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Marcus Gräfe

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Montag, 18. Januar 2016, 19:29

MPEG-2-Ausgabe in 1080p50 aus Adobe Premiere Pro CS6

Ich bearbeite mit Adobe Premiere Pro CS6 Material im Format 1080p50 (liegt als ProRes-Dateien vor).

Eingestellter Rendercodec ist (Standard) MPEG-2. Die Renderdateien haben laut MediaInfo und Media Player Classic das Format 1080p50 (soll auch so sein).

Aber ein Export eines MPEG-2 in 1080p50 scheint nicht möglich zu sein. Wirklich nicht? Übersehe ich was oder geht das nicht? Standardisiert scheint 1080p50 nicht zu sein, aber wieso kann Premiere in dem Format rendern?

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Marc Herrmann

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Montag, 18. Januar 2016, 22:04

Standart verwendet anscheinend ein DVD Profil, in dem Fall liegt die maximale Auflösung bei 720 x 576. Versuch mal einen anderen Codec zu wählen, ich weiß nicht was noch zur Auswahl steht.
Edit: Bei Mpeg-2 sind selbst im höchsten Profil nur maximal 1080p 30B/s möglich...

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Dienstag, 19. Januar 2016, 13:00

Dazu nur ein Gedanke, ich arbeite aber nicht mit Adobe Premiere Pro:

Kann in 1080i50 exportiert werden?

Wenn ja, dann vergleiche das Ergebnis visuell mit dem Original, ob da bei Bewegungen Unterschiede erkennbar sind.

Marcus Gräfe

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Mittwoch, 20. Januar 2016, 20:46

Ja, 1080i50 ist möglich. Ich werde da mal ein paar Tests machen und melde mich dann zurück.

Ich habe übrigens gelernt, dass man 1080i25 sagen muss, weil die Zahl immer die Anzahl Vollbilder angibt. ;)

Marcus Gräfe

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Donnerstag, 21. Januar 2016, 19:48

Einen ersten Test habe ich heute gemacht. Ich habe einen MPEG-2-Export in 1080i25 mit maximaler Qualität, Bitrate usw. gemacht und das Ergebnis mit dem Originalclip verglichen.

Halbbilder sind auf jeden Fall nicht zu erkennen und Schwenks sehen sauber aus. Die Schärfe ist aber beim MPEG-2 geringer. Aber das kann natürlich einfach an MPEG-2 liegen, unabhängig von den Einstellungen.

Daher werde ich die Tage einen 720p50- und einen 720i25-Export machen und die beiden Dateien vergleichen. Wenn die gleich sind, ist auch 1080i25 kein Problem.

Marcus Gräfe

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Montag, 25. Januar 2016, 19:37

Ich habe heute den weiteren Test gemacht, d. h. 720p50 vs. 720i25 (bzw. 720i50, wie einige sagen).

720i25 hat sichtbare Halbbilder im VLC-Player und eine reduzierte (halbierte?) Auflösung im Medie Player Classic im Gegensatz zu 720p50.

Ergo: Keine Lösung.

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Dienstag, 26. Januar 2016, 17:42

Ich kann nicht entnehmen, worauf Du als Endergebnis abzielst.

Frage nebenbei: Geht eigentlich ein Export von 720p50 nach 720p50 auch nicht?

Marcus Gräfe

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Dienstag, 26. Januar 2016, 19:29

Ich habe 1080p50 als Originalmaterial und möchte das natürlich auch als 1080p50 exportieren (mastern, archivieren). Aber als MPEG-2, weil das maximal kompatibel und relativ klein ist. Das ist das Endergebnis, worauf ich abziele.

Und klar geht ein Export nach 720p50.

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Mittwoch, 27. Januar 2016, 08:45

Der Grund, warum ich einen Gedanken in Dein Problem eingebracht habe liegt darin, eine Beobachtung überprüfen zu lassen, die ich selbst beim Export von 1080p50 nach MPEG-2 1080i50 gemacht habe (ich bleibe bei der heute vorwiegend verwendeten Bezeichnung i50 für 50 Halbbilder).

Mein Ausgangsmaterial ist aber nicht ProRes sondern AVC, mein Programm ist eine abgemagerte Sony Vegas Version. Gemeinsam haben wir, dass mein Programm auch nicht von 1080p50 nach MPEG-2 1080p50 exportieren kann, es verweigert bereits beim Rendern, aber MPEG-2 1080i50 geht einwandfrei.

Obwohl nun MediaInfo zum Ergebnis sagt, das sind 25,000 FPS Interlaced oberes Feld zuerst, kann ich visuell keinen Unterschied bei Bewegungsszenen zum Original feststellen, weder am PC-Monitor, noch am Fernseher, der eine FullHD-Billigausführung ist und nichts beschönigt, z.B. durch Zwischenbildberechnung.

Mit Deiner Aussage "Halbbilder sind auf jeden Fall nicht zu erkennen und Schwenks sehen sauber aus" hast Du meine Beobachtung bestätigt und es wäre nun interessant, ob auch andere User mit anderen Programmen diese Beobachtung bestätigen können.

Marcus Gräfe

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Donnerstag, 28. Januar 2016, 21:32

Im Nachhinein wundert mich, dass keine Halbbilder zu erkennen waren, weil bei 720i50 waren diese zu sehen. Aber vielleicht muss ich das Ergebnis noch mal im VLC-Player abspielen.

freezer

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Samstag, 30. Januar 2016, 14:03

Das liegt daran, dass der MPEG-2 Standard in seinen Levels und Profilen bei 1920x1080 keine Framerate über 30fps erlaubt. Du wirst Dich leider davon verabschieden müssen, Dein Material in diesem Format zu archivieren.
Es geht leider nicht einmal mit dem MXF XDCAM-HD Format.
Bei der CS6 gibt es außer bei MP4 h.264 leider kein stärker komprimierendes Format mit 1080p50.

Wenn Du auf den Standard pfeifst, dann habe ich diese Möglichkeit gefunden:
http://forum.doom9.org/showthread.php?t=133687
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Samstag, 30. Januar 2016, 16:41

Danke für deine Antwort. Gut zu wissen, dass es mit Premiere unmöglich ist, dann brauche ich in die Richtung auch nicht weiter recherchieren. Wobei sich immer noch die Frage stellt, warum Premiere in 1080p50 rendern kann (also die Vorschaudateien).

Ich nehme an, in der neuesten CC-Version ist das immer noch nicht möglich.

H.264 ist leider von der Qualität her zu schlecht. Selbst mit maximalen Einstellungen erreiche ich immer nur ein deutlich schlechteres visuelles Ergebnis als das Originalmaterial.

Danke auch für den Link. Das Problem dabei ist nur, dass ich dann immer erst in einem anderen Format exportieren muss, um dieses dann via anderem Encoder zu komprimieren. Wäre aber eine Lösung.

freezer

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Montag, 1. Februar 2016, 09:04

Ich kann irgendwie nicht glauben, dass ein wesentlich effizienteres h.264 mit 50Mbit einem MPEG-2 mit 50Mbit qualitativ unterlegen sein soll. Welche Einstellungen nutzt Du?

Bezüglich dem Vorschaurendern in 50p: MPEG-2 ist ja grundsätzlich in der Lage und macht es auch, aber die Encoder für die Ausgabe halten sich an die Standards und schränken das künstlich ein.

Was Du noch versuchen könntest: erstelle eine MPEG-2 Ausgabeprofil für den MediaEncoder wo Du die Bildrate auf "von Quelle übernehmen" lässt. Vielleicht lässt sich so der Encoder austricksen.

EDIT: Hab ich grad selbst probiert, der Encoder lässt sich nicht austricksen. Aber die Ausgabe als h.264 mp4 mit 50fps und 50 MBit ist möglich und sieht super aus.
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Montag, 1. Februar 2016, 20:36

Welche Einstellungen nutzt Du?

Maximale halt. ;)

Ich kann es dir aus dem Kopf nicht sagen, aber ich stelle alles so ein, dass es nicht besser geht (nicht nur Bitrate, sondern auch alle anderen Dinge). In meinen Augen ist das MP4 immer so seltsam weichgezeichnet. Das ist mein Problem. Beim MPEG-2 tritt das nicht auf, da bleibt alles scharf. Aber ich kann es die Tage ja nochmal probieren und vergleichen. Dann kann ich dir auch meine Settings mitteilen.

Danke erstmal.

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Freitag, 5. Februar 2016, 14:22

Ich habe heute nochmal ein paar Tests gemacht. Zunächst habe ich nochmal den Testclip als 1080i25 (übrigens nennt Premiere das auch so) exportiert und im VLC-Player getestet.

Das Ergebnis ist identisch zum 720i25, ich sehe Halbbilder.

Somit ist ein Export mit Halbbildern, egal ob 720i oder 1080i, nicht identisch zum Vollbildexport und deshalb keine Lösung für mich. War aber eigentlich auch schon klar.

Weiterhin habe ich einen Clip jeweils als H.264/MP4 (mit 40 und mit 300 MBit/s) und als M2V (mit 40 MBit/s) exportiert, beide Male als 720p50. Davon habe ich einen Screenshot gemacht (verlustfrei komprimiert natürlich), den man z. B. mit IrfanView gut durch Hin- und Herwechseln vergleichen kann.

Im Anhang:
result 1 - mp4 40.png => Screenshot H.264, 40 MBit/s
result 2 - m2v 40.png => Screenshot MPEG-2, 40 MBit/s
result 3 - mp4 300.png => Screenshot H.264, 300 MBit/s

setting 1 - h264.gif => Meine Settings fürs MP4 (danach noch mit der Änderung 300 MBit/s)
setting 2 - m2v.gif => Meine Settings fürs M2V

Das Ergebnis: Bei gleicher Bitrate (40 MBit/s, was beim MPEG-2 BluRay das Maximum ist), sieht das MPEG-2 besser aus! Das MP4 zeigt deutliche Blockartefakte. Deswegen meine Aussage, dass das MPEG-2 schärfer wirkt.

Streng genommen muss das als Vergleich reichen, denn ich will natürlich in einer akzeptablen Bitrate exportieren (wegen der Dateigröße) und je 40 MBit/s sind doch vergleichbar, um rein das Format zu vergleichen.

Der Export mit 300 MBit/s sieht im Vergleich zum MPEG-2 deutlich besser aus, hat aber eine 6,15fache Größe (in meinem Beispiel), was bedeuten würde, ich müsste auf BluRay mastern, anstatt auf DVD (was mit höheren Kosten verbunden wäre).

Wir versuchen es daher nun mit einem anderen Encoder, der uns auch ein M2V mit 1080p50 machen kann. Problem ist nur der Export aus Premiere, weil unkomprimiert so riesig ist. Aber evtl. nehmen wir dann das 300-MBit-MP4.
»Marcus Gräfe« hat folgende Bilder angehängt:
  • result 1 - mp4 40.png
  • result 2 - m2v 40.png
  • result 3 - mp4 300.png
  • setting 1 - h264.gif
  • setting 2 - m2v.gif

freezer

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Samstag, 13. Februar 2016, 23:59

Ich sehe jetzt in keinem der Screenshots Blockartefakte. Kannst Du mir mal einen Originalclip zum Probieren schicken? Per wetransfer auf meine Vorname Punkt Nachname ät LAUFBILDkommission.com Adresse?

EDIT: Meinst Du das Banding links oben zwischen den Röhren?

Versuchs mal mit dem x.264 Encoder statt dem von MainConcept:
http://www.x264pro.com/?page_id=6

Oder mit der Software:
http://tmpgenc.pegasys-inc.com/en/download/tvmw6.html
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Dr_Allcome

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Sonntag, 14. Februar 2016, 13:39


Das Ergebnis: Bei gleicher Bitrate (40 MBit/s, was beim MPEG-2 BluRay das Maximum ist), sieht das MPEG-2 besser aus! Das MP4 zeigt deutliche Blockartefakte. Deswegen meine Aussage, dass das MPEG-2 schärfer wirkt.


Ja, wenn man die Bilder voneinander abzieht, dann sieht man deutlich, dass das M2V in deinem Beispiel näher am MP4@300 ist. Das liegt aber nur an den Einstellungen, denn H264 ist normalerweise deutlich überlegen. Bei den Premiere Einstellungen kann ich dir jetzt nicht helfen, die Screenshots schauen aber nicht danach aus, als ob man da groß Encoder-Parameter setzen könnte.


Streng genommen muss das als Vergleich reichen, denn ich will natürlich in einer akzeptablen Bitrate exportieren (wegen der Dateigröße) und je 40 MBit/s sind doch vergleichbar, um rein das Format zu vergleichen.

Der Export mit 300 MBit/s sieht im Vergleich zum MPEG-2 deutlich besser aus, hat aber eine 6,15fache Größe (in meinem Beispiel), was bedeuten würde, ich müsste auf BluRay mastern, anstatt auf DVD (was mit höheren Kosten verbunden wäre).


Generell ist es keine gute Idee einfach eine konstante Bitrate zu nehmen. CRF oder multi-pass VBR liefern dir das beste Qualitäts/Größen Verhältnis. CBR ist die meiste Zeit Platzverschwendung aber bei richtig anspruchsvollen Szenen dann eventuell nicht ausreichend um die volle Qualität zu liefern. Die Einstellungen, die ich jetzt auf deinen Screenshots sehe haben nicht wirklich was mit Codec-Parametern zu tun. Insofern kann man da sicher noch wesentlich mehr rausholen, wenn man einen anderen Encoder benutzt (z.B. ffmpeg), der einem die volle Kontrolle über alle Parameter gibt.

Marcus Gräfe

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Sonntag, 14. Februar 2016, 14:40

Ich sehe jetzt in keinem der Screenshots Blockartefakte.

Schau dir mal die Löcher der großen Rohre der zweiten Reihe von unten an. Ich sehe da Blöcke.

Versuchs mal mit dem x.264 Encoder statt dem von MainConcept:

Klingt interessant, schaue ich mir genauer an. Aber das TMPGEnc-Tool lässt sich doch sicher durch Freeware ersetzen, immerhin ist es kein Plugin für Premiere.

Kannst Du mir mal einen Originalclip zum Probieren schicken?

Kann ich morgen gerne machen.

Generell ist es keine gute Idee einfach eine konstante Bitrate zu nehmen.

War auch nur für den Test.

aber bei richtig anspruchsvollen Szenen dann eventuell nicht ausreichend um die volle Qualität zu liefern

Willst du damit sagen, ein VBR ist einem CBR mit maximaler Bitrate überlegen? Die Qualität müsste doch bei CBR in jedem Fall besser sein. Denn die 40 MBit/s sind beim Premiere-MPEG-2-Codec natürlich bei beiden das Maximum.

Dr_Allcome

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Montag, 15. Februar 2016, 11:15


aber bei richtig anspruchsvollen Szenen dann eventuell nicht ausreichend um die volle Qualität zu liefern

Willst du damit sagen, ein VBR ist einem CBR mit maximaler Bitrate überlegen? Die Qualität müsste doch bei CBR in jedem Fall besser sein. Denn die 40 MBit/s sind beim Premiere-MPEG-2-Codec natürlich bei beiden das Maximum.


Ja, im single-pass Verfahren ist VBR mit CBR gleichwertig, im multi-pass Verfahren ist VBR sogar überlegen. VBR nimmt ja einfach nur die Bitrate, die wirklich benötigt wird. Du erhälst also eine kleinere Datei bei gleicher Qualität, wenn du nur einen Durchgang machst. Wenn du VBR mit 2 Passes machst, dann kann er im ersten Durchgang die Bewegungsvektoren berechnen und im zweiten Durchgang die Kodierung optimal durchführen. Du erhältst also zusätzlich noch bessere Qualität.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dr_Allcome« (15. Februar 2016, 12:39)


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Montag, 15. Februar 2016, 19:29

Also nochmal, damit ich das ganz sicher richtig verstehe: Ein VBR 2-pass mit z. B. 40 MBit/s maximaler Bitrate ist qualitativ besser als ein CBR mit 40 MBit/s? Davon ausgehend, dass die Dateigröße keine Rolle spielen würde.

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