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markus2611

unregistriert

1

Samstag, 20. Juni 2009, 17:19

Rambo - At One's Own Peril



Rambo - At One's Own Peril

So, da es ja genug Interesse am Film - auch wenn er unfertig ist - gab, habe ich den Film jetzt reingestellt.
Hier eine kurze Storyline, wie der komplette Film sein sollte:

John Rambo lebt abgelegen im Wald, wo er seinen Frieden gefunden hat. Der skrupellose Firmenboss Dixon will auf Rambos Grundstück ein Testgelände für Waffen bauen. Nachdem Rambo sich weigert, dass Grundstück zu verkaufen und ihn die Drohungen von Dixon auch nicht einschüchtern, greift Dixon zu drastischeren Mitteln und tötet eine Freundin Rambos (nicht im Film enthalten). Er schmiert den korrupten Sheriff der Kleinstadt, der sich mit ihm verbündet um die Beweise für die Ermordung zu beseitigen und Rambo zu töten. Rambo fühlt sich bedroht und verraten und kämpft mit allen Mitteln um sein Überleben. Währenddessen versucht Rambos Vorgesetzter, Colonel Trautman, seinen besten Mann in Sicherheit zu bringen.

Filmlänge inkl. Credits ca. 5 Minuten





*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (20. Juni 2009, 18:09)


Saint.Manuel

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2

Samstag, 20. Juni 2009, 17:58

schade, wenn´s nicht so klappt wie man sich´s vorgestellt hat...

aber ich denke aus dem bestehenden material hätte man mehr machen können, bessere schnittarbeit, sounds, stativnutzung und eine (an-)passende Farbkorrektur.
mir hat´s leider nicht wirklich gefallen, auch wenn es ja scheint, dass du viel vorarbeit geleistet hast.

3

Samstag, 20. Juni 2009, 18:04

Also ich weiß nicht ob das ne Komödie sein soll oder so! Die Schauspieler wirkten sehr gestellt. Und auch ein paar Fehler wie: Rambo trägt eine Uhr usw. sind mir aufgefallen. Den Rest hat Saint.Manuel schon gesagt!
MfG
C4m4N

Marcus Gräfe

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4

Samstag, 20. Juni 2009, 18:07

In deinem Projekte-Thread habe ich was von zwei Jahren Produktionszeit gesehen. Wofür ist die denn bitte draufgegangen? Tut mir leid, wenn das etwas hart klingt, aber das, was ihr da abgeliefert habt, hätte man doch auch in einer Woche fabrizieren können. Kommt mir zumindest so vor.

Warum hast du ständig Abblenden und Aufblenden im Film? Das kenne ich nur von Trailern. Hier ist es völlig fehl am Platz. Alle anderen Aspekte (Kamera, Schnitt, Schauspieler) konnten leider auch gar nicht überzeugen.

markus2611

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5

Samstag, 20. Juni 2009, 18:39

Zitat

Also ich weiß nicht ob das ne Komödie sein soll oder so! Die Schauspieler wirkten sehr gestellt. Und auch ein paar Fehler wie: Rambo trägt eine Uhr usw. sind mir aufgefallen. Den Rest hat Saint.Manuel schon gesagt!

Also ich habe mir in Sachen Schauspielerei wirklich Mühe gegeben. Was die anderen Schauspieler angeht, sind sie halt nicht die besten Schauspieler. Das ist ja auch schließlich keine Hollywoodproduktion und ich kann auch leider nicht zig Leute für eine Rolle casten. Die Sache mit der Uhr ist kein Filmfehler. Sowohl in den alten auch auch neuen Rambo Filmen trägt er auch eine Uhr.






Zitat

In deinem Projekte-Thread habe ich was von zwei Jahren Produktionszeit gesehen. Wofür ist die denn bitte draufgegangen? Tut mir leid, wenn das etwas hart klingt, aber das, was ihr da abgeliefert habt, hätte man doch auch in einer Woche fabrizieren können. Kommt mir zumindest so vor.

Warum hast du ständig Abblenden und Aufblenden im Film? Das kenne ich nur von Trailern. Hier ist es völlig fehl am Platz. Alle anderen Aspekte (Kamera, Schnitt, Schauspieler) konnten leider auch gar nicht überzeugen.

Klar hätte man es schneller abliefern können. Wie ich aber schon im anderen Thread geschrieben habe, gab es nach den ersten Dreharbeiten ständig Terminprobleme und es hat sich immer weiter herausgezögert. Dann ist noch einer unserer Darsteller abgesprungen und ich musste das Drehbuch umschreiben. Dann mussten wir erstmal nach einem anderen Darsteller suchen, usw. Das ganze hat mich ziemlich viel Nerven gekostet und hat auch die ganze Produktion nach hinten geschoben. Die Abblenden und Aufbblenden habe ich benutzt, um es trailermäßig wirken zu lassen, da sowieso Szenen fehlen und das Tempo des Films ziemlich rasant ist.



Was mich wirklich etwas enttäuscht ist, dass niemand etwas zur Story sagt, bzw. mal einige Anspielungen an die alten Rambo Filme erwähnt, die vorkamen: Die Szene in der der Sheriff von Rambo bedroht wird (Rambo I). Bei der Szene habe ich mir extra Mühe gegeben sie so aussehen zu lassen wie im ersten Teil. Rambos Vietnam Flashback. Die Szene in der Col. Trautman erscheint und mit dem Sheriff redet ist auch an Teil 1 angelehnt. Die überraschende Wendung als Rambo angeschossen wird und ihn Trautman in letzter Sekunde rettet. Die Schlußszene in der beide langsam in Richtung Kamera sehen ist der Schlußeinstellung des 1. Rambo nachempfunden. Schade, dass solche Sachen nicht positiv aufgefallen sind.

NHP

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6

Samstag, 20. Juni 2009, 19:03

2 Jahre?
Gott im Himmel... leutz, egal wie oft einer abspringt oder das so genannte "drehbuch" umgeschrieben wird.
sowas dreht man an einem nachmittag runter...

kurze kritik:
schauspieler: selbst für amateurverhältnisse schlecht.
drehbuch / story: überhaupt vorhanden?
kamera und schnitt will ich nich kritisieren. bei mir sah das am anfang auch so aus, also halt ich mal meine gosch...

MFG

markus2611

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7

Samstag, 20. Juni 2009, 19:11

Zitat



2 Jahre?
Gott im Himmel... leutz, egal wie oft einer abspringt oder das so genannte "drehbuch" umgeschrieben wird.
sowas dreht man an einem nachmittag runter...

kurze kritik:
schauspieler: selbst für amateurverhältnisse schlecht.
drehbuch / story: überhaupt vorhanden?
kamera und schnitt will ich nich kritisieren. bei mir sah das am anfang auch so aus, also halt ich mal meine gosch...
Wie gesagt, am ersten Drehtag haben wir für 1 1/2 Stunden gedreht. Danach musste sich ein Darsteller schon verabschieden und wir konnten nicht weitermachen. Dann hatte nie jemand Zeit und bis sich dann mal wieder alle zusammengefunden hatten, war 1 Jahr herum. Das Drehbuch ist natürlich vorhanden, aber wenn man sich mal die Mühe gemacht hätte, meinen anderen Thread zu lesen, ist der Film unvollständig und konnte nicht fertiggedreht werden, daher fehlen auch einige Szenen. Auf die schauspielerischen Leistungen habe ich leider keinen Einfluss. Wie oben schon geschrieben.

8

Samstag, 20. Juni 2009, 21:04

Ich habe ja auf den Film gewartet und von mir bekommst du eine konstruktive Kritik.

Man erkennt, das es eine Rambo-Hommage sein soll. Es fällt auf, dass du dich sehr gut in Form gebracht hast und die Perücke ist eine nettes Requisit. Natürlich habe ich als Rambofan gemerkt, dass du manche Einstellungen vom Film übernommen hast wie am Schluss oder das mit dem "wir können es noch beenden". Auch dein Hechten durch den Wald oder das Erschrecken ist gut. Leider wirkt der depressive Rambo am Baum nicht wirklich in dem 5 min Clip.
Die Stoy können wir natülich nicht bewerten bei einem unfertigen Film. Ich habe mich nur gewundert: Wieso spielt alles im Wald? Wieso kommt Dixon alleine bzw. selbst, um das Grundstück zu kaufen?

Klar, der ist Film unfertig, aber auch an sich, scheint er ständig springen. Leider krankt der Film an den Grundlagen Kamera, Ton und Schauspiel, deswegen wird hier auch stark gemeckert. Da wirst du dich auch verbessern. Das ist das Hollywood Prinzip: Etwas kann storytechnisch der größte Mist sein und es sieht erst mal gut aus, weil viel Geld dahinter steckt und die filmerischen Grundlagen erfüllt sind. Erfüllst du die Grundlagen nicht, wird gleich gemeckert: "Was ein Käse!", selbst wenn die Story womöglich besser ist.
Was du als Entstehungsgeschichte beschreibst, gehört leider zu Amateurproduktionen dazu. Wenn du 100 % Einsatz zeigst, deine Freunde und Bekannte aber nur 10-20 %, dann kann das Ganze nicht funktionieren. Wenn dich jemand monatelang hängen lässt, sieh das als Erfahrung an und dreh nicht mehr mit der Person. Suche dir jemand, der genauso Bock auf den Film hat wie du. Willst du denn wieder ein Film machen?

9

Samstag, 20. Juni 2009, 21:51

2 Jahre?
Gott im Himmel... leutz, egal wie oft einer abspringt oder das so genannte "drehbuch" umgeschrieben wird.
sowas dreht man an einem nachmittag runter...



Genau. Sorry wen es hart klingt aber ich fand es wirklich S*******.
Ich hab mir da echt mehr erwartet nach ZWEI JAHREN.

Ist es euer erster Film? Danach sieht es echt aus.

Borgory

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10

Samstag, 20. Juni 2009, 22:01

Mich hat eigentlich nur dieses komische überblenden gestört, ansonsten ging es ja. Ich bin sogar übelst erschrocken als der 1. Schuß viel :D Auf jedenfall war es besser als mein 1. Film ;)
Beim nächsten wird es sicher besser :thumbup:

cj-networx

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11

Samstag, 20. Juni 2009, 22:06

also wenn ich so ein Projekt leiten würde..
und mich meine Leute immer und immer wieder so sitzen gelassen hätten.. hätt ich schon längst aufgegeben
..ich mein erst die zuverlässigen Darsteller machen aus Scheiße Gold..

..das du so hart geblieben bist und unbedingt an deinem Traum fürs Projekt gearbeitet hast dickes Plus für mich.

Hmm naja also wenn man sich mit seinen Darstellern auseinandersetzt und es ihnen so gut wie möglich erklärt wie alles wirken soll, dann müsste meiner Meinung nach jeder über seinen Charakter alles wissen und bessere Mimik im Film zeigen und nicht so wie es bei dir kurz aussieht als der eine neben dem Wald seinen Bericht Rambos Vorgesetzten quasi ohne ernst ausszusehen mit solch einer Gleichgültigkeit vom Blatt liest. Sowas nervt den Zuschauer einfach, wenn man keine charaktäre Entwicklung im Film sieht wie ich finde.

So hart es klingt finde ich liegt es nciht an dir das der "Clip" so schlecht kritisiert worden ist, sondern viel mehr das sich deine Leute nicht so sehr wie du ums Projekt gekümmert haben. In meinen Augen haben die dich sitzen gelassen mit einer jämmerlichen Schauspielleistung.

Die Idee eines eigenen Rambo-Filmes ist einzigartig und mit viel Mühe und großer UNterstützung seiner eigenen Leute als Darsteller , die sich auch viel drum kümmern sollten, hätte man in diesen 2 Jahren wirklich was tolles erschafen können.. eben nen richtigen Rambo-Fan-Film.

12

Samstag, 20. Juni 2009, 22:27

ich fand ihn auch nicht so gut. aber ich muss dir dennoch lob aussprechen. Es ist nicht einfach ein projekt zu veröffentlichen. Vor allem nicht wenn es unfertig ist und man mit sich selbst nicht zufrieden ist. Da gehört mut dazu sich der kritik zu stellen. Ganz dickes Lob

markus2611

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13

Sonntag, 21. Juni 2009, 09:31

Danke für Eure Beiträge und eure konstruktive Kritik.



@ Renier: Danke für Deine netten Worte. Das die Story etwas verwirrend und manchmal unlogisch ist verstehe ich. Eigentlich sollte der Film nicht nur im Wald spielen, sondern es gab auch noch Szenen im Polizeirevier, wo man mehr über die Figur des Sheriffs erfährt und wie er letztendlich von Dixon bestochen wird um einen Mord zu vertuschen. Außerdem fehlt im Grunde genommen eine Schlüsselszene des Films, in der Dixon, nachdem er bei Rambo war, die eigentliche Grundstücksbesitzerin bedroht und schließlich tötet. Da sie in der Nähe von Rambo wohnt, hört der den Schuss - Szene im Wald, als ich erschrecke - und rennt zu Ihrer Wohnung und findet sie tot auf. Im gleichen Moment kommt der Sheriff, der ihn verhaften will - war ja alles so von Dixon eingefädelt -. Rambo kann sich dann aber befreien und flüchtet zurück in den Wald, wo er sich vor den beiden versteckt.

Und das ist leider das Problem mit der Motivation der Leute. Ich dachte, nach "Die dumme Bedrohung" und der schlechten Kritik dafür, wären die Leute vielleicht etwas motivierter sich zu verbessern, aber Fehlanzeige. Ich habe diesmal sogar Filmausschnitte von ähnlichen Szenen der Rambo Filme genommen und sie wie Storyboards angeordnet, damit die Darsteller sehen, wie sich die Schauspieler verhalten, in welchem Winkel die Kamera steht, etc. aber es hat leider nichts gebracht. Nachdem man dann stundenlang im Tanktop im strömenden Regen steht, ist das natürlich schon eine herbe Enttäuschung.

Ja, ich plane wieder etwas zu Drehen, aber eine kleine Serie. Statt einen 10-minütigen Film zu drehen, teile ich diesen in je 1 minütige Folgen auf und mache daraus eine Art Mystery Serie im Stil von Lost. Diesmal habe ich die Rollen auch so geschrieben, dass die Leute quasi sich selbst spielen. Dann werden auch vielleicht die schauspielerischen Leistungen besser. Außerdem ist dann für 1 Folge die Drehzeit kürzer und wir werden auch mal fertig und man hat schön Zeit nachzuvertonen und sich um Schnitt und Sound zu kümmern.



@ cj-networkx: Bin ganz Deiner Meinung. Wenn ich mir so überlege, was möglich gewesen wäre, wenn alle 100 % gegeben hätten. Dann wäre bestimmt ein guter Film daraus geworden. Aber es nützt nichts sich mit "Was wäre wenn" zu beschäftigen. Das beste ist, aus den Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Schlechter kann es beim nächsten Projekt nicht mehr werden :D

Birkholz Productions

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14

Sonntag, 21. Juni 2009, 11:59

Auch wenn ich es nicht mag, solch eine harte Kritik zu geben... Manchmal muss es einfach sein.
Das ist mit Abstand, ohne auf die Unvollständigkeit einzugehen, einer der schlechtesten Filme, die ich je hier im Forum gesehen habe!
Schnitt, Schauspiel, Kameraführung, Ton, Farbkorrektur waren allesamt grauenhaft! Wenn es ein Wettbewerb a la "Wer macht den schlechtesten und trashigsten Film mit unfreiwilliger Komik" gewesen wäre, hättet ihr gewonnen.
..das du so hart geblieben bist und unbedingt an deinem Traum fürs Projekt gearbeitet hast dickes Plus für mich.
Dem würde ich eigentlich zustimmen, aber in diesem Fall kann ich es nicht. Das war wirklich eine pure "Nachmittags-Produktion" ohne Verstand. Wenn du ein bisschen realistischer gedacht hättest, hättest du spätestens nach einem Monat ein neues Projekt mit anderen Leuten angefangen. Wenn man die Ergebnisse sieht, kann man sich doch nicht nach zwei Drehtagen, ZWEI JAHRE lang an so was festklammern ohne weiterzumachen!?! Diese Entscheidung ist für mich absolut unverständlich!

Du kannst noch viel lernen, aber setze dich erst Mal intensiv mit allen GRUNDLAGEN des Filmemachens auseinander und klammer dich nicht wieder zwei Jahre lang an dein nächstes unvollständiges Filmprojekt, bevor du was Neues anfängst!

Tatort112

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15

Sonntag, 21. Juni 2009, 12:31

Rambo

Also, ich muss mich meinem Vorredner größtenteils anschließen. Der Film war unterirdisch in jeglicher Hinsicht, aber darüber würde ich hinweg sehen, da mein erster Film (vor über 20 Jahren) sicherlich mindestens genau so schlecht war (in jeglicher Hinsicht). Daraus lernt man eben.
Aber und da geb ich der Kritik recht, das Ding sieht aus, als ob es an einem Nachmittag gedreht worden wäre (und das wäre meines Erachtens auch für ein Erstlingswerk möglich gewesen). Und wenn es tatsächlich so viel Mühe und Zeitaufwand gekostet hat, das Ding fertig zu stellen, dann muss ich sagen, es hat sich nicht gelohnt. Zu "Fanfilmen" stehe ich eh etwas kritisch, aber mit Verlaub, sich darüber aufzuregen, dass keiner gemerkt hat bzw. keiner erwähnt hat, wie Du einfach ein paar Elemente aus einem Profifilm gekaut hast? Hallo? Wo ist da die große kreative Leistung dahinter, die groß gelobt werden müsste?
Der Film krankt daran, dass er eben (ich wette, auch die fehlenden Szenen hätten da nicht viel Verbesserung gebracht) kaum bis keine Story hat und diese dann schauspielerisch wirklich grottig umgesetzt ist. Im Übrigen solltest Du da nicht alles Deinem Co-Cast in die Schuhe schieben. Den Rambo fand ich auch nicht deutlich besser. So ne Story ohne jegliche Ironie und todernst präsentieren zu wollen. Sorry, aber das geht auch bei einem Erstlingswerk nicht durch.
Ich will Dich absolut nicht entmutigen, wie gesagt, meine ersten Gehversuche waren nicht wirklich besser, aber ein bisschen kritikfähiger (Du stellst Dich der Kritik, also ertrag sie auch) solltest Du sein. Und der ernstgemeinte Tipp: bring etwas Ironie rein. Das kaschiert nicht professionelle Darstellerleistungen am besten bzw. man verzeiht es Dir dann eher.

markus2611

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16

Sonntag, 21. Juni 2009, 12:58

Ich kann Euch zustimmen, dass der Film schlecht ist. Außerdem habe ich auch gemerkt, dass er teilweise unfreiwillig komisch ist. Und was macht man dann am Ende: Ich sch**** drauf und lache jetzt darüber. Der Film war Mist, das weiß ich jetzt. Jetzt heißt es einfach nach vorne schauen und es beim nächsten Mal besser machen und nicht mehr die selben Fehler begehen wie vorher. Daraus lernt man ja. Zumindest haben die Dreharbeiten Spaß gemacht und zum Schluss wurde es dann eben ein Trash Film. Nichtsdestotrotz geht es mir aber hauptsächlich um den Spaß an der Sache und nicht um irgendjemandem zu gefallen oder irgendwelchen Erwartungen gerecht zu werden. Aber die Kritik nehme ich natürlich an und bin auch dankbar dafür. Jetzt weiß man wenigstens, was man alles beim nächsten Film verbessern kann.

In Sachen Filmprojekten werde ich beim nächsten Film sowieso keine Regie mehr führen, sondern nur eine Rolle im Film übernehmen. Da ein Freund von mir, Harry Wegner (hat die Rolle von Col. Trautman gespielt) ein Drehbuch für eine Art Actionkomödie geschrieben hat, die solche Serien wie Cobra 11 und ähnliches etwas auf die Schippe nehmen soll. Heute habe ich dann erst mit ihm telefoniert, aber er muss ja erst mal das Drehbuch suchen, weil er nicht weiß wo es ist :cursing: . Außerdem konnten wir uns gerade mal auf 1 Drehtermin im Juli einigen. Den restlichen Juni und restlichen Juli hat er ja keine Zeit. Deswegen bin ich auch schon wieder sauer da er ja noch gesagt hat der Film soll 15-20 Minuten lang werden. Nur so wird das ganze bestimmt nichts! Man müsste wirklich mehr zuverlässigere Leute haben ;( . Vorallem wenn Rambo vielleicht komplett 8-10 Minuten gewesen wäre und wir ihn nicht fertigdrehen konnten, wie soll dann dieser Film überhaupt fertig werden? Arghh :cursing:

JK1980

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17

Sonntag, 21. Juni 2009, 13:24

ALSO, die große Frage ist echt wo sind die zwei Jahre geblieben?

Zum Film: Schade um das Projekt, ich fand den Film nicht so toll. Man hätte da wirklich mehr rausholen können.

Aber was ich da gerade gelesen habe Du kommst aus Schweinfurt, ich wohne ganz in deiner nähe Schwebheim. Melde dich doch mal bei mir.

18

Sonntag, 21. Juni 2009, 14:39

Das ist mit Abstand, ohne auf die Unvollständigkeit einzugehen, einer der schlechtesten Filme, die ich je hier im Forum gesehen habe!


Da hast du noch nicht viel gesehen. ;) Schau dir mal im Amateurfilmmagazin alle Filme < 1 Punkt an.

Für mich klingen jetzt 1 min "Filme" nicht nach großer Verbesserung, aber das ist gut als Grundlagentraining.
Ist ja furchtbar, dass es so kompliziert mit deinen Darstellern ist. Mache doch mal was mit anderen Forenmitgliedern.

markus2611

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19

Sonntag, 21. Juni 2009, 14:48

@ Renier: Ich würde tatsächlich gerne mal etwas mit andren Forenmitgliedern drehen. Es wäre auch mal direkt "entspannend" mal nur als Darsteller zu arbeiten und nicht Regie, Drehbuch und Hauptdarsteller in einem zu sein. Also falls jemand noch einen Darsteller braucht, PM an mich :D

20

Sonntag, 21. Juni 2009, 14:49

so, jetzt melde ich mich auch mal zu Wort. Ich spiele den Sheriff in diesem Film.

Am Anfang hat jeder noch bock gehabt, aber dann hat man es sehr stark schleifen lassen. dazu kam noch, dass es schwierigkeiten gab mit einem Schauspieler Harry Wegner, da seine Freundin es mehr oder weniger verbot und sie ihn an der kurzen Leine hat. der andere Schauspieler Dixon hat sich auch nicht sonderlich bemüht. und zu guter letzt ICH: Ich selbst kann zu mir sagen, dass ich mir zwar Mühe gegeben hab, aber mein großer fehler jedoch war, dass ich nie einen Rambo film gesehen hab. so blöd es sich anhört. ;-)

Beim Nächsten Film werden wir zusammen mal diesen real-film komplett anschauen. dann klappt auch mit sicherheit die schauspielerische leistung besser.

Jetzt werde ich erstmal mit den Schauspielern reden, und sie versuchen zu motivieren. somit wäre die erste stufe erklommen.

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