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1

Montag, 2. Juni 2014, 19:22

Generation Handy

Titel:
Generation Handy

Beschreibung:
Ein kurzes Video über die heutige Jugend die ihr soziales Leben nur noch durch den durchgehenden
Konsum ihrer Handys durchlebt.


Länge:
z.B. 3'27" Minuten


Stream:



Zusatz:


Hallo zusammen,

ich wollte euch mal meinen aller ersten Versuchs eines Kurzvideos präsentieren.
Wir haben uns doch sehr bemüht und ausprobiert um diesen kleinen Film so hinzubekommen
wie er nun schlussendlich geworden ist. Natürlich werden eure geschulten Augen sofort erkennen
dass dieses Erstlingswerk nicht ganz dessen entspricht, was hier normalerweise an den Tag gelegt wird,
aber durch mein stilles mitlesen konnte ich mitnehmen, dass viel des Könnens erst durch simples ausprobieren
erlernt wird. Nun ja - dies haben wir schlussendlich mit der Hoffnung gemacht durch euch positives Feedback
und konstruktive Kritik für zukünftige Werke zu erhalten.

Sicherlich ist die Idee auch nicht ganz so innovativ und schon in mehreren Formen da gewesen, aber wie gesagt
diente das ganze erstmal des Zurechtfindens in der Welt der Amateurfilme.

So und nun genug des Geschwafels. Viel Spaß beim Film anschauen und immer raus mit den Verbesserungsvorschlägen.

Vielen Dank.

7River

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2

Montag, 2. Juni 2014, 23:03

Also für den ersten Film hast Du das echt gut hinbekommen, wie ich finde. Vor allem die Kameraeinstellungen haben mir gefallen, da waren schon schöne Sachen bei. :) War abwechslungsreich. Kompliment. Jedoch hätte schon bei Minute 3:00 Ende sein müssen. Den Rest hätte man sich denken können, meiner Meinung nach.

PS: Macht es eigentlich Sinn, sich vorm Frühstück die Zähne zu putzen?
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

JonasK

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3

Dienstag, 3. Juni 2014, 00:01

PS: Macht es eigentlich Sinn, sich vorm Frühstück die Zähne zu putzen?
Oje des isch genau so ne frage wie was war zuerst da: "Das Ei oder das Huhn?!"

ansonstem echt gut gemacht und schön zum anschauen. und ich muss 7River zustimmen, ab minute 3 hätte man aufhören können
Egal wie du es machst, du machst es falsch
Also mach es so wie es du für richtig hälst

Selon Fischer

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4

Dienstag, 3. Juni 2014, 00:59

Gleich vorweg: für ein Erstlingswerk gut gelungen! Dass da Wissen und Können stimmen und es nur noch an der Übung fehlt, sieht man.

Meckern muss ich aber trotzdem: du zeigst einen Jugendlichen, da ist es für mich nicht so ganz klar, inwiefern das jetzt die "heutige Jugend" zeigt. Sowieso störe ich mich nicht nur gewaltig an "die heutige Jugend", sondern auch an der (bitte mit übertriebener und schlecht imitierten Opa-Stimme vorstellen) früher-war-alles-besser- oder die-heutige-Jugend-hat-gar-keine-Jugend-mehr-Einstellung, die in deinem Clip zu tragen kommt. Unschön fand ich ebenfalls die Amateurfilmklischees: Tischdecken, Zähneputzen (OT: nix mit Henne und Ei. Zähneputzen vor dem Frühstück ist mega unsinnig. Außer, man nimmt das nicht alleine ein ;)) und das Ende. Schön wär es auch gewesen, wenn er vom Blitz erschlagen worden wäre ;)

Technisch war es soweit echt in Ordnung, nächstes Mal bitte mit besserer Story :)

5

Dienstag, 3. Juni 2014, 08:03

Hallo zusammen,

erstmal vielen herzlichen Dank dass ihr euch die Zeit genommen habt um euch
diesen Kurzfilm zu Gemüte zu führen und einen kleinen Kommentar zu hinterlassen.


Es freut mich wirklich sehr dass unser erster Versuch doch relativ gut bei euch ankommt,
das bestärkt natürlich ungemein sich noch tiefer in die Marterie zu bohren und weiteres
in diese Richtung zu versuchen. Jetzt heißt es wohl noch ein bisschen Theorie büffeln
und ansonsten üben üben üben :D .

Die Sache mit den Kelloggs und dem Zähnebürsten wurde mir eigentlich erst wirklich
bewusst als es hier angesprochen wurde. Natürlich ist es ziemlich unsinnig sich die
Zähne zu putzen und gleich anschließend zu frühstücken. Muss wohl das nächste mal
besser überdacht werden, um solche Logikfehler auszuschließen. Vielen dank fürs
darauf aufmerksam machen :thumbsup:


Bei der Endszene ab der 3ten Minute haben wir auch diskutiert ob wir diese noch wirklich
miteinfließen lassen wollen. Schlussendlich wurde sie dann mit dem Gedanken reingepackt
dass diese die Dramatik evtl. noch ein bisschen steigern könnte. War wohl eine Fehlentscheidung.

Und Schlussendlich die Story. Mir war bewusst dass diese Thematik wohl schon öfters vorhanden
war. Eigentlich wollten wir damit das Klischee des "früher war alles besser" gar nicht aufbringen,
sondern uns ging es mehr darum die Zuschauer darauf aufmerksam zu machen, wie oft viele doch
auf ihr Handy zurückgreifen anstatt mehr Wert auf das soziale Leben zu legen. Dass dies bei allen
Jugendlichen und auch durchgehend so ist, ist natürlich nicht die Wahrheit. Ich versteh aber dass
dieser Kurzfilm einen leicht dazu verleitet auf solche Interpretationen zu stoßen. Hätte man wohl etwas
verständlicher ausdrücken müssen.

Die Amateurfilmklischees werden wir versuchen das nächste mal auszumerzen und auch eine anspruchsvollere
und ausgereiftere Story zu integrieren. Ich danke euch herzlich für eure ehrliche und konstruktive Meinung.

Freundliche Grüße 8-)

stimp

Bowler Hat

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6

Dienstag, 3. Juni 2014, 08:33

Ich find genau so wie ihr es gemacht habt, war alles bestens.
Auch das mit dem Ende (wobei Selons Idee noch mal einen Schmunzeleffekt mit gegeben hätte).


An Logiksachen hätt ich aber doch noch was. Läuft der Jung etwa mit seinem Schlaf Shirt los?!?
Motto des Tages:
Wir sind der Brokkoli in der Currysoße der Vernunft...

HareMadeFilms

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7

Dienstag, 3. Juni 2014, 10:23

Also, technisch fand ich´s nicht schlecht, zumal für Anfänger. Man sieht auch, dass Ihr Euch mit den Kameraeinstellungen durchaus Mühe gegeben, Abwechslung hineingebracht und nicht einfach "draufgehalten" habt. Gute Leistung. Inhaltlich und "atmosphärisch" fand ich es allerdings noch deutlich verbesserungsfähig.

Zum Einen: Es ist immer das Gleiche. Der Typ steht auf, macht sich für den Tag fertig (nebenbei: der Zeitpunkt des Zähneputzens ist für den Film wirklich ziemlich egal, oder?), und glotzt dabei ständig auf sein Telefon. Soweit in Ordnung, aber diese Botschaft ist nach ein bis anderthalb Minuten ohne Zweifel beim Zuschauer angekommen, und dann hätte noch irgendetwas "Neues" oder Interessantes kommen sollen, finde ich. Entweder aus der Sparte "witzig", in dem Sinne, dass er auch bei irgendeiner Tätigkeit auf sein Telefon schaut, bei der das komisch wirkt (Extrembeispiel: schläft mit seiner Freundin, nebenbei twittert er darüber), oder auch ernst, z. B.: telefoniert über Festnetz mit seiner Mutter, die irgendein wichtiges Problem hat, er geht aber nicht darauf ein, weil er durchs Handy abgelenkt ist, oder dergleichen. Jedenfalls fehlte da irgendetwas, das das Thema nochmal um eine neue Nuance bereichert hätte, nachdem man als Zuschauer die "message" im Grundsatz verstanden hat.

Zweiter Punkt: Die Schluss"pointe" scheint mir nicht so recht zum Thema - jedenfalls so wie Du es im Eingang dargestellt hast, d. h. "Jugend durchlebt ihr soziales Leben nur noch durchs Handy" - zu passen. Hättest Du dieses Thema verdeutlichen wollen, dann wäre es sinnvoller gewesen, wenn eine "reale" soziale Beziehung daran gescheitert wäre, dass der Typ sich mehr für sein Telefon als für alles andere interessiert (z. B.: Freundin verlässt ihn, weil sie ihm etwas Wichtiges erzählt hat, er dabei aber nicht aufgepasst hat, weil er durchs Handy abgelenkt war). Während das, was hier passiert ist, auch durch jede andere Ablenkung oder auch einfach durch Tagträumerei hätte passieren können, und mit dem Thema "soziale Bindungen leiden unter Unterhaltungselektronik" eigentlich nichts zu tun hat. - Allerdings ist das vielleicht weniger ein Problem des Films an sich, sondern eher der durch Deine Einleitung im Thread geweckten Erwartungshaltung.

Und drittens: Die Musik. Fand ich zu dem Thema ziemlich unpassend, sie gibt dem Film eine traurige bis nahezu depressive Stimmung, die meiner Meinung nach das Thema nicht so richtig stützt (ich finde, das ist eher so eine Musik für zerbrochene Liebesbeziehungen oder für Einsamkeit oder für den Todesfall von jemandem, den man sehr gern hatte etc.). Und wenn man die Musik totzdem auf Dein Thema bezieht, ist sie jedenfalls zu aufdringlich. Sie drängt dem Zuschauer von Anfang an Deine Deutung des Geschehens auf; sie ist mit ihrer traurigen bis trostlosen Stimmung gewissermaßen wie eine Art Kommentar des Filmemachers, so ähnlich wie eine Erzählerstimme, die ständig leise im Hintergrund den Niedergang der "heutigen Jugend" beklagt. Das mag etwas verwirrend oder versponnen wirken; was ich meine ist, dass die Musik dem Zuschauer von Anfang an mitteilt: Schau mal, ist das nicht traurig, wie der Junge da in seiner Handy-Abhängigkeit dahinvegetiert? Das drängt dem Zuschauer Deine "message" zu sehr auf und lässt ein noch trostloseres Ende von Anfang an vermuten. So ging´s mir jedenfalls.

@ Selon: Meteor, bitte. Ist einfach witziger. ;)

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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

7River, L Lawliet

8

Dienstag, 3. Juni 2014, 12:49

Hey ihr beiden,

auch euch ein dickes Dankeschön für die Mühe und die tolle Kritik.

@Stimp:
Stimmt, er hat kein anderes T-Shirt angezogen. Könnte ja jetzt behaupten dies läge
lediglich daran dass seine Handysucht ihn glatt vergessen lässt das er sein Shirt wechseln
sollte - aber das wäre natürlich glatt gelogen. Klarer Logikfehler. Vielen Dank fürs aufmerksam
machen :)

@HareMadefilms:
Danke für den ausführlichen Text und deine genaue Meinung zu dem ganzen.
Mit der Tatsache dass der Kurzfilm eine gewisse Monotonie enthält hast du vollkommen Recht,
ein bisschen Abwechslung hätte dem ganzen wohl nicht geschadet. Anfangs hatten wir die
Idee die Cornflakes Szene so zu drehen, dass der Protagonist quasi sein Frühstück in normaler
Geschwindigkeit zu sich nimmt, während die Mutter gegenüber sitzt und ein Gespräch mit ihm
führen möchte, er dies aber durch seine stetige Abwesenheit auf Grund des Handys komplett
ignoriert. Die Geschwindigkeit der Mutter sollte in doppelter Geschwindigkeit verlaufen. Allerdings
haben wir fleißig rumprobiert und diesen Effekt nicht wünschenswert hinbekommen, weshalb wir
dann erstmal auf diese Alternativeszenen ausgewichen sind. Da hat es dann eben doch noch an
Kenntnissen gefehlt. Aber der Tipp der Abwechslung im Geschehen ist aufjedenfall mal notiert :thumbsup: .

Dein zweiter Punkt klingt für mich schlüssig, wäre auch eine gute Idee gewesen die Story zielgerecht
voranzubringen. Wie oben geschrieben werden wir das nächste mal der Geschichte mehr Aufmerksamkeit
widmen. Das ganze war wie gesagt erst einmal eine kleine Bootsfahrt ins blaue - um zu testen inwiefern
unser Schiff seetauglich ist. Es wird aber ab sofort angestrebt das Finetuning stetig zu verbessern.
Vielen Dank dafür.

Der dritte Punkt ist dahingehend richtig dass er wahrscheinlich Anfangs schon zu viel verrät. Du hast
vollkommen Recht dass man automatisch mit der Erwartung reingeht, dass es kein Happy End geben
wird. Ein eventuelle Mischung verschiedener Musikstile wäre wohl angebrachter gewesen.
Andererseits gefällt mir gerade diese depressive Stimmung die durch dieses Lied ständig in der Luft liegt.
Vielleicht sollte dieses melancholische das nächste mal einen ticken dezenter durch die Musikwahl unterstrichen
werden.

Wir werden weiter üben - und natürlich wenn ihr nichts dagegen habt auch ab und zu mal etwas weiteres
posten das ihr gerne kritisieren dürft. Es bleibt wohl ein ständiger und niemals endender Lernprozess :)

9

Dienstag, 3. Juni 2014, 13:58

Nürnberg ist ein wirkliches Kaff.

10

Dienstag, 3. Juni 2014, 13:59

Nürnberg ist ein wirkliches Kaff.

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

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