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Hallo

Combat Medic

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1

Sonntag, 7. Januar 2007, 02:27

Professionelle Software gegen "Schönheitsfehler" im Film

Hallo Leutz!

Also ich möchte mal wissen, ob ihr ne Software kennt, mit der man im Nachhinein Schönheitsfehler korrigiert. Ein Bespiel: Auf dem Greenscreen befinden sich z.B. schwarze Kreuze, die zur Erkennung der Kamerabewegung dienen. Also Icarus kann das glaub ich. Doch diese dann weg zu korrigieren... wie macht man das? Oder noch ein Beispiel: Man hat einen Helm an, Scheinwerfer leuchten drauf. Nun entfernt man die Spiegelung des Scheinwerfers. Hab' sowas glaub' ich mal in Johnny English Zusatzmaterial gesehen. Das müsste doch zu schaffen sein. Wisst ihr was genaueres?
Bin schon gespannt. So ein Tool könnt' ich echt gut gebrauchen (wahrscheinlich nicht nur ich)!

2

Sonntag, 7. Januar 2007, 10:08

Naja, das ist doch wie ich das jetzt verstanden habe alles mit After Effects zu schaffen.

2. Links dazu:
http://www.digitalschnittmesse.de/video/…fectsPro_SH.wmv
Da wird erklährt wie man ganz einfach die Trackingpunkte wegbekommt.
Schau dir das ganze Viedeo mal an, ich war jedenfalls begeistert.

http://www.amateurfilm-forum.de/thread.p…eadid=7475&sid=
Das ist ein neues Toutorial zu diesem Thema.

mfg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jojoho« (7. Januar 2007, 10:09)


Genesis

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3

Sonntag, 7. Januar 2007, 22:23

@hallo:

soweit ich gehört hab, muss man die kreuze ausmaskieren, wenn man das material keyt (zumindest hat heiko das, wenn ich mich richtig erinnere, mal so beschrieben, er hat ja schon einen test dazu veröffentlich).

zudem glaube ich, dass eine solche software ja schon menschliche erkenntniszüge haben müsste, um die spiegelung eines scheinwerfers zu erkennen.
daher befürchte ich, dass es eine solche zaubersoftware nicht gibt, auch wenn es natürlich sehr angenehm wäre^^

HTS_HetH

unregistriert

4

Montag, 8. Januar 2007, 00:27

Schaut man sich die Making Ofs zu den neuen SW Filmen an, dann hört man da ziemlich schnell raus, das am Ende irgendein armes Schwein ewig lange am PC sitzt und Bild für Bild die Reflektionen von Equipment oder der Kamera aus glänzenden Flächen pinseln durfte, speziell bei C3PO mit seinem goldenen Look... Es gibt keine Wundersoftware sondern nur fleißige Rotoscoper, AE ist offensichtlich in der Lage solche Schönheitsfehler in Shots zu kaschieren, die Qualität hängt nur von der Präzision der Arbeit des VFX Artist ab.

5

Montag, 8. Januar 2007, 16:44

Oh sorry ich hab deine Frage falsch verstanden ;)
Tut mir echt leid...

so far,

mfg

freezer

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6

Montag, 8. Januar 2007, 16:47

Ein Freund von mir hat als Praktikant bei den Reality Check Studios in Hollywood gearbeitet und dort für "The Grudge" Rotoscope-Arbeiten und Schönheitskorrekturen gemacht. Ist ein ewiger Hackn aber irgendwer muß es ja machen :D

-> http://www.silendril.com/3d.htm
Robert Niessner - Planung / Kamera / Licht / Postproduktion
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Combat Medic

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7

Dienstag, 9. Januar 2007, 19:37

Jo! Danke für die vielen Antworten. Werd's mal durchschauen. Ich hoffe, in ein paar Jahrzehnten wird es "klügere" Software geben. Oder vielleicht sogar ganze extra für Film gebaute Systeme, die sowas "intelligent" erkennen und beseitigen können. Aber bis es soweit ist, mach ich mich mal ans keyen. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hallo« (9. Januar 2007, 19:40)


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8

Dienstag, 16. Januar 2007, 21:01

Leute, ihr habt recht!!! Wollte es Anfangs gar nicht glauben, ist aber so. Irgend ein Schwein (oder mehrere) sitzen Tagelang am Keyen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Mein Freund redete mir immer was anderes ein, von wegen "Spezial-Intelligent-Software". Aber jetzt habe ich mehrere Making-Of's gesehen. Die arbeiten zwar nicht unbedingt mit AE, aber das Prinzip ist genau das selbe!!! Jetzt fühl ich mich schon viel viel besser!!! :))

MichaMedia

unregistriert

9

Dienstag, 16. Januar 2007, 22:54

Schön das du es anerkennst :)

ABER......

In einigen Sachen besteht tatsächlich die möglichkeit der Automatisierung, sowie ICARUS die kreuze (statische Muster) verfolgen kann, könnte eine kleinere Routine in INCARUS diese auch sofort entfernen, im Prinzip auch kein Problem, Motiondetecting ist das zauberwort, nur würde man es nie sauber hin bekommen als mit hand via AFX z.B., da wenn ein kreuz nur halb verdeckt ist, tritt der Toleranz-Faktor in Kraft, somit würden verdeckte kreuze, welche nur noch leicht zu sehen sind, nie entvernt werden.

Ein sehr geiles und gutes Keying verfahren habe ich auf meinen Wissendurst in programmierungsrichtung erlebt, dabei wird das Video gescannt und dessen bewegungen nach dem MPEG2 Verfahren analysiert, daraus wird eine "maske" (vektorgrafik) erstellt mit dessen daten dann der automatisierungsprozess optimiert wird. Durch durchschnittsrechnung der Farbwerte aller Bilder im Video erechnet es die farbe zu keyen etc.
Das Ergebniss im vergleich:
1min. Video
gutes Composing Prg, erfahrender user = 1-2h gesamtzeit (arbeit+rendern)
Diese technik = (editiere wenn fertig gerendert^^)

Fazit, automatik lohnt nur bei Zeitersparniss, und diese fehlt bis lang und die resultate, je nach Anforderung, können nen geübten PostProducer nicht übertreffen.

AFX bietet bereits den "PausierPinsel", für solch automatiesierte erkennung, aber nur im Farbkanal bereich, denoch kann das schon bei vielen schlechten Keying ergebnissen zu viel besseren verhelfen, wenn man mehrere Masken, welche dadurch erstellt wurden, ineinander kombiniert, etc. PP

Und gerade wegen keyen erwähne ich mal:
keylight bindet viele Arbeitsschritte in einem und ermöglicht schnelleres arbeiten, aber ist keine verbesserung von AFX.
Die Boardmittel reichen aus, nur es sind viele Schritte notwendig bis zur Keylight qualität.

Anfänger machen leider auch immer den Fehler, gerade beim Keyen, immer direkt die Source zu keyen und zu verwenden, anstatt sich ein Dublikat vorzubereiten zum Keyen (anpassungen) und die Alpha dessen als Alpha für das Orginal zu verwenden.
Die profi regeln:
- Schalblone erstellen, sprich
- Footage für besseres Keyen anpassen
- keyen und optimieren
- Alpha dessen in Source Footage verwenden
- Source anpassen
wola

Selbst das anpassen an den Hintergrund findet schnell fehler (sogar bei bekannten Profis hier im Forum ;) )
Daher dabei immer merken: Helligkeit vor Farbe, so sieht das Auge,
legt temporär nenb Filter druf um beides (Source und BG) in Schwarz/weiß zu wandeln, passt dann die helligkeit beider, treffend in der mitte an, den verursacher des S/W wieder raus und Frabe anpassen, denn wenn man sofort mit Farbe anpassen spielt, kann man schnell auch die Helligkeits information ändern und es passt fürs Auge nicht mehr.

Und nun nochmal zurück, zur Automatisierung, auch AFX bietet dort eine Schnittstelle, den expressions, jep, es wird eine Scriptsprache dafür unterstützt, weil man so besseres erwarten kann, den man schreibt nen miniscript passend zum Footage, als ein festes programm mit festen Parametern, wobei schnell passiert, das es nicht mehr auf das Footage passt.

Und wenn man in der lage ist zu lesen, zu verstehen und ganz wichtig F1 drücken kann, dann merkt man schnell, was AFX zur verfügung stellt um sauber und schnell arbeiten zu können, wenn man sich das mal zu nutzen macht, hat man nicht einfach AFX, nein man hat eine Waffe der Macht.
Mal drüber Nachdenken ;)

gruß Micha

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