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Lego Domme

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1

Mittwoch, 28. Januar 2015, 00:40

CANON EOS 600D/Rebell T3i - Cinematic Test Video

Hallo zusammen,
ich habe jetzt das Cinematic Video der Canon EOS 600d fertigbearbeitet und hochgeladen.
Es hat mich etwas Zeit gekostet,aber es war sehr spaßig.Nun aber zu euch:
Wie findet ihr dieses Video?Was kann ich besser machen und was habe ich vielleicht gut gemacht?
Damit ich gute Videos mache,könnt ihr mir Kritik und Feedback zusenden. :)
Zerreißt mich aber nicht. :D

Hier der Stream:



Bilder habe ich eigentlich keine...
Ich sag mal bis dann!

2

Mittwoch, 28. Januar 2015, 01:29

Mir gefallen die Looks und Farben zwar, aber ab und zu hätte ein Weißabgleich oder ungraded color nicht geschadet. Auch gerne als Vergleich mit und ohne Grading. Sonst denken die Leute noch, die Kamera hätte nen Farbstich ;)
Die Schnitte und der Wechsel von Scharf zu Unscharf war mir manchmal zu schnell. Auge und Hirn brauchen 1-2 Sekunden, um ein Bild so wahrzunehmen, dass erkannt werden kann, was da jetzt genau abgebildet ist. Da könntest du das nächste Mal etwas langsamer vorgehen.

Interessant wäre noch gewesen, welches Objektiv du verwendet hast. Auch Belichtungszeit, Blende und ISO geben gute Anhaltspunkte für Leute, die die Kamera filmtechnisch einschätzen wollen.

Lichttechnisch hätten mich noch Bokeh und das Bild bei anderen Lichtquellen als grauer Himmel-Tageslicht interessiert.

Ton ist ok. In deiner Ansprache habe ich ein leichtes Echo gehört. Standest du da vor der Häuserwand oder hast du das reingefrickelt?

Lego Domme

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3

Mittwoch, 28. Januar 2015, 19:13

Danke für's Feedback!
Ich habe diese Werte verwendet:
ISO:100
Shutter:30-50
Blende:Maximal 3.5

Ich habe einfach laut und deutlich gesprochen am Anfang!Spaß beiseite... :D
Hab bei den Audio Einstellungen ein leichtes Echo hinzugefügt.
Das Objektiv war das normale Kit Objektiv mit 18-55 mm Brennweite.

joey23

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4

Mittwoch, 28. Januar 2015, 19:36

Bilder und Musik passen für mich nicht zusammen. Die Musik will ruhige Bilder mit perfektem Framing, keine Wackelkamera. Die Farben sind mir fast durchgängig zu extrem, und du schneidest immer genau bevor es scharf ist weg. Schwenk und Fokusverlagerung sollten immer ein schönes Bild am Anfang und ein schönes Bild am Ende haben, bzw eben eine Motivation haben.

Das Echo geht gar nicht. Lass das.

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HobbyFilmer

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5

Mittwoch, 28. Januar 2015, 21:30

typische Fehlinterpretation eines Cinematic Looks. Versuch das nächste Mal weniger zu color graden, macht die Aufnahmen eher kaputt. Auch hier gilt weniger ist mehr. Den Fehler habe ich am Anfang aber auch gemacht. Ansonsten ist die 600d auf jeden Fall brauchbar. Wenn dich mal interessiert, was man damit alles machen kann, schau doch mal auf meinem Youtube-Kanal vorbei.
www.youtube.com/JasperHDD

Keep going!

LG Jasper

EvilMonkey

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6

Mittwoch, 28. Januar 2015, 22:11

Moin LegoDomme,

also im Vorfeld: mir bleibt auch nicht viel anderes übrig als den Clip hart zu kritisieren, daher dieser Disclaimer. Du bist verdammt jung und es ist klasse dass du nicht aufgibst. In deinem Alter habe ich ähnlichen... Kram... produziert. Wichtig ist aber dass du dich nicht auf dem "hah, sie finden es toll dass ich nicht aufgebe, ich darf ja wohl machen was ich will" ausruhst sondern wirklich versuchst auf Kritik zu hören und dich zu verbessern.

Also, die Punkte die ich gerne Ansprechen würde sind:

1) Komm zum Punkt. Die ersten 10s des 3 Minuten Video sind ein extrem unspektakuläres Intro, danach kommen 30 Sekunden gerede in denen du nichts sagst. Wenn du das schon machen willst, leg dir wenigstens nen Text zurecht und suche nicht erst vor der Cam nach Worten.
Wenn man sich so ein "Footage-Video" anguckt will man Footage sehen! Damit solltest du direkt anfangen. Du kannst drübersprechen und erklären was du gemacht hast, aber nicht erst erklären und dann erst zeigen.

2) Die Location
Es ist extrem offensichtlich dass du dir bei der Locationsuche keinerlei Mühe gegeben und es warscheinlich direkt vor deiner Haustür gefilmt hast. Schade! Ich garantiere dir, dass sich in max. 10 Minuten Bus oder Laufentfernung eine spannendere oder schickere Location befindet als dein Wohnviertel. Egal wo du wohnst! Abgesehen davon, ansatzweise cooles Footage zu schießen, schneiden und graden macht einfach viel mehr Spaß und motiviert!

3) der Schnitt
Lass diese ständigen Unschärfespielereien. Wohoo, ein APS-C Sensor und ne offene Blende. Das hat heute jeder und es nervt. Höchstens 2-3mal in einem 3 Minuten Video. Konzentriere dich auf die scharfen Bilder, denn das willst du haben!

4) Das Grading
Leider Totalausfall. Welche Tutorials hast du als Grundlage genommen?
Eine ganz hilfreiche Faustregel beim Color Grading ist: Sobald du beim ersten sehen siehst, dass da an den Farben gedreht wurde ist es too much!

Der Rest wurde schon gesagt. Viel Erfolg!

Lego Domme

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7

Donnerstag, 29. Januar 2015, 06:19

Danke für euer Feedback.
@EvilMonkey:
Das Intro soll ja nicht so spektakulär sein,es soll etwas einleiten.
Wie kann man 30 Sekunden lang reden ohne nichts zu sagen?
Mein Wohnviertel ist generell uninteressant.Da gibt es keine tollen Plätze,die richtig interessant aussehen...
Und ja,ich bin jung.Deswegen kann ich wohl kein teures Equipment wie ein Schwebestativ kaufen,obwohl,das gibt es zwar schon für 70 Euro,aber ich kann mir dieses Geld nicht einfach leihen oder sonstiges.
Deswegen mache ich etwas mit meinem jetztigen Zeug.

Das Color Grading war etwas zu viel,das gebe ich zu und einige Szenen waren etwas zu hektisch.
Und bevor jemand damit kommt,ob die Musik überhaupt lizensfrei ist,sage ich es gleich,die Musik wurde aus der YouTube AudioLibrary gewählt...
Das Verwackeln kommt davon,dass ich unruhige Hände habe und mit einem Stativ gefilmt habe und nicht mit einem Schwebestativ.

@joey23:
Wie soll ein junger Mensch perfektes Framing,unverwackelte Szenen wahrscheinlich noch fast perfekte Kamerafahrten machen können,ohne das Budget?Entweder nur teilweise oder garnicht.Und da ich gerne filme,werde ich damit wohl nicht aufhören...

Trotzdem danke für euer Feedback...

joey23

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8

Donnerstag, 29. Januar 2015, 09:09

Zitat

Das Intro soll ja nicht so spektakulär sein,es soll etwas einleiten.
Es sind halt 3 Aufnahmen mit eher schlechter Farbkorrektur und ohne richtiges Motiv. Es ist halt langweilg. Und der Text ist lieblos drüber gesetzt.

Zitat

Wie kann man 30 Sekunden lang reden ohne nichts zu sagen?
Und trotzdem schaffst du das. Du faselst irgendwas von Versprechen, Minecraft und so weiter, und willst aber keine Zeit verschwenden. Dann lass das auch. Das Gelaber brauchst du überhaupt nicht.

Zitat

Mein Wohnviertel ist generell uninteressant.Da gibt es keine tollen Plätze,die richtig interessant aussehen...
Ich schließe mich Evelmonkey an, die Plätze wird es durchaus geben. Und selbst wenn nicht hätte man da mehr draus machen können.

Zitat


Und ja,ich bin jung.Deswegen kann ich wohl kein teures Equipment wie ein Schwebestativ kaufen,obwohl,das gibt es zwar schon für 70 Euro,aber ich kann mir dieses Geld nicht einfach leihen oder sonstiges.Deswegen mache ich etwas mit meinem jetztigen Zeug.
Das hat auch niemand gefordert. Dein Equipment ist doch super, du musst es nur noch lernen richtig einzusetzen.

Zitat

Das Color Grading war etwas zu viel,das gebe ich zu und einige Szenen waren etwas zu hektisch.
Das "Grading" ist viel zu viel. Und hektisch ist nicht zwingend schlecht, aber wenn du bei einer Fokusverlagerung wegschneidest bevor es überhaupt scharf wird, ist das nicht hektisch sondern falsch.

Zitat


Und bevor jemand damit kommt,ob die Musik überhaupt lizensfrei ist,sage ich es gleich,die Musik wurde aus der YouTube AudioLibrary gewählt...
Das hat niemand bestritten. Gut gemacht :)

Zitat


Das Verwackeln kommt davon,dass ich unruhige Hände habe und mit einem Stativ gefilmt habe und nicht mit einem Schwebestativ.
Dann stell doch das Stativ das nächste mal einfach auf den Boden, wenn du ein Motiv gefunden hast. Dann wackelt nichts mehr.

Zitat


Wie soll ein junger Mensch perfektes Framing,unverwackelte Szenen wahrscheinlich noch fast perfekte Kamerafahrten machen können,ohne das Budget?
Framing meint einfach nur das positionieren deines Motivs auf deiner "Leinwand". Das kostet kein Geld. Und Infos dazu (Goldener Schnitt, drittelregel, führende Linien und so weiter) gibts im Netz mehr als du lesen kannst. Niemand hat hier Kamerafahrten gefordert. Das wäre auch völlig kontraproduktiv, lerne erst mal mit dem umzugehen, was du hast. Da gibts noch viel zu lernen!

Joey

PS: Und versuch mal diesen angepissten Unterton rauszukriegen. Du hast nach ehrlichem Feedback gefragt, und bekommst das. Was bringt es dir, wenn wir dein Video lobhudeln, obwohl es es objektiv einfach noch sehr verbesserungsfähig ist? Wir zählen dir hier ziemlich genau die Punkte auf, die Verbesserungsfähig sind. Das ist ein wertvolles Feedback, lerne es zu schätzen!

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bmxstyle

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9

Donnerstag, 29. Januar 2015, 09:56

Zitat


Wie soll ein junger Mensch perfektes Framing,unverwackelte Szenen wahrscheinlich noch fast perfekte Kamerafahrten machen können,ohne das Budget?Entweder nur teilweise oder garnicht.Und da ich gerne filme,werde ich damit wohl nicht aufhören...

Trotzdem danke für euer Feedback...



Ach Mensch, genau das meine Ich, darum gehts nicht :(

Beispiel:


Das habe ich vor ungefähr 1,5 Jahren aus demselben Grund wie du dein Video jetzt gemacht. Ich wollte etwas ausprobieren (bei mir wars RAW-Video und nicht Grading, aber geschenkt) und hatte fast dasselbe Equipment wie du. Eine 600D, ein (uraltes) Stativ und ein einzelnes Zoomobjektiv. Das war bei mir zwar marginal besser aber bei der geringen Auflösung fällt das nun echt nicht ins Gewicht.

Ich will meinen eigenen Kram jetzt echt nicht in den Himmel loben (z.b. ist dauernd der Horizont schief :D ), aber ich glaube das demonstriert ganz gut meinen ersten Post. Ich habe in dieses Video nur einen Nachmittag investiert. Ich bin ne halbe Stunde Rad gefahren, dann 2 Stunden im Kreis gelaufen für Shots und dann wieder zurück.

1) Es geht direkt los und hört mit den wichtigsten Informationen wieder auf. Im Titel steht schon alles wichtige. Du willst wissen was Magic Lantern RAW auf der T3i kann? Hier siehst du es.

2) Alle Shots sind vom Stativ gemacht. Also echt kein Hexenwerk!

3 Da ist keine Story drin und keine sonderlich coolen Shots. Trotzdem habe ich es geschafft einige "Charakter"-Shots mit einzubauen die eine schöne Abwechslung bilden, das Kind bei 0:27 z.b. Hier beim Schnitt noch drauf achten dass die Aktion synchron zur Musik erfolgt und schwupps hast du eine schön subtile Aufwertung, ganz ohne kosten.

Für diese Art von Video ist dieser ganze technische SchnickSchnack völlig daneben. Du brauchst eine Kamera und ein Stativ. Bumm und fertig. Schwebestative sind eines der am meist überschätzen Gerätschaften die es gibt. Also wie Joey23 schon sagte: Wenn du um Kritik bittest, nimm sie auch ernst und dann wirst du auch bald merken dass wir hier immer weniger zu kritisieren haben :)

Spoiler Spoiler

oh, und wenn deine Antwort jetzt lautet, dass du aber nicht in 30 Minuten Raddistanz von den Elbwiesen wohnst gibts Haue

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Max__Ha

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Donnerstag, 29. Januar 2015, 12:20

Meine Wenigkeit kann sich da meinen Vorrednern nur anschließen. Wenn du um Kritik bittest musst du auch dankbar für diese sein und darfst dich nicht angegriffen fühlen. Ich kann verstehen das du einiges an Zeit in das Projekt investiert hast und dann ist es natürlich im ersten Moment enttäuschend, wenn mehr Kritik kommt als erwartet. Aber du musst auch bedenken, das in diesem Forum wirklich erfahrene Leute sind, die sich mit der Thematik vielleicht schon länger beschäftigen als du oder ich alt sind :D deshalb versuche einfach die Kritik beim nächsten mal umzusetzen, weil hier will dich niemand runtermachen oder sowas.

Ich kann dir abschließend noch den Tipp geben einfach mal eine Nacht drüber zu schlafen, bevor du dein fertiges Video irgendwo veröffentlichst. Ich mache das immer so (liegt zwar eher daran das ich meist erst früh morgens mit dem Bearbeiten fertig werde :D ), das ich mir meinen Film am nächsten Tag nochmal genau anschaue und oftmals fallen mir dann noch einige Dinge auf, wie z.B. ein übertriebenes Grading usw...


lg

11

Donnerstag, 29. Januar 2015, 14:31

Ach kommt, so pissig und undankbar hat er nun auch nicht geantwortet, und wir sind auch nicht bei slashcam, dass wir kollektiv Leute runtermachen müssen. (Die Tendenz dazu lese ich gerade heraus.)

Das Material ne Weile liegen lassen ist immer ne gute Idee, man hat ja als Amateurfilmer meistens keinen Abgabedruck.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jk86« (29. Januar 2015, 14:37)


pikk

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12

Donnerstag, 29. Januar 2015, 18:28

Also sachlich gibts an den Kritiken (leider) wirklich nichts zu beanstanden, aber zumindest kann man auch mal fest halten, dass im Vergleich zu früheren Videos schon eine Verbesserung zu sehen ist.
Auf jeden Fall merkt man, dass du dich zumindest mit der Materie beschäftigt hast. Jetzt musst du einfach ne Menge Zeit in das Finetuning stecken, dann sieht das bei deiner nächsten Veröffentlichung nochmal ne Ecke besser aus.
Versuch dir ins Gedächtnis zu rufen, dass deine Kamera nichts als ein Werkzeug ist. Wäre sie ein Hammer, hättest du mit diesem Clip jetzt einfach mal fröhlich auf die Wand eingedroschen, anstatt einen Nagel sauber und filigran einzuhauen. Aber grundsätzlich hast du das Prinzip ja verstanden.
Und was ich ganz wichtig finde, ist dass du mehr Abstand von diesem "Einzelkämpferdenken" bekommst. Die meisten Leute, die ernsthaft und erfolgreich mit dem Film zu tun haben, haben starke Persönlichkeiten. Das ist auch durchaus nicht verkehrt. Aber irgendwann kommst du so oder so an nen Punkt, an dem du alleine nicht mehr besser werden kannst und spätestens dann solltest du die Ellenbogen im Normalfall entspannt und parallel zum Körper hängen haben.
Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung. ;)

edit: Ach, und vielleicht noch zwei praktische Tipps für dich.
1. Dein Video ist zu dunkel. Ich vermute mal, dein Anzeigegerät ist zu hell eingestellt. Deswegen guck mal, ob du das nicht dunkler machen kannst und schau dir dein Video ruhig mal auf verschiedenen Geräten an.
2. Deine Einstellung für den Weißabgleich ist oft nicht richtig. Stell das immer manuell ein. Als Richtwert für draußen kannst du 5300k nehmen und für drinnen (Kunstlicht) 3400k. Überprüfe auf dem Display immer an helleren Stellen, ob das Bild einen Farbstich hat, bevor du zu filmen anfängst.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »pikk« (29. Januar 2015, 18:44)


Lego Domme

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13

Donnerstag, 29. Januar 2015, 19:19

Wieso wusste ich,dass es wieder ordentlich Kritik hagelt...

Ich mag wirklich Hilfe annehmen,aber es ist doch etwas zu hart...
Ich habe übrigens auch gefragt,was ich gut gemacht habe.Anscheinend nichts,wie ich Leute hier höre.

Da ich sowieso kein Profi bin und auch einige Abonennten habe,muss ich auch etwas persönlicher werden.Somit macht es mein Gelaber wohl doch nötig...
Wie verwendet man ein Stativ richtig?Auf den Boden stellen?Damals habt ihr mir gesagt,dass statische Szenen nicht so interessant sind.

Wie gesagt,das Color Grading war etwas zu viel und manche Szenen waren etwas zu schnell.

Ich lerne noch,aber so hat doch niemand Lust zu lernen...
Außerdem bin ich nicht einfach nach draußen gegangen.Habe meine Orte ausgesucht...
Ich bin noch Amateur,also erklärt mir,was falsch war,doch in einem anderen Sprachgebrauch wäre es doch etwas angenehmer und leichter umzusetzen.

Exon

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14

Donnerstag, 29. Januar 2015, 19:59

So schlimm finde ich die Anderen Kritiken auch nicht, ist halt die ehrliche Meinung, lieber so als zu sagen das alle Toll ist.
Dein Clip ist auf jeden Fall schonmal besser als die letzten, mehr positives kann ich leider auch nicht finden.

Klar, sind statische Szenen nicht so schön wie Kamerafahrten, aber wenn man nicht die Mittel hat um eine Wackelfreie Fahrt zu machen lieber auf Stativ und eine statische Aufnahme machen. Sonst evtl. nur kleine Schwenks mit dem Stativ machen oder per Zoom etwas Bewegung in die Aufnahme bringen...

Die Orte sehen halt leider nicht aus als hättest du sie bewusst ausgesucht, grade die Hintergründe...
Viel anderen Sprachgebrauch geht fast nicht mehr, wie schon geschrieben ist die Harte Kritik nur gut gemeint, im Vergleich zu deinen alten Sachen hat sie ja schon was gebracht. Ich bin mir sicher das alle Anfangs so eine Kritik bekommen haben, wenn nicht sogar eine härtere...

15

Donnerstag, 29. Januar 2015, 20:19

@ Domme: Ok, jetzt bist du pissig.

Aber das heißt ja nicht, dass man genauso antworten muss. Also, ich versuche es mal so:

Ich habe dir gesagt, dass ich die Looks ok finde und etwas Abwechslung durch den Weißabgleich oder ungraded footage reinkönnte - aber das ist nur mein persönlicher Geschmack und sagt nichts darüber aus, ob du es richtig oder falsch gemacht hast. Natürlich kann man Filme in Farben produzieren, die auf andere grotesk übertrieben wirken. Die Frage ist nur, willst du das und wenn ja, was willst du damit erreichen?

Ich habe auch gesagt, dass der Ton ok ist, abgesehen vom Echo. Das Echo irritiert halt. Der Audiopegel ist richtig, da habe ich von anderen Usern hier schon schlimmeres gesehen bzw. gehört. Und Ton ist beim Film nunmal die halbe Miete - als Tontechnikerin behaupte ich, dass der Ton sogar wichtiger ist als das Bild, aber das ist nur meine Meinung, kein Konsens ;)

Das mit den statischen Einstellungen ist sicher so gemeint: In deinem Bild muss was passieren. Wenn sich nichts bewegt, musst du dich bewegen. Natürlich nicht immer - ich habe von 2 Sekunden gesprochen, die Auge und Hirn brauchen, um eine Szene (wieder-) zu erkennen und räumlich und zeitlich einzuordnen. 2 Sekunden lang nur parkende Autos zu zeigen ist meiner Meinung nach keine Sünde. Quasi jeder Film verwendet statische Einstellungen in dieser Länge als Establishing Shot, also zur Orientierungshilfe an den Zuschauer, wann und wo er sich in der Story gerade befindet. Ab mehreren Sekunden wird es dann aber langweilig, wenn da nichts passiert. Manchmal hilft schon eine Kamerafahrt, um eine Einstellung optisch aufzupeppen. Meiner Meinung nach kann auch das Spiel mit der Schärfentiefe etwas "Bewegung" in die Szene bringen, aber wie jedes Stilmittel wird auch das langweilig, wenn man es ständig wiederholt.

Mir ist aufgefallen, dass das Spiel mit der Schärfentiefe bei dir relativ flüssig läuft. Wenn ich das so mit meinen manuellen Versuchen vergleiche - ich brauche immer mehrere Anläufe, bis es halbwegs smooth ist - darum spreche ich dir in diesem Punkt mal meinen Respekt aus.

Die Wahl des Aufnahmeortes finde ich ok. Natürlich gibt es ästhetischere Wohngegenden. Aber ich mag halt auch diesen working class-Mietskasernen-Antischick, vielleicht weil es meine eigene Lebensrealität eher widerspiegelt als wenn ich jetzt die Frankfurter Skyline mit ihren Hochglanzfassaden ablichten würde.

Zur technischen Ausrüstung und dem Budget: Als ich vor zwei Jahren mit dem Filmen angefangen habe, war die Kamera das einzige, was ich neu gekauft habe. Damals war ich Studentin, die ständig von der Hand in den Mund lebt und nie weiß, wie sie die nächste Miete bezahlen kann. Das Geld für die Kamera habe ich mir im wahrsten Sinne des Wortes vom Mund abgespart. Seitdem habe ich an meiner Ausrüstung alles gebraucht gekauft oder selbst gebastelt. Gerade Stative sind oft einfache mechanische Systeme, die du dir für wenig Geld selbst bauen kannst. Einfach mal nen Tag Zeit nehmen und dir Gedanken machen, was du brauchst und wie du es umsetzen kannst, und dann einen zweiten Tag für den Einkauf im Baumarkt und den Bau an sich. Ich baue mir gerade einen Kleiderschrank aus einer alten Europalette - super schepp und hässlich, bei jedem Tischler würden sich die Fußnägel hochrollen, aber Hauptsache, es erfüllt seinen Zweck und schimmelt mir nicht das Zimmer voll. Wenn du keine Kohle hast, sind eBay, Flohmärkte und Sperrmüll deine besten Freunde. Und damit bist du auch nicht alleine - ich war bei anspruchsvollen Amateurfilm-Drehs, wo die Schulterstative einfach aus zusammengeschraubten Kanthölzern bestanden, die Gegengewichte aus mit Wasser gefüllten PET-Flaschen, die Windschutzfelle aus übergestülpten Socken und die Dollys aus alten Skateboards. Hauptsache, es funktioniert!

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Donnerstag, 29. Januar 2015, 22:04

Ich lerne noch,aber so hat doch niemand Lust zu lernen...


Das stimmt so nicht ganz. Ich bin anfangs auch recht oft auf die Fresse geflogen. Nicht hier im Forum, sondern durch eigenes Ermessen. Verwandte und Freunde finden meistens alles gut, was man macht. Ich hab selber noch nichts gemacht, auf dass ich wirklich stolz wäre...
Ich hab schon das ein oder andere Projekt gehabt, wo ich am Ende dachte: Okay, ist ganz cool. Geht aber besser.
Und trotzdem hatte ich immer Spaß dabei ^^

Letztenendes ist es immer die harte Kritik, die wirklich was bringt. Die Leute hier haben ja Recht. Aber schau dir das doch mal genauer an.
Vieles wird immer wieder erwähnt, und das sind die Grundlagen: Zuviel Grading, zu frühe Cuts und sowas.
Das Wackeln im Video finde ich selber gar nicht so schlimm. Aber du hast halt fast kein wirklich scharfes Bild dabei, weil du immer kurz vorm schärfsten Punkt wegcuttest. Versuch doch mal Fokusverlagerungen. Nicht von komplett unscharf zu fast scharf, sondern von einem Objekt zum anderen. Dazu noch einen sanften Schwenk vom Stativ und du hast einen richtig coolen Shot.
Und schau dich einfach noch ein bisschen mehr in deiner Umgebung um, und such nach den ganz kleinen Interessanten Sachen. Als ich angefangen habe hab ich nur Blumen und Baumrinde gefilmt, und dazu immer mal wieder ne Totale. Den Baumstumpf am Anfang. Geh hin, setz dich davor und geh danz dicht dran, soweit wie es der Fokus erlaubt. Da sins so viele Details drin.
Du kannst, wenn du magst in einem Flat-Style filmen. Und dann drehst du in deinem Schnittprogramm ein ganz bisschen an den Farben. Nicht voll aufdrehen.
Erfordert ne Menge Übung :D
Und sonst lässt du es halt auf normal. Komplett ohne Grading sieht das mit dem richtigen Motiv auch Klasse aus.

Aber ganz wichtig:
Gib nicht auf! Wenn dir das Filmen Spaß macht, bleib dran. Mit der Zeit wird man immer besser ;)

MFG,
Finn
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17

Freitag, 30. Januar 2015, 01:19

meine so ziemlich ersten Aufnahmen mit meiner 600d und einem selbstgebauten Slider für vielleicht 10 Euro. (hat wenn ich ehrlich bin auch nur für die Aufnahmen gehalten :D)


Die Bilder sind nur minimal Bearbeitet.

Also du siehst, es ist vieles möglich. Vieles kann aber auch nur erreicht werden, wenn man selber hohe Ansprüche an seine Arbeit hat und bereit ist zu lernen. Ich nehme mir daher nicht selten das Unmögliche vor, um das mögliche zu schaffen. Zwar ist man dann nie zufrieden mit seiner Arbeit aber man steigert sich kontinuierlich.

Daher, lass dich nicht unterkriegen von diesen ganzen "Besserwissern" aber nimm dir deren Kritik und Meinungen zu herzen.

joey23

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18

Freitag, 30. Januar 2015, 09:27

@LegoDomme:

Setz dir doch mal ein einfaches Ziel. Versuch mal einen Freund so aufzunehmen, dass seine Gesichtsfarbe auf deinem Monitor wirklich genau so aussieht, wie seine echte Gesichtsfarbe. Am Besten setzt du ihn dir neben den Monitor und vergleichst mal 1:1. Oder Freundin, Bruder, Schwester, Oma, Onkel..

Farben wieder verdrehen kannst du nachher immernoch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joey23« (30. Januar 2015, 10:25)


Lego Domme

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Freitag, 30. Januar 2015, 13:41

Alles klar.
Mal sehen,was zu verbessern ist.
Umsetzbar.

Lierov

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20

Freitag, 30. Januar 2015, 22:37

Mensch Domme... irgendwie ist das doch alles Murks. Ich kann mich gut daran erinnern, als ich in deinem Alter war und auch nicht das nötige Kleingeld hatte mir teures Equipment zu kaufen. Ich hätte mir damals aber ehrlich gesagt nicht mal eine Kamera für 300 Euro leisten können, geschweige denn anderes benötigtes Equipment. Aber natürlich sind die gegenwärtigen Umstände nicht mit denen der 80er und 90er Jahre zu vergleichen. Aufgrund des DSLR Hypes der letzten Jahre und dem Web 2.0 ist man aber quasi genötigt für sein Hobby entsprechend viel Geld auszugeben, wenn man denn mit dem Niveau anderer Amateurfilmer oder Videoblogger in technischer Hinsicht auch nur halbwegs mithalten möchte. Leider kann man immer wieder beobachten, dass Menschen die sich für dieses Thema interessieren der Meinung sind sie bräuchten sich einfach nur tolles und vor allem teures Equipment zu kaufen und schon würden sie qualitativ hochwertige Filme oder Formate abliefern. Ich lach mich immer schlapp wenn ich von Newcomern höre wie cool doch die RED ist und was die für geile Bilder macht usw. sie aber mit ihrer 600D im Automatikmodus filmen, weil sie finden, dass das die besten Ergebnisse liefert.
Ich kann dir nur sagen (wie bei deinen früheren Beiträgen auch schon), dass du dich in erster Linie um den Inhalt deiner Clips/Filme kümmern solltest. Und ein anderer Tipp den ich dir glaub ich auch schonmal gegeben habe: such dir Gleichgesinnte - was nicht bedeutet, dass du nicht trotzdem nebenher noch deine One-Man-Shows machen kannst.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

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