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NHP

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1

Sonntag, 14. Juni 2009, 19:45

mute...

sodelle,

Ich möchte hier meinen Kurzfilm "mute" vorstellen, welcher Anfang Juni 2009 entstand.
Es geht um ein Mädchen, welches sich verloren fühlt und verzweifelt nach Halt im Leben sucht...

Mitwirkende:

Idee, Produktion und Regie:
Oliver Haug

Darsteller:
Caprice D.
Thomas Wolff

Musik:
Sebastian Schell



Ich möchte mich an dieser Stelle nocheinmal bei allen Beteiligten bedanken, das Endergebnis steht für sich...

MFG,

Oli

2

Sonntag, 14. Juni 2009, 19:55

TOP TOP TOP.


Mehr kann ich da nicht sagen.


Schnitt, Musik, Schauspiel usw. TOP.


Sehr gelungenes Video echt.

Das war doch in Stuttgart? Der Bahnhof kommt mir sehr bekannt vor ;).
Ich komm aus Kornwestheim, können in den ferien gerne mal gemeinsam machen =)


Gruß Lukas

Borgory

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3

Sonntag, 14. Juni 2009, 20:01

War gut gemacht und dass Schauspiel kam auch gut rüber :) Die Perspektive und der Schnitt war auch ok. Was ich doof fand war nur bei der Rolltreppe zum Schluß dass Spiegelbild vom Kameramann ;) Ansonsten fand ich es schön!

4

Sonntag, 14. Juni 2009, 20:13

Wow, ich hab selten einen Amateurfilm gesehn, bei dem ich eine Gänsehaut gekriegt hab.
Einfach nur genial. :thumbup:

Trotzdem hab ich noch ein klein wenig zu bemängeln, sind nur Kleinigkeiten.
Bei 0:55, als sie das Bild wieder sinken lässt hätt ich mir das Bild etwas länger stehen lassen. Also nicht das Bild (Foto), sondern das Bild eben ... :S

Und das zweite ist bei 1:46. Sie läuft um die Ecke. Da wird bei der ersten Einstellung ganz am Ende das Bild plötzlich heller. Habt ihr mit einer Automatikblende gedreht? Vielleicht kann man sowas beim nächsten mal vermeiden. Ich weiß, sind nur Kleinigkeiten, aber ich hab sonst nichts zum kritisieren gefunden. :thumbsup:

Dann ist da noch die mysteriöse Ente. Wo kommt die her? Da sieht man plötzlich eine Ente im Wasser, sieht aber vorher und nachher nichts mehr davon. Weder von der Ente, noch vom Wasser. Vielleicht wär ne Taube oder so besser gewesen, Boden sieht man ja immer wieder, aber das Wasser verwirrt mich. ?(

So, jetzt fang ich an den Film auseinanderzunehmen, nimms mir nicht böse. Ein Akkordeonspieler? Wenn im Hintergrund Geigenmusik (Ist das Geige? jedenfalls kein Akkordeon.) läuft.

Ach, noch was. Ganz am Anfang im Zug, da sieht es so aus als würde sie etwas sagen. Absicht?

Alles in allem trotzdem ein gelungenes Werk. Kamera, Schnitt, Schauspiel, Musik, alles wirklich TOP. :thumbup:
Weiter so, ich will mehr sehn. :D

Grüße: Pfabi

Janos McKennitt

unregistriert

5

Sonntag, 14. Juni 2009, 20:46

Zitat

o, jetzt fang ich an den Film auseinanderzunehmen, nimms mir nicht böse. Ein Akkordeonspieler? Wenn im Hintergrund Geigenmusik (Ist das Geige? jedenfalls kein Akkordeon.) läuft.


:D

Da hab ich bei der Musik sehr lange überlegt, was ich machen soll und hab mich dann schlussendlich doch gegen meinen ersten Impuls gewendet, ein Akkordeon zu verwenden und damit eine melodie zu schreiben, denn dann wären zwei Probleme aufgetaucht:

1) Hätte es der Musik einen diegetischen Charakter verpasst - und das hätte nicht mehr zum Thema "Mute" gepasst.
2) Dann müsste man eine Musik schreiben, die genau auf die Handbewegungen des Spielers passt (was unglaublich schwierig ist), da es sonst sehr artifiziell wirkt.

Daher hab ich mich lieber ganz extrem davon abgewandt und diese Cello-Melodie ( ^^ ) verwendet.

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6

Sonntag, 14. Juni 2009, 21:55

Ich steh ja auf so ruhige Kurzfilme, besonders mit Großstadtkulisse! :thumbup:

Fand deinen Film mehr oder weniger gut. Das Mädl war schön anzusehen, sie konnte die Emotionen auch recht gut rüberbringen (klar war das keine Meisterleistung, aber immerhin).
Die Kameraarbeit war mehr oder weniger ok. Einige der ruhigen Einstellungen haben mir gefallen.
Manchmal gabs bei Schwenks (Ente) starke Ruckler. Mag wohl am Stativ liegen. Immer schön ölen! ;)
Den Shot vor der Rolltreppe hätte ich so gemacht, dass du die mit der Cam vor ihr auf die Rolltreppe gestellt hättest und mit ihr gefahren wärst.
Gestört hat mich der Anblick des Plakat-Mannes. Wirkte irgendwie doof.
Die Story... Naja... Soll wohl von Einsamkeit handeln. "Mute" (also "Still") ist vielleicht nicht der passenste Titel. Das Ende fand ich klischeehaft. Da hätte ich mir mehr erhofft. Kommt ein fremder mim Taschentuch, gibt ihr Hand, alles wieder gut... Beim Brillentyp, als ihr gen Himmel filmt, hätte ein Reflektor zur Aufhellung des Gesichts geholfen.

Alles in Allem: Schöner ruhiger Kurzfilm mit kleinen Fehlern. Ausbaufähig. Demnächst auf bessere Story achten (wenigstens noch ne schöne Pointe rein!).

Schattenlord

unregistriert

7

Sonntag, 14. Juni 2009, 23:18

Also, dazu muss ich auch meinen Senf geben - Fantastisch! Hat mich wirklich berührt!

Die Locations, die Einstellungen, Kamera, Darsteller, Farbkorrektur, der Sinn dahinter, die beeindruckende Komplexität durch Einfachheit, überragend genial. Und das Beste daran ist die Musik. Wirklich Gänsehaut pur. Ich bin ehrlich begeistert! :) Schön, wirklich schön!

Bin zu müde, vielleicht schreib ich morgen nochmal was genauer zu, aber das meiste haben die anderen schon gesagt.

Dennoch, verdient hat er 10/10 Punkte.

Schattenlord

NHP

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8

Montag, 15. Juni 2009, 11:58

erstmal danke für das viele feedback. der film scheint ja ganz gut anzukommen. ;)
gehe mal kurz auf ein paar kritikpunkte ein:

Zitat

Das war doch in Stuttgart? Der Bahnhof kommt mir sehr bekannt vor ;).
Ich komm aus Kornwestheim, können in den ferien gerne mal gemeinsam machen =)
jo war in stugi. haltestelle feuersee.
könnmer scho mal machen, sagst halt bescheid wenn was ansteht...

Zitat

Was ich doof fand war nur bei der Rolltreppe zum Schluß dass Spiegelbild vom Kameramann
iss mir beim drehen gar net aufgefallen. erst beim schnitt und dann wars zu spät *g*

Zitat

Da wird bei der ersten Einstellung ganz am Ende das Bild plötzlich heller. Habt ihr mit einer Automatikblende gedreht? Vielleicht kann man sowas beim nächsten mal vermeiden.
jop war automatik, werde nächstes mal dran denken.

Zitat

Dann ist da noch die mysteriöse Ente. Wo kommt die her? Da sieht man plötzlich eine Ente im Wasser, sieht aber vorher und nachher nichts mehr davon. Weder von der Ente, noch vom Wasser. Vielleicht wär ne Taube oder so besser gewesen, Boden sieht man ja immer wieder, aber das Wasser verwirrt mich.
bis jetzt warst du der einzige, den die ente verwirrt hat, aber ich habe mir schon gedacht, dass es da probleme geben könnte.

Zitat

Manchmal gabs bei Schwenks (Ente) starke Ruckler. Mag wohl am Stativ liegen. Immer schön ölen!
:D der shot mit der ente war ne handaufnahme mit 10-fachem zoom. dafür find ichs net übel *g*
mein stativ is der letzte dreck. wird zeit fürne investition...

Zitat

Den Shot vor der Rolltreppe hätte ich so gemacht, dass du die mit der Cam vor ihr auf die Rolltreppe gestellt hättest und mit ihr gefahren wärst.
so eine aufnahme gab es, ist aber nix geworden. bzw. nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Zitat

Die Story... Naja... Soll wohl von Einsamkeit handeln. "Mute" (also "Still") ist vielleicht nicht der passenste Titel.
einsamkeit ergibts sich in einer modernen gesellschaft (großstadt) nur aus der unfähigkeit der menschen, miteinander zu kommunizieren.
ist man still, ist man einsam.
stille und einsamkeit sind 2 seiten der selben medaille.

MFG

Selon Fischer

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9

Montag, 15. Juni 2009, 12:10


stille und einsamkeit sind 2 seiten der selben medaille.


Nicht ganz, da Stille nicht mit Einsamkeit und Einsamkeit nicht mit Stille einhergehen muss. Vielmehr sind das Empfindungen, die besonders erdrückend wirken können, wenn sie als negatives Gefühl auftreten. Ich weiß, was du damit aussagen wolltest, aber die "richtigere" Metapher wäre gewesen: Stille und Einsamkeit sind Glieder an derselben Kette.
Den Titel finde ich allerdings absolut passend.

Zum Film: ich hatte ihn gestern Abend schon gesehn und finde eigentlich nur den Schluss etwas zu kitschig. Ein wenig weniger Farbe am Ende hätte den (berechenbaren) Kitschfaktor reduziert...aber super Film. Tolle Arbeit. :)

10

Montag, 15. Juni 2009, 20:11

Hm also ich konnte mich jetzt weniger dafür begeistern. Sicherlich, Schwarz-Weiß, wunderschönes Mädchen und vom Piano begleitet, dass das bewegt ist kein Wunder, täuscht für mich aber nicht über die wirklich flache Story hinweg.
Viel konnte man durch das Handeln der Protagonistin jetzt nicht über sie erfahren, also kein wirklicher Tiefgang in der Charakterzeichnung, und das Ende, aber auch das (verzeih mir) Rumgegrabsche an der Scheibe, hinter der der schmierige Schaufenster-Bubi als Foto steht, haben mir weniger zugesagt.
Die Kameraarbeit war solide aber z.B. bei der Rolltreppe war der Schwenk eher störend. Oberhalb der Treppe gabs jetzt nichts von Bedeutung zu sehen. Auch der Schnitt hat mich jetzt nicht begeistert, aber solide war er. Ich fande halt dass alles irgendwie absichtlich in die Länge gezogen wirkte. Das Dargestellte ist ja jetzt nicht so überwältigend oder kompliziert dass man schwer folgen kann und die Zeit braucht.
Ein was noch, ich würde bei einem Film der ohne Geräusche etc. also nur Hintergrundmusik auskommt keine Bilder zeigen wo dem Zuschauer dann bewusst wird dass da was fehlt, wie in diesem Fall bei dem Akkordeon-Spieler. Als stilistisches Mittel kann man sowas sicher mal verwenden, aber dann sollte es auch angebracht sein (z.B. wenn ein Charakter taub ist).
Das ist meine unverblümte Meinung ;). Zusammengefasst würde ich sagen, dass es als Ausschnitt eines Filmes gut funktioniert aber als eigenständiger Film etwas mager erscheint.

PS:

Zitat

einsamkeit ergibts sich in einer modernen gesellschaft (großstadt) nur aus der unfähigkeit der menschen, miteinander zu kommunizieren.
ist man still, ist man einsam.

Ich finde auch die Fähigkeit wichtig mal NICHT miteinander zu kommunizieren... deswegenn ist Stille und Einsamkeit ganz sicher nicht dasselbe. Den Titel find ich aber doch relativ passend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Carli« (15. Juni 2009, 20:16)


JoeFX

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11

Montag, 15. Juni 2009, 22:00

Ich sehs ziemlich genau wie Carli... nette Idee, aber die Umsetzung sowie die Charakterisierung der Protagonistin sind weder aussagekräftig, noch berührend (Die Schaufenstersequenz hat mich sowas von gestört und hat auch keinerlei Gefühle vermittelt).
Vom technischen her nicht schlecht, auch wenn kleinere unangenehme Schnitte auffallen (Wie das Mädchen am Bahnhof steht, einmal ist der Hintergrund fast leer, am nächsten Schnitt fast übervoll, und das einige male hintereinander -> unharmonisch :P ).

Das Ganze klingt n' bissl härter als es ist ;)

Probierts doch mal das Ganze wirklich in einen größeren Film aus. Vielleicht ist das handeln der Protagonistin dann auch klarer (wer will schon ein Schaufenster betouchen ?( )

Kann sein dass ich den Film nicht verstehe, aber mich hat er nicht wirklich begeistert...

mfg

Joshi93

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12

Montag, 15. Juni 2009, 22:47

Ich fand den Film sehr gut. Vorallem die Musik fand ich war der ober Hammer!! Die hat sehr gut gepasst.
Manchmal hattest du das gleiche Problem wie ich mit meinem Stativ (hab so nen gammel stativ^^), dass beim Schwenken es a bissle Wackelt, aber darüber kann man hinwegsehen.
Im Prinzip wurde ja auch schon alles von den anderene gesagt, ich stimme da jedem ein bisschen zu.
Ich würde dir 7.5/10 geben, da es noch verbesserungsfähig ist, vor allem bei der Story...


Aber alles in allem ein Super film!! Weiter so!


Joshi

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