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mojotom

unregistriert

1

Dienstag, 9. Dezember 2014, 14:38

Kurzfilm "second chance - film noir -

Hallo Zusammen,

ich möchte hiermit unseren ersten Amateur-Kurzfilm vorstellen, der letztes Jahr entstanden ist.
Habt Spaß.

Euer
Mojotom

Titel:
second chance - film noir -



Beschreibung:
Es ist ein Kurzfilm-Projekt, dass man durchaus als Laien-Schauspiel bezeichnen kann.
Keiner der Mitstreiter hat jemals in oder an einem Film mitgearbeitet.
"first time for all"
DAS Erstlingswerk des Regisseurs mojotom.
Die Kinopremiere fand am 06.04.14 im Movies - Kinocenter, 97980 Bad Mergentheim statt.
Cast: LauraS, Rüdiger, Daniel, Johnny, Alex, Marc
Crew: Carola, Bruno, Bernd
Director: mojotom
Produktionsjahr 2013/14
Drehort: Bad Mergentheim

Infos zur Entstehung:
Kamera: DSLR Canon D60
Sonstiges Equipment: geliehen, selbstgebauter Jibcrane etc.
Schnittsoftware: Adobe Premiere Pro CC
Sonstige Software:

http://mojotom.das-musikerportal.de/wp-c…rem_home_kl.jpg

FB-Link:
https://www.facebook.com/groups/487400161309180/

Homepage zum Film:
http://mojotom.das-musikerportal.de/

Länge:
14:30

Stream:

rick

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2

Dienstag, 9. Dezember 2014, 23:15

Den Titel fand ich sehr reizvoll. Nun frage ich mich, was hat das mit Film Noir zu tun. Meine Erwartungen wurden (überflüssigerweise) enttäuscht. "Second Chance - ein Film überwiegend in schwarz/weiß" hätte es von der Beschreibung her wohl eher getroffen.

Um trotzdem kurz auf den Inhalt einzugehen, ich vermisse Bildesthetik, durchgehend gut geplante Ausleuchtung dem "Genre" entsprechend, passende Musik und eine knackige Schnittfolge. Warum wählt ihr ein "amerikansches" Setting (alter Wagen, Diner), daß ihr weder in den restlichen Bildern (Hotel, Straße) noch in der Sprache (Dialekt) durchhaltet ?

Lierov

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3

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 08:38

Tja so richtig schlau wird man ja aus dem Film nicht. Die Ausstattung eines Films sollte die Geschichte optimal unterstützen und nicht den Zuschauer von der Geschichte ablenken. Leider war letzteres überwiegend der Fall.
Wenn ich es richtig verstanden haben spielt der Film in drei verschiedenen Zeiten. In den 50ern 70ern und in der Jetztzeit. Leider nimmt man dem Film nicht ab, dass er irgendwann anders spielen könnte als in der Gegenwart. Am gravierendsten finde ich den Altersunterschied des Johnnys. In den 70ern kann man ihn mit viel GOODWILL als 16 durchgehen lassen. In der Gegenwartsszene müsste er dann 58 sein... Der sieht nichtmal aus wie vierzig... Oder hab ich da was falsch verstanden?
Wo soll der Film denn spielen? In Deutschland? Oder in den USA? Bei letzterem würde ich mich der akritik von Rick anschließen. Wenn er in Deutschland spielt - und das wäre für mich das logischere, da Tauberbischhofsheim ja zur US-Amerikanischen Besatzungszone gehörte- stellen sich trotzdem verschiedene Fragen, die der Film nicht beantwortet. Darf man in Deutschland einfach so jemanden begraben? Ist ein Grabstein mit R.I.P. wirklich authentisch? Sahen Friseure in den 50ern tatsächlich aus wie heutzutage Tätowierer? Hat eine blonde Frau in den 50ern tatsächlich Plüschwürfel am Rückspiegel?

Wenn man die Ausstattungsthematik mal außer acht lässt sind aber leider auch noch andere Dinge die stören.
Bspw. der Brief, bzw. das Vorlesen bzw. die Visualisierung.
Verschiedene Schnittfehler und schlecht gewählte Einstellungen.
Unnötige Überblendungen.
Die fallenden Blätter.
Verschiedene Dialoge (lachen musste ich als Johnny mit dem Kopf auf dem Schreibtisch liegt und der alte Mann reinkommt und fragt "Johnny was machst du da?")

Erzähl doch mal ein bisschen wie es zu dem Film gekommen ist...
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

mojotom

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4

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 11:29

Erzähl doch mal ein bisschen wie es zu dem Film gekommen ist...
Erst mal danke, dass Ihr überhaupt den Film angeschaut habt. Ich hatte in einer schlaflosen Nacht eine Idee zu einem Film, die durchaus interessant war.Hatte aber noch nie einen Film gedreht und kannte auch keine Filmleute. Dennoch wollte ich das realisieren. Letz endlich habe ich Freunde und Arbeitskollegen motivieren können mir mitzuhelfen. Was von meiner Idee dann noch filmisch nachher umgesetzt wurde ist im Prinzip nur der Anfang, alles Andere wurde improvisiert. Es war eine Erfahrung, die von den Locations bis hin zu den nicht vorhandenen Schauspielern reichte. Wir haben das dann an einem Wochenende plus 2 x Nachdrehen umgesetzt. Ich hatte dann auch keine Hilfe und musste alles alleine fertigstellen, bis hin zum Aufkleben der Filmplakate und zur Kinopremiere. Es blieb dann alles an mir hängen. Wenn ich nochmal so etwas mache, dann muss ich mir wenigstens einen Kameramann, Beleuchter und einen Tonmann einladen, die da Erfahrung haben. Trotzdem habe ich das dann zu Ende gebracht, mit einer nicht ganz so ernsten Meinung zu meinem Film sehe ich das gelassen. Ich habe immerhin das Multiplexkino in meiner Stadt voll bekommen. :-) Eure Kritik kann ich teilen, trotzdem wollte ich das mal Leuten zeigen, die sich damit etwas besser auskennen. Danke für eure Meinungen. Gruß tom

comic74

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5

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 21:52

Hat mir leider nicht so gut gefallen, weisst du überhaupt was Film Noir ist? Der Schnitt war auch einfach nur schlecht, z.B.: die Handlung abzukürzen indem man ein und die selbe Einstellung schneidet und einfach nur weiche Blenden drüberhaut geht gar nicht! Aber es freut mich, wenn dein Film trotzdem gut beim Puplikum angekommen ist!

L Lawliet

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6

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 01:33

Ich habe immerhin das Multiplexkino in meiner Stadt voll bekommen. :-)

Yeah, I call bullshit. Erstens klingt "Bad Mergentheim" nicht so, als ob da ein Multiplexkino stehen würde. Zweitens halte ich es für äußerst unwahrscheinlich, dass ein Multiplexkino einen Kurzfilmerstling zeigt, vor allem wenn er so aussieht wie der hier. Drittens glaube ich auch nicht, dass sich 500-1000 Leute denken "Hm, was könnte ich heute machen? Ah ich weiß, ich schau mir im Kino diesen Kurzfilmerstling an."
Ich schätz mal, dass das ein kleiner Kinosaal für vielleicht hundert Leute war und die Besucher hauptsächlich aus dem Freundeskreis der Mitwirkenden stammten.

Aber das nur nebenbei, denn im Gegensatz zu meinen Vorrednern find ich den Film nicht gaaaanz so schlecht. Objektiv betrachtet ist er Müll, da kann man nichts schönreden, aber dafür, dass es der erste Filme für ALLE Beteiligten ist, kann ich ihm schon einiges abgewinnen. Die Story ist halt miserabel und undurchdacht, und das Schauspiel ist so wie man es von absoluten Laien erwartet. Technisch ist er aber fürs erste Mal gar nicht so übel, abgesehen von Ausrutschern wie der schon angesprochenen weichen Blende. Ein Film Noir ist es auch nicht.

Wichtiger finde ich aber, dass ihr es einfach angegangen seid und es durchgezogen habt. Viele Leute reden einfach immer nur davon, was für tolle Filme sie machen könnten, wenn dieses oder jenes gegeben wäre. Sie warten immer auf die perfekten Umstände und kommen daher nie zu etwas. Es ist wichtig, dass man einfach anfängt und die Mittel nutzt, die einem zur Verfügung stehen. Das habt ihr gemacht und das sollte in meinen Augen respektiert werden. Und es schult ungemein, wenn man viel auf einmal selbst machen muss, auch wenn man sich dann später auf ein bis zwei Bereiche spezialisiert.

Weiter so, ich freue mich auf deinen nächsten Film. :)
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN und nur wenn eine Verfilmung wahrscheinlich ist.

kein Moviemaker, doch wie Blender ein Tool
#HSis

Selon Fischer

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7

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 10:53

Premiere im Kino ist Premiere im Kino ;)
http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokale…art5642,2543461

Davon aber abgesehen, schließe ich mich L Lawliet an: für ein Erstlingswerk war das schon ganz ordentlich. Wichtig ist nur, sich jetzt nicht zu verklären, sondern knallhart die eigenen Schwächen analysieren und nächstes Mal besser machen. Mach die nächsten Filme auch ruhig noch mit Laien, um dann sukzessive zu professionellen Darstellern überzugehen.

TheOliverPictures

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8

Samstag, 13. Dezember 2014, 12:30

Für den ersten Film schon echt nett, einzig was mich gestört hat waren die Dialoge und teils überblenden die einfach nicht passten zum Beispiel als der Friseur redete in den Anfangs Szenen war mitten drin eine Überblende, ein Cut. Hier hätte man entweder den Dialog bis zum Ende an einen Stück oder das noch mal in einen anderen Winkel Filmen können, vllt. sogar CloseUp Flasche oder sowas machen können.

Bei der Radio Szene am Anfang wirkt es wie ein Bild das einfach nur eingesetzt wurde und der Ton drüber, hätte mir da mehr Leben gewünscht, Leute die ans Auto vorbei laufen, kramen in der Tasche oder sowas. Irgend welche Handlungen die das Radio in Vordergrund halten aber die Szene nicht wie ein Standbild ausschauen lassen.


Kann mich hier auch den Vorredner anschließen das man mit jeden Film wächst evtl. mit anderen Darstellern aber nicht umbedingt auf Profis zurückgreifen.

Verwendete Tags

Amateurfilm, Film-Noir, Kurzfilm

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