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EvilMonkey

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Donnerstag, 28. November 2013, 19:53

Der Dresdner Striezelmarkt - in my Pocket

Gestern wurde in Dresden der 579. Striezelmarkt eröffnet und ich hab da mal meine neue Pocket Camera ausprobiert. Gefilmt habe ich komplett handheld, ergo in der Post ggf. stabilisiert. Ich bin ziemlich beeindruckt von der Bildqualität, selbst nach dem Reinzoomen durch die Stabilisierung. (Vimeo skaliert allerdings auf 720p runter). Einige kleine Schnitzer sind noch drin, aber die sind mir den Aufwand des neu hochladens nicht ganz wert.

Kamera: Blackmagic Pocket Cinema Camera + Panasonic 14mm f/2.6
Schnittsoftware: Final Cut Pro X
Sonstige Software: DaVinci Resolve


Länge:
z.B. 3:43" Minuten

Screenshots








Link
https://vimeo.com/80505577

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »EvilMonkey« (7. Dezember 2013, 00:33)


wabu

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Freitag, 29. November 2013, 08:30

Recht gut

aber:

Das Opening ist recht schön, ist doch die Frauenkirche ein Synonym für Dresden.

Nach meinem (begrenztem) Wissen ist aber zwischen Frauenkirche und Striezelmarkt ein Stück zu gehen. :-;

Dennoch finde ich die Aufbauszenen schlüssig - aber zu lang. Das kann man knackiger schneiden!

Das Arbeiten ohne Stativ ist immer ein Problem (ich würde auch ungern mit dem Tripod oder Einbein darum laufen) das Problem sieht man aber bei still stehenden Szenen deutlich. Ich schneide in Magix und habe das Mercalli zur Stabilisierung und kann in den Fällen auf "fixierte Kamera" gehen. Das wirkt Wunder.

Die Kameraführung und die Bilder sind sonst schon sehenswert!

Zwei Nachbemerkungen: Ich kenne Dresden (nur) als Besucher, erkenne daher einiges wieder.

Und zweitens: wenn andere was Filmen und zeigen ist es immer einfacher was kritisch zu sehen - bei meinen Fimen fehlt mir genau diese Distanz - bin also auch nicht besser...

EvilMonkey

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Freitag, 29. November 2013, 12:28

Danke für die Antwort! :)

Was die Distanz angeht: Räumlich ist es ziemlich gut verbunden. Die Frauenkirche ist vom Altmarkt ca. eine Laufminute entfernt. Allerdings sind in der ganzen Altstadt kleine Weihnachtsmarkt-Teile vorhanden, wie eben vor der Frauenkirche. Insofern fand ich das okay.

Was das knackiger schneiden angeht: Ich fand die Idee ganz nett, die Darsteller vorher beim Aufbauen zu zeigen. Der Fürst der gerade seine Zigarette ausdrückt, die Dekorierung der Stände etc. Du hast aber Recht, dass das nicht so deutlich rüberkommt wie ich es mir gewünscht hatte. Wollte nur eben nicht nur diese "Standard"-Weihnachtsmarktbilder sondern auch etwas Kontext.

Was das Wackeln angeht: Da gebe ich dir Recht. ich habe meistens leicht nachstabilisiert um den "Handheld-Look" zu behalten und die Rolling-Shutter Probleme zu kaschieren. Außerdem wollte ich die Pocket Cam eben mal als Taschenkamera testen und schauen was dabei rauskommt. Ich hatte nen kleines Rig dabei, hab aber bewusst darauf verzichtet. Eben auch weil man damit so wunderbar unauffällig ist.

Du musst dich übrigends nicht Rechtfertigen :) Kritik ist toll, und du hast ja auch Recht. Der lange Anfangspart stört mich auch einwenig, aber so passt es
1) Perfekt zur Länge des Songs
2) Bringt Kontext
3) Zeigt deutlich andere Lichtstimmung und war als Abwechslung interessant
4) ist es im Grunde genommen kaum mehr als ne Minute

Gruß

pascal

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4

Freitag, 29. November 2013, 12:54

Auf den Beispielbildern sind die Farben zu warm. Mit RAW Material kannst du noch nachträglich die korrekte Temperatur wählen ohne Informationen zu verlieren.

EvilMonkey

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5

Freitag, 29. November 2013, 12:57

A) War das alles ProRes Material (wo man das auch ganz gut kann)
aber
b) sowas nennt man wohl Color Grading. Ich hab in der Tat die meisten Szenen etwas ins Gelb/Rote gezogen, einfach weil es zum Setting passt und (in meinen Augen) gut aussieht. Zumindest besser als die "saubere" Version, die etwas kalt und teilnahmslos wirkt.

pascal

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6

Freitag, 29. November 2013, 14:13

Das Problem sehe ich eher bei den Skin-Tones im ersten Bild. Ohne jetzt im Vectorscope nachgeschaut zu haben sage ich da stimmt was nicht.

S.T.Foto

unregistriert

7

Sonntag, 1. Dezember 2013, 09:21

Inhaltlich finde ich das Video recht gut. Zur Aufnahmetechnik aber ein paar Anmerkungen:

Das Video lebt vom Zusammenspiel der Einstellungswechsel und der Hintergrundmusik. Darum sollten die Einstellungswechsel im Takt der Musik erfolgen. Das hat auch den Vorteil, dass sich ein Rhythmus bei den Einstellungslängen einstellt. Den vermisse ich in deinem Video auch ein bisschen.

Mit welchen Kamera-Einstellungen hast du gedreht? Mir kommt es so vor, als wenn die Aufnahmen bei Tageslicht zu kurz belichtet sind. Personen, die zügig durch das Bild laufen, springen ein wenig. Oder ist das ein Ergebnis der nachträglichen Stabilisierung? Hast du alles mit 180°/360° gedreht? Die BMPCC ist sehr lichtempfindlich. Meiner Meinung nach, kommt man bei Tageslicht nicht ohne Graufilter aus. Ich bin bisher noch nicht dazu gekommen, bei schönem Wetter meine BMPCC zu testen. Aber ein Satz Graufilter liegt schon bereit.

Wenn ich mir die Tonspur ansehe, ist der Ton in vielen Bereichen übersteuert. Das wäre nicht notwendig gewesen. Selbst wenn die MP3-Datei von schlechter Qualität ist, gibt es in den Schnittprogrammen Funktionen zum Normalisieren des Ton.

EvilMonkey

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Sonntag, 1. Dezember 2013, 11:51

Hallo :)

Der Einstellungswechsel erfolgt doch meistens abhängig von der Musik. In einzelnen Fällen war es allerdings wegen der Einstellung unmöglich oder ich möchte es ästhetisch. Sich sklavisch an den Takt zu halten stört mich eher bei Videos als etwas Flexibilität. Aber wiegesagt, das ist nur meine persönliche Meinung.

Das hast du gut beobachtet. Ich habe zwar in der Tat noch keinen ND-Filter hier (kommt bald) aber das war in der Tat Absicht. ich wollte die beiden Teile (also den Aufbau und Nach-Eröffnungs-Teil) etwas voneinander abgrenzen und hab deswegen den Aufbau in 30p und 90° gefilmt (ich weiß dass 180° "filmisch" ist ;) ) und den Rest in 25p 172,8° Shutter.

Du hast schon Recht, nen ND-Filter hilft sehr, allerdings kommt man (solange man keine geringe Tiefenschärfe haben will) auch bei Tag ganz gut klar.
Mhm, das mit dem Ton ist mir garnicht aufgefallen, normalerweise markiert FCPX mir, wenn es übersteuert. Er ist einfach ziemlich stark komprimiert (nicht Datenrate, sondern Kompressor) weswegen er immer Nahe an 100% rangiert. Mehr Dynamik hätte er aber auchnicht, wenn ich auf 75% runtergeregelt hätte.

Danke für dein Feedback :)

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