht habe. Ich hörte bisher nur von pikk sehr deutlich, dass ich mich verbessert habe. Na gut, man muss natürlich nicht immer Vergleiche zu alten Werken machen, aber man sollte die Erwartungen etwas runterschrauben, wie ich finde. Solch ein Hobbyfilmer wie ich hat weder so viel Equipment wie Hollywood-Teams, noch so viel Ausbildung wie diese...


Fürs erste Musikvideo okay, aber mit viel Luft nach oben...


Was mir aufgefallen ist das ihr gut geschnitten habt(Von der Anzahl her). Ich hatte nicht den Eindruck das eine Einstellung zu lange dauert.
Ihr habt euch auch Gedanken über Einstellungsgrößen und Perspektiven gemacht, finde ich sehr gut! Nicht nur frontal drauf und laufen lassen. Auch die Schärfepunktverlagerung sorgt für Abwechslung.



Die Basics sind aber da und ich wurde nicht enttäuscht. Ich freue mich auf neues Materail von euch! :thumbup:



Seine letzten Werke wurden auch "zerrissen", was hat er mit dem Wissen gemacht? Ein durchaus ansehnliches Werk!




Und bei diesem Film sehe ich die unsagbar zerrissene Seelenlandschaft des Erzählers, sehr persönlich und reflektiert und erkenne darin einen Teil meiner selbst vor x- Jahren.


Zerrissen wurde hier nichts. Im Gegenteil würde ich sogar sagen das du sehr umfänglich gelobt wurdest!
Ließ dir doch den Thread nochal in Ruhe durch wenn du nicht verstehst in welchen Punkten es Lob und Kritik gab.

Gelobt wurde:
Die Anzahl der Schnitte
Länge der Einstellungen
Die unterschiedlichen Einstellungsgrößen und Perspektiven
Schärfepunktverlagerung
Kamerafahrten mit der Steadycam
Das Grading

Was negativ auffiel:
Die Tonqualität
Wenig Bewegung
Die Wahl des Drehorts
Ton asyncron
Scenen ohne Kontext
Zeitlupe
clippen der Highlights
vergessener Weißabgleich
Unscharfe Bilder
Schlechte Qualität durch Fehler beim Export

Um es nochmal zusammenzufassen: Du hast dich erheblich gesteigert! *lobloblob*
Weiter so! *lob*

Aber du versaust es dir weil du keinerlei Story hast, der Ton schlecht ist(gerade bei einem Musikvideo A&O!) und du die Technik nicht ganz sauber beherrscht.

Nochmal: du bist ein Anfänger und auf einem gutem Weg, man sieht den Vortschritt in jedem neuen Video.

Vlt hilft dir folgendes:

1.Setzt dich hin und schaue dir Videos oder Filme ohne Ton an. Du bekommst mit welche Schnitte, welche Einstellungen welche Emotionen auslösen.
Geht total kostenlos bei Kinotrailern. Viele Seiten wie Slashcam bieten Links zu Drehbüchern und Skripte umzu sehen wie man Texte und Scenenaufbau verknüpft.

2.Lerne deine Kamera kennen, wie mach ich schnell einen Weißabgleich, wie vermeide ich Überbelichtung, wie vermeide ich allgemein Matsch und Schnittabfall (falsche Belichtungszeit, falscher Fokuspunkt). Wie ist z.b. der Native Iso meiner Kamera? Bei welcher Blende ist meine Schärfeneben wie lang? Kann ich Zebra oder Histogram benutzen und was ist das? Welchen Abstandt sollte ich bei welcher Blende zum Objekt haben und welche Brennweite wähle ich wenn ich mit der Steady arbeite? Brauche ich einen VarioND?

3.Plane deinen Dreh! Nicht in allen Einzelheiten, aber soweit das du weißt wann du welche Einstellung oder Technik (z.b. Zeitlupe,Unschärfe,etc.) wo einsetzen möchtest. Bevor ihr ein Konzept macht, schaut ein paar Musikvideos an und entscheidet was ihr toll findet und was ihr übernehmen wollt.

4.Nein nicht alles ist Geschmacksache! Lies dir nochmal den Post von nino_zuunami durch. Bei einem Song der nach Story schreit aber keinerlei Story zu bringen(nichmal in Ansätzen) ist keine Geschmachsache, sondern verschenktes Potenzial!
Wenn dir etwas gefällt, dem Zuschauer aber nicht, liegt es meist am fehlendem objektiven Blick. Errinere dich an deine alten Werke. Würdest du deine Fehler von Damals heute immernoch als "Geschmacksache" erklären? Dein Grading, deine Wahl der Einstellung?
Das muss man lernen was beim Zuschauer ankommt und was nicht. Die geheime Formel gibt es nicht, ehr ein Gespühr wie der Zuschauer welche Bilder wie versteht. Das Grading unterstütz das Verstehen z.b.
Ein Sonnenuntergang weckt, mit der richtigen Farbe, Errinerung und Emotionen. Mit zu viel Grün gegradet ist es vlt Geschmacksache des Regisseur, nicht aber das des Publikum. Es versteht die Scene anders als es der Regisseur tut. Wenn es nicht den Geschmack des Publikums trifft ist es vlt das falsche Puplikum, der falsche Regisseur oder einfach nur Mist.

5.Suche mal bei Youtube nach "VBT". Das ist ein Wettbewerb unter Rappern. Dein Bruder würde schon in der Qualifikationen scheiter. Das ist aber überhaupt nicht böse gemeint! Manche die in der Quali gescheitert sind haben es im Jahr darauf schon ins Viertel- oder Halbfinale geschaft! Natürlich nur die die hart an sich gearbeitet haben und Kritik annahmen. Er soll mal bei Rappers.in etwas reinstellen. Die können ihm sagen was er noch verbessern muss. Ich finde auch er hat wenig Druck in der Stimme, ist vlt nur eine Sache der Atmung.

6. Lass dir Zeit bei der Bearbeitung! Asynchronität und Fehler beim Export kannst du nur vermeiden wenn du dir Zeit nimmst und deine eigenen Ansprüche etwas höher schraubst.

7. Hör auf so ein verdammter Dickschädel zu sein! Für jemanden der es nicht wert wäre würde sich hier warscheinlich keiner die Zeit nehmen und groß berraten. Du hast hier Leute die warscheinlich zusammen mehr als 100Jahre hinter Kameras gestanden haben! Ja in vielen Sachen ist es jammern auf hohem Niveau, warscheinlich sogar kleinlich. Aber du verschenkst viel Potential weil du aus Stolz Sachen machst die andere nicht machen würden.
Auf Grund deiner Vorgeschichte hier, ist man warscheinlich sogar noch viel kritischer. Aber es ist so wie ich weiter oben schon schrieb, du bekommst auf die Fresse, machst weiter, bekommst auf die Fresse und immer so weiter, jetzt bekommst du Lob und ernstgemeinte Kritik. Stell dich und mach einfach weiter! Du hast Ehrgeiz, Mut und Durchhaltevermögen das imponiert nicht nur mir.

8. Lerne aus der Kritik! Mach dir eine Liste von Punkten die dir selber auffallen und eine Liste von Dingen die anderen Auffallen. Beim nächsten Projekt die Listen immer in der Tasche haben. Von Projekt zu Projekt wird die Liste immer kürzer, versprochen!

9. Lese dich ein wenig ein und schaue Tutorials. Ich lade mir z.b. PDF´s auf Handy über Beleuchtungstechnik, Ton und allgemein Kameratechnik.
Vieles kennt man schon, aber irgendwas nütliches ist immer dabei. Tutorials lade ich mir auch runter. Z.b. heute habe ich unterwegs ein Video gesehen wie man mit DavinciResolve Skyreplacements macht. Wollte schon lange wissen ob das dort auch geht und werde es beim nächsten Projekt mal mit Davinci ausprobieren.


Ok die 10 bekomme ich nicht zusammen.
Tipps hast du nun genug zusammen, auch wenn das jetzt total Offtopic geworden ist ^^

P.S. 10. Üben, Üben, Üben!!

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pikk

Lego Domme

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28

Freitag, 21. August 2015, 21:42

Ich vergaß die Sachen, die @Lierov: , @tevauloser: und du sagten.

Ich konzentriere mich nun auf I hate the police.

Wenn ich alles akzeptiere, bin ich nicht mehr ich selbst, akzeptiere ich nichts, bin ich für mich alleine. Ich werde die Mitte suchen.

Bis dann.

maximus63

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29

Freitag, 21. August 2015, 21:46

I hate the Police. Sehr Innovativ.

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30

Freitag, 21. August 2015, 21:56

Ich vergaß die Sachen, die @Lierov: , @tevauloser: und du sagten.

Ich konzentriere mich nun auf I hate the police.

Wenn ich alles akzeptiere, bin ich nicht mehr ich selbst, akzeptiere ich nichts, bin ich für mich alleine. Ich werde die Mitte suchen.

Bis dann.


Du bist doch trotzdem du! Deswegen mach ich mir doch die Mühe und sabel so viel Zeug. Erst bist du mürrisch dann nimmst du es an und dein nächstes Werk wird noch besser!
Ich freu mich schon auf "I hate the Police" !
Drehst du alleine oder mit anderen? Wann willst du drehen?

Lego Domme

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Samstag, 22. August 2015, 03:41

@maximus63:
Deine Kommentare helfen mir nicht weiter... :)

@the machine one:
Schön, dass du dich darauf freust. Macht mich motivierter zum Drehen.
Ich werde auf jeden Fall mit jemandem zum Drehort gehen. Hier werde ich mal ein bisschen was versuchen. Ich nehme die Steadycam und das Stativ mit. Die Drehorte werde ich noch wählen und das Drehbuch noch fertig schreiben. Zum Bearbeiten lasse ich mir auf jeden Fall Zeit, damit ich ein technisch-hochwertiges Video vorstellen kann. :)
Wir Schüler haben in unserem Bundesland bis zum 7 September Zeit. Bis dahin werde ich den Film drehen. Da der Titel 'I hate the police' ist, muss ich einen Film über einen Outlaw-Typen machen, der immer wieder von der Polizei gesucht wird. Da ich kein Budget habe, werde ich die Story dementsprechend gestalten (Undercover Polizist). Der Film wird englisch.

gorgiday

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Samstag, 22. August 2015, 07:02

Cooler beat

Uhl

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33

Samstag, 22. August 2015, 18:24

Ich würde hier gerne ein paar Punkte aufzählen, die du auf jeden Fall noch beachten musst (und bisher eher vernachlässigt hast), bzw die bei No-Budget Produktionen eigentlich immer einen enorm großen Anteil vom Gesamteindruck des Films ausmachen:

- Locations
Wurde dir schon mehrmals gesagt, ich finde bei diesem Video ist es auch besser geworden. (Ja, der Park ist schöner als der Straßengraben, sagt zwar auch nichts aus was für den Inhalt relevant wäre, aber es ist wenigstens schöner anzusehen)
Gute Locations sind das einfachste und (ich traue mich mal das zu sagen) wichtigste was man bei einem No-Budget-Film beeinflussen kann:
-Das einfachste, weil du gerade mit einer DSLR praktisch überall filmen kannst und weil zur Location nicht nur die Adresse gehört, an der du filmst, sondern auch ob du jetzt im Hintergrund des Bildes eine Straße hast, oder dich einfach um 180° drehst und im Hintergrund jetzt eine schöne Wiese hast. Auch was du von der Location nicht zeigen willst solltest du vorher überlegen.
Und lass dich nicht von dem Gedanken einschüchtern, dass man gute Locations nur gegen Geld bekommt. Bei der Größe von deinen Sets (vermutlich selten mehr als 2 Leute mit einer DSLR, oder lieg ich da falsch?) wird dich garantiert nie jemand nach einer Drehgenehmigung fragen. Und wenn du in einem Restaurant/Geschäft oder so filmen willst, frag vorher einfach mal freundlich nach, oft darfst du dann eh.
-Das wichtigste weil es den Look eines Shots mehr beeinflusst als alles andere (es ist nicht nur die Umgebung in der du drehen darfst, sondern vielmehr noch die Umgebung, in der die Geschichte passiert. Ein Mord in einem Keller wirkt anders als ein Mord in einem Wald.) und auch weil die Location alle möglichen anderen Faktoren beeinflussen kann wie z.B. das Licht (in einem dichten Wald hast du komplett anderes Licht als auf einem Feld,...) Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt:

- Lichtsetzung
Du filmst ausschließlich mit Available Light, weil du kein Budget hast, hast du natürlich auch keine Lichtausrüstung oder gar Lichtassistenten. Das heißt aber nicht, dass das Thema Licht deshalb nicht zu beachten ist!
Plane deine Drehzeiten nach dem Stand der Sonne (Stichwort Blue Hour/Golden Hour), überlege, wie du das Sonnenlicht in deinen Shots haben willst (Backlight, seitlich, alles gleichmäßig ausgeleuchtet,...). Wenn du dir diese Gedanken machst und das was du hast, das Sonnenlicht, nutzt um das Bild zu erreichen, das du haben willst wird der Film sehr viel davon profitieren.
In Innenräumen kannst du auch herumprobieren indem du verschiedene Lampen an- und ausschaltest, falls möglich woanders platzierst, ausrichtest,... Du wirst sehen, was das für einen Unterschied machen kann! Ein sehr kontrastreich belichtetes Bild zum Beispiel wirkt komplett anders als ein gleichmäßig belichtetes.
Und um noch ein Stück mehr Kontrolle über das verfügbare (natürliche) Licht zu haben (speziell bei Sonnenlicht im Freien) würde ich dir empfehlen, dir so einen 5-in-1 Faltreflektor zuzulegen, kostet kaum was und ist extrem vielseitig einsetzbar. Nicht nur zum Licht reflektieren (obviously), sondern auch um ungewünschtes Licht zu blocken, zu zerstreuen usw.

- Production Design
Klingt erstmal sehr professionell, aber in kleinerem Ausmaß ist das genauso wichtig für kleine Produktionen wie deine, wie auch für die "ganz Großen". Was im Bild zu sehen ist (und was nicht zu sehen ist!) kann und sollte bewusst gesteuert sein. Genau so etwas wie das Stativ in der Hand also, nur sollte es natürlich mit einer Aussage verbunden sein und nicht zufällig und überflüssig. Hätte er in diesem Shot eine Bierdose in der Hand sagt das etwas ganz bestimmtes aus, wenn er ein Geschenkspäckchen in der Hand hätte, wüde es schon etwas ganz anderes bedeuten. Solche Details dürfen nicht vergessen werden bei der Planung! Kleine Veränderungen von den verwendeten Gegenständen im Bild kosten nichts und können große Veränderungen im Endprodukt bewirken! Nutze das bewusst!
Und zusätzlich dazu ist es auch noch (soweit möglich) eine gute Idee, sich zu überlegen, welche Farben die Gegenstände im Bild haben sollen. Alle Farben die abgebildet werden zusammen bilden den farblichen Look der Szene, und dieser kann auch ein Mittel sein, eine gewisse Stimmung zu erzeugen.

- Kostüm
Dieser Punkt ist eigentlich ein Unterpunkt von dem vorigen. Zu Production Design gehört auch die Kleidung: überlege, was die Leute in deinen Videos anhaben sollen. Jemanden in Anzug nimmt man anders wahr, als die selbe Person in T-Shirt und kurzer Hose. Menschen sind oberflächlich, nutze das aus! Gerade wenn du selbst der Darsteller bist: ob du jetzt ein T-Shirt oder ein Hemd anziehst macht keinen finanziellen Unterschied, macht aber eine andere Aussage über deinen Charakter. So etwas muss geplant sein.



Diese Punkte sind alle auch für dich als Anfänger ohne Geld umsetzbar und sollten einfach nicht vergessen werden. Natürlich kommt das Gefühl dafür, was man wann einsetzen soll, erst mit der Erfahrung, aber Erfahrung bekommt man eben nur, indem man damit anfängt, so zu arbeiten. Die Planung (alle diese Punkte benötigen vorherige Planung) ist einfach der wichtigste Arbeitsschritt für einen Film. Alles andere ist "nur noch" Umsetzung.

Und all das (und die Leistung der Schauspieler) ist meiner Meinung nach weit wichtiger als ein besonderes Color Grading, eine hohe Framerate oder die verlustfreieste Kompression.
Was aber nicht heißen soll, dass diese Dinge unwichtig sind. Alle Faktoren müssen beim Film so weit wie nur möglich stimmen. Aber eben auch die von mir oben aufgezählten, was leider sehr oft nicht bedacht wird.

Ich hoffe das hilft dir und bin schon gespannt, was du aus diesen Tipps machst.

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