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MP-Digital

Steadicam Operator

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1

Sonntag, 10. Juli 2011, 20:16

Gutes Schnittprogramm für einen MAC

Hallo zusammen,

ich suche für einen MAC ein gutes Schnittpogramm so von 400 - 900 € Kennt sich da einer damit aus, was man da kaufen sollte / könnte ?

Danke schon jetzt für die Hilfe.

Gruß
MP-Digital

mo

DP

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2

Sonntag, 10. Juli 2011, 20:51

Was ist denn mit Final Cut ?

Knieriem

unregistriert

3

Sonntag, 10. Juli 2011, 21:14

würde auch uneingeschränkt zu final cut raten.

informier dich über das neue final cut pro x, das seit nicht ganz einem monat app store only verfügbar ist.

lass dich dabei nicht in die irre leiten und prüfe das ganze sehr genau (demo gibts leider keine).

das phänomen der tendenziell überwiegenden negativstimmen begründet sich meines erachtens darin, dass user, die wirkliche profis sind und berechtigterweise essentielles profi-werkzeug in pro x vermissen zum geheul ansetzten und sich dann die unzahl jener, die gerne wie profis wirken würden, mit einstimmten.

BrickmasterTM

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4

Sonntag, 10. Juli 2011, 21:51

Ich würde eher zu Premiere Pro raten, wenn du die anderen Adobe Produkte, AE,PS etc. , schon hast, hast du direkt den besseren Workflow! Ich finde auch das Premiere auch ein ansprechenderes Design hat als FCP! :thumbsup: Nicht dieses Industriegrau ...

Knieriem

unregistriert

5

Sonntag, 10. Juli 2011, 23:14

sorry, aber auf einem mac adobe premiere zu nutzen fühlt sich für mich so an, wie bei mc donald´s einen doppel-whopper zu bestellen.

osx und final cut bilden eine symbiose, gehören zusammen. auch wenns real wohl kaum so aussieht, aber ich halte premiere für ein windows-schnittprogramm. final cut ist definitiv besser auf dem mac zugeschnitten, als es ein premiere jemals sein kann.

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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

joey23

Thom 98

unregistriert

6

Sonntag, 10. Juli 2011, 23:17

Schonmal mit Premiere CS5.5 aufm Mac gearbeitet? Wahrscheinlich nicht, denn sonst würdest du sowas nicht erzählen...

ghostpictures.de

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7

Sonntag, 10. Juli 2011, 23:42

Ich nutze Final Cut Pro 7 und kann es nur empfehlen! Sehr geil auf dem 27 Zoll Monitor!!
Ist bislang auch noch nie abgeschmiert.

Adobe Premiere läuft aber sicher auch super.

BrickmasterTM

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8

Sonntag, 10. Juli 2011, 23:46

Ich komme ganz gut zurecht und besitze auch CS5.5! Was gibt es denn für vermeindliche Probleme die mir nicht bekannt sind?!

joey23

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9

Montag, 11. Juli 2011, 00:15

Was sind denn deine Rahmenbedingungen? Was willst du schneiden? Welche Hardware hast du?

Ob Final Cut 7 oder CS 5.5 ist im Grunde nur Geschmackssache, wenn es keine technischen Vorgaben gibt, die dich da einschränken.

Legostein5

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10

Dienstag, 12. Juli 2011, 15:16

Also ich besitze beide Programme, sowohl Adobe Premiere Pro (CS5) und Final Cut Pro 7.
Und ich muss sagen, dass ich mit Final Cut besser zurechtkomme. Ich weiß nicht warum,
aber es ist einfach besser zum Arbeiten. Nachteile sind allerdings, dass man bei Final Cut
mehrere Fenster hat, die sich zu einem zusammenschließen, aber im Exposé als 5 Fenster
dargestellt werden (ich glaub es sind 5). Und Final Cut unterstützt kein Laufzeitrendern,
also macht es alles beim exportieren. Premiere reserviert sich nach jedem Arbeitsschritt
auf der Grafikkarte Platz, um alles schonmal vorzurendern, bei Finalcut nicht.

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11

Dienstag, 12. Juli 2011, 16:03

Sag mal Lego- wie kann man dem ständigen Button "Alles rendern" entgehen?
Bin da noch nicht hintergestiegen.

lg

joey23

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12

Dienstag, 12. Juli 2011, 16:08

Du kannst einfach den Clip dessen Bereich du rendern möchtest markieren und dann "Auswahl Rendern".

Wenn ihr passendes Material reinspielt (also zB ProRes) sollte aber erst bei vielen Effekten gerendert werden müssen (Je nach Rechner und FCP-Konfiguration)

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13

Dienstag, 12. Juli 2011, 16:12

Naja aber ich möchte nicht nach jedem verschieben des Clips rendern müssen!

DiGiTAL MAGiC

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14

Mittwoch, 13. Juli 2011, 02:57

Also das neue final cut pro x ist ja anscheinend nur ein mittelding zwischen final cut pro und final cut express...ich würde definitiv zm final cut pro x greifen wegen der preis leistung und wegen der benutzerfreundlichkeit. Also ich weiss nicht wies euch geht aber ich fand schon bei den alten final cuts diesen haufen fenster mehr als nervig... An sonsten... Schüler?? Adobe Production premium creative suit 5.5 für schüler studenten und lehrer für 400 und nen paar zerquetschte.. Da wär dann drin... Photishop, after effects, premiere, onlocation... Auf jeden fall recht viel...

Hoffe die rechtschreibung gehtmeinigermaßen, tippe am iphone...

joey23

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15

Mittwoch, 13. Juli 2011, 09:37

Naja aber ich möchte nicht nach jedem verschieben des Clips rendern müssen!


Eben drum ist es wichtig, dass du passendes Material einspielst. Wenn du da die H264-Files direkt aus einer EOS oder ähnlichem einspielst wird das nichts. Dafür ist FCP7 zu alt / nicht gemacht. Du musst wie gesagt erst in ProRes wandeln, dann musst du nur noch rendern wenn du zB den Greenscreen-Filter verwendest.

Daaaaaarum hatte ich ja oben auch gefragt was du schneidest möchtest, von welcher Kamera das Material kommt etc. Dann kann ich dir auch sagen, wie du FCP einzustellen hast.

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16

Mittwoch, 13. Juli 2011, 11:09

Wie heißt denn das genaue Prores format?
Und soll ich da meine Daten vorher in Compressor umwandeln?

joey23

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17

Mittwoch, 13. Juli 2011, 12:29

Noch einmal meine Frage:

Mit welcher Kamera nimmst du auf? DSLR? AVCHD?

Der Codec heißt "ProRes", unterteilt in HQ, LT, 4444 und so weiter. Wenn du mit einer DSLR filmst, kannst du getrost den LT (niedrigere Bitrate) nehmen. Eine Minute hat dann etwa 700MB.
Am besten geht das meiner Meinung nach am Mac mit der Stapelverarbeitung von MPEG Streamclip.

1. MPEG Streamclip runterladen (Google)
2. Starten
3. Mit Apfel+B die Batchliste öffnen
4. DSLR-Files reinziehen
5. "Exportieren als Quicktime" auswählen
6. Ziel bestimmen
7. Kompression "Apple ProRes 422 LT" auswählen
8. Restliche Einstellungen abhängig von deiner Kamera. Wenn EOS: Größe unskaliert, Interlaced Skalieren deaktivieren, Qualität 100%.
9. "Zum Batch" anklicken
10. Konvertrierung starten.

Nun dauert es je nach Rechenleistung, bis alles konvertiert ist. Mein Tipp: Die Zeit des konvertierens nutzen um die Clips schon mal mit dem Ton zu synchronisieren, zu sortieren, sauber zu Taggen etc. Das spart nachher Zeit.

Jetzt öffnest du FCP7 und schließt erst mal dein Projekt, falls du bereits eins hast, was er automatisch lädt (Ablage -> Projekt schließen). Dann:

1. Final Cut Pro oben in der Ecke anklicken, "Einfache Konfiguration" auswählen
2. Format: Apple ProRes 422
3. Einstellung: Erst mal egal
4. Neues Projekt anlegen
5. Konvertierte Clips in die Mediathek laden

Wenn du jetzt das erste mal einen deiner konvertierten Clips in die Timeline legst, fragt er dich, ob du die Sequenzeinstellungen den Clipeinstellungen anpassen willst. Das bejast du!

Jetzt hast du eine Timeline, die exkat deinem Material entspricht, und du hast Material was genau zu deiner Timeline passt. Je nach Rechnerkonfiguration musst du jetzt eigentlich nix mehr rendern.

Oben Links an der Timeline gibt es einen kleinen Button (RT) mit dem du die Wiedergabequalität einstellen kannst, je nachdem was dein Rechner eben hergibt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Broken Tape Productions

unregistriert

18

Donnerstag, 14. Juli 2011, 12:19

Der Codec heißt "ProRes", unterteilt in HQ, LT, 4444 und so weiter. Wenn du mit einer DSLR filmst, kannst du getrost den LT (niedrigere Bitrate) nehmen. Eine Minute hat dann etwa 700MB.
Inwiefern bringt es denn etwas HQ zu nehmen? Für mein aktuelles Projekt hab ich das nämlich so gehandhabt, frei nach dem Motto "HQ" ist immer gut ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Broken Tape Productions« (14. Juli 2011, 13:30)


joey23

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19

Donnerstag, 14. Juli 2011, 12:36

Außer 4444 sind alle ProRes-Codecs 10 Bit 4:2:2. HQ stellt einfach mehr Bitrate zur Verfügung. Die brauchst du aber nicht, ProRes bietet schon deutlich mehr Luft als H264 ausfüllen kann.

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20

Donnerstag, 14. Juli 2011, 15:05

Ich dreh mit der DSLR 600D und dann der Sony fx 1000 in hdv.
Danke für die vielen Infos! :)

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