Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ts-cutter

Registrierter Benutzer

  • »ts-cutter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 18. Juli 2020

  • Private Nachricht senden

1

Samstag, 18. Juli 2020, 21:26

Programm für Videoschnitt auch für TV Filmschnitt nutzbar?

Hallo.
Falls ja, könntet ihr mir möglicherweise weiterhelfen, denn mit google und youtube komme ich nicht weiter, vor allem weil meine Kenntnisse viel zu gering sind. So habe ich z.B. absolut keine Ahnung, was Rendering und muxen bedeuten, musste erst googeln, oder was weiß ich, was es noch alles für Fachbegriffe gibt. Das Problem ist, ich weiß nicht, ob diese Bezeichnungen für meine Belange überhaupt relevant sind. Ihr könnt das, nachdem ihr das folgende gelesen habt, da bin ich sicher.

Es geht lediglich um das "abschneiden" von TV Film Überhänge und das herausschneiden von Werbung. Programme wie z.B. Shotcut dürfte was für euch sein, also für eigens erstellte Aufnahmen, doch für meine simplen Schnitte ist es viel zu overdressed und mit der 64 bit Anforderung für meine alte Gurke schlicht unbrauchbar. Avidemux habe ich mal ausprobiert, doch es sei kein Schnittprogramm. TS-Doctor, mit dem ich meine Aufnahmen bisher geschnitten habe, funktioniert nicht mehr.

Würdet ihr mir bitte einige Programme vorschlagen? Vorzugsweise Kostenlos, weil die Kostenpflichtigen für meine Zwecke viel zu umfangreich sind.
Gruß, ts-cutter

S.H.I.E.L.D. Agency

Registrierter Benutzer

Beiträge: 3

Dabei seit: 19. Juli 2020

Hilfreich-Bewertungen: 1

  • Private Nachricht senden

2

Sonntag, 19. Juli 2020, 13:07

Mit dem kostenlosen XMediaRecode kann man im Vorschau-Fenster einfach den Film mit IN und OUT auf das Wesentliche beschränken und dann in vielen verschiedenen Formaten speichern.

Der Film wird dabei entsprechend neu komprimiert, was je nach Einstellung Platz spart bei gleicher Qualität. Zudem kann man sich aussuchen für welches Wiedergabe-Gerät der Film optimiert werden soll. :thumbup:

Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

ts-cutter

Marcus Gräfe

Administrator

  • »Marcus Gräfe« ist männlich

Beiträge: 5 501

Dabei seit: 14. August 2002

Wohnort: Düsseldorf

Hilfreich-Bewertungen: 451

  • Private Nachricht senden

3

Sonntag, 19. Juli 2020, 17:35

Avidemux habe ich mal ausprobiert, doch es sei kein Schnittprogramm

Und doch für deine Zwecke absolut ausreichend. Zum schnellen Wegschneiden benutze ich das selbst, vor allem weil man die Datei ohne erneute Kompression direkt abspeichern kann, was auch sehr schnell geht (ist aber formatabhängig).

was Rendering und muxen bedeuten

Rendering = Erzeugung/Berechnung, d. h. Ausgabe/Export eines Films (oder 3D-Animation/-grafik). Muxen = Zwei/mehrere Dateien zusammenfügen, z. B. Videospur und Tonspur.

Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

ts-cutter

ts-cutter

Registrierter Benutzer

  • »ts-cutter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 18. Juli 2020

  • Private Nachricht senden

4

Sonntag, 19. Juli 2020, 19:29

Mit dem kostenlosen XMediaRecode kann man im Vorschau-Fenster einfach den Film mit IN und OUT auf das Wesentliche beschränken und dann in vielen verschiedenen Formaten speichern.

Der Film wird dabei entsprechend neu komprimiert, was je nach Einstellung Platz spart bei gleicher Qualität. Zudem kann man sich aussuchen für welches Wiedergabe-Gerät der Film optimiert werden soll. :thumbup:

Dein :thumbup: verdient XMediaRecode zu recht, nach dem, was ich von dir zu lesen bekommen habe, vor allem, weil ich mir aussuchen kann, für welches Gerät der Film optimiert werden soll. In meinem Fall handelt es sich ausschließlich um HDD`s, angeschlossen an Receiver und BluRay Player.
Zum schnellen Wegschneiden benutze ich das selbst, vor allem weil man die Datei ohne erneute Kompression direkt abspeichern kann, was auch sehr schnell geht (ist aber formatabhängig).

Ja und da verließen sie Ihn Wissensmäßig, weil Avidemux so viele Codecs anbietet, Video und Audiocodecs, sowie verschiedene Ausgabeformate, und ich somit nicht weiß, welche ich wählen soll. Ich gehe mal davon aus, dass die Filme "meiner" Privaten im SD-Format auf der TV-Aufnahmeplatte liegen und ARD, ZDF und Co. im HD-Format. SD wird wohl mpg2 sein und HD mpg4. Ich hab` mal Testhalber mpg4 gewählt. Puh, mindestens 2 Stunden sollte die Berechnung nach dem schneiden dauern. Mein Fernseher kann nur HD, also kein 4K oder sowas. Welche Codecs sollte ich denn wählen, um den Unterschied vom Original nicht zu erkennen? Ich denke, damit käme ich schon mal weiter um es auszuprobieren,
Danke übrigens für die Erklärung der Fachbegriffe. :thumbup:

Harry

Registrierter Benutzer

  • »Harry« ist männlich

Beiträge: 292

Dabei seit: 4. Dezember 2013

Hilfreich-Bewertungen: 36

  • Private Nachricht senden

5

Montag, 20. Juli 2020, 08:35

Wenn du lange Renderzeiten vermeiden möchtest, dann solltest du die gleichen Eigenschaften deiner Aufnahmen einstellen.
Da du die Aufnahmen mit dem TS-Doctor bearbeitet hast, dürfte es sich um MPEG 2 (mpg, mts) handeln.
Je nach Sender kann es bei HD-Aufnahmen 1080i oder 720p sein (sofern das Aufnahmegerät nicht ändert).

Die Eigenschafte lassen sich einfach mit Mediainfo ermitteln.

Es gibt verschieden Ansichten. Ansicht "Text" eignet sich zum kopieren der Eigenschaften, welche man dann einfach in eine Antwort einfügen kann.
Gruß Harry

joey23

Co-Administrator

Beiträge: 5 343

Dabei seit: 12. September 2009

Hilfreich-Bewertungen: 1212

  • Private Nachricht senden

6

Montag, 20. Juli 2020, 08:55

Schau dir doch mal LosslessCut an. Das kann das gleiche, ist aber wesentlich einfacher von der Oberfläche, finde ich. Gibts für Win, OSX und Linux und ist Freeware.

ts-cutter

Registrierter Benutzer

  • »ts-cutter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 18. Juli 2020

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 20. Juli 2020, 17:42

Danke Freunde, damit habe ich genügend Informationen, um auf`s nächste Level zu steigen. :thumbup:

Marcus Gräfe

Administrator

  • »Marcus Gräfe« ist männlich

Beiträge: 5 501

Dabei seit: 14. August 2002

Wohnort: Düsseldorf

Hilfreich-Bewertungen: 451

  • Private Nachricht senden

8

Montag, 20. Juli 2020, 19:11

Welche Codecs sollte ich denn wählen, um den Unterschied vom Original nicht zu erkennen?

Gar keinen! ;) Einfach "Copy" bei Video und Audio wählen, dann wird nicht neu komprimiert. Dann dauert der Export nur Sekunden. Du musst nur unten bei "Ausgabeformat" das richtige Format wählen, z. B. MP4.

ts-cutter

Registrierter Benutzer

  • »ts-cutter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 18. Juli 2020

  • Private Nachricht senden

9

Montag, 20. Juli 2020, 19:43

Du musst nur unten bei "Ausgabeformat" das richtige Format wählen, z. B. MP4.

Prima, und da ich erst kürzlich entdeckt habe, dass mein 2. Notebook, ein Linux Mint-64 bit mit einer SSD Avidemux an Bord hat, :thumbup: werde ich Test halber mal MP4 als Ausgabeformat wählen. Mal sehn` wie lange es dann dauert.