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Wanderfilmer

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Sonntag, 22. Mai 2022, 19:03

Rendereinstellungen Adobe Premier Elements 2021, Videogröße vs. Qualität

Liebe Community,

ich mache gerne Videoaufnahmen mit einer GoPro Hero 9 und einer GoPro Hero 8 als Zweitkamera. Selten ergänzt werden diese durch einen Panasonic Camcorder (2011) oder Handyvideos. Der Hauptteil der Videoaufnahmen auf den GoPros wird in HD gefilmt mit 60 Bildern pro Sekunde. Der Hauptbestandteil meiner Aufnahmen sind Ausflüge, Urlaubsvideos und Wandervideos mit einiger Bewegung bei Tageslicht, ISO ist auf 1600 bei den GoPros limitiert.

Die Videos sind für unser "Familienarchiv" gedacht und ich möchte diese nicht im Internet irgendwo hochladen, sondern auf meinem NAS speichern, der jedoch aus allen Nähten platzt.

Bei den Voreinstellungen zum Rendern: (Geräte -> Computer -> HD1080 von Adobe) gab es sowohl bei der mittleren, als auch der höheren Qualität hin und wieder Bildrauschen, abgespielt wurde das MP4 mit VLC oder der Windows Wiedergabe.

Ich hatte dann ein bisschen laienhaft recherchiert und hatte folgende Einstellungen bei mir eingestellt, bei deren Wiedergabe es mit VLC gut geklappt hat (sämtliche Windows Player bzw. Windows Media Player haben diese Datenrate wohl nicht geschluckt und es ruckelte immer wieder). Leider jedoch kann ich mir bald einen Serverraum aufstellen, wenn ich weiter meine Videos mit 24.000kbit/s rendere. Die Videos sind mit 170 MB pro Minute einfach zu groß und so habe ich etliche Urlaubsvideos, die über 20 Gigabyte Größe haben (Meine Gedanken hierbei: HD-Filme passen ja auch auf eine DVD mit 120 Minuten länge...):




Ich bitte vorab um Verzeihung für diese wahrscheinlich dumme Frage, auf die es jedoch natürlich keine allgemeingültige Antwort gibt:
Welche Einstellungen könnte ich verwenden, um die Festplatte nicht so volllaufen zu lassen und dennoch eine gute Qualität zu haben? Ich habe hier ein bisschen Angst, die Familienerinnerungen durch falsche Einstellungen zu versauen.

Liebe Grüße
Wanderfilmer
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Marcus Gräfe

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2

Montag, 23. Mai 2022, 17:17

Zunächst einmal fällt mir auf, dass du mit Halbbildern arbeitest bzw. zumindest Quelle und Ziel auf Halbbilder gestellt sind. Ich kenne zwar dein Material nicht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass du das wirklich willst und hast, tendiert gegen Null. Solange der Haupteinsatzzweck nicht das Abspielen auf alten Röhrenbildschirmen ist, vergiss Halbbilder. Ich erkenne das an "Oben" und "Oberes" in deinen Einstellungsscreenshots.

Zum eigentlichen Problem: Über 20 Mbit/s finde ich schon krass für Full-HD-MP4s. Eigentlich unnötig. Du schreibst von Bildrauschen. Meinst du wirklich Rauschen, sowas wie Körnung? Denn je besser die Qualität, umso besser kommt Bildrauschen zur Geltung. Vorausgesetzt natürlich, es war schon im Originalmaterial drin.

Falls du damit eher Kompressionsartefakte meinst: Der Codec von Premiere ist einfach schlecht, selbst in der neuesten Version und auch in der Pro-Version. Meine Empfehlung ist hier wie immer: ffmpeg.

Ich verlinke mal zwei Postings, wo ich das beschrieben habe:
Adope Premiere Pro CC 2018 export einstellungen
Alte MPG-Datei konvertieren

Falls das zu kompliziert ist, könnte AVIdemux helfen (das basiert auf ffmpeg): http://avidemux.sourceforge.net/ (der auszuwählende Codec wäre "x264").

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3

Montag, 23. Mai 2022, 21:33

Hallo Marcus,

vielen herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Als ich mich gestern hier registrierte, wusste ich gar nicht, dass Du dieses Forum aufgebaut hast. Der Name kam mir jedoch sehr bekannt vor und ich bin auf folgendes gekommen: 2008 oder 2009 habe ich Deinen Stargate Film gesehen, so ein Projekt hat mich als Stargate-Fan sehr gefreut. Vielen Dank an diese Versüßung meiner Jugend (Ich war damals 15 oder 16 :-) )

Ich meine dann wie von Dir vermutet Kompressionsartefakte.
Deine Tipps werde ich beim nächsten Video genau so versuchen. Ich exportiere also also zunächst QuickTime, hierbei habe ich jedoch wieder einen Haufen verschiedener Codecs:

1. Welchen Codec sollte ich hier verwenden?

Animation (ist standardmäßig eingestellt)
DV 25 NTSC
DV 25 NTSC 24p
DV 25 PAL
DV 50 NTSC
DV 50 PAL
DVCPRO HD jeweils: 1080i 50 oder 60, 1080p 25 oder 30, 720p
Ohne (Unkomprimiertes RGB, 8-Bit)
Unkomprimiert YUV 10-Bit 4:2:2

2. Thema Halbbilder: Nein, ich habe dafür keine Verwendung. Doch wenn ich bei Adobe etwas einstelle, kann ich bei Feldreihenfolge nur "Progessiv" sowie unten oder oben zuerst wählen. Da dies ja alles Halbbildoptionen sind, wie werde ich diese "los"?

3. Die restlichen Einstellungen würde ich wie folgt wählen, oder ist hier etwas anderes sinnvoll?
(siehe Anhang)

Vielen lieben Dank nochmals vorab
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Harry

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4

Dienstag, 24. Mai 2022, 10:37

Ich verstehe hier nicht, warum die Quelle 1980x1080, 29,97fps und "Oberes" angegeben wird.
Von welcher Kamera stammt diese Einstellung?

Kann es sein, dass dein Panasonic in 1080 50i aufnimmt?
Gruß Harry

Wanderfilmer

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5

Dienstag, 24. Mai 2022, 18:58

Hallo Harry,

in diesem Fall wurde die Panasonic gar nicht verwendet. Es wurden lediglich Videos der GoPro8 und GoPro9 eingefügt, beide eingestellt auf 1920*1080 und 60 FPS NTSC (also 59,94). Abgesehen davon befinden sich nur Handyfotos und GoPro Fotos im Video, die jedoch naturgemäß keine Halbbilder sein können.

Ich bin ehrlich gesagt auch sehr verwundert, wo diese herkommen sollen. Vielleicht spinnt hier einfach die Software bei der Erkennung und ich stelle bei der Ausgabe einfach progressiv ein.

Allerdings stelle ich mir gerade die Frage, ob ein QuickTime Export überhaupt Sinn macht, wenn Premiere Elements offensichtlich nicht die CineForm Codecs unterstützt, sondern nur die oben genannten. Oder macht einer der 3 unkomprimierten Codecs Sinn (siehe mein Post 3 weiter oben), als Zwischenschritt zu FFMPG?

Alternativen gäbe es diese (Anhang)


Liebe Grüße
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Harry

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Dienstag, 24. Mai 2022, 19:53

wie sehen die Projekteinstellungen aus?
Wurden die vom ersten Clip übernommen oder hast du eine eigene Einstellung gewählt?
Gruß Harry

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7

Dienstag, 24. Mai 2022, 20:26

Hallo Harry,

vielen vielen Dank für den entscheidenden Hinweis.
Das war standardmäßig auf 1080i einstellt. Ich habe dies nun auf 1080p60 ACVHD abgeändert.

Somit wäre der Punkt Halbbilder schon einmal geklärt :-).

Nun stellt sich nur noch die Frage, mit welchem Codec ich exportieren soll, bevor ich meine erste FFMpeg Konvertierung versuche.

Harry

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8

Dienstag, 24. Mai 2022, 20:56

Die Gopro nimmt doch in MP4 (h264 bzw. h265) auf.
Man muss doch nur einen Gopro-Clip auf die Timeline ziehen und PSE 2021 übernimmt die Eigenschaften der Clips in die Projekteinstellungen.
Oder hat Premiere Elements 2021 Probleme mit dem Format deiner Kamera?
Gruß Harry

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9

Dienstag, 24. Mai 2022, 21:35

Nein, bei PSE 2021 gab es nie Probleme nur musste ich einmal glaube ich den h265 Codec herunterladen, damit ich diesen mit "Fotos" bzw. Windows Media Player anschauen konnte. Allerdings hat es die Einstellungen wohl nie erkannt (warum auch immer). In den letzten ca. 6 Filmen waren nur GoPro Videos und Fotos.
Das werde ich aber nun fortlaufend überprüfen.

Nur meinte Marcus, dass der verwendete Codec für MP4 nicht optimal ist, daher sollte man mit PSE in QuickTime Cineform exportieren und dann mit ffmpeg konvertieren für eine optimale Qualität.

Leider hat PSE zumindest bei mir keinen Cineform Codec, nun weiß ich nicht, wie ich weitermachen soll.

Liebe Grüße

Harry

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10

Dienstag, 24. Mai 2022, 21:47

Das Problem liegt bei deinen Exporteinstellungen und der falschen Projekteinstellung.

Du hast zudem in den erweiterten Eigenschaften "mit Quelle abgleichen" angeklickt.
Das Egebnis passt nicht zu den Eigenschaften deiner Clips.
Da waren keine Clip mit Obere Halbildreihenfolge dabei.

Exportiere einfach mal mit den Werten deiner Gopro.
Also Mp4 > h.264 > 1920x1080p60 (59,97fps)
Gruß Harry

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Dienstag, 24. Mai 2022, 21:54

Hallo Harry, beim nächsten Film probiere ich es so, vielen Dank. Zum ursächlichen Problem: Meinem Speicherplatzbedarf...
Was meinst Du, wie weit runter darf ich von 24Mbit/s Zielrate und maximaler rate (40) gehen, um ein vernünftiges Bild zu erhalten?

Liebe Grüße

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Donnerstag, 26. Mai 2022, 16:35

1. Welchen Codec sollte ich hier verwenden?

Da, wie du schon selbst festgestellt hast, bei dir kein Cineform verfügbar ist (vmtl. wegen der Elements-Version von Premiere oder deine Version ist zu alt), bleiben noch Animation, Unkomprimiert und Ohne. Letztendlich geht es nur darum, dass du eine Version exportierst, die verlustfrei oder eben gar nicht komprimiert ist bzw. einfach in maximaler visueller Qualität. Das Kleinermachen macht dann ffmpeg, aber eben visuell besser als Premiere.

kann ich bei Feldreihenfolge nur "Progessiv" sowie unten oder oben zuerst wählen

Progessiv = Vollbilder, Oben bzw. Unten = Halbbilder.

2008 oder 2009 habe ich Deinen Stargate Film gesehen

Interessant, wie sich unsere Wege quasi wieder kreuzen. Der Film kam übrigens Ostern 2008 raus.

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13

Mittwoch, 1. Juni 2022, 07:56

Hallo Marcus,

ich habe nun einen Test mit dem Film meiner Vatertagswanderung gemacht.
29 Minuten, gefilmt lediglich mit beiden GoPros und 10 Sekunden Handyvideo.

Interessant: Weiterhin muss ich die Projekteinstellungen manuell konfigurieren, bei mir erkennt es da nichts automatisch.

Ich bin bezüglich der Dateigröße noch nicht zufrieden und habe folgendes bisher getestet:

a. Export mit den bisherigen Einstellungen über Adobe:
5,00GB

b. Export über unkomprimiert MOV ("ohne" ging leider nicht, so hätten die 600GB freier Speicherplatz nicht ausgereicht, aber ich lege mir eine 4TB externe zu, sodass ich auch längere Videos so rendern kann). Dateigröße 450GB

dann habe ich folgendes nach einigem surfen probiert:
C:\Users\lukas\Desktop\ffmpeg.exe -i C:\Users\lukas\Desktop\Hohenrunde.mov -c:v libx264 -crf 20 -filter:v fps=fps=30000/1001 C:\Users\lukas\Desktop\test1.mp4



-> Dateigröße mit 7,42GB immer noch 1,5x so groß wie bei Adobe


c. zweiter Versuch mit -crf 22

-> mit immernoch 6,46GB größer.

Da Du ja sagtest, ffmpeg sei effizienter, müssten ja kleinere Videos die gleiche Qualität bringen wie Adobe.
Falls das mit dem -crf Wert linear zum Speicherplatz läuft, müsste dieses Video pro höherer Stufe grob 0,5GB kleiner werden.
Dann wäre ich mit -crf 25 jedoch erst ungefähr gleich groß wie Adobe.

In mehreren Foren oder Blogbeiträgen habe ich jedoch gelesen, dass man für HD-Material so etwa im Rahmen von 20-23 nehmen sollte.
Da ich jedoch froh wäre, wenn ich künftig bei gleicher Videoqualität etwas Speicherplatz spare....

Hast Du hier noch eine Empfehlung für mich?

&

Ich spiele meine Videos immer mit VLC ab, habe aber festgestellt, dass Windows Media Player und die Windows Filme & TV App die Videos nicht abspielen können. Das ist normal oder?

Liebe Grüße und vielen Dank für den bisherigen Support!

Harry

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14

Mittwoch, 1. Juni 2022, 10:21


Interessant: Weiterhin muss ich die Projekteinstellungen manuell konfigurieren, bei mir erkennt es da nichts automatisch.


Von welcher Kamera stammt der erste Clip auf der Timeline? Von der Gopro 9? Aufgenommen in 5K?
Am besten du stellst hier mal die Eigenschaften deiner Clips hier ein (kann man mit Mediainfo auslesen).

PS: exportiere einen kleinen Ausschnitt, in MP4 mit der Videodatenrate deiner Gopro 8 und schau ob die Qualität nicht ausreicht.
Gruß Harry

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15

Freitag, 3. Juni 2022, 15:52

müssten ja kleinere Videos die gleiche Qualität bringen wie Adobe.

Genau so ist es. Der Codec von ffmpeg ist einfach besser.

habe ich jedoch gelesen, dass man für HD-Material so etwa im Rahmen von 20-23 nehmen sollte

Ja, kann hinkommen. Ich verwende aber meist einen Wert um die 18 herum.

Die Dateigröße hängt natürlich total vom Bildinhalt ab. Z. B. viel Rauschen = größere Dateien, weil er versucht, das Rauschen beizubehalten. Der CRF-Wert ist also im Prinzip unberechenbar, was die finale Dateigröße angeht. ;)

Wenn du einen CRF-Wert einstellst, der so hoch ist, dass die Datei deutlich kleiner als die Premiere-Version wird, sieht es denn dann schlechter aus?

Probier mal folgendes:

Quellcode

1
ffmpeg -i "eingabe.mov" -c:v libx264 -preset veryslow -crf 25 -movflags +faststart -pix_fmt yuv420p -c:a aac -b:a 128k -f mp4 -y "ausgabe.mp4"

Durch "veryslow" wird die Qualität nochmal erhöht und evtl. sorgt die Angabe des Farbformats ("pix_fmt") nochmal für eine andere Dateigröße und für Kompatibilität mit anderen Playern (letzteres evtl. auch durch die Optionen "-movflags" und "+faststart").

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16

Montag, 13. Juni 2022, 11:19

@Harry:
Der erste Clip stammt in der Regel von der GoPro 9 (Hauptkamera), 1920x1080 60 fps auf (also NTSC, 59,94FPS). Bei der GoPro 8 ist es die gleiche Auflösung.
MediaInfo zeigt es identisch "Englisch, 45,0 Mb/s, 1920*1080 (16:9) bei 59,940 (60000/1001) FPS, AVC (High@L4.2)(CABAC / 2 Ref Frames)". Allerdings importiere ich die Videos und Fotos nicht getrennt, sondern alle auf einmal in die Timeline.

@Marcus Gräfe:
Ich konnte hier keine qualitativen Einbußen im Vergleich zu meinen Adobe-Exporten feststellen, bin jedoch bei nur ca. 75% der Größe. Eingangsmaterial war wie erwähnt Unkomprimiert YUV. Hier haben 30 Minuten rund 400GB.

Gerade läuft FFMPEG mit einem weiteren Video, dieses mal ist das Eingangsmaterial jedoch "ohne" (Komprimierung). Hier haben 30 Minuten rund 800GB. Bin gespannt, was sich hier für eine Größe ergibt.

Vielen Dank soweit!

*Vollzitate durch Ansprechen ersetzt*

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Harry

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Mittwoch, 15. Juni 2022, 09:13

OK, dann hat Premiere Elements immer noch keine Projektvorlagen für die GoPro u.ä
Das heißt du musst erst PSE starten und bevor du einen Clip die Timeline ziehst, erst über "Datei - Neu" ein neues Projekt anlegen und hier die Eigenschaften (Auflösung, Framerate...) eingeben.
!!!Haken setzen nicht vergessen!!! Sonst ändert PSE die Eingaben wieder.

Ausgeben: gleiche Eigenschaften der Gopro-Clips verwenden.
Danach kannst du die Dateigröße Handbrake oder FFMPEG reduzieren
Gruß Harry

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