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DreieichPictures

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Freitag, 6. Februar 2015, 13:03

Kurzfilm | Die Schatzsuche

Filmtitel:
Die Schatzsuche

Beschreibung:
Wir haben im Januar diesen Kurzfilm im Rahmen des 99 Fire Films Award 2015 gedreht. Der Film handelt von einer jungen Dame, deren größter Wunsch es schon immer war, einmal auf Schatzsuche zu gehen und einen großen und wertvollen Schatz zu finden. Im Traum findet sie eine Schatzkarte und in einer Burgruine findet sie auch schon den ersten Hinweis. Nachdem sie an einem See den Schlüssel zur Truhe findet, ist sie dem Schatz schon sehr nah. Wird sie den Schatz tatsächlich finden?

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon 60D
Sonstiges Equipment: DSLR RIG LP-01 Shoulder Mount, Rode NTG2 Richtmikrofon, Zoom H6 Handyrecorder
Schnittsoftware: Pinnacle Studio 14 HD (Schnitt, Effekte und Farbkorrektur)
Sonstige Software: -

Screenshot(s):
Dateianhang

Filmlänge:
99 Sekunden plus Vor- und Abspann.
Der Abspann entspricht nicht dem Original im Rahmen des 99 Fire Films Award 2015

Stream:


Wir freuen uns über jedes Feedback :D

*Topic verschoben*
»DreieichPictures« hat folgende Bilder angehängt:
  • [99FFA] Die Schatzsuche 4.jpg
  • [99FFA] Die Schatzsuche 6.jpg
  • 10947524_990863564261379_1542896094_n.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rockstar2« (6. Februar 2015, 16:36)


pikk

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Freitag, 6. Februar 2015, 15:14

Netter kleiner Clip...

Die Story fand ich leider selbst für 99 Sekunden mächtig zu dünn. Zudem

Spoiler Spoiler

verrätst du die Pointe bereits in den ersten Sekunden. Ich hatte erwartet, dass da noch ein mächtiger Kracher kommt, aber dieses "Es war alles nur ein Traum" ist wirklich so unfassbar ausgelutscht, dass ich gar nicht glauben mag, dass das heute noch jemand auf die Art verwendet.


Die Schauspielerische Leistung... Na ja, vielleicht hätte man die zwei Textzeilen da auch noch weg lassen sollen.Wenn du nur eine einzige Figur hast, muss die Darstellerin auch in der Lage sein, durch Mimik und Gestik den gesamten Film zu tragen. Hier hatte sie leider jedoch nur einen einzigen Gesichtsausdruck und selbst dabei noch einen Hang zum Overacting.

Technisch fand ich die Bilder auch nicht beeindruckend. Du hast da ja ne ganz gute Ausrüstung gehabt (besser als meine), aber das Ergebnis sieht sehr nach Hobbyfilm aus. Ich fand die Farben sehr übersättigt. Wenn schon Farbkorrektur, dann sei im Zweifelsfall lieber etwas konservativer. Gerade wenn du Spannung erzeugen willst, ist ein knallig buntes Bild meistens eher kontraproduktiv. Schau dir zum Vergleich mal einige Thriller und Komödien an, dann fällt dir das auch auf.
Das gelegentliche Bildrauschen fand ich jetzt nicht so schlimm, aber die CAs ab 0:17 am Gesicht waren extrem auffällig. Wie konnte das passieren? Bei Tageslicht brauchst du doch eigentlich bei fast keinem Objektiv eine Offenblende und Tiefenunschärfe war dir ja offenbar auch nicht wichtig.
Die Belichtung war dafür allgemein OK, wobei es mir an einigen Stellen sehr nach Automatik aussah. Falls dem so ist, gewöhn dir das bitte schnell wieder ab. Wer mit einer DSLR arbeitet, sollte vom ersten Tag an die Finger von Automatiken lassen. Wenn du Magic Lantern verwendest und etwas übst, kriegst du die richtigen Einstellungen nach einer Weile in Sekunden auch manuell hin.
Ab 1:12 sieht es mir auch so aus, als wäre da im Schnee ein Moiré-Effekt zu erkennen. Da muss ich allerdings zugeben, dass ich damit an deiner Stelle auch nicht gerechnet hätte. Man lernt nie aus... :)

Beim Ton hört man auch öfter, dass da extreme Schwankungen vorhanden sind. Vermutlich hast du am Rekorder nicht nachgepegelt und das dann im Schnitt verstärkt. Hör dir die Aufnahmen beim Schnitt immer relativ laut auf einer halbwegs hochwertigen Anlage an. Die Atmo sollte bei jedem Clip gleich laut sein oder wenigstens nur minimal abweichen. Optische Hilfen können die Waveform und das VU-Meter sein, wobei ich jetzt nicht weiß, was Pinnacle da anbietet.

Wenn du deinen Film als Übungsprojekt betrachtest, kannst du das ruhig als Erfolg sehen. Geht alles schon in die richtige Richtung. Konkurrenzfähig bist du damit allerdings noch nicht. Auf jeden Fall drück ich dir die Daumen für das nächste Projekt! :)

Matti

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3

Freitag, 6. Februar 2015, 16:51

Die Story wies auf jeden Fall eine klare Struktur auf, (Schläft ein -> Haupthandlung -> Wacht auf) wobei mir gerade beim Schlussteil noch was fehlte, was das Ganze abgerundet hätte.
Euer Equiptment ist auf gutem Level, das was am Ende visuell- und audiotechnisch bei rauskam ist meiner Meinung nach der größte Kritikpunkt: Die Farbkorrektur passt nicht wirklich gut zur Thematik, eine Schatzsuche hat ja immer was mysteriöses und spannendes an sich, durch die knallige Sättigung und dem recht starken Kontrast sieht das eher nach 'ner Liebesserie im ZDF aus.

DreieichPictures

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Freitag, 6. Februar 2015, 20:25

Ich danke euch beiden für euer Feedback :D

@pikk: Danke für die ausführliche Rückmeldung. Die hilft uns wirklich sehr gut, dass wir uns weiterentwickeln können. Von dem Moiré Effekt hab ich jedoch noch nie etwas gehört, ich musste das erstmal nachlesen. Aber ich bin mir auch nicht sicher, wo genau du diesen Effekt erkennen konntest. Aber meinst du, diesen Effekt kann man nur im Bild erkennen, oder hätte man den auch beim drehen direkt im Schnee erkennen können? haha du merkst, ich hab das mit dem Effekt immer noch nicht so ganz verstanden^^

Ja den Ton habe ich am Ende am PC gepegelt. Das Zoom H6 hatten wir an diesem Tag zum ersten Mal benutzt, ich denke das hört man auch heraus. Ich denke da brauchen wir noch ein paar Test Drehtage, damit wir alles besser machen können. Aber von Benutzung zu Benutzung sollte dies ja besser werden.
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, was man Audiotechnisch in Pinnacle alles noch nachbessern/bearbeiten kann, damit hatte ich mich zugegeben noch nie so sehr beschäftigt. Aber ab April/Mai will ich mir auf jeden Fall die Adobe CS6 zulegen, um auch in diesem Bereich deutlic höhere Qualität im Equipment zu haben.

Ja als "Übungsprojekt" war es durchaus bezogen auf das Shoulder Mount, Zoom H6 und das Richtmikrofon. Alle drei kamen erst wenige Tage vorher bei mir an^^ Auf jeden fall vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung :D

@Matti: Auch dir vielen Dank für deine Rückmeldung :D
Wie genau hätten wir den Schluss, deiner Meinung nach, besser gestalten können?
Ich glaube beim Thema "Farbkorrektur" hatte ich zu sehr an andere "Kritikpunkte" aus der Vergangenheit gedacht, da unser Bild sonst immer ziemlich ohne Farbkorrektur veröffentlicht wurde. Das werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall besser machen beziehungsweise anders regeln.

pikk

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Samstag, 7. Februar 2015, 04:29

Freut mich, wenn du aus meiner Kritik was mitnehmen konntest. :)
Von dem Moiré Effekt hab ich jedoch noch nie etwas gehört

Das macht gar nix. Sowas ist dann schon eher das große 1x1 der Filmerei. Mittelklasse DSLRs sind dafür recht anfällig. Meistens tritt dieser Effekt auf, wenn du gestreifte oder karierte Kleidung aus einiger Entfernung filmst, aber genauso gut kann das natürlich auch bei allen anderen Objekten passieren, die ähnlich beschaffen sind. Wenn dir auffält, dass du solche Dinge im Bild hast, kontrolliere das immer ganz genau auf dem Display. Ist leider oft schwer zu erkennen, aber das Risiko lässt sich zumindest verringern.
Bei dem Beispiel mit dem flackernden Schnee kann es sich aber genauso gut um einen Kompressionsfehler von Youtube handeln (wogegen du wirklich nichts tun kannst) oder einen Rolling-Shutter-Effekt. Das heißt praktisch nur, dass du zu sehr mit der Kamera gewackelt hast.

Das Zoom H6 hatten wir an diesem Tag zum ersten Mal benutzt, ich denke das hört man auch heraus.

Personell ist es das Beste, wenn du zwei Leute für den Ton hast. Einer angelt und einer bedient das Aufnahmegerät. Dabei muss ständig nachgepegelt werden, damit du keine zu lauten oder zu leisen Aufnahmen bekommst. Nach meiner Erfahrung ist die Grenze für zu leise Aufnahmen bei ca. -15DB, denn da fängst du an, auch Rauschen und Nebengeräusche unangenehm mit zu verstärken. Erfahrenere Tonleute kriegen das oft auch alleine ganz gut hin, aber falls du zwei Leute bekommen kannst, solltest du darauf zurück greifen. Für den Anfang könntest du den eingebauten Limiter dazu schalten und immer bis nah an den Anschlag pegeln. Der Limiter schützt vor Übersteuerung, ist das Eingangssignal aber viel zu laut, kann das zu einem "Pumpen" führen. Auch sinnvoll wäre es, an jedem Drehort eine Minute Atmo getrennt aufzunehmen und beim Schnitt dazu zu mischen. Angeln ist sehr wichtig, weil die Tonabnahme von Oben meist das beste Ergebnis bringt. Das liegt daran, dass du vom Boden aus meist die wenigsten Nebengeräusche und kaum Reflektionshall bekommst. Eine Ausnahme wären z.B. Trittgeräusche auf Schotter. Da wäre das Angeln von unten sinniger. Du merkst worauf ich hinaus will. ;)

Ansonsten hast du natürlich Recht. Das Einarbeiten mit dem neuen Equipment dauert seine Zeit. Da hast du eine gute Einstellung im Vergleich zu denen, die denken, sie müssten einfach nur teure Sachen kaufen und der Zug würde von alleine fahren. :)

DreieichPictures

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6

Samstag, 7. Februar 2015, 09:08

Ah okay :)
Da werde ich beim nächsten mal darauf achten, vielleicht erkenne ich den Effekt bis dahin auch :D

Ja ich denke auch zwei Personen ist besser.. Bei den ersten Aufnahmen (in der Burgruine) habe ich die Tonangel und das Zoom H6 bedient weil einer zu spät kam, das war schon recht anstrengend. Wobei bei den späteren Aufnahmen am See und im Steinbruch hat den Job auch nur eine Person gemacht, das werden wir beim nächsten Mal dann ändern.
Ja ich weiß, worauf du hinaus willst :)

Danke :D

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